Glaube: Wozu braucht der Mensch die Religionen?

Wer einen Gott für die Dinge auf der Welt verantwortlich macht, möchte sich damit seiner persönlichen Verantwortung entziehen. Ein kleiner Exkurs zum Thema Religion und Glauben. Es sind persönliche Thesen und kein allgemeingültiger Almanach, noch die ultimative Weisheit per Löffeln gefressen. Gern zur Diskussion freigegeben auf zwischenmenschlicher Ebene.

Von Marcel Grasnick

Gott sieht alles. Ein netter Satz zur Erziehung rebellierender Kinder. Mehr nicht. Damit soll jedem vor die Augen geführt werden, dass ein Gott jede Tat sieht und irgendwann einmal, bei der Abrechnung vor dem Himmelstor, über den Verbleib der Seele Gericht hält. Wäre es nicht vielsagender zu erwähnen, dass jede Tat ihre Konsequenzen direkt nach sich zieht? Und zwar mittelbar und unmittelbar und nicht erst beim Tag des Jüngsten Gerichts. Oder um es vereinfacht auszudrücken: Ein Gläubiger macht einen Gott für alles verantwortlich, um sich nicht selbst für seine Taten rechtfertigen zu müssen. Aber dafür gibt es doch die Beichte, mag manch einer an dieser Stelle sagen. Wohl wahr. Doch vor wem rechtfertigt man sich bei der Beichte und wozu? Im Endeffekt nach der christlichen Auffassung vor Gott zur Freisprechung der Sünden. 3 Vaterunser und alles ist vergeben. Wenn doch alles im Leben so einfach wäre. Das mag unter anderem dazu dienen, nach einer Tat völlig reinen Gewissens die nächste zu begehen. "Gott, es tut mir leid, aber ich habe dem Nachbarn seine Frau verführt. Und es war toll. Und ja, ich bereue es zutiefst." Drei Vaterunser später ist alles vergessen und die Frau des anderen Nachbarn dran. Und vor dem Tag der Abrechnung braucht man sich dann auch nicht mehr zu fürchten, weil – es ist ja schon vergeben. Sofern gebeichtet. Dafür gibt es die theoretische Frage: Wenn Gott alles sieht, wozu erst beichten? Bei dieser Frage stand einem Pastor bereits der Mund offen, händeringend nach der Antwort suchend. Nicht jeder Pastor ist so rhetorisch geschult und sattelfest im Glauben, um sofort darauf reagieren zu können. Die Antwort, dass es bei der Beichte um die Reue geht. Doch Reue kann man auch zeigen, ohne zu beichten. Durch eine ehrliche Entschuldigung zum Beispiel.

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Eine Religion dient gern zur Rechtfertigung. Was es nicht im Namen des Gottes oder der Götter schon alles gab. Man könnte jetzt die übliche Beweisführung starten mit den Hexenprozessen, Glaubenskriegen – egal von welcher Seite. Doch das ist längst nicht alles. Tagtäglich wird ein Gott, werden Götter, je nachdem von welcher Religion betrachtet, für die eine oder andere Sache zur Rechtfertigung herangezogen. Selbst Merkel faselt schon in einer offiziellen Verlautbarung vom Willen Gottes. Mea Culpa, des einen Gottes natürlich. Doch ist es nicht so, dass auf jede Aktion eine Reaktion folgt? Dass man eine Reaktion nicht immer vorhersagen kann und andere dafür schon? Einen Gott für die Tat von Menschen als Schuldigen heranzuziehen ist erbärmlich für denjenigen, der die Religion dafür bemüht und sich weigert, persönlich die Konsequenzen zu tragen.

Die Natur, das Leben, hat uns das Ding im Schädel nicht gegeben um zu glauben, sondern um zu wissen. Trotzdem glauben wir an etwas. Wir brauchen keine Religion, um zu glauben. Glauben sie an Gott? Im Film "Contact" wird diese Frage zur wichtigsten Entscheidung stilisiert. Mit welchem Recht? "Sind sie ein spiritueller Mensch?" gleichzusetzen mit der Frage, ob man an Gott glaube ist der Gipfel der Dreistigkeit einer Religion, die verspielt hat. Religion ist doch im Grunde nur eine Metapher, die jeder für sich auslegen kann, wie es gerade gebraucht wird. Religion vereinfacht die Sicht der Dinge durch die schlichte Eingrenzung in Gut und Böse. Doch das Leben ist viel verzwickter als nur die einfache Auslegung in zwei gegensätzliche Pole. Das Leben ist Chaos und Ordnung, ist Kontinuität und Spontanität. Das Leben braucht immer beide Seiten der Medaille. Ohne Licht gibt es keinen Schatten. Doch wo Licht ist, muss es auch immer Schatten geben. Ohne Anti-Materie keine Materie. Ohne Tod kein Leben. Und ohne Leben keinen Tod. Religion engt ein.

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Andererseits sei noch erwähnt, wer nicht dem allgemeinen Glauben an Wissenschaft und vorherrschender Meinung anhängt, wird schnell als ungläubig und unglaubwürdig hingestellt. Auch der Glaube an die generelle Offenkundigkeit kann man getrost als Religion ansehen. Eine Religion, die noch barbarischer ausgeübt wird als die der anderen Großen.

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"Man muss erst einmal das Unmögliche abgrenzen. In dem, was dann noch da ist und sei es auch noch so unwahrscheinlich, muss die Wahrheit stecken." (Filmzitat, "Spock" in Star Trek)

Doch das, was unmöglich scheint, kann durchaus auch möglich werden. Vor nicht allzu langer Zeit wurden jene Leute für geistig labil erklärt, die behaupteten, der Mensch würde eines Tages fliegen können. Auch und gerade von den Religionsvertretern. Und heute? Heute ist es das normalste der Welt, sich in den Flieger zu setzen und ruckzuck die Erde zu umkreisen. Religion kann durchaus den Fortschritt behindern. Was wäre gewesen, hätte sich die Kirche nicht gegen das kopernikanische Weltbild gestellt? Gegen die Wissenschaft an sich? Würden wir dann heute schon die fliegenden Autos haben? Wohl kaum. Die Kirche hat sich dagegen gesperrt, weil die Menschheit dafür einfach nicht bereit war. Doch wer erlaubt einer Institution von Menschen Hand über das Schicksal der Menschheit zu entscheiden, über den Fortschritt? Fortschritt ist eine Sache des Glaubens, Wissenschaft eingeschlossen. Man muss glauben können, dass eine Sache in der Praxis funktioniert, wie es vorher theoretisch durchdacht wurde.

Der Mensch braucht den Glauben, um sich mental an etwas klammern zu können. Das war schon immer so. Doch ist es manchmal sehr verstörend, zu welchen Auswüchsen sich der Glauben an eine Sache, übernatürlich oder nicht, entwickeln kann. Die Religion braucht einen gläubigen Menschen, eine folgsame Herde. Aber der Mensch braucht keine Religion, um zu glauben. Das ist ein eklatanter Unterschied.

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Eine Religion besteht aus eingepferchten Gläubigen, damit diese nicht glauben, was sie wollen.

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46 Kommentare

  1. Nee, das sehe ich anders, obwohl ich Materialist und nicht religiös bin. Manch einer hat halt sein Leben so strukturiert, dass der Glaube dazugehört. Ich finde das voll akzeptabel. Außerdem sagt der Preusse (ich); "Jedem nach seiner Fasson"    Und ich habe noch nie erlebt, dass ein wirklich Gläubiger, seinen Mitmenschen Schaden zufügt. Das waren immer die anderen. 

