Die Ereignisse der letzten Tage überschlugen sich in der Ukraine nahezu stündlich. Der NATO- und EU-Kollaborateur Arsenij Jazenjuk wurde interimistisch zum Ministerpräsidenten bestellt. Hätte Janukowych den Putschisten nicht das Feld überlassen, wäre es zu noch mehr Blutvergießen gekommen. Die Ukraine ist tief gespalten. Den Zusammenhalt der Ukraine wird keine NATO oder EU erzwingen können. Allein die in der Ukraine lebende Bevölkerung wird das entscheiden müssen. 

Der Süden und Osten der Ukraine scheint weniger verloren als es die Krim bereits schon ist. Zu zwei Drittel besteht die Bevölkerung auf der Krim aus Russen, welche am 30 März per Referendum über den künftigen Status der autonomen Republik Krim entscheiden werden. Natürlich können wir den Ausgang nicht vorwegnehmen. Dennoch gibt es starke Anzeichen dafür, dass die Krim in Zukunft einen eigenen Weg gehen wird. Auch wenn die kleine Krim wirtschaftlich abhängig sein wird, könnte sie sich doch in Richtung Russland ausrichten. Entscheidend wird noch die Position der Krim-Tataren sein, die Russland nicht sehr freundlich gestimmt sind.

Vladimir Putin wird alle Russen beschützen, egal auf welchem Territorium sie sich befinden. Auch Russlands Schwarzmeerflotte ist in Sewastopol stationiert, dazu gibt es mit der Ukraine besondere Abkommen. Es verwundert deshalb nicht, dass Russland Truppen zum Schutz der Flotte und vor allem zum Schutz der russischen Bevölkerung entsendet, zumal der Präsident der autonomen Krim – Sergej Aksonjow – Russland zur Hilfe rief. Der sogenannte demokratische Westen droht aber schon mit diplomatischen Boykott und, wenn man es weniger diplomatisch betrachtet, sogar mit Krieg. 

Mittlerweile versetzte der ukrainische Interimspräsident Olexander Turtschynow die ukrainische Armee in Alarmbereitschaft. Auf der Krim wurden aber zahlreiche ukrainische Millitärs von den Russen entwaffnet, wieder andere sind in Maßen zu den pro-russischen Kräften übergelaufen, ebenso die Besatzung eines ukrainischen Kriegschiffs. Sollte es wirklich zu einer Auseinandersetzung kommen, ist die ukrainische Armee mangels geringem Budget und Kampfstärke der russischen Armee gegenüber jedoch unterlegen. Die neue ukrainische Regierung bittet daher die internationale Staatengemeinschaft und NATO um Beistand. 

Ob die Auseinandersetzungen um die Krim zu einem Krieg führen, liegt viel mehr in der Hand der NATO und der internationalen Staatengemeinschaft. Wagt es der Westen – insbesondere die USA, mit Kriegsschiffen aufzufahren und somit Russland zu bedrohen, würde dies Russland nicht nur als Provokation, sondern als Kriegshandlung sehen. Dies hätte eventuell Weltkriegspotential. Am vernünftigsten wäre es, das Referendum der Krim abzuwarten und dann die Entscheidung der dortigen Bevölkerung zu akzeptieren, auch wenn die Entscheidung pro-russisch ausgeht, was zu erwarten ist.  

