Esken: Kommunen sollen mehr Migranten aufnehmen

SPD-Chefin Saskia Esken will die Kommunen in Deutschland stärker in die Pflicht nehmen, Migranten aus Griechenland aufzunehmen.

Von Michael Steiner

Nachdem sich mittlerweile 198 Städte und Kreise, sowie einige Bundesländer bereit erklärt haben, im Rahmen der sogenannten „Seebrücke“ sich als „Sichere Häfen“ zu bezeichnen, macht SPD-Chefin Saskia Esken Druck.

„Die Zeit für Beratungen ist vorbei, es muss gehandelt werden“, sagte Esken in Bezug auf die Migranten aus Griechenland der „Welt“. Es sei schon ein Aufnahmekontingent von 1.550 der Migranten aus Moria von der Großen Koalition beschlossen worden, dieses müsse man nun ausschöpfen, bevor der Winter Einzug halte.

„Selbstverständlich streben wir weiterhin einen gerechten europäischen Verteilungsschlüssel an, dies kann aber nicht bedeuten, dass sich Deutschland bis dahin einer geregelten Aufnahme Schutzbedürftiger verweigert“, so die Sozialdemokratin hinblicklich der für heute angesetzten Videokonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit einigen aufnahmebereiten Kommunen.

Die Problemlage sei seit Monaten bekannt, so Esken. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) „stellt sich diesen Bestrebungen bewusst in den Weg und blockiert so die Aufnahme von Schutzbedürftigen“. Doch die „Schutzbedürftigkeit“ wird angesichts der immer wieder auftauchenden Bilder von jungen Männern aus dem Nahen Osten, die „Allahu akbar“ rufen und in die Kameras lachen von Kritikern in Zweifel gestellt.

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Insbesondere auch deshalb, weil immer wieder junge männliche Migranten äußerst negativ auffallen. Sei es durch sexuelle Übergriffe, Raubüberfälle, Drogenhandel, Messerstechereien oder Randale auf öffentlichen Plätzen. Kritiker monieren deshalb, dass die „Sicheren Häfen“ für Migranten zu Sicherheitsrisikogebieten für die bereits dort ansäßige Bevölkerung avancieren.

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3 Kommentare

  1. Man könnte heute schon vermuten, daß im Falle eines wirtschaftlichen Niederganges die Roten, Grünen und Schwarzen Protaginisten garnicht so schnell rennen können, wenn sie als die Verantwortlichen für alles gebrandmarkt werden und die ganze Wut abbekommen was ihnen noch nicht so richtig bewußt ist, sollte dieser Fall eintreten und die Genannte selbst wird sich davon mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ausschließen können.

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