  2. Es geht nicht um einen Glauben an etwas , sondern aus etwas. Man möge zwischen Religion und Spiritualität unterscheiden. Religion ist der Versuch, Spiritualität zu organisieren und zu normieren. Und das geht in, einfach gesagt in die Hose und pervertiert die spirituelle Zielsetzung. Wer nicht in seiner Mitte ist, und damit meine ich die spirituelle Mitte, braucht Religion oder irgendeinen Ersatz, auch in Form materieller Dinge. in der Mitte sein, heißt, sich seiner Verbundenheit mit dem Ursprung, der Natur und des Kosmos bewußt zu sein. Religion bedeutet vrmitteln. Und damit bin werde ich aus der Mitte gerissen, für ein allgemeines, normiertes Ziel. Es ist ein fremdes Ziel. Und zur Erreichung dieses fremden Zieles muß ich mich aufgeben. Auch wenn das Spirituelle in den Menschen das gleiche sucht, versucht, sich wieder zu finden, so bedeutet das kollektivierte Suchen eine Unterordnung unter eine religiöse Idee, die nicht ident mit meinem Urgrund ist. Denn es ist eine Idee, und keine Erfahrung. Da wir ständig aus der Mitte gerissen werden, durch Konsum, kompetitivem Messen usw, wird die Stabilisierung des dadurch enstandenen Ungleichgewichtes durch ein sich Verankern in einer angebotenen Autorität innerhalb konformistischen Religionen bewerkstelligt. Wenn die äußere Form eine innere parallele Erweckung verursachen kann, wird es zur Erfahrung und nimmt spirituellen Charakter an. Das kann in konformistischen Religionspraktiken vorkommen, doch solange das Suchen ein Aufgehen in eine fremde, vermeintliche Autorität mündet, und sich davon nicht befreien kann, bleibt es spirituelles Plagiat.

  3. ich bin gläubig.
    nein falsch – bei mir ist es kein glaube sondern ein wissen.
    ich bin also religiös, bezeichne mich selber als „orthodoxen christ“, jedoch ganz ohne dabei jeden sonntag in die kirche zu rennen, die fastzeiten (im orthodoxen glauben rund ein halbes jahr) einzuhalten etc. ich brauche keine kirche oder sonstige institution, wenngleich wenn ich denn mal (alle 5 jahreoder so) eine (ein paar bestimmte) orthodoxe kirche betrete, mit unheimlich viel kraft und „erleuchtung“ da wieder rauskomme. absolut ohne sie jemandem aufdrängen zu wollen, ist die „religiösität“ mir persönlich sehr wichtig! aber ich habe keinerlei probleme mit standpunkten, wie dem von Thomas Roth. ganz im gegenteil – es soll bzw. muss jeder nach seiner Fasson leben. alles andere ist nicht natürlich!

    was zweifelsfrei stimmt ist, dass der mensch die religionen missbraucht!
    der christ hauptsächlich, indem er seine eigene verantwortung auf Gott überträgt – leider.

    1. … und das in gewisserweise ja durchaus zutreffende statement "es liegt alles in gottes hand" dahingehend umdeutet, dass er – der mensch – nichts "konstruktives" machen kann und es als eine rechtfertigung für's nichtstun dahernimmt. 

  4. Tatsächlich besteht, wie loup schreibt, ein kolossales Spannungsfeld zwischen einem selbstbestimmten und fremdbestimmten Leben. Gestern brachte mich eine Predigt des Pastor Jakob Tscharntke erneut dazu, über meinen Werdegang seit 1987 nachzudenken:

    http://www.dzig.de/Pastor-Jakob-Tscharntke

    Nachdem ich seine Predigt vollständig und aufmerksam angehört habe, fühle ich mich in das Jahr 1987 zurückversetzt. Damals wurde ich brutal mit dem Scheitern meines christlichen Weltbildes konfrontiert und die Zerstörung unserer Familie wurde eingeleitet. Treibende Teufel waren die Führungskräfte der Gemeinde, der wir angehörten.

    In meiner Loyalität brauchte ich 13 Jahre, um diesen Unfug und Tand hinter mir zu lassen. Erst 2007 war ich im Herzen so weit genesen, das krank machende christliche Weltbild komplett hinter mir zu lassen. Sieben Jahre Selbstreflektion in der Sektenausstiegsarbeit habe ich gebraucht.

    Drei Jahre später konnte ich auch das perfide System der Parteipolitik loslassen. In 2010 war es so weit.

    So eindrucksvoll wahrhaftig und aufrichtig die Predigt von Pastor Jakob Tscharntke auch ist, die Endzeitideologien sind keine christliche Erfindung, sind auch keine Spezialität der westlichen Welt seit dem Dreißigjährigen Krieg, der eine tiefe Blutspur quer durch Europa zog. Darin sehe ich sein Scheitern. Er wird wohl noch viele Jahre leiden, bis er die trügerischen Denkmodelle schweigender Götter und Engel loslassen kann. Wie kann etwas lebensbejahend sein, das so viel Tod hervorbringt? Siehe Spielfilm Luther. So macht sich jeder Mensch seine Götter nach Maß bis auf Widerruf. Die Lebenszeit ist ja begrenzt und Geschichte kann ausgeblendet werden – immer wieder gerne.

    Der Stress geht immer nur vom Bodenpersonal aus, im Judentum, im Islam und im Christentum. Und wer seinen Körper aufgibt, erfährt genau die Realität, die er zeitlebens gepflegt hat. Weshalb existieren denn tausenderlei Vorstellungen parallel, ohne sich zu behindern? „Die Gedanken sind frei!“ Das Christliche ist nur eine Spielart von vielen Vorstellungen, die Ausschließlichkeit für sich beanspruchen, aber keinesfalls einlösen können.

    Otto von Bismarck zu zitieren, ist fatal, war dieser doch ein Säufer, Fresser und Ehebrecher vor dem Herrn, darauf aus, Deutsches Kaisertum durch sozialistisches Denken zu zerstören.

    Und heute? Ich bin dem Wunsch, authentisch zu leben, recht nahe gekommen. Heute bin ich nach allen möglichen „Maßstäben“ ein angenehmeres Glied der Menschheit als jemals zuvor. Es war ein sehr schmerzbeladener, aber auch ein sehr lohnenswerter Weg.

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

    1. Sünde heißt im Hebräischen das eigene Ziel verfehlen. Und das eigene Ziel bin ich selbst in meinem tiefsten Urgrund. John Main beschreibt es in einem Buch über chrsitliche Kontemplation, die meines Erachtens wenig mit dem sogenanten etablierten Christentum zu tun hat, folgendermaßen:" Wir schweigen in der Meditation, und achten auf den großen Anderen, um geduldig wartend unseren eigenen Geist zu finden." Am Ende, wenn wir es richtig machen, finden wir immer nur uns selbst, aber als individualisierte Einheit. Die ganze Schöpfung in uns mittragend. Alles, was meine innere Autorität in Frage stellt und zugunsten äußerer Konformität seines natürlichen Ranges berauben will, ist diabolisch im wörtlichen Sinne. Ein Dazwischenwerfen zwischen mir und ihm. Meinem eigenem Geist. Thomas Merton beschreibt es so." Kontemplation ist eine lebendige Wahrnehmung der Tatsache, daß das Leben und Sein in uns aus einer unsichtbaren, transzendenten und unendlich überfleißenden Quelle stammen". Im Mittelalter gab es Seelenführer, die diesen Weg gegangen sind, Miguel de Mollinos war solch ein Mensch, die andere anleiteten, diesen Weg zu gehen, ohne daß sie sie von sich abhängig machten. Im Gegenteil, ihr Ziel war es, sie zu  jener Freiheit zu führen, die das Wiedererlangen der Einheit mit mit ihrem Urgrund reflektierte. Die Kommunion in der Kirche stellt ein residuales Erinnern dieses inneren Geschehens.