Artikelbild: Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

7 KOMMENTARE

  1. Hallo! Herr Keller, schauen Sie… was sich da in der Ukraine abspielt ist ja ressourcen- und beutehungriger Kolonialismus durch den gierigen geisteskranken imperialistischen "Westen", der nicht im geringsten Ruecksicht nimmt auf den Willen seiner Bevoelkerung, nicht wahr. So ein abgefeimtes, tückisches falsches Spiel. Wenn es nicht so gefährlich wäre, könnte man fast schallend drüber lachen, wie dumm und durchsichtig es ist. Ein diabolischer Geostratege wie der greise Zbigniew Brzezinski reibt sich natürlich schon frohlockend die Krallen, will er doch bloß daß Russland durch die Ukraine in einen Bürgerkrieg hineingezogen wird… die Welt ein freimaurerisch-neoliberales Schachfeld, in dem nur die Interessen von durchgeknallten Politopathen und Plutokraten zählen. Doch mit Mütterchen Russland werden sie sich verheben, die Aasgeier und Blutsauger des Westens. Sie haben so manche Schlacht gewonnen, aber nicht den Krieg. Und endlich lässt Russland die Muskeln spielen. Sie haben die Schnauze voll vom eingekreist werden, der Feind steht mit seinem rechten Putsch vor der Haustür. Deswegen lässt er zu Recht diese ganzen getürkten westlich finanzierten NGOs überwachen und einschränken mit ihrer perfiden "Regime Change" Strategie. Wenn er Sewastopol besetzen wird, dann tut er nichts anderes, als das was der selbsgerechte Westen immer für sich egoistisch und verklärt in Anspruch nimmt, nämlich die "Nationale Sicherheit", die nationalen Interessen. Hier geht es um die Kriegsflotte, die den schnelleren Zugang zum schwarzen Meer und somit auch zum Mittelmeer, Roten Meer, Indischen Ozean und Atlantik verlieren würde… Die Russen verteidigen jetzt ihren Militärstützpunkt, versetzen ihre Streitkräfte in Alarmbereitschaft und kontrollieren die Flughäfen. Das ist sehr gut, denn die Bevölkerung ist wahrscheinlich unbewaffnet… Die “Regierung” in der Ukraine hat auch extra die “Berkut” – Spezialeinheit aufgelöst… Somit steht dem zuckünftigen Massaker an die Bevölkerung und insbesondere an russische nichts mehr im Weg. Wenn also bewaffnete NAtO-Einheiten das Land von innen in Aufruhr versetzen wollen, dann können sie nur auf dem Land- oder Luftweg ein(m)arschieren. Russische Radiosender berichten schon von in die Ost-Ukraine eingesickerte geheime terror und Spähkommandos der NAtO und Killersöldnern, die wie in Lybien und Syrien die angeblichen "Rebellen" mimen, aber die Opositionellen massakrieren sollen… das übliche Schock & Awe Muster um die panische Bevölkerung zwecks manipulierter Medienberichterstattung zu opfern. Deshalb müssen genau diese Einfallstore von den Russen kontrolliert werden, um jede Einflußnahme von außerhalb im Keim zu ersticken. Die Wende der Ukraine zur Atlantischen Allianz war ein Ziel der NATO seit ihrer Unabhängigkeit und dem Niedergang der Sowjetunion. Schritt für Schritt schmiedete sie menschliche Beziehungen und fügte formelle Verträge hinzu. Der Staatsstreich von Februar 2014 ist der Höhepunkt von 22 Jahren Vorbereitungsarbeit im Sinne von wühlender Maulwurftätigkeit wie im Kalten Krieg… 1991 zerfielen nicht von ungefähr "zufällig" Warschauer Pakt und die Sowjetunion : "Plötzlich" gab es fünfzehn Staaten… 1999 zerstückelte die NATO durch Krieg die jugoslawische Föderation, einen Staat, der die neue Expansion in den Osten behindern hätte können, und verleibte sich die ersten Länder aus dem ehemaligen Warschauer-Pakt ein: Polen, Tschechien und Ungarn. Dann erweiterte sie sich 2004 und 2009 mit Estland, Lettland, Litauen, Bulgarien, Rumänien, Slowakei, Slowenien und Kroatien (Republiken des ehemaligen Jugoslawien) und Albanien… Die Ukraine als Puffer zwischen der NATO und Russland ist von Energie-Korridoren zwischen Russland und der Europäischen Union durchzogen, blieb zu ihrem Ärger jedoch autonom. Aber erpresst