Flüchtlinge: Slowakei will Grenze zu Österreich abriegeln

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico befürchtet, dass die Maßnahmen Österreichs zu einem "riesigen Migrationsdruck" in Richtung Slowakei führen könnten und will deshalb eigene Absperrungen an der Grenze einrichten.

Von Marco Maier

Das österreichische Grenzmanagement bereitet dem slowakischen Regierungschef Sorgen. Am Rande des EU-Gipfels in Brüssel betonte er deshalb, dass sich die Slowakei eben mit eigenen Absperrungen schützen werde, um nicht zum Ziel der Migranten zu werden. Eine harte Haltung verhilft ihm zu großer Popularität in der Bevölkerung und könnte ihm bei der Parlamentswahl am 5. März einige Stimmen verschaffen.

"Wir müssen auch technische Barrieren vorbereiten", sagte der slowakische Ministerpräsident. "Wenn einige Länder so wie Österreich einseitig Maßnahmen treffen, könnte dies zur Folge haben, dass wir unter einen riesigen Migrationsdruck geraten, und deshalb müssen wir ebenfalls einseitige Maßnahmen treffen", erläuterte Fico.

Laut der österreichischen Tageszeitung "Die Presse" sollen hierbei sogenannte Hesco Raid 7 Concertainer zum Einsatz kommen. Dies sind mobile Barrieren mit denen Flüchtlinge und Armutsmigranten zu bestimmten Punkten geführt werden sollen. Zudem will die slowakische Polizei nächste Woche an der Grenze zu Österreich und Ungarn eine Übung abhalten, um den Einsatz dieser Barrieren perfekt handhaben zu können.

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5 Kommentare

  1. Man sieht, überall stehen Wahlen ins Haus. Mal sehen, was sich danach tut. Vielleicht werden dann für die nächsten 4 Jahre die Grenzen wieder weit geöffnet!!

    1. Die Parteien in der Slowakischen Republik sind "ehrlich" gegen Moslems. Die sozialdemokratische"Smer" des Premiers R. Fico wetterte schon lange vor den Wahlen Anfang  März gegen die  Islamisierungspolitik  von Frau Merkel und er wirft den Deutschen kollektiven Selbstmord vor. Die Slowakische Republik, das ehemalige Oberungarn und Ungarn selbst  litten 3 Jahrhunderte unter dem Islam, der die Einwohner grausamst massakrierte und der Haß auf die Moslems ist groß hier.Hinzu kommem die vielen Zigeuner in der Slowakischen Republik als extrem negative Parallelgesellschaft, die sich nach 800 Jahren nicht integrationsfähig sind, es sind Sozialschmarotzer, sie können nur eins, im Bett rumstrampeln und Kinder produzieren.Nur der slowakische, von den USA eingekaufte  Präsident sieht das anders, er hat auch völlig!!!!! überraschend vor einem Jahr die Wahlen gewonnen.  Er wohnte sehr lange in den USA, war dort angeblich erfolgreicher Börsenmakler  und kam zu den Präsidentenwahlen  Wahl eingeflogen, die der jetzige Premier Fico auf eigenartige Art und Wise verlor.. Im Nachhinein für mich alles von der amerikanischen Ostküste manipuliert. Die Migrationswaffe ist von sehr langer Hand geplant, wahrscheinlich auch die Auserwählte  in Deutschland!! Ein intellektueller, rhetorischer Überflieger sieht für mich anders aus.

  2. Während andere sich abschotten und ich gehe davon aus, das es der slowakische Ministerpräsident ehrlich meint, sind Merkels Gäste alle legal auf ihrer Party in Deutschland.

    Die Staatsanwaltschaft sellt ein Verfahren gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Innenminister Thomas de Maizière wegen „bandenmäßigen Schleusens“ ein.

    http://www.geolitico.de/2016/02/19/verfahren-gegen-merkel-eingestellt/

    Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft sind alle Kulturbereicherer rechtmäßig hier!

  3. @Meggi: Ein entschlosssener Anwalt geht in einem solchen Fall bis zum Menschenrechtsgerichtshof. Man darf es den Politikbütteln in der Justiz nicht so einfach machen!

    1. Aber wer die Presse und das Fernsehen gleichgeschaltet hat, dem wird es doch auch gelingen die ach so "objektive" Justiz auf Vordermann bringen. Dass das mal mein Deutschland sein wird, hätte ich mir bei meinen kühnsten Träumen nicht träumen lassen.

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