  5. Möchte noch hinzufügen, daß die Sinnfrage die wichtigste Frage ist, die ein Mensch sich stellen kann. Un die hängt auch mit dem Wissen über die Entstehung des Kosmos, aber vor allem im Sinne des Warum, ab. Und diese Kosmogenien bieten Religionen, aber auch schamanistische Traditionen in Form von sehr alten Überlieferungen an. Denn ohne Warum gibt es kein Darum. Man hängt in der Luft. Und wissenschaftliche Erklärungen, die erklären, wie etwas entstehen hat können, junktimiert mit einer Theorie des ungerichteten Probierens seitens der Natur, läßt denb Menschen zum Nihilismus neigen Denn er fühlt sich ungeliebt, per Zufall ins Leben geworfen, und sein erfahrenes Leid ist kein Führer zum Ausgang, denn die Schläge, die ihn niederstrecken, kann er sein Leben nicht in einem Größerem auflösen. Menschen, die sagen, sie brauchen keinen Gott, was immer man als letze Ursache darunter verstehen will, sind sich alleine überlassen, wie ein Blatt, das sich vom Zweig getrennt hat. Denn kein Verfechter der Urknalltheorie kann erklären, woher die Energie hierfür kommt. Und den simplen Hinweis, sie war da, hat die gleiche Beweiskraft wie der Hinweis auf Gott. Nichts ist Zufall. Ich spreche hier nicht von einem durch Religionen vereinnahmten Gott, sondern einfach von einer letzten Wirklichkeit, die selbst keine Ursache hat und alles beinhaltet. Die Frage nach Gott stellen sich die Menschen erst unter der Last der Schicksalschläge, die erst ausheilen und vom Menschen angenommen werden können, wenn sie mit der transzedenten Ganzheit ausgesöhnt werden. Sonst waneln wir auf einem funktionellen, fast auf das Vegetative beschränkte Niveau des Daseins. Selbst Wünsche und romantische Sehnsüchte wären dann seelenlose Produkte biochemischer Vorgänge, die keine Freiheitsgrade und Selbstverantwortung zulassen. Denn die

    1. Mein Leben darf auch sinnlos sein. Ich genüge ja bereits mir selbst in genau diesem Sinne:

      Kontemplation (lat. contemplari „anschauen“, „betrachten“) bedeutet allgemein Beschaulichkeit oder auch beschauliche Betrachtung. Kontemplation ist auch als mystischer Weg der westlichen Tradition bekannt. In der Regel wird durch ein kontemplatives Leben oder Handeln ein besonderer Empfindungszustand oder eine Bewusstseinserweiterung angestrebt. Eine kontemplative Haltung ist von Ruhe und sanfter Aufmerksamkeit bestimmt. Somit ähnelt sie der buddhistischen Einsichtsmeditation Vipassana.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Kontemplation

      Aber in Wirklichkeit ist es einfach. Nur hat der Journalist, der Anfang 2015 meine Lebensweise portraitierte nicht viel mehr vermocht, als mich zu instrumentalisieren. Ja und? "A Mouthful of Air" – Ein Mund voll Luft ist ein beeindruckendes Buch, das ich vor etlichen Jahren mal las. Müssen wir uns aufblasen mit allerlei Einsicht und Erkenntnis? Es geht auch ohne dem!

      Das tägliche Einerlei ist doch schön! Und irgendwann ist es vorbei. Vielleicht schlafe ich dann gerade. Den lieben Lohnschreiber habe ich einfach durch den Kakao gezogen, das ist passender als eine presserechtliche Gegendarstellung.

      1. Es darf sinnlos sein, es ist aber nicht a priori sinnlos angedacht. Sinnloses Leben gibt es nicht, nur ein Leben, das seinen Sinn nicht erkennt oder sich dessen nicht bewußt ist. Aber ich glaube, Sie meinen etwas anderes. Den äußeren Sinn. Der auch mit Leistung oder mit sich Einbringen zu tun hat. Wir können im normalen Leben mit dem Durchschnittsbewußtsein den wahren Sinn gar nicht erfassen. Dem Leben einen Sinn geben heißt auch, diesem tiefen Sinn im Urgrund liegend auf der Spur zu sein.

  6. Religion ist die Ausbildung von Kopf,Herz und Hand.
    Sie muss letztendlich zu innerem Frieden und Freude fuehren.
    Es ist kein blindes Glauben,wie ihn zb.die Kirchen vermitteln wollen.
    Denen geht es um Macht und Geld.
    Sie endet im Erkennen des selbst..also dessen was man gemeinhin die Seele nennt.
    Dies wiederum ist der Schluessel zum Verstaendnis dieser Welt.

    Die Samen der Vergangenheit sind die Fruechte der Zukunft./Buddha

  7. Ein Mensch braucht keine Religion. Er braucht den Glauben an sich selbst, das Denken ist ein elektrischer Impuls der wiederum biochemische Reaktionen auslöst. Das heisst, das was wir denken bestimmt unser Leben und unsere Gesundheit. Marc Aurel hatte schon gefühlsmässig die Zusammenhänge erkannt: Glück ist der Gedanke den man in sich trägt.

    Religionen brauchen nur die Herrschenden um die Schäfchen zu disziplinieren und zu tyrannisieren. Napoleon hat mal  gesagt: Das Volk beurteilt die Macht Gottes, nach der Macht der Priester.

    Der Vatikan hat die Seelen der Menschen durch Angst, Schuldgefühle und Scham zerstört. Darum sind wir alle geschädigt und unterscheiden uns nur in der Auffälligkeit. Die Schuldgefühle werden eingetrichtert mit der Erbsünde, mea maxima culpa, die Angst wurde mit der Hölle erzeugt, wo wir Sünder alle nach unserem Tode kommen, wer daran glaubte, dass er als Sünder geboren wurde, bekam dabei die Schamgefühle für seine Sünden gleich ,,mitgeliefert".

    Diese religiösen Verbreiter der Moral haben selbst keine Moral, sie sind Satanisten. Wenn es eine Hölle gäbe, dann würde bei ihrer Gefühlskälte die Hölle zufrieren.

    Vom Internationalen Tribunal für Verbrechen durch Kirche und Staat (ITCCS) – Zentrale in Brüssel

    Bei einer rituellen Vergewaltigung und Ermordung von Kindern wurden leitende Regierungs und Kirchenbeamte von einer neuen Gruppe überlebender Augenzeugen namentlich genannt. Ihre Aussagen decken sich mit der öffentlichen Aussage im Mai dieses Jahres vom lebenden Opfer, Toos Nijenhuis (http://itccs.org/2013/05/), 5. Mai 2013/Interview.

    Am 7. Oktober übergaben diese beiden Zeugen notariell beglaubigte eidesstaatliche Erklärungen an die ITCCS-Zentrale sowie an Genfer Anwälte. Darin wird ihre Beobachtung oder Beteiligung bei einer rituellen Vergewaltigung, Folterung und Ermordung von Kindern im Alter von nur fünf Jahren auf privaten Landsitzen in Holland und Frankreich beschrieben. Als kriminelle Komplizen nennen die Zeugen namentlich zwei katholische Kardinäle, einen französischen Richter, einen belgischen Priester sowie Mitglieder der holländischen und britischen Königsfamilien.

    http://www.youtube.com/watch?v=A1o1Egi20c

    Ich habe noch das Video sehen können, wie die junge Frau bei einem Notar unter Eid ausgesagt hat, das Kardinal Ratzinger 1987 selbst dabei tätig wurde. Nun ist das Video von Youtube gesperrt worden. 

    Am 8. Mai veröffentlichte das ITCCS ein Exklusivinterview mit Toos Nijenhuis. In diesem Interview fallen dieselben Namen von männlichen Kultbeteiligten, die auch in den neuerlichen eidessstaatlichen Erklärungen auftauchen. Nach Aussagen von Toos und den neuen Zeugen wurden Kinder während solchen rituellen Ereignissen routinemäßig entführt, narkotisiert, gefoltert, gejagt und ermordet. Toos hatte schon 2010 zumindest ein Gelände in Südholland als Tatort wiedererkannt, wo diese rituellen Morde und Begräbnisse stattfanden. (Anmerkung: man wird sicher verhindern, dass keine Ausgrabungen stattfinden). In Kanada wurde ein Grab von ca. 800 Kindern gefunden.

    http://itccs-deutsch.blogspot.com

    Das ist keine Verschwörungstheorie, das ist die brutale Wahrheit. Wenn man diese Webseite liest, dann erkennt man, was für diese Kreaturen ein Menschenleben wert ist.

     

    1. @camillotorres

      Die Kirche ist das Resultat von Unwissenheit,Dummheit&Unterwuerfigkeit.

       

      Die Kleinen haengt man..die Grossen laesst man laufen.

  8. Tolles Thema. Habe mich gerade drüben mit dem Denver- und Alois Irlmaier Zeugs verausgabt, und will nicht schon wieder loslegen.

