Globale Lockdowns sollen 100 Millionen Menschen in extreme Armut stürzen

Infolge der weltweit verhängten Covid-Lockdowns stürzen zig Millionen Menschen in die extreme Armut ab. Die ohnehin schon armen Länder sind massivst davon betroffen.

Von Redaktion

Die Auswirkungen der weltweiten Coronavirus-Lockdowns werden 100 Millionen Menschen in extreme Armut stürzen, warnt ein neuer Bericht des Pulitzer-Zentrums für Krisenberichterstattung.

Der Bericht scheint dem Covid-19 selbst die Schuld an den wirtschaftlichen Auswirkungen zuzuschieben, doch der eigentliche Übeltäter sind die „Restriktionen“, die von den Regierungen als Reaktion auf die Pandemie eingeführt wurden.

Aus dem Bericht:

„Mit dem Virus und seinen Beschränkungen könnten laut Weltbank weltweit bis zu 100 Millionen Menschen mehr in die bittere Existenz geraten, von nur 1,90 Dollar pro Tag zu leben. Das ist „weit unter jeder vernünftigen Vorstellung von einem Leben in Würde“, schrieb der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen über extreme Armut in diesem Jahr. Und das zusätzlich zu den 736 Millionen Menschen, die bereits in solcher Armut leben, die Hälfte davon in nur fünf Ländern: Äthiopien, Indien, Nigeria, Kongo und Bangladesch.“

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Der Bericht stellt fest, dass die Auswirkungen der Lockdowns auf die Armen in Ländern wie Indien „so abrupt und bestrafend“ waren, dass ihr Premierminister, Narendra Modi, um Verzeihung bat. Auch auf den Philippinen ernähren sich Millionen von Menschen in den Slums der Städte nur noch von Zuckerwasser oder Instant-Kaffee.

Der Bericht wird weitere Debatten darüber auslösen, ob die weltweiten Lockdowns sich als tödlicher erweisen wird als Covid-19 selbst, da extreme Armut in direktem Zusammenhang mit Tod und verkürzter Lebenserwartung steht. Laut einer vom Imperial College London und der Johns Hopkins University veröffentlichten Studie wird erwartet, dass rund 1,4 Millionen Menschen an unbehandelten TB-Infektionen infolge der Coronavirus-Lockdowns sterben werden.

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Experten haben auch davor gewarnt, dass Hunderttausende oder sogar Millionen von Menschen längerfristig an den Folgen der Lockdowns sterben könnten, wenn sie keine Behandlung gegen Krebs, Herzprobleme, Schlaganfälle und andere schwere Krankheiten erhalten.

Da viele von denen, die infolge der Abriegelung in extremer Armut versanken, in Subsahara-Afrika leben, könnte dies auch die Masseneinwanderung aus dieser Region nach Europa verschärfen.

„Das ist eine rechtzeitige Erinnerung daran, dass die Hauptkosten der von liberalen Politikern auf der ganzen Welt befürworteten Abriegelung nicht die Menschen im Westen sein werden, sondern diejenigen, die knapp über der Armutsgrenze in den Entwicklungsländern schweben“, schreibt Toby Young.

„Dank des fehlgeleiteten Enthusiasmus westlicher Regierungen, ganze Bevölkerungen in ihren Häusern einzusperren und damit eine globale Rezession auszulösen, werden in Ländern mit niedrigem Einkommen Dutzende Millionen Menschen verhungern“.

Die Anhänger von Plänen zur globalen Bevölkerungsreduktion können sich jedenfalls freuen, dass die ganzen Versuche zur Eindämmung des Virus ihren Teil dazu beitragen. Covid-19 tötet vor allem die ohnehin schon Alten und Schwachen, die sich nicht mehr reproduzieren – doch die durch die Lockdowns verursachten Hungersnöte treffen auch die Kinder und jungen Erwachsenen.

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2 Kommentare

  1. Hätte VW damals, statt Gastarbeiter ins Land zu holen, Produktionsstätten in die Türkei verlegt, wären die Türken dankbar gewesen, VW hätte gut verdient und die Bundesregierung ihr Einflußgebiet erweitert.

    Die Überbevölkerung in den Griff zu kriegen, konnte nur im Rahmen der Nationalstaaten eine vernünftige Lösung hervor bringen. Auf die kommenden Verwerfungen will ich mal nicht eingehen.

    Europa war friedlich nach dem 2. WK und von dem deutschen Wirtschaftsboom haben alle europäischen Länder profitiert.
    Die Iren galten zwar als arm, aber sie waren keine Bettler und sie kamen nicht zum betteln.
    Wir sind alle gut miteinander ausgekommen und zu fürchten brauchte sich kein Tourist im Nachbarland.
    Erst die Einmischerei in fremde Hoheitsgebiete hat eine unglaubliche Unordnung geschaffen mit allen dazugehörigen Schrecken wie Aufstände, Kriminalität und Armut und Kriege.

    England hätte den Iren die Insel zurückgegeben und alles wäre gut geworden.
    So wären auch alle gesprächsbereit gewesen und hätten etwas tun können zum besten der Welt.

    Denke ich nun an den Morgenthau-Plan, dann hätten wir ihn Willkommen heißen sollen. Landwirtschaft und Viehzucht, wir hätten zu essen und zu trinken, ein Dach über dem Kopf in einer gesunden Natur. Was gibt’s Schöneres? Wer Stil hat, lehnt Technik ab.
    Wir wären ein gutes Vorbild gewesen.

  2. „Die Auswirkungen der weltweiten Coronavirus-Lockdowns werden 100 Millionen Menschen in extreme Armut stürzen, warnt ein neuer Bericht des Pulitzer-Zentrums für Krisenberichterstattung.“

    Ich denke die Zahl ist weit untertrieben.

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