Wir müssen lernen „Stopp“ zu sagen

Eine Gesellschaft die funktionieren soll, muss auch Grenzen der Toleranz und Offenheit kennen, ansonsten droht der Zerfall. Hilfe muss nachhaltig sein, ohne sich selbst an den Rand der Selbstzerstörung zu bringen.

Von Marco Maier

Es gibt eine Redewendung die durchaus auch auf Gesellschaften angewendet werden kann: Wer für alles offen ist, der ist nicht ganz dicht. Im Falle unseres Staates bedeutet dies, dass man nicht unbedingt an die Grenze der Selbstzerstörung gehen sollte, indem man durchaus sinnvolle Grenzen aufhebt. Dies bedeutet hinsichtlich der aktuellen Flüchtlingskrise auch, dass die Regierung endlich einmal "Stopp" sagen muss. "Stopp, wir schaffen das nicht."

Denn auch wenn Länder wie Deutschland oder Österreich durchaus (vergleichsweise) wohlhabend sind, so müssen wir uns den Realitäten stellen und diese besagen, dass man nicht einfach unbegrenzt Menschen aufnehmen und versorgen kann. Auch wenn beispielsweise die Erwerbsquote in Deutschland seit den 1990ern von etwa 50 auf nunmehr rund 54 Prozent gestiegen ist, so müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass diese 54 Prozent der Bevölkerung schon jetzt die anderen 46 Prozent (Kinder, Schüler/Studenten, Arbeitslose, Rentner…) mittragen. Es ist ja nicht so, dass man diese Zuwanderung einfach nur prozentual mit der Gesamtbevölkerung vergleichen darf, sondern vielmehr sehen muss, wer dies überhaupt finanziell schultern muss. Zu glauben, dass die Konzerne (die sich ohnehin lieber der Steuervermeidung widmen) ihren Beitrag leisten, ist utopisch.

Wir dürfen nämlich nicht vergessen, dass auch Länder wie Deutschland oder Österreich finanzielle Probleme haben, die schon in einigen Jahren schlagend werden. Darunter befindet sich das Renten-/Pensionssystem der beiden Länder. Und wenn man die Grenzen öffnet, dann werden auch entsprechende Ausgaben im restlichen Sozialsystem fällig, welches jetzt schon mehr schlecht als recht funktioniert. Die Steuer- und Abgabenbelastung noch weiter hochzutreiben ist ebenfalls keine gute Idee, zumal man so nicht unbedingt neue Stellen schafft, die man für die vielen Migranten brauchen würde.

Lesen Sie auch:  Macht & Kontrolle

Dass man wirklichen Kriegsflüchtlingen versucht zu helfen, daran gibt es wohl kaum etwas auszusetzen. Doch wenn Erhebungen zeigen, dass von den Millionen Menschen die nach Europa strömen eigentlich gerade einmal um die 40 Prozent wirklich als Kriegsflüchtlinge eingeschätzt werden können, bzw. als jene, die laut Genver Flüchtlingskonvention ein Asylrecht besitzen, dann kommt man nicht umhin, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Das heißt: Schnelles aussieben von Wirtschaftsflüchtlingen.

Loading...

Denn: Im Gegensatz zu den Kriegsflüchtlingen gilt bei Wirtschaftsflüchtlingen der Grundsatz, dass jeder Staat in erster Linie seinen eigenen Bürgern verpflichtet ist. Wer in ein anderes Land ziehen möchte um dort zu arbeiten, für den muss es entsprechende legale Möglichkeiten geben, sofern ein Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften gegeben ist. Ein schönes Beispiel dafür ist die Kranken- und Altenpflege, wo nach wie vor händeringend nach Personal gesucht wird.