    Religion kann nur entstehen, wenn eine geistig-spirituelle Grundlage da ist.
    Das Leben erfindet nichts einfach so „für lau“.
    Entweder ist es in den Genen hinterlegt – dann gibt es Gott.
    Oder in der Vergangenheit gab es Ereignisse – dann gibt es auch Gott
    Das heißt aber für mich nicht, dass Religion = Gott ist
    Denn aus dem Leben wissen wir, dass alles, was gut ist, vöm Bösen geklaut wird ^^

      1. hier.

        http://www.contra-magazin.com/2015/10/2020-deutschland-mit-100-millionen-einwohnern/#comment-83523

        War leider zu spät dran, mit meinem Pamphlet. Das zu diskutieren, hätte m.E. Substanz gehabt. Es geht ja nun wohl um unser Leben. Aber egal.

        Dass diese „wirren Theorien“ von Freimaurer & Co durchaus einen wahren Kern haben, sieht in letzter Zeit leider jeder. Der „Große Plan“, das Negativ, befindet sich in der Entwicklungskammer, und wird wohl zu einem Bild: Zur Realität.

  9. Halbes Wissen führt von Gott weg – ganzes Wissen führt zu Gott hin. (Kurt Schwalbe, deutscher Physiker)

    Je tiefer man vordringt, desto mehr erkennt man, dass Materie nur Energie ist, über deren Herkunft man nichts sagen kann. Wir müssen hinter dieser Kraft [Quantenmechanik] einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie! Nicht die sichtbare, vergängliche Materie ist das Reale, wahre Wirkliche, sondern der unsterbliche Geist ist das Wahre! (Max Planck)

    Je weniger Erkenntnis ein Mensch besitzt, desto ferner fühlt er sich von Gott. (Albert Einstein)

    Am Dasein Gottes können nur blasierte Toren zweifeln. (Werner von Siemens)

    … den größten Respekt und die größte Bewunderung für alle Ingenieure, besonders für den größten unter ihnen: Gott! (Thomas A. Edison)

    Ich glaube jetzt daran, dass es einen Gott gibt… Ich denke, dass die Untersuchungen der DNA auf eine höhere Intelligenz hinweisen. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass es einer unglaublichen Komplexität von Vorkehrungen bedarf, um Leben zu erzeugen. Das zeigt mir, dass eine höhere Intelligenz daran beteiligt war, um sicherzustellen, dass diese außergewöhnlichen vielfältigen Bestandteile zusammenarbeiten können. (Antony Flew, (1923-2010), britischer Philosoph und ehemaliger Atheist)

  10. Das Problem das wir haben ist folgendes. Es gibt Gott. Es gibt auch Götter, im Sinne von Intelligenzen und Mächten, die sich jeder unserer Vorstellungskraft entziehen. Und auch Geister die eher so schwingen wie wir, mit denen wir kommunizieren können. ABER es GIBT eben auch DEN GOTT.
    Diese Wahrheit ist absolut unabhängig von irgendeiner menschlichen Konstruktion, und kann von jedem selbst erfahren werden. Dafür ist es sogar BESSER völlig frei von menschlichen Konstrukten an die Sache ran zu gehen. Es gibt auch den Teufel, aber der ist sowas wie Gottes Liebling. Diese Tatsachen liegen erfahrbar in der Wahrheit, die man eben nur durch die Energie des Glaubens erreichen kann. einem von jedem Stolz gereinigtem Glauben. Wissen als solches, gibt es nicht wirklich. Es ist Wissen nichts anderes als Vertrauen, Vertrauen in etwas das vergangen ist. Aber Wissen ist sehr fein, und positiv, äußerst erstrebenswert, steht aber nicht im Gegensatz zum Glauben sondern zur Angst. Ich wollte aber nur sagen,dass es vollkommen richtig ist, zu erkennen, das Religion etwas ist, das dem wahren Glauben, der wahren Erkenntnis, und dem wahren Wissen im Weg ist. Das Problem das wir heute haben, ist das, dass den Menschen massenhaft suggeriert wurde, als wäre das die einzig vernünftige aufgeklärte Haltung.
    Die wirkliche Erkenntnis, der Unsinnigkeit von Religionen, setzt aber ein hohes Maß an Gotteserkenntnis voraus. Ist diese nur intellektuell so weit fortgeschritten, aber moralisch nicht auf dem gleichem Niveau, führt das zu nichts Gutem. Man könnte in diesem Fall ruhig von einem Satanisten sprechen. Fehlt aber nur der intellektuelle Teil, wohingegen die Moral soweit ausgeprägt ist, kann man von einem gutem Christen (oder Praktizierendem einer anderen menschlichen Idee) sprechen. Die Realität, sieht aber so aus, das die meisten Menschen weder moralisch noch intellektuell fähig sind, irgendetwas zu begreifen. Diese Mitläufer Christen und Satanisten bilden den Mehrteil beider Lager. Bei den Satanisten wird sich ihrer als Opfer bedient, bei den Christen, wird ihnen als Sünder vergeben. All die die wir weise nannten, haben aber sowohl moralisch als auch intellektuell ein entsprechendes Niveau erreicht. Doch keiner ( oder kaum) einer von ihnen hat die Religionen oder Sitten der Menschen als solche abgelehnt, vielmehr immer auf deren göttlichen Kern verwiesen, und als Vorbild danach gelebt, obschon sie den intellektuellen Kirchen Oberen zu moralisch, und den moralischen zu frei waren, und meistens schnell Ärger gekriegt haben. Wird der Versuch unternommen die Religionen zu zerstören, dabei aber ihre moralische Legitimation übergangen, oder selbst unmoralisch vorgegangen wird das genau so wenig erfolgreich sein, wie der Versuch eine einzelne Lehre zu erzeugen, die von allen angenommen wird, und alle dabei auch noch frei von moralischen Verfehlungen zu bleiben.

    1. Ich möchte noch hinzufügen, das die Handhabung in unserer heutigen Gesellschaft, doch schon mal ganz gut ist. Wichtig ist, das man miteinander redet! Ich fande immer die Gespräche zwischen Harald Lesch und Thomas Schwartz, sehr unterhaltsam, hingegen die Kampagne eines Richard Dawkings, oder fliegender Spaghetti Monster, einfach nur geschmacklos. Wer sich nicht dafür interessiert, für den ist eh gesorgt. Doch wer begründet nicht an Gott glaubt, soll das genau so frei argumentieren können, wie der der es tut, und vor allem ohne Angst haben zu müssen. Moslems haben sich leider in dieser Hinsicht als kontraproduktiv erwiesen. Leider wurden die Moslems gehypet, weil sie Verbündete im Kampf gegen die Kirchenherrschaft waren, für alle, die dazu Grund hatten, wovon es genug gab, Jetzt haben wir den Hinterwäldler rmitten in hohen Macht Positionen. Gib dem Teufel den kleinen Finger…

  11. ….also da muss ich doch mal fuer die normale Menschheit ausserhalb des Nah- und Mitteløstlichen Raumes eine Lanze brechen! Diese sogenannten 3 Religionen die zur Zeit die Welt (und auch schon vor tausend Jahren) terrorisieren….das sind alle samt Ideologien aus ein und der selben Regioin die immer schon von Natur aus aggresiev war! Budhismus z.B. ist keine Religion und Shinto auch nicht und die alten germanischen Bræuche waren es auch nicht…..die Diktatur der Religionen kommt aus Wuestenærschen….wo nichts wæchst und gedeit ausser Neid und Gewalt!

    1. Was Sie schreiben, ist zwar Common scence, insofern sprechen Sie wirklich für die normale Menschheit, nur das Sie in Ihrer Aufzählung die Indianer vergaßen, aber dennoch ein verklärtes Weltbild. Klar die religiöse Autorität, war in den von Ihnen erwähnten Kulturen, stärker von der staatlichen Gewalt getrennt, wobei dass vermutlich ebenso fragwürdig ist (Ausnahme Islam). Aber haben diese Religionen irgend einen Krieg verhindert, oder verurteilt? Oder wurden in Kriegszeeiten die Priester auch nur dazu mißbraucht Schlachtsegen zu spenden? Ach, ihr Leute macht euch das immer so einfach, spricht ja auch nichts dagegen, aber warum dann nicht beim Fußball bleiben? Die Gewalt dort funktioniert ohne Wüste, und ohne Religion, dafür gibt es aber jede Menge Stammesrituale. 

