Muammar Gaddafis Cousin verklagt Hillary Clinton wegen „Zerstörung Libyens“

Hillary Clinton droht eine Anklage wegen ihrer Aktivitäten rund um die Verwüstung Libyens. Ein Cousin Gaddafis bereitet rechtliche Schritte vor.

Via Al Masdar News

Der politische Funktionär der Libyschen Nationalen Kampffront, Ahmed Gaddaf al-Dam, gab am Montag bekannt, dass er erste Schritte eingeleitet hat, um die ehemalige US-Präsidentschaftskandidatin und Ex-Außenministerin Hillary Clinton wegen der Verbreitung von Zerstörung und Unterstützung des Terrorismus in Libyen zu verklagen.

Der Cousin des verstorbenen libyschen Präsidenten, Oberst Muammar Gaddafi, sagte in einem Exklusivinterview mit dem russischen Sputnik News, dass er sein Rechtsteam damit beauftragt habe, die ehemalige US-Außenministerin zu verklagen.

Gaddaf al-Dam fügte hinzu, dass er dem Rechtsteam weitere, vom US-Außenministerium nicht freigegebene Dokumente zur Verfügung stellte, um Hillary Clinton wegen des Vorwurfs der Verbreitung von Zerstörung und Unterstützung des Terrorismus in Libyen strafrechtlich zu verfolgen.

Es wurden keine weiteren Einzelheiten veröffentlicht, und es ist nicht klar, wo die Klage eingereicht werden soll.

Loading...

Hillary Clinton war Außenministerin unter US-Präsident Barack Obama, als die NATO 2011 in den libyschen Bürgerkrieg eingriff.

Unter schwerem Bombardement durch die NATO war der libysche Präsident Muammar Gaddafi gezwungen, Tripolis zu verlassen und in der Nähe der Stadt Sirte Zuflucht zu suchen, wo er später von regierungsfeindlichen Kräften gefangen genommen und 2011 von seinen Entführern getötet wurde.

Libyen hat seit 2011 erlebt, wie mehrere sich bekriegende Regierungen und Milizen um Territorium und Kontrolle über die Ölvorkommen des Landes wetteiferten, wobei das Land im Wesentlichen in einem Zustand der Anarchie verharrte, einschließlich des Aufstiegs von ISIS und Sklavenmärkten, wo es so etwas vorher noch nie gegeben hatte.

Spread the love
Lesen Sie auch:  Pompeo droht, die Lunte im Persischen Golf anzuzünden

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

2 Kommentare

  1. Muammar Gaddafi starb nicht, er wurde auch nicht getötet, er wurde von einem aufgeputschten, gekauften Mob bestialisch ermordet! Inwieweit daran auch Geheimdienstler beteiligt waren, sei dahingestellt.

    Da steckte die ganze Wut des internationalen, spekulativen Finanzkapitals dahinter, dass wieder ein Staatsmann es gewagt hatte, ihm die Stirn zu bieten und praktisch vor der Haustür Israels ein funktionierendes, prosperierendes System zu etablieren.

  2. Gaddafi wollte die Ölfelder verstaatlichen. Darin liegt das ganze Geheimnis.

    Die USA haben sich immer nur für Menschenrechte interessiert, wenn in der Nähe Öl gesprudelt ist. Verstaatlichen ist für die ein rotes Tuch, das ist Kommunismus.
    Putin hat auch den Kommunismus eingeführt.

    Der Umweltaktivist Obama bin Laden hat in den USA das Fracking freigegeben und dafür diverse Umweltschutzgesetze gelockert.
    Wir hören hier nur, was wir hören sollen.

    Ich glaube, daß das Öl die nächste Katastrophe für die Weltwirtschaft wird. Das geht zur Neige. Die Preise sinken zwar, aber alle Öl-Staaten stehen unter Druck, geben mehr Reserven an, als sie haben, und machen sich damit gegenseitig den Garaus.

    Ich habe kürzlich ein super Video entdeckt mit Daniel Craig. Da sieht man James Bond ganz anders, als Professor für Geschichte, der sich besonders für den Stalinismus interessiert. Der Film spielt in Russland. Sehr authentisch.

    2005: Die rote Verschwörung (Archangel)

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.