Auch “Sea Eye” fischt keine Migranten mehr heraus

Nachdem "Ärzte ohne Grenzen" ankündigte, ihr Schiff nicht mehr vor Libyen zu schicken, stoppt auch "Sea Eye" den Schlepper-Betrieb nach Europa.

Von Michael Steiner

Langsam aber sicher sind offenbar immer weniger Schiffe diverser NGOs im Mittelmeer unterwegs, um vor der Küste Libyens illegale Migranten von Schleppern zu übernehmen und diese nach nach Europa zu transportieren. Hauptgrund dafür ist die sich verändernde Lage und vor allem die militärischen Drohungen aus Libyen, die keine Scheu davor haben, solche Schiffe zu versenken.

Denn nach "Ärzte ohne Grenzen" will auch "Sea Eye" zumindest vorübergehend keine illegalen Migranten aus dem Meer vor Libyen fischen. Denn auch sie wollen von der libyschen Küstenwache bzw. dem libyschen Militär nicht unter Beschuss genommen werden, wenn sie deren Gewässer befahren.

Angeblich habe die libysche Regierung eine "unbestimmte und einseitige Ausdehnung ihrer Hoheitsgewässer" angekündigt, wie die "Krone" berichtet und explizit die privaten NGOs vor Konsequenzen gewarnt. "Eine Fortsetzung unserer Rettungsarbeiten ist unter diesen Umständen aktuell nicht möglich. Wir können dies auch gegenüber unseren Crews nicht mehr verantworten, das wäre zu riskant", sagte Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer.

Aber auch die italienischen Behörden machen Druck. Denn die offenkundige Zusammenarbeit der sogenannten Hilfsorganisationen mit den Schleppern in Afrika wird seitens Roms nicht mehr wirklich toleriert. Auch deshalb wollen viele der NGOs keine bewaffnete Polizei auf ihren Schiffen haben. Diese könnten die enge Zusammenarbeit mit den afrikanischen Schleppern dann ja beweisen.

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29 Kommentare

  1. Danke Lybien. Jetzt müssen sich die Schlepperschiffe eine neue Aufgabe suchen, vielleicht in der Antarktis Eisbären retten, da nehme ich gerne einen auf. Nur wer zahlt das dann ?

  2. Alles kriminelle Gesocks  sammelt sich Libyen wegen des gefährlichen Menschenhandels an, von den NGOs angelockt… wird hier sich noch das Geld geteilt für die Schlepperarbeit. Ein lukrativer Nebenverdienst für die NGO-Leute?

    Seltsam das unter den Flüchtlingen kaum Libyer sind… die meisten sind aus Afrika.

    Es ist halt meist so, dass die Glücksritter und Abenteurer kommen,  genau die, die man nicht haben will. Und die, die Fleißig und Ausgebildet sind bleiben, weil diese auch in Afrika eine Lebensgrundlage haben.

  3. Jetzt müssen sich die Schlepperschiffe eine neue Aufgabe suchen,die bekommen jetzt Torpedos um die Gummiboote zu versenken ausserhald von jedem Hoheitsgebiet

  4. Da wird jetzt Tante Angela aber richtig böse werden! 🙂

    Denn wenn niemand mehr gerettet wird, geht auch niemand mehr das Riskio ein zu "fliehen".

    Nun, die Koudenhove Kalergi`s finden schon einen Weg, ihre Schützlinge nach Europa zu transferieren!

     

    1. Merkel verhandelt gerade mit Libyen bez. ihres heiß geliebten Austauschvolkes. Es wird dann wohl vermutlich mit Hilfe von BAMF direkt per Flugzeug importiert!!!!!

  5. Bundespolizei: Nur 905 Asylsuchende kamen 2016 nicht aus sicherem Staat – Nur für sie wäre Deutschland zwingend zuständig

    ………die anderen zuzuglinge haben die kriminellen feiglinge und verräter der bundeskaspertruppe einfach reingelassen……….

    ………..dieses pack der 621 volksverräter gehört in den knast und nicht in die ämter eines landes.

  6. Die NGO-Schiffe sind meißtens nur bis kurz vor die lybischen Hoheitsgewässer gefahren und haben dort die Migratten, die bereits dort auf sie warteten aufgenommen.