      1. @Gruene Maske – was ich im Kern ausdruecken wollte ist, dass diese Nah und Mitteløstlichen Religionen (oder besser ausgedrueckt, Ideologien) die Menschen weltweit radikalisierten und dies heute noch tun. Das gibt es im Buddhismus z.B. nicht und auch sonst nirgens in Asien, wobei ich nur Chinesen,Mongolen,Koreaner und Japaner als Asiaten verstehe (ich sehe Asiaten nicht im geographischen Sinn sondern im kulturellen Sinn denn man kann wohl kaum hinnehmen, dass z.B.Japaner mit Arabern auch nur im entferntesten irgend eine Gemeinsamkeit haben))! Sehen sie mal was abging im Mittelalter bei den Christen in Europa. Parallelen zu den Mohamedaner sind augenscheinlich was die Radikalitæt,Irrsinn und Gewalt angeht und was wære wohl gutes aus Europa geworden wenn kluge, vernuenftige Leute, die wissenschaftliche Wahrheiten sagten, nicht reihenweise auf Scheiterhaufen verbrannt worden wæren. Wir sollten nicht noch einmal 500 Jahre Stumpfsinn auf uns nehmen bis sich dieser Spuck wieder abscgwæcht. Das wære eine zivilisatorisch wahnsinnige Katastrophe! Also schluss mit der Mohamedanisierung Europas! Kein Experiment der kranken Ideologien mehr auf unserem Terrain!

    2. Das Buddhismus keine Religion ist,stimmt.

      Es ist eine Lehre zur Selbstverwirklichung.

      Welche letztlich zu unserem inneren Gott fuehren soll.

      Dir wird nicht befohlen(Kirche),du bist dein eigener Meister.

      1. Gilt das auch für den tibetischen Lamaissmus? Oder nur für ihre Komfortzone? Was die meisten Menschen mit dem Wort Glauben verbinden, ( Sowohl religiös als auch gemeinhin überzeugt sein oder annehmen) sollte eigentlich

        " Mir gefällt"

        heißen. Und das geht noch weiter. Dabei bleibt es nicht. So wird glauben auch mit

        "Ich kann mir vorstellen"

         verwechselt.

        1. Den Lamaissmus wuerde ich eher als politisches System einordnen.

          Die buddhistische Lehre an sich ist fuer mich nicht unbedingt damit verbunden.

          Gibt auch verschiedene Richtungen,zb.Mahayana..Zen..etc.

  12. Im Namen welcher Götter ist was passiert? Der Glaube an die germanischen Götter ist der älteste Glaube. Das mag man kaum für möglich halten. Schon in den nordischen Steinzeithöhlen fanden die Archäologen Malereien von den Göttern. Und Stonehenge ist der Sitz der Freya.
    Die ägyptischen Götter sind auch uralt wie die Götter der Inder.
    Und der alt-griechische Glaube ist ebenfalls lohnenswert für ein Studium. Chronos, ein Urgott, der Gott der Zeit, hält in der einen Hand das Stundenglas als Symbol für die Vergänglichkeit, in der anderen die Sichel als Symbol für den Tod.
    Auch der tibetische Buddhismus ist nichts, wovor man sich fürchten müßte. Fürchten mußten sich die Tibeter vor den atheistischen Chinesen.

    Im Namen des Christentums ist viel Unheil angerichtet worden. Zudem hat Kopernikus den christlichen Gott abserviert. Die Monotheismen engen ein. Das liegt aber auch an den politischen Umständen. Die Monotheismen lassen sich leicht instrumentalisieren. Das liegt an deren hierachischer Struktur.

    Der historische Jesus hätte sich sicher gewundert, daß man ihm eine Kirche baut. Mit Gott gleichgesetzt hat ihn Kaiser Konstantin. Er hat 300 nach Chr. den christlichen Glaube sozusagen als Staatsreligion entdeckt.
    Die Qumran-Rollen zeigen den historischen Jesus ganz anders, als einen gelehrten und hochverehrten Menschenheitslehrer. Als Gottessohn hat er sich nie bezeichnet. Das war Konstantin.

    Ich bin niemand, der jemandem das Christentum austreiben will. Aber ich bin sehr dafür, die Trennung von Staat und Kirche zu vollziehen! In den Parteien sitzen die ganzen Christen, in der CDU die Katholiken, in der SPD die Protestanten. Bunte Republik! Die Kirche hat sich immer und überall an die Mächtigen gehalten! Den Kirchen sollte das Recht abgesprochen werden, Steuern einzuziehen und Christen eine Vereinsgründung. Privat mag jeder glauben, wie er will. Man kann sich treffen, aber ohne das Vereinssubjekt. Gleiches Recht für alle Gläubigen! Die alten, schönen Kirchen sollten umgewandelt werden zu Kulturdenkmälern. – Damit – Achtung! – damit würden auch der Islam und das Judentum nicht mehr begünstigt, denn das konstantinische Christentum ist aus dem Judentum entstanden und der Islam aus Judentum und Islam! Das hätte Folgen, gute Folgen!

    Die Glaubensfreiheit muß natürlich grundgesetzlich geschützt bleiben! Das läßt sich alles sozial abfedern und im Sinne aller ordentlich regeln!

    Und schließlich darf ich den renommierten Hirnforscher John C. Eccles erwähnen, er hat den Nobelpreisträger für Medizin für den Nachweis bekommen, daß ein Stelbst das Gehirn steuert. Der Mensch ist keine Biomaschine.

    An Belohnung und Strafe glauben alle Religionen. Und im tiefsten Inneren glaubt das jeder Mensch. Sonst gäbe es kein Gut und kein Böse. Schließlich wissen wir, wann wir etwas Böses getan haben. Sonst gäbe es kein schlechtes Gewissen.

    Was die Wissenschaft angeht, die ist ein Irrglaube. Und die Physik steht sowieso vor dem Kollaps.

    Für alles Gesagte sind weitere Informationen unumgänglich.

    1. Das ist eine schöne Welt, die sie beschreiben, Problem nur ist, ohne Gewalt lässt sich das genau so wenig durchsetzen wie mit Gewalt. Doch will ich mir Ihren Namen zum Anlass nehmen, und meine Fähigkeit zu Hoffen stärker entwickeln. Hoffnung ist eigentich eine schöne Sache, und auch sehr wichtig. Bisher habe ich Hoffnung immer verachtet. Fiel mir grade gestern auf. In diesem Sinne, wollen wirs hoffen.

      1. @ Grüne Maske

        Praktisch werden die Deutschen seit Konstatin von Christen regiert. Sie finden das konstantinische Christentum in jedem System verankert, auch im 3. Reich. Die NS-Elite bestand aus erzkonservativen Katholiken.

        Ohne das Christentum hätte Europa heute ein völlig anderes Gesicht. Das Christentum, namentlich das päpstliche, hat die natürliche Entwicklung gestört.

        Zitat „Aufgerufen zu den Gegenprotesten hatte ein breites Bündnis aus Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und Organisationen, das Motto der Pegida-Gegner lautet „Herz statt Hetze“.“ Welt

        Indirekt gibt die „Welt“ die Verflechtung von Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und „Organisationen“ zu.

        „An die Dunkelmänner unserer Zeit“ war eine Kampfschrift gegen das Christentum. Die erklärte die Unvereinbarkeit von christlicher Tradition und dem Nationalsozialismus. Alfred Rosenberg schrieb in einem Notizbuch, daß es unzweckmäßig sei den Kardinal Faulhaber einzusperren, man müsse vielmehr eine Atmosphäre schaffen, in der das Volk um ihn und seinesgleichen einen Bogen machen müsse. Zu diesem Zweck erfolgten zahlreiche öffentliche Prozesse gegen Priester aufgrund fingierter devisenrechtlicher und sittlicher Vergehen!
        Die Aktionen erfolgten unter der Faustregel „jeden Mönch mit einem Sittlichkeitsverbrecher gleichzusetzen“.

