Migranten im Boot werden im Mittelmeer von NGOs aufgegriffen und nach Italien gebracht. Bild: Youtube

Die neue Linksregierung in Italien hat ein größeres Herz für Migranten denn für die Behinderten im Land. Erstere bekommen nämlich viel mehr Geld.

Von Michael Steiner

Kürzlich veröffentlichte Zahlen belegen, dass der Staat im nächsten Jahr 50 Millionen Euro, im Jahr 2021 dann 200 Millionen Euro und im Jahr 2022 dann 300 Millionen Euro für den Behinderten- und Selbsthilfefonds bereitstellen wird.

Angesichts der Tatsache, dass zwei Millionen von drei Millionen Menschen mit Behinderungen in Italien auf staatliche Leistungen angewiesen sind, beläuft sich die Sozialhilfe auf lediglich 54 Cent pro Tag, was nicht einmal für eine Subsistenzernährung ausreicht.

Im Gegensatz dazu erhalten Migranten 20 Euro pro Tag, eine Zahl, die mit 35 Euro pro Tag noch höher lag, bevor Matteo Salvini sie als Innenminister reduzierte.

Laut Fabio Scaltritti von der Gemeinde San Benedetto al Porto in Alessandria ist die Frage der Geldübergabe an Migranten kein wirtschaftliches Problem, sondern eine „ethische“ Notwendigkeit.

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„Die Kluft zu den Behinderten ist nach wie vor absurd“, schreibt Luca Sablone laut der italienischen Zeitung „Il Giornale“. „Nach diesen Daten werden Italiener, die leider behindert sind, von den Flüchtlingen, die in unser Land kommen, verspottet.“ http://www.ilgiornale.it/news/politica/immigrati-vengono-dei-disabili-quei-numeri-che-fanno-1777797.html

Wenn man bedenkt, dass einige italienische Staatsbürger, als die linke Regierung während des Höhepunkts der Migrationskrise zuletzt an der Macht war, ihr Eigentum von den Behörden beschlagnahmen lassen und es zu Tiefstpreisen an Migranten vermieten mussten, ist das ein weiterer Angriff auf die Italiener.

Es sieht so aus, als ob die schlechten alten Zeiten zurück sind, nachdem Salvini keinen politischen Einfluss mehr hat. Doch solche Aktionen der angeblich so sozialen Linken dürften seiner Lega noch mehr Auftrieb geben.

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