    Zum Teil lief das offenbar durch telefonische Koordination mit den Schleppern. So soll zum Beispiel das Schiff "Iuventa" von "Jugend rettet" eng mit den Schleppern zusammengearbeitet haben und die Migratten direkt von den Schleppern übernommen haben. Glatte Schlepperei.

    Jetzt werden die NGOs wahrscheinlich dazu übergehen, die Migratten von den Schleppern nur noch außerhalb der lybischen Gewässer aufzunehmen. Im Grunde das Gleiche in grün. Die Schlepper fahren die Schlauchboote einfach ein bischen weiter aufs Meer raus. Dann geht die Massenschlepperei ungebremst weiter.

    Und die Schiffe der Deutschen Marine machen bei dem Transfer der Migratten auf Befehl Von der Leyens fleißig mit.

    Der Begriff "retten" wird da zur Realsatire.

    Vielleicht sollte man das umbenennen zu "rettschleppen".

  7. Hat mit der C-Star nahezu NICHTS zu tun…diese Illusion muss ich Euch nehmen denn die sind nahezu bewegungsunfähig mit 0,6 kn seit geraumer Zeit im NIEMANDSLAND Kurs West-Nordwest auf Tunesische Ostküste unterwegs während die Aquarius munter ERNEUT einen wohl erfolgreichen"Pendelfischzug" nördlich Tripolis tätigte.

    Ihr bekommt Falschmeldungen!!! Sie werden Ihre TÄTIGKEIT jetzt einfach Richtung Spanien verlagern!!!

    Es geht weiter und richtig Gas geben werden Sie wieder nach dem 24.09. :-(!!!

  8. Die meisten der NGO ( und sogenannte Rettungsschiffe)+ Schiffe kommen übrigens aus DEUTSCHLAND und ich denke wie auch @Richard schon sagte – das es den NGOs und Schleppern jetzt nur etwas erschwerlicher gemacht wird – indem die NGO Schiffe nicht mehr so nah an die lybische Seegrenze fahren dürfen  – aber ansonsten alles weiter läuft wie gehabt – erst recht wenn SOROS ( Stiftung) noch mal ein paar Millionen dafür hinblättern wird ………

     

  9. Photo oben : 

    Es sind keine Flüchtlinge – es sind Wirtschaftsmigranten die alle nur ein Zielland haben und das ist Merkels Germoney  wo sie schöne Häuser und Wohnungen  bekommen –  für die,  die noch nicht lange hier sind !

    Und für die (Merkels Sprache) die schon lange hier sind ( Einheimische, Biodeutsche) – gibts Brücken, oder nur teure oder marode Wohnungen und Schulen,etc. ……….

  10. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, und es haben immer noch 5 von 9 Organisationen den deal mit den Italienern unterschrieben – sammeln also weiter draußen auf, was es bis dahin schafft. Und wer weiß schon, ob die Massen jetzt nicht von den Lybern selbst in großen Passagierschiffen Richtung EUropa gebracht werden, auch auf hoher See kann man in kleinere Boote aufteilen und umladen. Ich sehe da noch lange keine Entwarnung.

    1. Interessant..hihi..Musik recycling mit kreativer Note.

      Ich bau demnächst 'ne Zeitmaschine..mal seh wie's mit Trulla so weiter geht.

      Werd's euch dann mitteilen…

    2. Qualität liegt in der Reduktion auf das Notwendige .

      Diese Maschine ist gebaut, um in einer Fernsehshow präsentiert zu werden – zumindest schaut das Video so aus .

    3. Zeig das Teil mal einem Buschmann oder Allahist, die kriegen Angst und flüchten. Neulich zeigte uns ein Bekannter seine Sammlung afrikanischer Musik- ähm, na gut -"Instrumente". Stellt euch vor : 6 flache, lange, schmale Holzstücke zu einer Fläche aneinandergebunden und dahinter 6 Kuhhörner gebastelt – also ein Xylophon mit Verstärker. Die vermutlich zufällige Entdeckung der Klangverstärkung erklärten sie sich so, dass in jedem Horn einer drin sitzt, der den Ton macht. Das sind unsere "Facharbeiter" …. isses nicht genial ?! …

      1.  

        Feuer schlug aus meiner Hand,

        die Wilden versanken gleich im Sand.

        Ne Pfeife steckte ich nur an,

        jeden zog's in seinen Bann.

        Den Rauch den pustete ich raus,

        die Wilden nahmen gleich reißaus.

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