        Dunkeldeutschland, Dunkelmänner, nicht nur, wo sich die Politik sprachlich bedient, ist ganz offensichtlich, auch, daß die Kirche quasi im Turnus wegen devisenrechtlicher und sittlicher Vergehen am Pranger steht. Mitleid mit der Kirche scheint mir aber unangebracht. Denn ohne den Zuspruch der Kirche zur NS-Ideologie hätte es kein Reichskonkordat gegeben, welches als Nachwirkung die Kirche noch immer im Status der Körperschaft hält, und es hätte keinen Hitler gegeben ohne den Zuspruch der Kirche.
        Dem Vorgehen der Politik scheint mir eher eine Absprache mit einem korrupten Kreis in der Kirche zugrunde zu liegen. Die Angriffe „reinigen“ die Kirche von den Systemkritikern. Die Herde wird gleichgeschaltet, und wer das System nicht in Frage stellt, hat ein bequemes Leben. Ob „Braune Republik“ oder „Bunte Republik“, die politische Erziehung wirkt.

        Die Trennung von Staat und Politik ist nicht vollzogen worden. Die CDU ist eine Katholikenhochburg und die SPD eine der Protestanten. ¾ der Abgeordneten sind gläubige Christen. Dabei gibt es noch eine Dunkelziffer.
        24 Mill. Katholiken leben in Deutschland, die meisten davon im Süden, 24. Mill. Protesten, die meisten im Norden.
        Das Christentum ist eine staatstragende Bewegung und das „christliche Menschenbild“ wird von der Politik ja immer wieder beschworen.
        Die Kirche müßte von Steuertopf abgeschnitten werden, dann schmilzt das „breite Bündnis“ nämlich wie Schnee in der Sonne.
        Der christliche Glaube ist sowieso ein Anachronismus, denn daß Gott nicht auf den Wolken wohnt und die Erde eine Kugel, das hat Kopernikus vor 500 Jahren bewiesen.
        Von „Franziskus“, was sich nach einem Zirkusclown anhört, und Margot Käßmann hören wir auch keine kritischen Worte zur aktuellen Politik. Die stehen hinter der EU und postulieren die Bunte Republik.

        Die Beweispflicht müßte umgekehrt werden, sollen die Kirchen mal beweisen, daß es den Gott gibt. Der Glaube gehört in den Privatbereich und die Vereinsbildung verboten. Die geschützte Glaubensfreiheit wird damit ja nicht angegriffen, im Gegenteil, es herrscht das gleiche Recht. Damit fielen nicht nur die politischen, sondern auch die islamischen und jüdischen Bastionen, denn eines ist aus dem anderen entstanden; alle Montheismen berufen sich auf Moses als Stifter. Wir könnten eine Auswanderungswelle erwarten?

        Ohne den Funken Hoffnung lebt es sich schlecht. Wo keine Hoffnung ist, entsteht Gewalt. Die katholische Kirche halte ich für den besseren Angriffspunkt als einen Angriff auf eine konturlose Masse von „Gegendemonstranten“. Gegen die katholische Kirche zu opponieren, sollte nicht schwer fallen. Wie es ausschaut, war das Zirkuspferd „Franziskus“ eng mit dem Regime Pinochet verbandelt. Damit trifft man indirekt auch die Parteien. Am Geschrei wird man die Maskierten dann erkennen.

    2. Ich stimme ihnen zu mit erinrer Aussnahme: Chinesen sind zu grossen Teilen Buddhisten, so wie alle Asiaten und dieses Trennwort "Atheismus" mag ich ueberhaupt nicht! Das ist ein, von der radikalen alten Kirche, erzeugtes Kunstwort wie heute "Fremdenfeindlichkeit oder Verschwørungstheoretiker"…..ein kuenstlich geschaffenes synonym zur Ausgrenzung von "nicht nach meiner Pffeife tanzender" Menschen. Ich glaube auch nicht sondern fuer mich ist Wissen das høchste Gut! Diese Mittel – und Nahøstlichen Ideologien haben schon genug Unheil unter den Menschen angerichtet (z.B. an den indigenen Bevølkerungen und Eigentuemern Sued – und Nordamerikas). Bin ich jetzt einer dieser Atheisten? Wer legt das fest? Gernau die Anhænger dieser Nah – und Mitteløstlichen Wuesternideologien! Dazu haben sie kein Rercht! Man darf nicht Wørter einfach so kreieren um andere auszugrenzen und zu demonisieren! 

      1. Ich verstehe Ihre Wut gut. Aber wenn sie sich nur von Wissen leiten lassen wollen, so bitte ich Sie alle Vorurteile beiseite zu lassen. Es geht darum zu differenzieren, und nicht zu pauschalisieren. Sie haben Recht, wenn Sie feststellen das das geschieht. aber auch in anderen Bereichen. So wird in der heutigen Meinungshoheit Pro Schwul mit Fremdenfreundlich gleichgesetzt und verknüpft. Wenn Sie also nich total Pro Schwul sind

        ( Was natürlich nicht heißen muss, dass Sie Homosexuellen Menschen tatsächlich böses wollen) sind Sie sofort homophob und gleichzeitig fremdenfeindlich. Die Wirklichkeit dürfte aber ein wenig differenzierter sein. In diesem Sinne nicht das Kind mit dem Bade ausschütten!

         

      2. Die proletarische Kulturrevolution unter Mao sollte den Chinesen den Glauben austreiben sie gleichschalten. Die Kulturrevolution war angesteckt vom Ansinnen Lenins: Religion ist Opium fürs Volk.
        Unter der Parole wird bis heute jedes spirituelle Ansinnen gleichgeschaltet, obwohl sie sich ursprünglich auf das Christentum bezog.

        Während der ersten beiden Jahre der Kulturrevolution, also 1966 und 1967, wurden zahllose Klöster, Tempel und Kirchen von den Roten Garden verwüstet; jedwede Religionsausübung musste in den Untergrund gehen. Dies galt sowohl für die offiziell anerkannten als auch für die nicht anerkannten Kirchen.
        Die VR China hat eine Gesamtbevölkerung von rund 1,4 Milliarden Chinesen. 200 Mill. Davon sollen nach Schätzungen Buddhisten sein. Der chinesische Staatswesen sieht die Religionsausübung skeptisch und fürchtet aus dieser Reihe Aufstände. Deshalb ist die Überwachung dre Religiosität in China scharf.
        Buddhisten bezeichnen sich selber als Atheisten, aber im buddhistischen Sinne verwende ich den Atheismus nicht. Ich verwende ihn im Sinne Karl Marx und Maos. .

        Nach Schätzungen der tibetischen Exilregierung leben im Hochland von Tibet heute 6 Millionen Tibeter und ca. 7,5 Millionen Han-Chinesen; in allen Städten Tibets seien heute Han-Chinesen bereits in der Mehrheit, und insgesamt ca. 128.000 Tibeter leben im Exil.

  13. Religion ist die Koordination und Regulation der Menschen eines Glaubens.
    So wie ein Schützenverein.
    (wenn die Muslime erst alle hier sind, wird das Beispiel Schützenverein besser verständlich)

    Glauben ist das Gewissen: Der kleine Mann im Ohr.
    „Das Gewissen sagt uns wohl, was man tun und lassen soll“
    Wer wider seines Glaubens handelt, der sündigt.
    Denn er handelt gegen sein Gewissen;
    und damit gegen seine Überzeugung.

    Wenn Gott einem vergibt, dann muss man eine Situation schaffen,
    die es einem erlaubt, dass man sich guten Gewissens selbst vergeben kann.
    Denn mein Gott, das bin ich selbst, in mir drin.
    Das bin ich zwar nicht wirklich selbst, aber es erklärt am besten,
    dass es keinen Gott gibt, der außerhalb von mir selbst steht.

    Stünde der Gott außerhalb von mir, würde dieser Gott auch anderen dienen.
    Und das soll er ja nicht. Denn wenn er dem anderen etwas gutes tut,
    was für mich aber schlecht ist, dann könnte die Frage gestellt werden,
    warum Gott das tut (zulässt).

    Weil aber diese Frage, wenn sie einmal erlaubt würde,
    sodann millionen- oder milliardenfach gestellt würde
    ( — oder bei den Tieren etwa auch noch? — )
    kann sie gar nicht zulässig sein.

    Allein diese eine Frage würde das System sprengen,
    weil sie sich rekursiv immer neu stellen würde,
    ohne dass je eine Antwort möglich wäre.
    Gott gehört zur Natur, die Evolution gehört zu Gott

    Darwinisten und Fundamentalisten, die streiten, sind Luschen.
    Sie stehen im Wald, und sehen die Bäume nicht mehr.
    Sie sehen nur noch den eigenen Nutzen,
    den sie zum Schaden des anderen machen wollen.

