Das AKW Kaiga in Indien. Bild: Twitter

Um die Energieversorgung zu stabilisieren, will Indien zwölf neue Atomkraftwerke bauen. Auch soll die Abhängigkeit von der Kohle gemindert werden.

Von Marco Maier

Indien werde zwölf zusätzliche Atomkraftwerke in seine Aufstellung aufnehmen, um seine Stromversorgungssituation zu stärken. Dies teilte das Ministerium für Atomenergie (DAE) laut der „Indian Times“ am Montag mit. Die „unersetzliche Quelle sauberer, umweltfreundlicher Energie“ wird voraussichtlich ein wesentlicher und wesentlicher Teil des indischen Energiebedarfs sein, sagte der Vizepräsident der DAE, KN Vyas, bei einem Branchentreffen in Russland. Er fügte hinzu, dass es keinen Ersatz für die Atomenergie gibt, da sie besonders zuverlässig sei. Vyas hob das Kernkraftwerk Kaiga hervor, das seiner Meinung nach 962 ununterbrochene Betriebstage hatte.

Bis 2018 wurden in Indien sechs Atomreaktoren gebaut, um so den wachsenden Bedarf des Landes an Elektrizität zu decken. Es wird erwartet, dass sich die Nuklearkapazitäten in Indien bis 2031 verdreifachen werden. Indiens Nuclear Power Corporation, die mit dem Bau und Betrieb von Kraftwerken im Land beauftragt ist, hatte Vorbehalte gegen diesen ehrgeizigen Zeitplan geäußert. Man erklärte, dass diese Erwartungen laut einem Bericht gemindert werden müssen. Im Jahr 2018 reduziert Indien seine Baupläne für Atomkraftwerke um zwei Drittel. Damit wird allerdings die Abhängigkeit Indiens von der Kohle erhöht.

Indien hat lange gegen Verschmutzungsprobleme gekämpft. Die WHO schätzt, dass die Luft in Indien im schlimmsten Fall 70-mal schmutziger ist, als es die Gesundheitsorganisation für sicher hält. Die Kernkraft könnte die Verschlechterung dieses Verschmutzungsproblems verhindern. Denn der Energiebedarf steigt weiterhin an und so wird weniger Dreck in die Luft geschleudert.

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Es wird erwartet, dass insbesondere Russland den Bau der neuen indischen Atomkraftwerke aktiv unterstützt. Beide Länder arbeiten seit längerer Zeit in diesem Bereich zusammen.

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1 KOMMENTAR

  1. Ich dachte, die Welt hat sich von den Grünen überzeugen lassen und nun solche Absichten und während diese Länder trotz aller bestehenden Gefahren ihrer Zukunft entgegensehen, gehen wir langsam aber sicher baden und viele bewährte Projekte bei uns in Deutschland werden bedenkenlos geschreddert um politischen Idiologien Platz zu machen, bar jeder Vernunft und das wird uns nicht zum Vorteil gereichen und der E-Fahrer der Zukunft wird sich noch in den Hintern beißen, wenn er mit seinem Vehikel je nach Wetterlage und Reichweite in der Wallachei stehen bleibt, obwohl es sinnvolle andere Alternativen ohne Probleme gäbe, aber man hat sich festgebissen und sogar Teile der Führung der deutschen Industrie fröhnen schon diesem marxistischen Aberglauben und da kommt nichts mehr dabei rüber, außer Ärger und Verdruß und sowas in einem Land, was einmal führend war und immer mehr den Bach runter geht, da kann man fast nur noch weinen und die Jugend merkt noch nicht einmal wie ihr übel mitgespielt wird.

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