Flüchtlinge: Chaos am Balkan – Grenzen auf oder zu?

Missverständnisse zwischen Österreich, Slowenien und Kroatien sorgen für erste Stauungen am Balkan. Auch Deutschland versucht den Menschenstrom zu kanalisieren, der über die Grenzen drängt.

Von Marco Maier

Offenbar sorgen Missverständnisse zwischen den Ministerien der Länder dafür, dass niemand so richtig weiß, wie es mit den zehntausenden Flüchtlingen und Armutsmigranten weitergehen soll, die sich derzeit in den Balkanländern befinden und in Richtung Deutschland wollen. Nachdem Ungarn die Grenzen zu Serbien, Kroatien und Slowenien dicht machte, drängen diese Menschen sich nun eben durch diese Länder.

Slowenien erklärte, dass es täglich nur 2.500 Menschen passieren lasse – so viele, wie nach Österreich ausreisen könnten. Das österreichische Innenministerium wies Angaben der slowenischen Regierung zurück, es werde täglich maximal 1.500 Menschen ins Land lassen. Zusätzlich kam es zu Kommunikationsproblemen, die für Verwirrung sorgten. Denn das slowenische Innenministerium teilte mit, dass Österreich bis auf weiteres keine Flüchtlinge mehr aufnehme, während Wien erklärte, dass man am "Status quo" an der österreichisch-slowenischen Grenze festhalte und die Menschen einreisen lasse.

Problematisch ist für all diese Länder der Umstand, dass Deutschland – eines der Hauptzielländer der Menschen – Meldungen verbreiten lässt, wonaech die Grenze bis auf einzelne Übergänge geschlossen sei. Dies sorgt insbesondere in Österreich immer wieder für eine Krisenstimmung. Insbesondere in Kroatien und Serbien beginnt es sich zu stauen, da Slowenien derzeit quasi das Nadelöhr darstellt. Fraglich ist jedoch was geschieht, wenn im Laufe der nächsten Wochen infolge des "Rückstaus" vielleicht sogar um die 100.000 Menschen in Kroatien festsitzen und die Grenzen nach Slowenien – und danach auch Österreich und Deutschland – einfach überrennen, weil sie frieren und hungern. Eine solche Menschenmenge kann von den Sicherheitskräften nicht mehr kontrolliert werden.

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7 Kommentare

  1. Tja, blöd. Jetzt wo die Deutschen versuchen, das Steuer nochmal herumzureißen bevor man in den Eisberg kracht, bleiben die Staaten weiter südlich gewissermaßen auf den Füchtlingen “hocken”.
    Von Anfang an wollte keine Sau, dass Millionen Moslems nach Europa kommen. Auch eine Mehrheit in D wollte das nicht, doch die kriminelle dt. Regierung hat sie herbeigerufen, um ihnen jetzt die Tür vor der Nase zuzuschlagen.
    Man sollte allen, die jetzt noch kommen, im Bundestag und in EU-Parlament unterbringen; dann würden diese Gebäude auch endlich mal einen sinnvollen Zweck erfüllen.

  2. Lasst den General Winter doch einfach mal seine Strategie entfalten! Die Terroristen sind es nicht gewohnt, Köpfe mit kalten Fingern abzuschneiden oder abzuschlagen. Das drückt ganz schön auf die Stimmung! Und Häuser anzünden, um es warm zu haben, ist auch nicht der Brüller! Sie sind mit Zügen und Bussen eingereist. Werden sie es schaffen, zu Fuß zurückzugehen? Wenn Heuschrecken übers Land ziehen, trampeln die sehr schnell über ihre toten Weggenossen hinweg. Irgendwann kommt der Flüchtlingsstrom zum Erliegen, weil es in der Heimat auch kein Essen und kein Wasser gibt. Wer räumt die Leichen von den Straßen und Autobahnen? Sind Schneepflüge dieser Anforderung gewachsen?

    Jedem Menschen sitzt sein eigenes Hemd am nächsten. Im Winter friert der eigene Hintern zuerst. Es ist stets der eigene Magen, der knurrt. Wir brauchen uns deshalb nichts vormachen und sich in die eigene Tasche zu lügen, hilft nicht wirklich.

    Der Begriff "Bürgerkrieg" ist längst in der europäischen ZivilGesellschaft angekommen. Vor Jahren noch wurde Autoren verspottet, die in ihren Büchern und Abhandlungen einen möglichen Bürgerkrieg thematisierten. Jetzt ist er bereits in vollem Gang. Er geht von Verbrechern aus, die den unkontrollierbaren Zustrom von Einwanderern organisieren. Die "rechtsfreien Räume" nehmen bereits überhand.

    Auch die Behörden der Bundesrepublik Deutschland versagen seit Jahren jämmerlich. Die Herkunftsländer verweigern die Rückfahrt der kriminellen und abgelehnten Asylbewerber wegen ihrer Kriminalität und Nutzlosigkeit für ihre jeweilige ZivilGesellschaft. Teilweise wurden ganze Gefängnisse geräumt und die Straftäter auf die Reise nach Europa geschickt mit der Auflage, NIEMALS WIEDER zurückkehren zu dürfen! Ein Gefängnisplatz kostet viel Geld – auch in Nordafrika und auch im Nahen Osten.