    Wer den Papst als den Vertreter Gottes auf Erden anerkennt,
    der hält auch seinen frommen Gehirnausfall für Gläubigkeit,
    wenn er Kinder und Menschen auf den Scheiterhaufen stellt.
    Der Glaube mag katholisch sein, doch die Handlung ist rattenkatholisch

    Wer Mohammed für den Propheten Allahs hält, ist genau so arm dran.
    Der ist weder fromm noch gläubig, sondern verbissen und todgefährlich
    Wenn seine innere Verbissenheit äußere Taten folgen,
    wird dieser Mensch zum Gegenteil der Gebote des höheren Wesens
    Denn das höhere Wesen ist Pax et bonum (Friede und Güte)

    Religion ist ein künstliches Konstrukt, wie ein Schützenverein.
    Vor Gott sind alle Menschen gleich.
    Trotzdem fordert der Schützenverein Mitgliedsgebühr,
    damit der Vorstand ein größeres Auto fahren kann als das Mitglied.
    Wie soll das vor dem Gott in Ordnung sein?

    Und JA, im Umgang mit dem Glauben gibt es Logik.
    Der Glauben ist vom Leben sogar ausgesprochen logisch organisiert.
    Und OK, alle Gläubigen werden jetzt (innerlich) über mich herfallen.
    Wollt ihr meine Meinung hören: Es ist mir latte.

    Es benötigt zwar keine Kirche und keine Religion, um Gott zu dienen,
    aber wenn man ein besseres Gefühl hat, wenn man in eine Kirche geht,
    dann soll man in diese Kirche gehen. So mancher hat vielleicht keinen Ort,
    an dem er Gott nahe ist. Aber wirklich nötig ist so eine Kirche nicht.

    Man soll aber nicht vermuten, dass es diese Kirche ist,
    die den Gott repräsentiert. Denn es ist nur das Gefühl.
    Jeder Mensch auf der Welt könnte dieses Gefühl zu Gott auch zuhause haben,
    oder an jedem anderen Ort der Welt. Weil es in uns selbst ist.

    Trennung zwischen Glauben und Naturwissenschaft?
    Werner Heisenberg sagte zu Religion und Glaube:
    „Der ersten Schluck aus dem Becher der Wissenschaft macht atheistisch.
    Aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott“

  14. Die biblische Pointe,
    diese Vertreibung aus dem Paradies, war eine Vertreibung des Weißgeborenen aus seiner Urheimat Afrika. Durch seine schwarzen Mitbrüder, welche solche Weißhäutigen verfolgt und vertrieben haben, nach dem einzig möglichen Fluchtweg, dem kalten Norden, wo sie sich dank ihrer ebenfalls durch die Mutation geschenkten Intelligenz, gegen die winterliche Härte in der neuen Heimat behaupten konnten um da sesshaft zu werden.
    Die Schwarzen blieben auf ihren Bäumen, in ihren Erdlöchern
    und ernährten sich von Insekten und Früchten, welche es in Überfluss gibt, bis sie sich nun selbst umbringen, weil sie sich selbst überwuchern.

    Dieser kleine Unterschied zu biblischer Überlieferung muss schon deshalb richtiggestellt werden, damit dieses Geschehen aus der EVOLUTION erklärbar wird. Denn der Apfel der Erkenntnis ist mit der Ausstattung des Homo Sapiens mit Intelligenz durch Mutation seiner Gene, gleichzusetzen.
    Intelligenz, als Gabe der Evolution, gleichmit der Veränderung seiner Hautfarbe, welche ihn von seinen schwarz gebliebenen Artgenossen, für alle Zukunft unterscheiden sollte.

    Zuerst von den Schwarzen vertrieben oder erschlagen, wenn ein solcher Mutant nicht rechtzeitig davonrannte, dann wegen seiner neuen Besitzungen beneidet und beraubt und nunmehr in großem Schwall von den Neidern überrannt. Von Süd nach Nord, von Schwarz nach Weiss.

  15. Ich weiß nicht was deine Grundlage deiner Thesen sind aber sie scheint nicht wirklich fest zu sein. Da sie 1. was das christliche anbelangt, nicht auf echtes Wissen zurückzuführen ist. Und sich 2. Am Ende deines Beitrages auch in typisch philosophischen Sprüchen widerspricht (z.b Licht und Schatten, ohne Tod kein Leben).

    Ich hab hier mal ein paar Punkte aus deinem Beitrag herausgenommen und argumentiere anhand der Bibel, die die einzige Grundlage der Christenheit ist.

    An diesem Punkt muss ich noch hinzufügen, dass ein echter Christ die Bibel als einzige Grundlage hat, von ihr überzeugt ist und dach so genau wie ihm möglich danach lebt und alle ihre Gebote halten muss. Dazu muss man halt noch wissen welche Gebote das sind und welche heute nicht mehr wirksam sind. Das alles ist nur mit täglichen Bibellesen möglich.

    Alles andere was von der Bibel abweicht oder hinzugefügt wurde, hat nichtsmehr mit dem Christentum zu tun.

    So.

    Zuerst zur Beichte.

    Die Beichte beim Pfarrer ist nicht biblisch. Du hast selbst gesagt, dass Gott alles sieht und du hast recht er tut es (2. Chronika 16:9), deswegen bleibt auch vor ihm nichts verborgen.

    Vergebung erlangt man nur mit der Anerkennung Jesus Christus als Loskaufopfer und tiefer Reue aus dem Herzen. Dies kann man jeden Vorgaukeln

  16. Warum heisst es bei den 10 Geboten, DU SOLLST NICHT?

    Weil der Mensch stets mehr tun könnte als er sollte!

    Ich könnte von jeder Brücke springen! Und dürfte es auch! Nur SOLLTE ich es nicht, wenn ich nicht zerschellen will. Dieses muss ich begreifen können, ohne Lernen durch Tun.

    Und so ist es mit Töten, Ehebrechen, Aberglauben, Raub und Neid und Lüge.

  17. Ich weiß nicht was deine Grundlage deiner Thesen sind aber sie scheint nicht wirklich fest zu sein. Da sie 1. was das christliche anbelangt, nicht auf echtes Wissen zurückzuführen ist. Und sich 2. Am Ende deines Beitrages auch in typisch philosophischen Sprüchen widerspricht (z.b Licht und Schatten, ohne Tod kein Leben).

    Ich hab hier mal ein paar Punkte aus deinem Beitrag herausgenommen und argumentiere anhand der Bibel, die die einzige Grundlage der Christenheit ist.

    An diesem Punkt muss ich noch hinzufügen, dass ein echter Christ die Bibel als einzige Grundlage hat, von ihr überzeugt ist und dach so genau wie ihm möglich danach lebt und alle ihre Gebote halten muss. Dazu muss man halt noch wissen welche Gebote das sind und welche heute nicht mehr wirksam sind. Das alles ist nur mit täglichen Bibellesen möglich.

    Alles andere was von der Bibel abweicht oder hinzugefügt wurde, hat nichtsmehr mit dem Christentum zu tun.

    So.

    Zuerst zur Beichte.

    Die Beichte beim Pfarrer ist nicht biblisch. Du hast selbst gesagt, dass Gott alles sieht und du hast recht er tut es (2. Chronika 16:9), deswegen bleibt auch vor ihm nichts verborgen.

    Vergebung erlangt man nur mit der Anerkennung Jesus Christus als Loskaufopfer und tiefer Reue aus dem Herzen. Dies kann man jeden Menschen vorgaukeln, Gott aber nicht. (1. Samuel 16:7, Johannes 3:16, Kolosser 1:14)

    Zum Punkt „Glauben ist nicht Wissen“

    Glauben kann man nur durch Wissen. Denn du kannst nichts und niemanden glauben wenn du nichts über ihn oder über etwas weißt. Glauben ist ernsthaftes Vertrauen. Und Vertrauen erlangt man nur durch Beweise. (Hebräer 11:1)

    Was uns auch gleich zum nächsten Punkt bringt. Die Natur die uns erschaffen haben soll.

