Trump glaubt, dass Russland und China gegen seine Wiederwahl sind

Laut einem US-Geheimdienstmitarbeiter versucht Russland, Trumps Wahlrivalen, den ehemaligen Vizepräsidenten Joseph Biden, zu „verunglimpfen“.

Von Redaktion

US-Präsident Donald Trump glaubt, dass er die letzte Person ist, die Russland, der Iran und China als US-Präsident sehen möchten, sagte der US-Chef vor Reportern in Bedminster, New Jersey.

„Die letzte Person, die Russland gerne im Amt sehen würde, ist Donald Trump, denn niemand war härter zu Russland als ich“, sagte er am Freitag und fügte hinzu, dass China und der Iran die gleiche Haltung einnehmen würden.

Die Erklärung kam als Antwort auf einen Bericht des Direktors des National Counterintelligence and Security Center (NCSC), William Evanina. Dem US-Geheimdienstmitarbeiter zufolge versucht Russland, den Wahlrivalen von Trump, den ehemaligen Vizepräsidenten Joseph Biden, zu „verunglimpfen“. China und Iran zögern gleichzeitig, Trump wiedergewählt zu sehen, fügte der US-Beamte hinzu.

Auf die Bitte, zu den Berichten über angebliche ausländische Einmischung in die US-Umfragen Stellung zu nehmen, antwortete Trump: „Wir werden uns das sehr genau ansehen.“

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Die US-Geheimdienste beschuldigen Russland der Einmischung in die US-Wahlen 2016. Diese angeblichen Einflussversuche wurden vom ehemaligen FBI-Chef Robert Mueller fast zwei Jahre lang untersucht. Am 18. April 2019 veröffentlichte das US-Justizministerium seinen Abschlussbericht, in dem der US-Sonderberater bestätigte, dass zwischen den russischen Behörden und dem US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump, der die Wahl gewonnen hatte, keine Absprachen stattgefunden haben. Trump selbst bestritt wiederholt den Verdacht unzulässiger Kontakte mit russischen Beamten während des Wahlkampfes. Moskau dementierte auch wiederholt Gerüchte über Versuche, die US-Wahlen zu beeinflussen.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte zuvor, dass im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen immer mehr „paranoide Berichte“ über eine angebliche Einmischung Russlands auftauchen würden. „Sie haben sicherlich nichts mit der Wahrheit zu tun“, fügte er hinzu.

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Andererseits macht es für die betroffenen Länder schlussendlich keinen Unterschied, wer im Weißen Haus sitzt oder Mehrheiten im Kongress hat. Sowohl Republikaner als auch Demokraten sind Russland, dem Iran und China gegenüber eher feindselig eingestellt und agieren dementsprechend auf der politischen Weltbühne.

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3 Kommentare

  1. Wir, die Russen, möchten überhaupt nichts Nordamerikanisches mehr sehen. Löst euch einfach auf aber nicht im Ozean oder in der Luft. Am besten in Washington, D.C – im „Speicher für gebrauchte / produzierte Feuchtigkeiten der Politiker in USA“, unter dem Weissen Haus.

  2. Beurteilt man Trump gerecht, heißt es gleich, man sei ein Trump-Freund.

    Man sollte sich unbedingt die politische Laufbahn Bidens anschauen. Der sitzt seit 1973 im Senat der Vereinigten Staaten. Er war immer Zentrum der Macht und hat politsche Entscheidungen der Präsidenten nicht nur mitgetragen, sondern selber zum Beispiel der Kosovo-Krieg angezettelt und den Irakkrieg unterstützt.

    Bereuen kann man viel, wenn’s schön macht auch den Irakkrieg. Dann räumen sie mal auf, Herr Biden.
    Der Krieg war „illegal“. Das hat Kofi Annon unmißverständlich gesagt.
    Und wenn unsere CDR-Vorsitzende einen illegalen Krieg unterstützt zusammen mit dem Parteifreund Peter Müller, dann kommen nicht beide in den Knast, Nein, der eine kriegt einen hochdotierten Job als Verfassungsrichter und die andere wird Kanzlerette.

    Biden ist ein hartgekochtes Produkt des Senats und kein Phönix aus der Asche. Ein Strippenzieher der NGOs und Globalisierer.

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