Macht & Kontrolle

Gerade jetzt in „Corona-Zeiten“ wird deutlich, dass das Volk auf der politischen Ebene nicht mehr viel zu sagen hat. Die herrschenden Eliten wollen das nicht.

Von Marco Maier

Deutschland ist eine Bundesrepublik, Österreich eine Republik. Gemäß der Definition sagt dies noch lange nichts darüber aus, ob diese Staatsform demokratisch, autoritär oder diktatorisch ist. Sie ist eben keine Monarchie. Ein Blick auf die politischen Realitäten zeigt, dass beide Länder sich zwar gerne „demokratisch“ geben, in Wirklichkeit jedoch faktisch Parteiendiktaturen sind.

Faktisch bestimmen kleine Parteizirkel (unter „Mithilfe“ von Lobbyisten, „Beratern“ und diversen Denkfabriken bzw. Interessengruppen) darüber, wie es politisch weitergeht. Die Massenmedien (egal ob öffentlich-rechtlich oder Konzernmedien) unterstützen die Linie zumeist – veröffentlichte Kritik ist üblicherweise niemals substanziell. Das ist ein „elitäres Konglomerat“ aus Politikern, Medienschaffenden, Wirtschaftsvertretern und Berufspropagandisten, die über die Köpfe des Volkes hinweg agieren – und auch versuchen, dieses zu manipulieren.

Mittels „Framing“ versuchen Politik und Medien die Menschen in eine bestimmte Richtung zu drücken. Dazu verwendet man passende Schlagworte und steckt Kritiker an den geplanten bzw. angeordneten Maßnahmen in Ecken, in denen sich diese eigentlich nicht wiederfinden wollen. Ob es nun um die ungezügelte Zuwanderung, den Klimawandel oder nun eben die Corona-Maßnahmen geht, spielt keine Rolle. Wer den Vorgaben von oben nicht folgt, ist je nachdem ein Rechtsextremist, Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger, Spinner oder was gerade zur öffentlichen Diffamierung passt.

Dabei geht es hier um die zunehmenden Einschränkungen der persönlichen Freiheiten jedes Einzelnen und auch der Unternehmen. Wenn sich Frauen alleine nicht mehr nachts (und in manchen Gegenden sogar tagsüber) nicht mehr auf die Straße trauen weil es Dank der jungen männlichen Zuwanderer aus dem Nahen Osten und Afrika immer mehr Übergriffe gibt, ist das eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Wenn Unternehmen wegen der Klimapolitik ihre Energieerzeugung umstellen müssen oder keine Plastiktüten mehr verwenden dürfen, ist das eine Einschränkung der Geschäftsfreiheit.

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Wenn wegen angeblich verkehrsbedingten (was bereits während der Corona-Lockdowns widerlegt wurde) zu hohen Stickoxidwerten auf bestimmten Straßen keine Dieselfahrzeuge mehr fahren dürfen, ist das ein massiver Einschnitt in die persönliche Freiheit. Wenn junge, gesunde Menschen sich wegen eines Virus, das vor allem alte und gesundheitlich vorbelastete Personen gefährdet, sich nicht mehr gegenseitig besuchen dürfen und man sogar Familien innerhalb eines Haushalts trennen will, dann ist das ebenfalls ein massiver Eingriff in die persönliche Freiheit.

Überall, in allen Teilbereichen, gibt es immer mehr Einschränkungen und Regelungen, die offiziell einer guten Sache dienen, in Realität jedoch mehr Schaden als Nutzen verursachen. Klar, man kann damit argumentieren, dass die Einführung der Gurtpflicht in Fahrzeugen viele Menschenleben rettete und dies auch für die als „Alltagsmasken“ euphemisierten Maulkörbe (die übrigens ein perfekter Nährboden für Bakterien und Pilze sind) gelte – doch wo findet dies ein Ende?

Muss wirklich alles bis zur totalen Kontrolle reguliert und überwacht werden? Müssen die Menschen im Namen der „völligen Sicherheit“ auf ihre Freiheiten verzichten? Wenn es um den Schutz von Menschenleben geht, müsste man da nicht gleich auch die Produktion und den Konsum von Alkohol und Tabakprodukten komplett verbieten? Immerhin, so Berichte, sterben alleine in Deutschland täglich insgesamt 500 Menschen an den Folgen des Alkohol- und Tabakkonsums. Das sind beinahe ein Fünftel der rund 2.600 täglichen Sterbefälle.

Zum Vergleich: Bislang starben in Deutschland mit/an Covid-19 ingesamt 9.254 Personen. Das heißt, in acht Monaten so viele, wie sonst in nicht einmal vier Tagen. In drei Wochen sterben mehr Menschen an den Folgen des Alkohol- und Tabakkonsums als mit/an Covid-19. Und dass mit den Lockdowns „Schlimmeres verhindert“ wurde, stimmt so nur sehr eingeschränkt, wie der Vergleich Schwedens mit den Vereinigten Staaten (siehe hier) zeigt.

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Schlussendlich, das zeigt sich, geht es der Politik eigentlich nur um die Demonstration von Macht und Kontrolle – und um deren Ausweitung. Das Volk hat lediglich das „Recht“, sich seine Kontrolleure auszusuchen. Ein wirkliches politisches Mitspracherecht besteht jedoch kaum, da die herrschenden Eliten dem gemeinen Volk kein selbstbestimmtes Leben zutrauen oder ihnen dieses nicht zugestehen wollen. Und das ist das große Problem.

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2 Kommentare

  1. Gilt: Brav Steuer zahlen, Arbeiten solange es geht, sich bald verabschieden, damit man keine Pension braucht. Immer sei schweig sein und helfen, daß manchen nichts im Safe fehlt. ….Im Bienenstaat Arbeitstierchen und die, die nichts arbeiten müssen, sich nur verwöhnen lassen dürfen und den besten Honig schlecken.

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