    Wir sind nicht Zufall entstanden, noch durch eine unpersönliche Kraft. Wir sehen anhand der Natur und allem was existiert, dass Planung dahintersteckt. Das komplette Universum bis hin zum kleinsten Atom sind auf Regeln aufgebaut. Das ein unwiderlegbares physikalisches Gesetz. Regeln entstehen durch jemanden der Regel macht. (Römer 1:20)

    Das Problem ist hier, dass sich sehr viele an dem Titel „Gott“ stören. Ja richtig. Gott ist ein Titel und kein Name. Genausowenig wie HERR. Dieser Titel birgt nur die höchste Autorität, mit denen viele Menschen ein Problem haben sie anzuerkennen.

    Die eigentliche Frage ist somit nicht: „Gibt es einen Gott oder gibt es keinen?“. Sondern sie ist viel einfacher und bei jedem Menschen gleich, sei sie bewusst oder unbewusst. Sie lautet einfach: „Will ich einen Gott über mir oder lieber keinen?“ ! (Psalm 10:4, 14:1; 2. Petrus 3:5)

    Evolution ist praktisch nichts weiter als der Wunsch keinen Gott haben zu wollen. Denn sie ist noch immer nur eine Theorie und wird es immer bleiben. Und eine Theorie ist nur eine Idee! Man hat sich halt gefragt: „Was müsste alles gegeben sein, damit leben ohne einen Gott entstehen könnte?“

    Andere wollen ernsthaft beweisen, dass es keinen Gott gibt. Denn damit wären alle ihre Sünden entschuldigt. Warum? Gibt es keinen Gott, gibt es auch kein Gut und Böse.

    Was uns zu diesem Punkt von dir führt.

    Du sagst das Gute braucht das Böse, wie Licht und Schatten. Aber das Licht braucht keinen Schatten. Was wirft den einen Schatten? Etwas was im Licht steht und aufgrund seiner Fläche einen Bereich abgedeckt, an dem nur sehr wenig oder kein Licht hinkommt. Aber das Licht kann unabhängig davon existieren. Außerdem wer sagt denn das der Schatten die böse Seite ist?

    Es gibt ähnliche Metaphern in der Bibel die von Licht und Finsternis handeln. Allerdings geht es hier bei um Erkenntnis (Licht) und Unwissenheit (Finsternis) die aus welchen Gründen auch immer bei vielen Menschen vorhanden ist. (Psalm 18:28, 82:5; Sprüche 2:13; Matthäus 4:16; Römer 2:19)

    Ich finde das man hier eine schöne Verbindung zur Religion ziehen kann. Welche Religion besitzt das Licht, also die Wahrheit und welche nicht, also liegt im finsteren?

    Ich werde nicht konkret auf verschiedene Religionen eingehen, wie Hindu, Buddhismus, Islam, Taoismus usw.

    Ich werde auch nicht sagen, dass diese oder jene Religion falsch ist. Ich habe am Anfang schon klar gestellt, dass für einen echten Christen nur die Bibel als echte und einzige Grundlage zählt. Wie man also daraus entnehmen kann, bin ich überzeugter Christ.

    Ich glaube somit, dass die Bibel die Wahrheit sagt. Ich beschäftige mich mit ihr, bekomme also Wissen von ihr vermittelt dem ich vertraue, aufgrund ihrer Beweisführungen. (Glauben = Wissen + Vertrauen).

    Deswegen gebe ich nur einen Vergleich an, woran man durch diesen erkennen kann was eine wahre Religionsgemeinschaft ist und was nicht. Man muss nämlich wissen, dass man die wahre Religion nur an ihrer Gemeinschaft erkennen kann. Warum? Das Zeit der Vergleich der vom Jesus Christus kommt: Matthäus 7:15-18!

    „Nehmt euch vor den falschen Propheten in acht, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln? Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor; ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen.“

    Das zeigt dass eine Gemeinschaft nur den die wahre Religion hat, wenn der Hauptteil gut ist. Also wenn diese Mitglieder davon überzeugt sind und auch ernsthaft nach ihren Geboten und Grundsätzen leben.

    Und wenn ist man gut und wann schlecht? – 1. Johannes 4:8: „Wer nicht liebt, hat Gott nicht kennengelernt. Weil Gott Liebe ist.“

    Das führt uns zu deinem letzten Punkt: Religion behindert Fortschritt.

    Was ist Fortschritt?

    Der Mensch hat sich nicht weiterentwickelt. Er hat DINGE weiterentwickelt. Aber das war es auch schon.

    Schau dir die Menschheit in den letzten paar tausenden von Jahren an. Wie damals auch schon, isst er und trinkt er. Er steht morgens auf und geht Abends ins Bett. Er liebt und er hasst. Er versucht Gerechtigkeit zu üben oder begeht Verbrechen. Und entweder glaubt er oder er glaubt an Garnichts.

    Hiervon gibt es keine Veränderung und somit auch kein Fortschritt.

    Und die Welt Verhältnisse werden nicht besser. Im Gegenteil!

    Aber woran das liegt, sagt die Bibel auch etwas.

    http://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/kostenloses-bibelstudium/video-warum-die-bibel-studieren/

    1. Was widerum ich nicht glauben kann, ist dass Sie Zeuge Jehovas sind?

      Um mich nicht falsch zu verstehen, ich bin vorurteilsfrei, und habe sehr oft den Wachturm gelesen. Es finden sich sehr viele gute Argumente dort, aber eben auch viele schlechte.

      Abgesehen von der satanischen Symbolik, und leider auch Lehre.

      Vielleicht vermögen Sie sich ja, Kraft Ihrer Erkenntnis, irgendwann zu befreien.

      Mit Ihrer sonstigen Argumentation, bin ich aber völlig einverstanden.

    1. Das glauben Sie nur, weil Menschen eben immer nach ihrem Vorteil gegenüber ihrem Nächstem streben.Das gilt für alle Erfindungen. Was aber ist eine Erfindung? Etwas was es gibt, etwas was herausgefunden wurde. Niemand muss den Menschen beibringen, nach ihrem Vorteil zu streben, dass schaffen sie ganz von selbst. Doch wenn es heisst, liebe deinen Nächsten, halte die andere Wange hin, tut Gutes denen die euch schaden wollen, wo ist da der Machtpolitische Vorteil? Auch dem schmalen buddhistischen achtfachen Pfad zu folgen, bringt nicht unbedingt Macht über andere.

  18. Religion braucht arme Menschen, damit sie was zu bedauern hat. Religion ist eine Gesellschaft der Mitleidverwalter, es sind wahre Heuchler verlogen und rückständig. Religion behindert den Fortschritt in der Welt, weil sie verklemmt ist

  19. Die Frage nach Gott stellen sich die Menschen leider erst dann, wenn sich Schicksalschläge einstellen, die erst ausheilen und vom Menschen angenommen werden können, wenn sie mit der transzedenten Ganzheit ausgesöhnt werden. Ohne den Funken Hoffnung lebt es sich schlecht. Wo keine Hoffnung ist, entsteht Gewalt.

    Ich glaube und zeige meinen Glauben gern auch nach außen hin, Beispielsweise mit Devotionalien.

  20. Nicht der Mensch braucht die Religionen, sondern die Religionen brauchen die Menschen, schon seit langem, damit sie daraus Gewinn ziehen , z.B. Gott als Kühlerfigur für Gewalttaten verwenden können. Jeder Unfug passiert dann im Namen Gottes…..Die Menschen können auch ein Gottwesen sich schaffen, an das man denken kann, das einen liebt, das man als Übermacht akzeptiert ohne als Vermittler Religionen zu brauchen. Benötigt man man keine Kirchen, beten kann man überall. Was von Gottwesen geschaffen wurde, wird man nie erfahren. Sollte der Mensch das wissen, wüßte er das schon lange. Ist vielleicht etwas, was man nicht verstehen kann und vielleicht nur Belastung bedeuten würde. Was nach dem Tod ist, wenn überhaupt, wird man das dann sehen. Dazu braucht man auch keine Religionen, die auch nichts wissen, nur verdienen wollen daran. Ein besonders schöner Platz im Jenseits. Ein anständiges Leben sollte man auch ohne diesen Platz führen.

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