Stopp zu sagen bedeutet absolut nicht gleich fremdenfeindlich zu sein. Denn wenn man entsprechende Grenzen setzt um einen Systemkollaps zu vermeiden, sichert man jenen Flüchtlingen die einen Versorgungsplatz gefunden haben auch den (temporären) Aufenthalt. Das was die roten und grünen Utopisten nämlich gerne zu berücksichtigen vergessen ist, dass man ohne Grenzen zu setzen und Nein zu sagen das ganze Land einfach irgendwann so ruiniert, dass man dann selbst Wirtschaftsflüchtlinge produziert.

Wie soll das beispielsweise funktionieren, wenn innerhalb der nächsten 10 Jahre 40 Millionen Menschen nach Deutschland drängen? Sollen das die rund 42 Millionen Erwerbstätigen (plus vielleicht noch einmal 5-6 Millionen von den Zuwanderern) finanzieren? Wohl kaum. Ein Beschäftigungswunder gibt das nämlich nicht und die paar Euro mehr die der Konsum dieser Menschen einbringt, welche ohnehin nur eine vergleichsweise geringe Summe zur Verfügung haben, sorgen angesichts dessen, dass dieses Geld zuerst von der Erwerbsbevölkerung abgeknöpft und umverteilt werden muss, auch nicht gerade für ein Wirtschaftswachstum pro Einwohner.

Lesen Sie auch:  Die deutsch-amerikanischen Beziehungen sind irreparabel

Wer anderen Menschen helfen will muss zuallererst auch in der Lage dazu sein. Das was sich derzeit in Deutschland, Österreich und einigen anderen europäischen Ländern abspielt, führt jedoch über kurz oder lang dazu, dass wir gar nicht mehr in der Lage dazu sein werden, überhaupt noch Hilfe anzubieten. Wer das nicht verstehen will (oder kann), der soll sich einmal vorstellen, wie zum Beispiel ein Multimillionär den Menschen eines Slums oder einer Favela am besten helfen würde: Entweder tausende Menschen zu sich nach Hause einladen und sie auf seine eigenen Kosten versorgen, bis sein ganzes Vermögen alle ist – oder aber ein Sozial- und Bildungsprogramm ins Leben zu rufen, sowie Arbeitsplätze dort zu schaffen, ohne dabei das Geld mit beiden Händen zum offenen Fenster zu schmeißen.

Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

12 Kommentare

  1. Wie wahr, Herr Maier, die Einsichten, die Sie in dem Artikel verbreiten, fallen aber nur auf fruchtbaren Boden bei den Menschen, die nicht an die "gottgewollte Zuwanderung" glauben bzw. nicht unter starkem Druck des MIK in persona des C.i.C. stehen. Solche Menschen können nicht mehr klar denken, zumal sie von der Lügenpresse in gottgleiche Höhen gehoben worden sind.

  2. Da braucht man sich nur den vorherigen Bericht der JusoChefin anschauen. Die leben scheinbar im "Wolkenkuckucksheim". Denn gerade diese Generation muss für arme Deutsche, die wir ja auch genug haben und für die Migranten aufkommen. Aber die leben auch schon in höheren Sphären und denken, dass macht schon der dumme Rest des Volkes. Wir sitzen dann vielleicht im Bundestag und sind prima versorgt, wie es die jetzigen scheinbar auch denken.

  3. Stop zu sagen wäre richtig, aber zu diesen Einsichten braucht man Erkenntnisse und diese Erkenntnisse werden verhindert. Wir werden nur fehlinformiert, die Manipulation ist gigantisch. Wir werden nur vollgepumpt mit Informationen, die nichts bringen, es wird alles unterwandert, jede Bewegung die gesellschaftlich für uns gut wäre, wird unterlaufen. Es werden Organisationen gebildet, wie Antifa, New Age, Freimaurerei, Parteien, Vereine, Stiftungen, die alle vom Namen her positiv sind, aber die alle zu unserem Desaster beitragen. Wenn steht ProFamilia, dann kann man sicher sein, dass dieses nicht für die Familie ist. Man hört Politiker, wie Nethanyau, die Aussagen machen, die selbst friedliebende Menschen zu der gewollten Erkenntnis bringen, die Juden auszurotten. Nur, man muss sich immer die Frage stellen, wer hat einen Vorteil davon, dass solche Aussagen gemacht werden. Jede Information hat ein Ziel, sonst würden wir diese Information nicht bekommen.

