Volker Kauder. Foto: flickr / Christliches Medienmagazin pro CC BY 2.0

Zum Christentum konvertierte Muslime sollen laut Volker Kauder nicht mehr abgeschoben werden dürfen. Er streitet sich deshalb mit Horst Seehofer.

Von Redaktion

Der frühere Unionsfraktionschef Volker Kauder legt sich mit Bundesinnenminister Horst Seehofer an. Denn dessen Ministerium will zum Christentum konvertierte Muslime wieder in ihre Heimatländer abschieben. Doch in vielen Ländern droht ihnen dafür der Tod, denn der Abfall vom Glauben macht sie laut Koran todeswürdig. Aktuell gehe es um eine Gruppe von rund 30 per Taufe zum Christentum konvertierte ehemalige Muslime vorwiegend aus dem Iran, aber auch aus dem Irak, Syrien und Afghanistan.

Das will Kauder nicht akzeptieren. „Wir wollen erreichen, dass ähnlich wie etwa im Hinblick auf Afghanistan und Syrien die Bewertung der Lage vor Ort korrigiert wird und konvertierte Christen bis auf Weiteres nicht mehr in den Iran zurückgeschickt werden. Ich werde in dieser für viele Christen existenziellen Frage nicht lockerlassen und nach der Sommerpause den Bundesinnenminister Horst Seehofer bitten, sich dafür einzusetzen“, sagte er der „Bild“.

Kauder: „Christen sind die weltweit am meisten verfolgte Religionsgruppe. Seit Jahrzehnten setzte ich mich für diese verfolgten Menschen ein. Wir dürfen keine Christen in Länder abschieben, die dort bedroht und verfolgt werden. Wir haben Muslime, vor allem aus dem Iran, die hier in Deutschland zum Christentum konvertiert sind. Nicht-Regierungsorganisationen wie Open Doors, aber auch westliche Regierungen wie die USA und das Vereinigte Königreich, berichten übereinstimmend, dass christliche Konvertiten im Iran besonders gefährdet sind, und zwar nicht nur durch ihr soziales oder familiäres Umfeld. Vielmehr tritt der Staat im Iran selbst als Verfolger in Erscheinung. Im Iran gibt es keine Religionsfreiheit.“

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Es stellt sich jedoch die Frage, warum man dem Islam in Deutschland und Europa so viel Freiraum gewährt, wenn man weiß, dass der innere Druck in dieser Religionsgemeinschaft so groß ist, dass jegliche „Abweichler“ mit brutalen Konsequenzen zu rechnen haben. Denn wenn die Muslime in Zukunft einmal die Bevölkerungsmehrheit stellen, wird es wohl auch hierzulande zu solchen religiösen Verfolgungen kommen.

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2 KOMMENTARE

  1. „Zum Christentum konvertierte Muslime sollen laut Volker Kauder nicht mehr abgeschoben werden dürfen.“

    Soweit gut. Aber selbst die angestammten Christen sind hier vor der eigenen Haustüre einem abwertendes müden Lächeln oder dem stupiden überheblichen Grinsen seitens der Konfessionslosen ausgesetzt.
    Diese protzen ja so gerne, ohne je danach befragt zu werden und gleich Front machend wie in den Vordergrund spielend.
    „Ich bin Atheist“.
    Als ob das den anderen interessierte? Jeder hat seine eigenen Sorgen. Jeder bevorzugt diesbezüglich seine Ruh.
    Bei der fortschreitenden Entwicklung könnte dies morgen aber die Moslems interessieren.
    Dann können sich die Protzer damit selbst stempeln, heißt: greift mich.

    Ich bezweifle, ob die heute hier um Hilfe suchenden längerfristig bei uns sicher aufgehoben sind?

  2. Die Mineure, damals unter den Mauern von Wien, sind schon lange wieder unter uns und wühlen und graben auf leisen Sohlen im Auftrag ihres heiligen Buches und wir erquicken uns in Verzückung durch Barmherzigkeit und Nächstenliebe und sind unfähig, diese Bemühungen abzuwenden, die kein Spiel mehr sind, sondern zur harten Wirklichkeit werden, sollten sie Majoritäten erringen, spätestens dann kommt die ganze Wirklichkeit ans Tageslicht und sichtbar ist es schon heute, denn in 54 Ländern dieser Welt, wo sie herrschen ist die Demokratie faktisch abgeschafft und der Koran bestimmt das öffentliche Leben und das wäre dann auch bei uns zu erwarten und wer es nicht glaubt, muß nur noch ein paar Jahrzehnte warten können um sich dann dem Islam unterzuordnen oder auszuwandern, wenn es noch geht.

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