Immer wieder liest man vom großen "Zeitungssterben". Grund dafür sind die sinkenden Verkaufszahlen der gedruckten Nachrichtenblätter, während sich die Menschen zunehmend im Internet informieren. Durch die zunehmende Nutzung von Tablets werden jedoch Onlineausgaben immer interessanter.

TageszeitungenBesonders hart trifft der Rückgang bei den Verkaufszahlen die Tageszeitungen. So musste dieser Bereich in den letzten zehn Jahren einen Auflagenrückgang von fast 25 Prozent verkraften. Im vierten Quartal 2013 wurden pro Verkaufstag nur noch 20,10 Millionen Stück verkauft. Ein Minus von 0,74 Millionen Exemplaren, bzw. 3,53 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dafür stieg der Absatz der ePaper im selben Zeitraum um 0,19 Millionen auf nunmehr 0,46 Millionen Exemplare, was einem Zuwachs von 72 Prozent entspricht. Damit liegt der Marktanteil der elektronischen Variante inzwischen bei 2,24 Prozent (2012: 1,28 Prozent).

WochenzeitungenEtwas durchwachsener, jedoch im Verlauf der letzten zehn Jahre ebenfalls deutlich negativ, präsentiert sich die Welt der Wochenzeitungen. Immerhin sank die Gesamtauflage in diesem Zeitraum um 11,6 Prozent. Das Minus des vierten Quartals 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum fällt mit 1,05 Prozent deutlich schwächer aus als bei den Tageszeitungen. Allerdings konnten die Wochenzeitungen gegenüber dem dritten Quartal 2013 laut IVW immerhin ein Plus von 0,59 Prozent vorweisen.

Es zeigt sich, dass jene Verlage die ihren Lesern eine digitale Variante ihrer Publikationen anbieten, damit zumindest einen Teil ihrer Verluste im Printbereich ausgleichen konnten. Weiters schaffen es alternative Medien immer wieder, sich auf dem Markt zu etablieren und zu wachsen. So weisen beispielsweise die linke "taz", die konservative "Junge Freiheit", das libertäre "eigentümlich frei" und das "Compact" des Querdenkers Jürgen Elsäßer inzwischen eine recht große Stammleserschaft auf. Damit wird es für die etablierten großen Medienverlage immer enger

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One thought on “Zeitungssterben und alternative Medien”

  1. „Damit wird es für die etablierten großen Medienverlage immer enger“

    Und das ist GUT SO! 😀 Hau wech den Scheiss. Wer uns permanent verkackeiert und mit Lügen zupflastert braucht sich nicht zu wundern.

    Boykottiert alle diese miserablen pseudojournalistischen Dekadenzblätter!
    Macht den Springer-Verlag und all die anderen Gurken PLEITE!
    Niemand braucht liebedienerische Nichtskönner, die ihren Job nicht machen und sich weigern, unabhängig zu berichten.

    Honky

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