    Diejenigen, die unser Wissen bestimmen und unsere ,,Aus-Bildung'' betreiben, haben auch die Macht über unsere Gefühle und bestimmen unser Denken und damit über unser Tun. Wie man uns manipuliert, sieht man an dem Orden, der unser Leben beherrscht und wie er es schafft uns in die Irre zu führen.

    Wenn ein Jesuit der niedrigen Ränge in sein Kammando eingeführt wird, wird er in die Kapelle des Konvertordens gesperrt, wo ausschließlich drei andere anwesend sind, der Principal oder Superior steht vor dem Altar.

    Der Superior sagt: Mein Sohn, von nun an entscheide dich: gegen die römischen Katholiken zu sein oder ein römischer Katholik, und sei ein Spion gegen einen jeden; glaube keinem Menschen, und vertraue keinem Menschen.Gegenüber den Reformatoren, sei ein Reformer; gegenüber den Hugenotten, sei ein  Hugenotte; gegenüber den  Calvinisten, sei ein Calvinist; gegenüber  den Protestanten, sei  generell ein  Protestant, und verschweige deinen Glauben, um einen jeden ihrer Schritte zu überwachen, und sie zu verraten mit aller Vehemenz deiner Natur unserer heiligen Religion und des Papstes.

    Und erinnere dich das geschrieben steht sei den Juden gegenüber Jude, damit du alle Informationen  erhälst  zum  Nutzen deines Ordens,  als  ein   wertvoller Soldat für den Papst.

    Dachtest du wirklich zwischen den Religionen des Staates, der Kirchen, der Provinzen wäre Frieden? Reize sie bis auf das Blut, verstricke sie in Kriege untereinander, produziere Revolutionen und Bürgerkriege in den Ländern welche unabhängig sind und ihre Kunst kultivieren und der Wissenschaften und des Vergnügens des Friedens. Nimm an der Seite deiner Jesuitenbrüder Platz, welche hoch engagiert sein sollen an deiner Seite, aber offen gegenüber deiner Verbindung, nur damit die Kirche am Ende der Sieger ist.

    Kadavergehorsam bezeichnet einen  blinden selbstzerstörerischen Gehorsam, der den eigenen Tod nicht  ausschließt, das stoische Abhandeln von Anweisungen ohne selbige zu hinterfragen. In  dem Jesuiten  Eid lautet der Passus: verspreche ich, dass ich keine eineeigene Meinung haben  will oder  irgendeinen geistigen Vorbehalt, was auch immer, sondern bereitwillig jedem einzelnen Befehl gehorche, den ich von meinem Obersten in der Armee des Papstes empfangen mag.

    Das ist die Macht der Jesuiten, ihr Gehorsam und dass sie ihre politischen Interessen durchsetzen, in dem sie die Parteien unterwandern. Die grösste Schweinebande von Politikern kann eine abgerichtete Kreatur der Jesuiten sein. Für das naive Volk ist nicht mehr erkennbar, ob so ein Nethanyau, Herzl, Soros, Barnett so eine Kreatur ist. Es läuft alles unter falscher Flagge ab, wenn eine friedliche Demonstation abgehalten wird, werden Provokateure eingeschleust, die Randale machen und das verblödete Volk verurteilt die Demonstration. Die Friedensbewegung scheint auch schon unterwandert zu sein.

    Fazit: der satanischen Intelligenz steht ein Haufen gutgläubiger, manipulierter Vollpfosten gegenüber. Wissen ist Macht. Es ist nicht nur ein Kampf zwischen Reich und Arm, es ist ein Kampf zwischen Intelligenz und Dummheit.

     

     

     

  4. Die Argumentation erinnert mich stark an die von Naturschützern, wenn sie "Kröten und seltene Pflanzen" anführen, um ein Industriegelände zu verhindern.

