„Brexit“-Kompromiss: Tsipras und Cameron zufrieden – Sonderstatus für Großbritannien

Athen wollte die Zustimmung zum "Brexit" von der Offenhhaltung der Grenzen abhängig machen, doch dies ist nun vom Tisch. Indessen zeigt sich Premierminister Cameron mit dem Kompromiss zufrieden, wonach Großbritannien einen Sonderstatus innerhalb der EU erhält.

Von Redaktion/dts

Zwischenzeitlich hatte Griechenland seine Zustimmung zu einem "Brexit"-Kompromiss von einem verbindlichen Offenhalten der Grenzen anderer EU-Staaten abhängig gemacht – doch diese Forderung spielte am Ende wohl keine Rolle mehr. Man habe dem griechischen Ministerpräsidenten angeboten, dass sich jedes Land telefonisch mit anderen Staats- und Regierungschefs kurzschließen könne, wenn es Sorgen gebe, so Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitagabend. "Das war für Herrn Tsipras eine wichtige Mitteilung", so die Kanzlerin. Ebenso wie alle anderen EU-Staats- und Regierungschefs stimmte auch Griechenland am Abend einem Kompromiss zu, wonach Großbritannien einen Sonderstatus innerhalb der EU bekommt.

Nach dem Verhandlungsmarathon auf dem EU-Gipfel hat sich der britische Premierminister David Cameron zufrieden gezeigt. Er habe viele Sonderregelungen erreicht, sagte Cameron am Freitagabend. Großbritannien werde niemals dem Euro beitreten und die soziale Leistungen für andere EU-Bürger ebenso wie für andere Migranten würden begrenzt. Offenbar konnte Cameron auch zahlreiche Zugeständnisse für britische Unternehmen erzielen. Es sei sichergestellt, dass diese "nicht diskriminiert" würden, weil sie nicht ihren Sitz in der Euro-Zone hätten, so Cameron. Schließlich sei sichergestellt, dass Großbritannien "niemals Teil eines europäischen Superstaats" werde.

Er habe erreicht, dass dem britischen Parlament Befugnisse zurückübertragen würden. Dies sei völkerrechtlich verbindlich vereinbart worden. Alle EU-Staats- und Regierungschefs hätten zugestimmt, so Cameron. Den europäischen Binnenmarkt wolle er hingegen fördern. Der Deal sei für ihn ausreichend, um vor einem Referendum auf der Insel einen Verbleib in der Europäischen Union zu empfehlen. Großbritannien sei stärker, wenn es "innerhalb einer reformierten EU" bliebe.

Lesen Sie auch:  Ungarn will den EU-Haushalt nicht akzeptieren, wenn Polen es nicht tut

Großbritanniens Premier David Cameron konnte auf dem EU-Gipfel in Brüssel offenbar zahlreiche Sonderrechte aushandeln. EU-Ausländern können künftig Sozialleistungen vorenthalten und für ihre nicht in Großbritannien lebenden Kinder weniger Kindergeld bezahlt werden. Die Kappung soll sieben Jahre lang angewendet werden können und pro Arbeitnehmer für jeweils bis zu vier Jahre gelten. Kindergeldzahlungen für Kinder, die nicht im Vereinigten Königreich leben, sollen an die Lebenshaltungskosten im Ausland gekoppelt werden. EU-Bürger, die nach sechs Monaten keinen Job in Großbritannien gefunden haben, können gezwungen werden, das Land wieder zu verlassen. In Belangen der Währungsunion bekommt Großbritannien jedoch nicht das gewünschte Vetorecht.

Loading...

Damit kann Cameron offenbar leben. "Großbritannien wird niemals dem Euro beitreten", betonte er zu Beginn seiner Ausführungen nach dem 2-tägigen Verhandlunsgmarathon am Freitagabend. Großbritannien werde "niemals Teil eines europäischen Superstaats" werden. Mit dem Sonderstatus und "innerhalb einer reformierten EU" könne er seiner Bevölkerung nur empfehlen, bei dem geplanten Referendum für den Verbleib in der Europäischen Union zu stimmen.

Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

11 Kommentare

  1. Typisch Eu,Rosinen für alle,die faulen Eier gehen nach Deutschland. Um eines klarzustellen ,ich bin für ein gemeinsames und starkes Europa aber nicht so wie es von irgendwelchen Globalisten gemacht wird. Wahre Europäer lasst es uns besser machen ,bald bevor es zu spät ist.

  2. Die Briten? Hurrensöhne, Abschaum der Geschichte. Intriken, Morde, Kriege, Toten, Elend. Die Deutschen standen immer im Wege des von Inzucht heimgesuchten "Köningshauses". Inselaffen bleiben sie für die Ewigkeit!

  3. Na toll. Und wann beginnt die Bundesregierung mit ihren Verhandlungen bezüglich eines Sonderstatus. Die verschauckeln uns nach Strich und Faden und das alles unter rein demokratischen Gesichtspunkten. Warum gehen wir Europäer nicht massenhaft auf die Straße und wehren uns gegen diese Antidemokraten, bevor wir entgültig in einer EU-Diktatur versinken.

    1. Es kommt zu keiner EU-Diktatur, sondern vielmehr zu einem EU-Ende!! Der  zionistische Jude Cameron ist doch nur in der EU als Aufpasser für die USA.Die anderen EU.Staaten, die früher viel abkassiert haben wissen ganz genau, dass Deutschland auch eine  noch so große Fresse reißen können, aber im Grunde durch die anfallenden und noch kommenden Infiltrantenzahlungern stehend KO sind und für sie nichts mehr übrig bleibt. Wozu dann EU??

  4. Schade und sehr ungerecht, dass die Briten eine profitable Sonderregelung in der EU neu erhalten und diese immer hatten – dies auf Kosten der anderen EU-Staaten. Sie wettern ständig gegen die EU, wofür man Verständnis aufbringen kann. Aber dann sollten sie definitiv austreten und nicht ständig hintenherum die hohle Hand machen, um von den EU-Geldern weiter zu profitieren. Die britische Regierung zeigt hier eine – übliche – dreckige Schmarotzer-Haltung. Die Bevölkerung denkt anders.

  5. Jeder der für die EU ist und weiter fleißig die Altparteien wählt, unterstützt dieses ungerechte, ausbeutende, sich selbst Rechtsprechung gebende und damit kriminelle Diktatur Gebilde.

    Man muss mal überlegen, die so hoch gelobte Gemeinschaft in den EU Staaten ist längst Vergangenheit. In der wirklich allerletzten Konsequenz daraus machen viele Länder ihre Grenzen dicht. Wie oben zu lesen brät jeder seine extra Würstchen. Im täglichen Rhytmus werden neue eigene Gesetze erschaffen, ohne dass die EU ein Land ist oder durch irgendeine direkte Wahl legitimiert ist. Die zugehörigen Länder schaffen ihre Selbstständigkeit bewusst selber ab. Der Finanzfluss wird so kontruiert, dass die absolute Kontrolle weder beim Besitzer noch beim eigenen Staat liegt und das finden viele auch noch toll. 

    Über den heutigen "Brexit"-Kompromiss kann ich nur lachen und weinen gleichzeitig. Deutschland ist so dämlich , dass es schon wieder lustig ist. O.k., dann zahlt das deutsche Volk halt wieder ein wenig mehr für England und die EU – juckt doch eh keinen mehr. 

    Der Tsipras kriegt ein paar neue Telefonnummern und alles ist gut? Wer das glaubt, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.

  6. – Großbritannien wird niemals dem Euro beitreten und niemals Teil eines europäischenSuperstaates werden –

    Als einer der Wenigen dürfte Cameron erkannt haben, daß es dieser 'EU' einzig und allen um den Besitz der Gesamt- und Sozialkassen mit einer Zentralisierung in Brüssel geht und sonst um nichts. Mit Bankenunionen, Einlagensicherungen, Rettungsschirmen ect  dürfte das Ziel von Jean-Claude Juncker und Mario Draghi schon fast erreicht sein. Die Vorlage dazu dürfte die in England besser bekannte 'Animal Farm', mit all ihren Auswüchsen, von George Orwell liefern, wobei die Eurokraten mit 'mehr Europa', in Wirklichkeit 'mehr Geld' meinen.

