Putin erhält Sputnik-Impfstoff vor Südkorea-Besuch

Als einer der ersten erhält Russlands Präsident Wladimir Putin den russischen Covid-Impfstoff Sputnik V. Er soll sie noch vor seiner Reise nach Südkorea erhalten.

Von Redaktion

Nachdem er zuvor angekündigt hatte, dass seine eigene Tochter zu den ersten gehörte, die den Impfstoff gegen das Sputnik-V-Coronavirus eingenommen hatte, und als prominentes frühes „Versuchskaninchen“ für dessen Sicherheit eintrat, sagte der russische Präsident Wladimir Putin, er plane, den Impfstoff bald zu erhalten, wie am Montag in Newsweek berichtet wurde.

Ohne genau anzugeben, wann er den Impfstoff, der im August von den Regierungsbehörden genehmigt wurde, erhalten würde, gab Putin Berichten zufolge an, er werde ihn vor seiner nächsten Reise nach Südkorea verabreicht bekommen.

„Putin hat sich noch nicht öffentlich dazu verpflichtet, den Impfstoff, dessen Entwicklung vom staatlichen russischen Direktinvestitionsfonds finanziert wurde, zu erhalten – aber er teilte dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in am Montag telefonisch mit, dass er die Spritze vor einem geplanten Besuch in Seoul erhalten werde, berichtet Newsweek.

Moon lud Putin anlässlich eines Aufrufs anlässlich des 30. Jahrestages der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und Südkorea persönlich ein, nach Südkorea zu kommen.

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Einer Zusammenfassung des Aufrufs zufolge weisen russische Medienquellen darauf hin, dass Putin gegenüber Moon Auskunft gab:

„Ich werde nach Südkorea kommen… Ich werde den russischen Impfstoff persönlich nehmen und gehen“.

Der russische Impfstoff Sputnik V wurde vom Moskauer Gamaleya-Forschungsinstitut mit Hilfe des russischen Verteidigungsministeriums entwickelt. Er wurde an der staatlichen medizinischen Universität Moskaus getestet.

Das russische Gesundheitsministerium, das anfänglich weltweit auf breite Skepsis stieß, kündigte im vergangenen Monat an, dass es bis Oktober mit Massenimpfungen gegen das Coronavirus beginnen wolle, wobei die ersten Impfrunden an medizinisches Personal an vorderster Front sowie an Lehrer verabreicht werden sollen.

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Globale Kritiker haben Russland vorgeworfen, inmitten des internationalen Wettlaufs um ein präventives „Heilmittel“ für die Bevölkerung der Länder einen Impfstoff „auf die Schnelle“ zu entwickeln. Wobei man anmerken muss, dass die westlichen Pharmakonzerne quasi einen Freibrief erhielten, der sie vor Schadenersatzklagen schützt, die durch Nebenwirkungen ihrer Impfstoffe entstehen. Zudem haben westliche Politiker auch darauf gedrängt, die Zulassungszeit für westliche Covid-Impfstoffe zu verkürzen.

Die westlichen Medien haben die Vorwürfe gegen Russland nur allzu gerne weiterverbreitet, zumal sie auch von den großen Werbebudgets von Big Pharma profitieren.

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