Schwedisches Polizeiauto. Bild: Flickr / Håkan Dahlström CC BY-SA 2.0

Eine kürzlich vom Zentrum für gewalttätigen Extremismus (CVE) veröffentlichte Liste enthüllte, dass 41 der 290 schwedischen Gemeinden gezwungen sein werden, zahlreiche zurückkehrende Gotteskrieger zu „begrüßen“.

Von Redaktion

Nach Angaben des schwedischen Rundfunks SVT lud das Zentrum für gewalttätigen Extremismus Beamte aus den 41 Gemeinden zu einer Veranstaltung ein, bei der sie über die Rückkehr von den IS-Terroristen informiert werden, berichtet das Portal „Voice of Europe„. Weiters soll es Unterstützung für die Gemeinden geben, die zurückkehrende Kinder und Erwachsene aus den Gebieten des Islamischen Staates, bereits erhalten haben oder erhalten könnten.

Anders Kretz, leitender Berater bei CVE, gab an, dass die Informationen, die sie über ISIS-Mitglieder haben, bereits den schwedischen Sicherheitskräften (Säpo) übermittelt wurden. Der Pressesprecher von Säpo, Karl Melin, bestätigte, dass sie in dieser Angelegenheit tatsächlich mit der CVE zusammenarbeiteten. „Ziel ist es, die Bedingungen für die Polizei und die Kommunen zu schaffen, um mit Personen umgehen zu können, die sich in den Konfliktgebieten befanden oder waren und möglicherweise nach Schweden zurückkehren“, sagte Melin.

Mitglieder des islamischen Staates, welche schwedische Staatsbürger sind, können nach schwedischem Recht nicht abgewiesen werden. Unter diesem Vorwand müssen die 41 Gemeinden die IS-Rückkehrer aufnehmen. Es scheint, als ob die ISIS-Rückkehrer einfach das Recht haben, sich wieder dort niederzulassen, wo sie es für angemessen halten und als Draufgabe können sie sogar Sozialleistungen in Anspruch nehmen.

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Rund 50 Prozent der 300 „IS-Schweden“, die den Weg in den Irak und in die Levante unternommen haben, um sich ihren terroristischen Brüdern und Schwestern im Islamischen Staat anzuschließen, sind bereits nach Schweden zurückgekehrt.

Linke wollen Dschihadis integrieren

Einige linke Politiker haben vorgeschlagen, dass die schwedische Regierung zurückkehrende Gotteskrieger in die schwedische Gesellschaft integrieren sollte. Mehrere Gemeinden haben angeboten, den Dschihadis Fahrunterricht, freies Wohnen und sogar Schuldenerlass zu gewähren, um den Übergang in die westliche Gesellschaft zu erleichtern.

Aber nicht alle Gemeinden wollen zurückkehrende Islamisten mit offenen Armen empfangen. Christian Sonesson, der Vorsitzende der Stadtverwaltung von Staffanstorp, will jegliche städtischen Dienste den ehemaligen IS-Kämpfern verweigern. Im letzten Monat erklärte Sonesson, Mitglied der schwedischen „Moderata samlingspartiet“, eine liberalkonservative Partei: „Wenn Sie sich dieser Art terroristischer Organisation angeschlossen haben, haben Sie sich auch von der demokratischen Gesellschaft und den Wohlfahrtssystemen, die wir haben, abgewandt.“

Andere Personen, die auch noch Teil eines vernünftigen Schwedens sind, haben ebenfalls ihre ernste Besorgnis über die Rückkehr der Kämpfer zum Ausdruck gebracht. Michael Helders, ein Anti-Gewalt-Extremismus-Aktivist in Malmö, hat behauptet, bereits zurückgekehrte ISIS-Mitglieder hätten bereits begonnen, neue Mitglieder in Moscheen zu rekrutieren.

Und wie sieht es in Deutschland aus? Ja, so wie in Schweden, logisch. Die deutschen Staatsbürger müssen aufgenommen werden und wenn man dem Gotteskrieger nichts Strafbares nachweisen kann, dann lässt er es sich mit Sack und „Pack“ auf deutschem Boden gutgehen – die Zeche zahlen sie, werte Leser!

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3 KOMMENTARE

  1. Sollte dieses Ansinnen tatsächlich übersetzt werden, dann sind finstere Absichten offensichtlich, denn wer nimmt schon freiwillig Übeltäter auf, die nicht in eine Gemeinde gehören, sondern in den Knast oder einfach nicht rein dürfen, das wäre das beste.

  2. Offenbar verfügen die Schweden nicht, wie die Dänen, über eine gesperrte Insel >Lindholm<. Auf dieser wurden noch bis vor Jahren "Forschungen" für Chemie- und Biotechnologien durchgeführt. Dort sollen nun die dänischen "Rückkehrer" einquartiert werden. – Wohl in der hinterlistigen Hoffnung, dass sich das Problem mit der Zeit von alleine löst.

    Vielleicht könnte aber auch die schwedische Königsfamilien die Rückkehrer als alternatives Hauspersonal einstellen.

  3. Wenn der Gast die Hausornung erstellt, dann verläuft das so.
    Der Hausherr wechselt in die Funktion des Fußabstreifers.

    Bei der Genügsamkeit beider wird es damit nicht bleiben.
    Der Gast legt schon bald einen Gang zu. Wenn er es nicht bereits passiert ist, nimmt er sich morgen die Frau.
    Die Frau nicht mehr zufrieden mit einem Fußabstreifer schmiegt sich an die Seite des Stärkeren.

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