integrierte sie sich in den “Nordatlantischen Kooperations-Rat” und im Jahr 1994 in die “Partnerschaft für den Frieden”, indem sie an den “Friedensmissionen” auf dem Balkan teilnahm. Während sich die Russen aber aus den internen Konflikten die diese Mutabor Opeation verursachte heraushielten, pumpten die agloamerikanischen Finanztotschläger Bargeld in die „Opposition“ und standen die NATO-Propagandisten hinter der Kiewer Maidan-Bühne monatelang Schlange, um das Kanonenfutter auf dem Platz besoffen zu reden! Z.B. solche üblichen Verdächtigen und willfährige Marionetten wie Saakaschwili, der übriggebliebene polnische Kaczinski-Zwilling, der Terroristen-Pate McCain, das halbe EU-Parlament, darunter der Bertelsmann-Lobbyist Elmar Brok; der EU-Parlamentspräsident Buzek; Jacek Wolski, Vizepräsident der EVP; José Salafranca Sánchez-Neyra, alle EVP (so etwas wie die EU-CDU). Im Reigen der Alice-Schwarzer-Doubles durfte neben Ashton und Nuland, wie immer wenn die NATO treue Einpeitscher braucht, auch eine dienstbare Grüne nicht fehlen, Rebecca Harms. Und dann war da noch jemand. Am 26. 11. 2013. Schon mal was von Loreta Graužinienė gehört? Der Plebs auf dem Maidan auch nicht. Die tante ist nämlich die Präsidentin des Parlaments von Litauen. Janukowitsch hätte wissen müssen, was Worte von Volldemokraten wert sind, denen der braune Ring um die Nase nicht reicht… auch Russland hätte anders reagieren können/müssen. Wusste doch Russland ganz genau wie der Westen arbeitet und gibt man ihm den kleinen Finger, nimmt er das ganze Land. Er wartet weiterhin wie eine Klapperschlange auf eine Bewegung des Kaninchens, und wird beim leisesten Versuch der Unaufmerksamkeit seine, ihm nach seiner Meinung zustehende, Beute schlagen und sich einverleiben, mit Haut und Haaren. Mit weniger als ALLEM gibt sich der raffgierige Westen, der sich doch nur noch mittels Raub (und sei´s bei den eignen Leuten) über Wasser halten und NUR SO noch die hungrigen „Märkte“ ruhigstellen und befriedigen kann. Das alles ist sehr schön in dem Aufklärungscomic "Süchtig nach Krieg" dargestellt , vom Zweitausendeins Verlag. Es ist Raubtiermodell des Römischen Imperiums, sie sind getrieben und gezwungen zum ständigen Rauben und Morden…bis es von innen zusammenbricht, was auch mit den USA geschehen wird. Kennen Sie PI ("politically incorrect"), diesen usraelisch hörigen Propaganda Blog & Forum? Das ist wohl tatsächlich der größte politische Blog in Deutschland. Eins verstehe ich nicht: Das absolute Schweigen zum Thema “Ukraine”… Was sich dort abspielt, ist 1:1 dieselbe Situation, wie Weltkriege entstehen, in diesem Stil lief es auch vor dem 1.und 2. WK. Die Angeln benutzten in der Ukraine nationalistische Splittergruppen, um die Regierung zu stürzen und Regierungsgegner werden verfolgt, verprügelt oder verschwinden in Folterkellern. Eine der ersten Aktionen des neuen “Parlaments”, dem wirklich jede Legitimation fehlt, bestand sogar darin, die russische Sprache als Amtssprache abzuschaffen! Da ist es doch nur natürlich, daß die russische Bevölkerung in der Ostukraine um ihr Leben besorgt ist, oder? Es geht wie in der EUdSSR darum, die Souveraenitaet der Völker zu unterminieren und sich ein Land nach dem anderen auf dem Weg zur totalen Herrschaft der Globalisten in Finanz- und Wirtschaftswelt zu unterwerfen. Im Grunde genommen haben wir es mit demselben Verlauf zu tun wie damals beim Boxeraufstand: Mehr Details können Sie hier bei den folgenden Links erfahren von den ausgezeichneten Alternativen Medien, wovon sich die peinlichen Stiefelleckermedien des Systems gehörig eine Scheibe abschneiden können. Aber die sind eh zum Untergang verurteilt, verlieren erfreulicherweise kontinuierlich Leser. Leider nutzen die trägen eigensüchtigen Alternativen Medien diese Situation nicht um sich zusammenzutun, so dass leider ein Vakuum entsteht und niemand die Lücke ausfüllt:

    WHAt NEXt? Venezuela, Bolivien, Ekuador? Alle Widerstandsfestungen schleifen? Nicht wir brauchen die BRD oder die EU, sondern die brauchen UNS! Von der Ukraine lernen heißt RAUS aus ausländischer und zentralistischer Bevormundung. Angela Merkel ist übrigens zur engeren Abstimmung der feindlichen Übernahme gerade in London. Da hat also eine kleine Gruppe schwer bewaffneter Faschistendarsteller – unterstützt von der Konrad-Adenauer-Stiftung, den USA und ukrainischen Oligarchen – das Parlament in Kiew gestürmt… Hätten sie so den Präsidenten der USA beseitigt – oder die deutsche Bundeskanzlerin: man hätte sich entsetzt und hysterisch das Maul zerrissen über den Zerfall der guten Sitten. UNRECHt kann kein Recht schaffen. Weg mit Merkel und der ganzen korrupten Handlanger-Bande der EU! Viele Grüße und weiter so mit der unbestechlichen Berichterstattung! Honky

     

    //Edit MM: Die Kommentarfunktion ist nicht dazu da, diese mit dutzenden Links vollzuspammen.

    • Herr Jahndel! Anstatt uns immer wieder Links von anderen Blogs zu schicken – die wir ja zweifelsohne schätzen und die ja sehr wichtig und richtig sind, möchte ich sie auch ob ihrer Kompetenz herzlich dazu einladen, für uns Artikel zu schreiben. UNs würde es noch besser gefallen wenn sie nicht andere Blogger zitieren, sondern selbst ihre Worte zusammenfassen und der Menschheit via contra-magazin zur Verfügung stellen. Ist das einen IDEE?

  2. Herr Keller,

    wie kommen Sie denn darauf, daß ich „Jahndel“ heiße?!
    Auch finde ich es nicht in Ordnung daß sie einfach die wichtigen total interessanten Links löschen, wo doch sicherlich nicht nur für Sie viel Neues dabei war… denken Sie doch auch mal an die Leser. Deswegen finde ich es unfair und nicht gerecht, das einfach als „Spam“ abzutun und mir zu unterstellen, ich hätte vor hier zu spammen. Anhand meines Beitrags sehen Sie doch mein Interesse, also bitte. Das ist einfach nicht ok. Dann sagen sie doch lieber gleich vorher, daß dies und das und irgendwas sonst noch auch alles nicht erlaubt ist, bzw. setzen sie doch eine Grenze, die man aber auch ERFÄHRT vorher!
    Als Macher dieses Blogs können Sie doch eine extra Textbox vielleicht anbauen, wo man eine bestimmte Anzahl von Links einfügen kann.

    Desweiteren finde ich es seltsam, daß Sie mir unterstellen, ich würde einfach alles kopieren?! Das ist beleidigend. Wie wollen Sie das wissen nach erst ein paar wenigen Beiträgen heute?!
    Wie jeder andere auch, der andere Textstellen zitiert, habe ich teils eigene Formulierungen gewählt, als auch das Original verwendet, denn wozu alles neu erfinden, wenn jemand Anderes etwas schon so vorzüglich ausgedrückt hat, das man es gar nicht besser sagen kann. Ich hätte es allerhöchstens besser kenntlich machen können, mit Anführungszeichen, aber es war soviel Wichtiges, das hätte mich zuviel nervig Zeit gekostet.

    Hier sollte es doch um Inhalte mit Aussage gehen, nicht um Kinkerlitzchen.
    Außerdem habe ich den Inhalt der ausgezeichneten Links – die sie den Lesern nicht vorenthalten sollten, schließlich geht es hier um eminent wichtige Hintergrundinformationen und die Dekodierung der stattfindenden ungeheuerlichen Vorgäng in der Ukraine, die Sie ja auch gut dargestellt haben – stark zusammengefasst, und die Übergänge mitsamt eigenen Gedanken verbunden.

    Es scheint, daß Sie meinen Beitrag zu ihrer interesanten Seite nicht gründlich gelesen haben, sondern gleich vorschnell aus der Pistole geschossen haben.
    Hey, ich bin nicht Ihr Feind, sondern schätze diesen Blog, verstehen Sie?

    Bezüglich Ihres netten Angebots für Sie Artikel zu schreiben bin ich erst mal überrascht, ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. Erstmal bin ich eigentlich ehrlich gesagt enttäuscht und sauer, so eine Reaktion habe ich gar nicht erwartet. Ich schreib doch nicht hier um zu ärgern, sondern weitere Informationen wider die Desinformation beizutragen, wir müssen uns doch alle gemeinsam gegen diese schrecklichen Entwiklungen stemmen. Ahnen wir nicht alle wo das enden wird, wenn wir wieder alles zulassen so wie 1933 ? 8(