     

  7. Großbritannien ist doch lediglich Teilbestandteil der EU, damit  es sich und die USA immer auf dem neuesten Stand hält. Für Großbritannien ist auch nicht der Coundenhove-Kalergi-Plan angedacht, Großbritannien soll mit den USA eine ganz eigene, spezifische Rolle spielen.Die Auserwählte arbeitet da mit Sicherheit mit dem zionistischen Juden Cameron  Hand in Hand, mit EU haben diese Kompromisse absolut nichts mehr zu tun. Interessant  zu wissen wäre noch ,wie der 3. Auserwählte, der Franzose Hollande,  zu dem ganzen steht. Was haben die wirtschaftlich am Abgrund Stehenden für sich angedacht?  Für Deutschland gibt es auch nur eine Lösung nach alldem was wir von unseren Nato"freunden" so wussen. Die Bundeskanzlerin in die Wüste schicken und zusammen mit Rußland und den richtigen europäischen Freunden eine EU nach altem Vorbild gründen. Auch auf die Gefahr hin, dass die USA Deutschland -Vorwandt Ukraine- mit Atomwaffen beglücken, besser als die Migrationsbomben.  Dann wissen wir definitiv, wozu diese Leute in der Lage sind.

  8.  

    »BREXIT«-Kompromiß

    Schon wieder gebratene Extrawürste! Waren die wenigstens »HALAL«?

    Das ganze Theater ist doch nur noch widerlich. Und die allermeisten Medien-Quatschköpfe und –Schmierfinken produzieren nur Blähungen und helfen dabei mit, die eigentlichen Absichten der UNO samt allen Anhängen zu vertuschen. Warum wird denn der bereits am 21.3.2000 auf der UN-Webseite (Abteilung Bevölkerungsfragen) veröffentlichte »Bevölkerungsaustausch-Plan« nirgendwo diskutiert? (Titel der UN-Studie: Replacement Migration.- Is it a solution i declining and ageing populations?, zu Deutsch: »Bevölkerungsaustausch durch Migration: eine Lösung für abnehmende und: alternde Bevölkerungen?«, United Nations Publications, ISBN 92-1-151362-6). In der Studie werden acht wenig fruchtbare, dafür technisch höchstentwickelte Länder, darunter Deutschland, und zwei Regionen (Europa und EU) genannt. Während in anderen Sprachen der »Bevölkerungsaustausch« offen angesprochen wird (englisch: »replacement migration« beziehungsweise französisch »migrations de remplacement«), werden die Deutschen wieder einmal belogen, indem man statt dessen einfach den Begriff »Bestandserhaltungsmigration« verwendet und dem Volk damit vorgaukelt, man wolle es »erhalten« statt in Wahrheit »auszutauschen«. Vorher sorgt man aber durch gezielte »Spezialpolitik« für sinkende Geburtenraten, jammert dann öffentlich darüber und schreit nach Migranten für den »Bestandserhalt«, statt die volkseigene »Nachwuchsfähigkeit« zu fördern.

    Und wo kriegt man die »Austauschkontingente« her? Ganz einfach — indem man deren angestammte Heimat zerstört [siehe Uno-Veröffentlichung 03/2000, ein Jahr später dann ab 2001 (Terror-)Krieg gegen den Terror (9/11), dann Arabischer Frühling, Ägypten, Irak, Tunesien, Libyen, Syrien, Ukraine, gerne auch Iran usw.] und sie mit falschen Versprechungen nach Europa und dort vor allem nach Deutschland und Schweden lockt.

    Und Merkel? "Wir schaffen das"! Ob sie damit ihre Hoffnung zum Ausdruck bringen will, daß sie – auftragsgemäß – Deutschlands Vernichtung vollendet, bevor der Betrug öffentlich und sie samt dem Pfaffengauckler zum Teufel gejagt wird?

    Also liebe Medien: Mal den geheimen Staatsvertrag zwischen Deutschland und den Alliierten aus 1949 mit 150-jähriger Laufzeit bis 2099 über die "Pressefreiheit" ignorieren (siehe Historiker Prof. Foschepoth), mit dem Nebelgranaten-"Dauerbeschuß" aufhören und dafür EHRLICH berichten. Dann verschwinden vielleicht auch wieder Begriffe wie "Lügenpresse" und "Schmierfinken" in der Versenkung.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.