    Stopp, weil wir nicht wollen, dass unsere Enkel mit Burka unter der Scharia leben müssen! Stopp, damit unsere Kultur und unsere Leistungsfähigkeit als Staat erhalten bleiben muss!

    Stopp, weil wir keine Unmenschlichkeit tolerieren müssen!

    Stopp, weil diese Unzivilisierten Hohlbirnen keine Alternative zum normalen Leben bieten!

    Einfach nur Stopp und Reset. Und wenn es nicht anders geht, sollten wir uns mit dem Gedanken anfreunden, auch Gewalt anzuwenden…denn freiwillig werden wir diese Brut nicht mehr los. Erklärtes Ziel hinter allem ist der Bevölkerungsaustausch Europas und Islamisierung. Wir sollten frühzeitig begreifen, dass die Gewaltbereitschaft Jener weit unter unserer Ethik liegt. Selbst wenn sie in der Unterzahl sind, sind wir gefährdet, weil wir einfach zu zivilisiert sind!

     

    1. @ Jochen 

      Wie bitte? Hört ich euch eigentlich selbst reden?

      Stopp weil wir keine  Unmenschlichkeit tolerieren müssen!

       Einfach nur Stopp und Reset. Und wenn es nicht anders geht, sollten wir uns mit dem Gedanken anfreunden, auch Gewalt anzuwenden…denn freiwillig werden wir diese Brut nicht mehr los.

      Also INTOLERANZ…!!!???!!!  Also Intoleranz mit noch grösserer Intoleranz bekämpfen, Gewalt mit noch mehr Gewalt, die Unmenschlichkeit….. die solltest du bei dir selber suchen!

      Stopp sagen ist angebracht, weil es zu viel wird und man so nicht helfen kann (was dir aber egal ist). Die Argumentation des Herrn Maier ist genau richtig. Nur die 40 Millionen ist wohl etwas übertrieben. Dazu müsste der Krieg sich auf andere Länder ausweiten.

  5. Merkel, Gauck und 10000 weitere Gesetzlose haben wider aller Warnungen den Keller in Brand gesetzt, um angeblich das Haus zu heizen. Nun steht das Haus bis zum Dach in Vollbrand.

    Ich sehe nun keinen Nutzen mehr, STOP zu sagen.

  6. Der Widerstand gegen was auch immer ist durch das Internet so weit verflüssigt worden, daß man sich auf der Straße nur ratlos gegenüber stehen würde.

    Warum gibt es keine Friedensbewegung mehr? Weil die sich in den Tonnen von belanglosen „Infos“, mit denen das Netz täglich zugeschüttet würde, gar nicht wiederfinden würde. Neoliberale Ansichten, Besitzstandswahrer, Aliengläubige, Antiislamisten, Verschwörungstheoretiker, Selbstdarsteller, Euroskeptiker, Umweltaktivisten, Hartz-4ler – das Netz hat lediglich ein Konglomerat aus Unzufriedenen geschaffen, die keinen gemeinsamen Ansatz mehr finden. Wo soll’s denn hingehen? So konnten die Parteien die Aktivitäten von der Straße aufsaugen und für sich vereinnahmen.

    Parteien waren noch nie die Lösung. Den Vietnamkrieg hat die Straße beendet.

  7. Es entspricht nicht der deutschen Mentalität  ein Unglück womöglich tausende Jahre zu bejammern. Eine der deutschen Tugenden besteht, ganz im Gegenteil darin, bei einem Unglück wie die Ameisen zusammen zu laufen um den Schaden zu reparieren. Dieser konstruktiven Verhaltensweise sollte man sich auch in der derzeitigen bedrohlichen Situation besinnen. Wahlen sind eine gute Möglichkeit zusammen zu laufen. Auch Straßendemonstrationen. Eine entschlossene Regierung wird mit den illegal aufhältigen Invasoren leichter als man denkt fertig werden!!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.