    Ich muss mir das durch den Kopf gehen lassen. Ich bin selber kein Blogger und auch kein Journalist, ich bin Grafiker und habe zig andere Jobs auch gemacht.
    Ich recherchiere halt gerne, das hat mir schon immer gefallen, da bin ich in meinem Element… Ich bin wissenshungrig, ich will wissen was hinter den Dingen und schlecht getarnten Pontemkinschen Dörfern steckt.
    Wie soll ich das denn zeitlich machen, ich habe nicht den ganzen Tag wie Sie als Professioneller dafür Zeit, und ich hasse sowas wie „schreib mal dies, mach mal das, und zwar schnell“. Ich beteilige mich eben nur ab und zu in Blogs und Foren, also nicht regelmäßig, ich hab ja noch ein real Life. 🙂
    Ich kann also nicht wie der Herr Maier jede Stunde etwas Neues raushauen, das strengt mich viel zu sehr an, das ist Stress. Während der Arbeit sowieso nicht. Dazu mach ich in meiner Freizeit auch gern (foto)grafische Collagen der politisch brisanten Zustände 😉
    Ich bin also eher ein Sammler als ein Macher, und trete nur in Aktion wenn etwas meine Aufmerksamkeit bzw. Resonanz entfacht, weil es gut geschrieben und vor allem ehrlich gemeint ist und dazu gut recherchiert, nicht nur fixiert auf einen einzigen Gesichtspunkt. Über all die Dinge über die ich mich online selten auslasse, diskutiere ich ehrlich gesagt lieber mit all den Gleichgesinnten hier in meiner Stadt und wir verbringen gemeinsam eine gute angeregte Zeit, als virtuell dauernd am Chatten zu sein… All das nervöse Smartphone-Gewische der Leute heutzutage, all diese dauernde Reizüberflutung und Ablenkung macht mich wuschig, es nervt mich, ich bin eher froh wenn die permanente Überdosis Des/Informaton mich in Ruhe läßt, ich muß nicht auch noch selber dauernd Textströme erzeugen… Ichtauche nur ab und zu in den Strom ein, hab aber auch dann tagelang wieder keinen Bock mehr darauf 😛

    Insofern wäre ich für Sie allerhöchstens mal ein sporadischer Gastautor. Mich interessiert auch kein Geld, ich habe welches… gerade eben unter dem Tisch gefunden, holla ^^ Also nur aus „hehrem“ freiwilligem ehrenamtlichen Engagement um sich gegen diese Schweine zu stemmen die uns ruinieren wollen. Das mein ich ernst 🙂

    Außerdem – wenn alle schreiben, dann kommt ja keiner mehr zum lesen. °_^

    Hmmm…
    Dann erzählen Sie doch bitte, was haben Sie für konkrete Vorstellungen des Wie und Was?

    Schönen Gruß,
    Honky

    • Ach, ich störe mich ja nicht an informativen Links – es ist eben auch eine Frage der Quantität. 😉

      Gastautor klingt sehr gut. Wir wollen ja eine möglichst breite Basis an Meinungen und Ansichten zu den unterschiedlichsten Themen (Politik, Wirtschaft, Gesellschaft..) veröffentlichen. Gerne einfach auch per E-Mail mit dem Vermerk „Gastbeitrag“ und dem Namen/Pseudonym. Ihre Kommentare sind nämlich meines Erachtens nach sehr informativ, so dass sie in Form von Artikeln deutlich mehr Resonanz erzeugen können. So würden Ihre Gedanken deutlich mehr Leser erreichen. Weiterführende Links kann ich dann gerne direkt in die Artikel integrieren.

      Beste Grüße,

      Marco

    • Herr Honky oder Otto oder wie sie sonst heissen…….ich habe leider nicht die Zeit  auf alle ihre Fragen einzugehen, bitte vergessen sie das mit dem Artikel schreiben, möchte mich entschuldigen falls ich sie beleidigt haben soll. Sie tun hier sicher wertvolles, wenn sie etwas Schwung in die Kommentare bringen, danke sehr! 

  3. Hallo Herr Maier,

    nanu, hat sich der Herr Keller schon aus der Redaktion entfernt? =)
    Ich hatte jetzt eigentlich mit seiner Antwort gerechnet…

    Danke für das Lob, aber das mit dem mehr Resonanz durch Artikel statt Kommentar… hmm, ich weiß nicht. Sie sehen ja selbst, das Contra Magazin ist kaum bekannt, auf die meisten Artikel meldet sich niemand. Vielleicht liegt das auch an den fehlenden Metatags, oder den fehlenden Parterbannern (Gif, Flash, Silverlight, etc.) bei befreundeten Blogs? Oder einfach daran, daß es eben viel zuviele gute Blogs gibt mittlerweile. Das Angebot ist groß, man hat die Qual der Wahl, die Konkurrenten oder von mir aus „Mitbewerber“ sind hochintelligent und nicht aufs Maul gefallen. Was soll man da noch besser oder anders machen? Eher wäre doch vielleicht eine gemeinsame Kooperation wirksamer, als das alle so einsam vor sich hin um Echo und Publikum kämpfen oder?
    Synergien meine ich…

    Außerdem… die Vorstellung in einen leeren Raum hineinzutexten ist nicht gerade reizvoll.. ,) (Hallooo, Echoooo…)
    Allenfalls das Ihrige Argument ist stichhaltig, daß sich durch die unterschiedliche stilistische Vielfalt und persönlichen Schwerpunkte auch unterschiedliche Menschen anlocken lassen und animiert fühlen, etwas Interessantes beizutragen.