    Wie wehrhaft ist eine Staatsregierung, die sich derart auf der Nase herumtanzen lässt? Wie phantasielos muss man sein, diesen Verbrechern auch noch die Windeln zu wechseln, ihnen Kost und Logis zu schenken, aber ihnen gleichzeitig verweigert, einer "gesetzlichen" Arbeit nachzugehen, die diesen Menschen erlaubt, für ihre Kosten aufzukommen oder etwas für die Deutsche ZivilGesellschaft zu leisten. NICHTS VON ALLEDEM GESCHIEHT !

    Wir sind bereits mitten im Bürgerkrieg!

    http://www.dzig.de/Buergerkrieg

    Hans Kolpak

    Goldige Zeiten

     

     

  3. @TheRealSaddam Hochgeschätzter.. irgendwie läßt Ihr comment meinen Blutdruck steigen. Aber aus Respekt vor Marco Meier und den vielen fleißigen Autoren belasse ich es bei dem Hinweis und erzähle ihnen lieber eine Geschichte. Bereit? Gut, geht los. Ca. 28 km von hier, in einem Architektenhaus in der Seestrasse in Potsdam, wohnt der Moderator Günter Jauch. Das Haus konnte er sich bauen, weil er mal eine Werbekampagne für die Betonindustrie durchgeführt hat. Zur gleichen Zeit stellte er sich an die Spitze der Aktion “Pro Potsdam” und erwarb 6 Mietshäuser in der Stadt. Wer dazwischen einen Zusammenhang erkennen kann… Bei der Restaurierung (sonst kann er ja seine horrenden Einkünfte nicht verwursten) kam es zum Streit mit der Bauaufsicht. Die wollten schmiedeeiserne Gitter vor seinen Kellerfenstern — er wollte welche im Baumarkt kaufen. Und wer hat den längeren Atem? Im ösiland doch bestimmt auch? Richtig. Im Ergebnis veröffentlichte er einen Offenen Brief, in dem er mitteilte, dass ihn die Stadt geärgert hat und er jetzt erst mal seine Mitarbeit als Bürger einstellt. Dieser Flachwichser hat auch eine Fernsehsendung in der ARD am Sonntag nach dem Tatort. Gestern ging es wieder um … weiß ich nicht mehr. Bla bla eben. Was mir aber im Gedächtnis bleibt, ist wie er einen seiner Gäste behandelt hat. Den AfD-Fraktionsvorsitzenden von Thüringen, Höcke. Den hat er nur eingeladen, um ihn gemeinsam mit dem Justizminister Maas lächerlich zu machen. Was hat er erreicht? Ich finde den Vogel noch bekloppter als vorher schon und gehe beim nächsten Mal AfD wählen.
    Jetzt schließt sich der Kreis. Wollen sie wissen, was bei mir von ihrem Kommentar hängengeblieben ist?
    Mann, freuen Sie sich lieber, dass Sie die Erdröhre überlebt haben….

    1. Werter @Thomas Roth, verstehe nicht, was Ihren Blutdruck nach oben treibt. Etwa mein etwas sarkastisch gemeinter Schluß, in dem ich vorschlug, die Moslem-Migranten im BT und den EU-Gebäuden unterzubringen? – Seien Sie versichert, das war nicht ganz ernst gemeint.

      MfG, Ihr einzig wahrer

      Saddam

      1. @einzig wahrer Saddam  Nee, nur der Gedanke, man würde versuchen, das Steuer rumzureißen. Das wollen die definitiv nicht. Die haben sich jetzt entschlossen, das alles durchzuziehen. die passen eher das Leben in Deutschland an. Dabei wäre es richtiger, jetzt die Notbremse zu ziehen. Oh Mann, mein Blutdruck. Grüsse.. Th.Roth

        1. Ach Mann. Wo doch nun echt jeder weiß, dass bei uns alles amerikanisch abläuft und gesteuert wird…einfach man einen Blick über den Ozean werfen, wenn man Deutschland sehen will.

          Da gibts immer dieses Polti-Theater, “Duelle” genannt. Da traktierten sicnh mal zwei auf der Bühne, da hat man gedacht, jeden Moment gehen die beiden mit den Fäusten aufeinander los. Die Moderatorin ging dazwischen. Irgendwann war das “Duell” zu Ende, und die beiden Politiker verschwanden. Jeder natürlich durch eine eigene Tür, um vor dem Publikum die abgrundtiefe Feindschaft zu unterstreichen, die die beiden Streithähne zueinander austrugen.

          Dann ging eine der Türen noch mal auf, Kameramann nutzte die Situation aus und die Kamera schwenkte hinein. Und was war zu sehen: Die beiden “Feinde” tranken zusammen Sekt.

          Soviel nur zum Thema Steuer herumzureißen, Seehofer, Wendehälse, Flüchtlinge und Politschweine, die uns (brechtigt) für dumm halten. Ich will das “brechtigt” aber nochmal relativieren: Wenn man gar kein Vertrauen untereinader mehr haben darf, ist die ganze zwischenmenschliche Schiene schon längst abmontiert.

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