Alexander Dobrindt, CSU - Bild: Wikimedia Commonms / Sandro Halank CC BY-SA 3.0

Plötzlich scheint auch Dobrindt erkannt zu haben, dass die Union Fehler im Umgang mit Menschen begangen hat, die andere Meinungen vertreten. Dobrindts politische Rülpser sind jedoch keine Gefahr für die AfD.

Von Redaktion

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat die Union zum verstärkten Kampf gegen die AfD aufgerufen. „Ziel ist es, dass sich die AfD wieder aus dem Bundestag verabschieden muss. Das gelingt, wenn die Unionsparteien ihr ganzes Wählerspektrum von der Mitte bis zur demokratischen Rechten im Auge behalten“, sagte Dobrindt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Wir dürfen bürgerlich-konservative Räume nicht der AfD überlassen.“ Laut einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid kommt die AfD in Ostdeutschland auf 23 Prozent. Damit ist die Partei dort stärkste Kraft – die Union kommt auf 22 Prozent. Im Herbst werden in Brandenburg, Sachsen und Thüringen neue Landesparlamente gewählt.

Einige Wählergruppen hätten sich in den vergangenen Jahren „immer stärker mit ihren Meinungen aus der politischen Debatte ausgeschlossen gefühlt“, so Dobrindt. „Das Ausgrenzen und Abkanzeln bestimmter Einschätzungen und Meinungen führt aber am Schluss zu Protest. Den darf man nicht entstehen lassen.“

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Der CSU-Politiker wandte sich auch dagegen, im Bundestag einen Vizepräsidenten der AfD zu wählen. „Wer die Rechtsaußen-Parteien in Europa beobachtet, der weiß, dass sie den Parlamentarismus mit seinen eigenen Mitteln von Innen heraus zerstören wollen“, sagte Dobrindt.

„Der Deutsche Bundestag hat kein Interesse, einer solchen Entwicklung Vorschub zu leisten.“ Daher hielten es viele Abgeordnete nicht für zielführend, „radikalen Elementen in diesem Bundestag einen Zugang zum politischen Instrumentarium eines Präsidiumsmitgliedes zu geben“.

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8 KOMMENTARE

  1. Dieser Mann kann doch gerne erklären was er möchte, aber die Tatsachen offenbaren sich bereits im Osten, wo die AFD bereits stärkste Kraft ist und wo der Wunsch zur Wirklichkeit erklärt wird, scheint Fantasterei mit im Spiel zu sein und das die Aufgabe nicht leicht sein wird, war der blauen Opposition mit ihren Anhängern völlig klar, aber dennoch sind sie schon sehr weit voran gekommen und die Wirklichkeit wird die derzeitigen Regierungen überholen, warten wir die Europawahlen und die Gesamtentwicklung ab, denn der Widerstand gegen die Amtsinhaber der EU und vieler Landesregierungen wird immer stärker und Rom wurde auch nicht an einem Tage erbaut, im Gegenteil, es gibt viele Beispiele, wo sich die Opposition mühevoll über Jahrzehnte durchkämpfen mußte und deshalb steter Tropfen höhlt den Stein, man muß nur dran bleiben, alles andere kommt dann von ganz allein.

  2. Ach wie hilflos und armselig die „Möchte Gern Ansage „ eines Herrn Dobrindt . Bezeichnet u. a. Frau Mariana Harder-kühnel ,eine Rechtsanwältin ,katholisch und Mutter von drei Kindern als „radikales Element „ Geistiger Unterflieger Herr Dobrindt. Die Afd wird Sie ganz sicher überleben .

  3. @ Achim

    Seit 4 Jahren habe ich in online Zeitung kein Kommentar die Angela Merkel lobt. Kein Mensch hat sich in ein einzig Kommentar zufrieden mit Politik von Angela Merkel. Ich kann mir an keinen Kommentar erinnern die andere Ministern loben. Ab und zu sind Kommentare die aus Gegenreaktion zu kritische Bürgen kommen, mehr nicht.

    Ich habe niemanden gehört ein gutes Wort über die Regierung. Alle schweigen, oder sagen dagegen.

    Dobrindt sagt seine Worten bedacht. Es kann auch ein Partei verschwinden, es gibt viele Möglichkeiten, finanziell, ohne Geld geht nix., Oder ohne Werbung, wen die Facebook abschaltet? Oder mit andere Methoden….

    Unsere Welt wird aus Geheim regiert….und die Geheimdiensten können vieles.

  4. Die CSU hat sich zwischenzeitlich an sozialdemokratische Werte gekuschelt und hätte die SPD fast links überholt, wenn die Spur nicht von der CDU belegt gewesen wäre. Zwischenzeitlich denken Politiker wie Herr Dobrindt wieder darüber nach, warum sich wertkonservative Kräfte, also Stützen der Gesellschaft und Industrie mit Grausen abwenden. Der unausgesprochene Skandal ist jedoch, dass sich eine Zuwendung wegen verloren gegangener Stimmen und nicht wegen der gesellschaftlichen Umorientierung erfolgt.

  5. Der Name in der Überschrift ist einfach nur falsch. Dieser Kerl heißt einfach „Doofrind“! Abzuleiten vom IQ eine auf einer Weide nur fressenden Rindes! Also „Doofrind“!

  6. Dann muß Dobrindt etwa 6 Millionen Wähler aus Deutschland „verabschieden“ und die sicherlich signifikanten Einnahmeausfällen seinem Finanzminister erklären müssen.

  7. Wenn darum ginge was die Kartellparteien WOLLEN, dann hätten wir längst keine Wahlen mehr und halb Afrika lebt in Deutschalnd.

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