    Das mit dem weiterführende Links dann direkt in die Artikel zu integrieren, wäre eine Lösung, nicht schlecht.

    Aber ob meine Gedanken viele Leser erreichen oder nicht, sorry, aber ich hab da keinen Ehrgeiz. Ich mach doch nicht diesen Blödi-Wettbewerb von konventionellen Möchtegern-Qualitätsschleudern mit nach dem Motto „SPIEGEL(lein)-SPIEGEL(lein) an der Wand, wer hat den größten Sachverstand im Land?“ Bei diesen Witzfiguren dreht sich doch alles nur noch darum, wer ist der größte „Meinungsführer“ im Land, wer ist nicht mit denen auf „Augenhöhe“… usw. Blafasel… Lol, was für ein Shit, was für überholte Käseblätter, von überzeugenden Inhalten haben die sich doch schon längst verabschiedet, diese Propagandabrauereien.

    Das Einzige was mich wirklich motivieren würde, wäre es zu schaffen, mit der gemeinsamen Wucht in der Art eines aggressiven Forecheckings und Pressings wie beim Fussball, also dieRäume eng machen und den Ball endlos in den eigenen Reihen zu halten, dann aber plötzlich zuzustoßen, die dummen Systemmedien ins Schwitzen und Erklärungsnot zu bringen. Mit anderen Worten, zur Oberfläche durchzustoßen, um die bewusstseinslosen Schwatzorgane auf dem linken Fuß zu erwischen und plötzlich eine große Öffentlichkeit für seine Themen zu erreichen! Da Journalist aber nicht mein Traumjob ist, wäre ich dafür sozusagen nur Helfer, Sidekick, Abfangjäger und Intruder… 😉
    Das Gesamtergebnis ist mir wichtiger. Ich hab diese kranke Gesellschaft so satt, ich will raus aus dem Polaritätendenken, dem Hamsterrad, der Tretmühle die uns diese bekannten gnadenlos Kanaillen bereiten. Ich will eine friedliche Welt ohne absichtlich erzeugtes Leid und ohne Meinungsdiktatur und Gleichschaltung, ohne Blutsauger aber voller Gemeinwohl.

    Wissen Sie, es ist eher sehr anstrengend und zeitraubend sich dann mit all denen rumzuschlagen in Call & Response Battles, die lieber zum Sticheln in Blogs gehen als zum wirklich ernst gemeinten Austausch… ganz zu schweigen von all den berufsmäßigen destruktiven Propagandisten und Men to whack, die nur als Disruptoren und Flamerzeuger in Diskussionen geschickt werden, um alle gegeneinander auszuspielen und künstlich Streit zu verursachen. Teile und herrsche halt. Eben hirnlose Pfeifen denen Fiesematenten „Spaß“ machen.
    Ich riech diese Typen 10 Meilen gegen den Wind nach 12 Jahren Forenbeteiligung… Aber sie stinken dermaßen.

    Ich möchte noch warten was der Herr Keller dazu meint, einverstanden?
    Absprachen wären sehr wichtig. Aber bitte, versteifen Sie sich nicht auf mich, es gibt Hunderte von Leuten die selber einen klasse Blog führen oder super Beiträge in Foren posten, aber keine Lust haben einen eigenen Blog zu starten wegen des Zeitaufwands, halt nur ab und zu einen Gastbeitrag schreiben würden. Werben Sie doch auch mal dort für sich!
    Trotzdem erstmal danke fürs Angebot, es hat mich halt überrumpelt.

    Mit besten Grüßen,
    Honky 🙂

    (Sollte ich wirklich was hier offiziell beitragen, dann sicher nicht unter diesem Pseudo…^^)

    • Hehe, Andre wird erst morgen wieder Zeit haben. Was die Reichweite betrifft, so liegen wir nach diesen 4 Monaten doch recht gut im Rennen. 😉 Was die Kommentare anbelangt: Diese sagen nicht viel über die Besucherzahlen aus. Onlineseiten von Zeitungen erhalten bei teilweise hunderttausenden Lesern eines Artikels gerade einmal ein paar dutzend Kommentare.

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