Pompeo droht, die Lunte im Persischen Golf anzuzünden

Die USA haben inmitten steigender Spekulationen über einen Zusammenstoß mit dem Iran eine Trägerangriffsgruppe in die Region des Nahen Ostens geschickt.

Die Fünfte US-Flotte gab am vergangenen Freitag bekannt, dass eine Trägerangriffsgruppe unter Führung der USS Nimitz mit den Lenkwaffenkreuzern USS Princeton und USS Philippine Sea und dem Lenkwaffenzerstörer USS Sterett die Straße von Hormuz durchquert hat.

Nach einer Lücke von etwa 10 Monaten wird ein US-Flugzeugträger in den Persischen Golf verlegt.

Diese Nachricht wird Spekulationen schüren, dass ein militärisches Aufflackern unter Beteiligung des Iran im Gange ist. In einem Artikel vom 16. September schrieb Trita Parsi, ein bekannter Iran-Experte und Leiter des in Washington ansässigen Think-Tanks Quincy Institute for Responsible Statecraft, dass ein „erster direkter Zusammenstoß [mit dem Iran] bereits am kommenden Montag“, dem 21. September, „stattfinden könnte“.

Nach Parsis Einschätzung könnte Präsident Donald Trump, falls die US-Wahlkampagne nicht vorankommt, auf einige verzweifelte Tricks zurückgreifen, die ihm im Nachrichtenzyklus Meilen sammeln lassen und dazu beitragen könnten, in einer leichtgläubigen amerikanischen Öffentlichkeit, die sich hinter ihrem Oberbefehlshaber versammeln würde, Hurrapatriotismus zu verbreiten.

Daher könnte Trumps Plan B durchaus darin bestehen, in den wenigen Wochen, die bis zu den Wahlen vom 3. November noch verbleiben, ein militärisches Aufflackern in irgendeiner Form unter Beteiligung des Iran zu planen.

Parsi sieht Außenminister Mike Pompeo als den Drahtzieher hinter diesem Plan B. Und die Absicht scheint irgendwie darin zu bestehen, den Iran zur Gewaltanwendung zu provozieren, was dem US-Militär ein Alibi für die Durchführung von „Vergeltungs“-Attacken bieten würde.

Parsi genießt einen guten Ruf als Regionalexperte, und seine Prognose kann nicht ignoriert werden. Der Einsatz der Trägerkampfgruppe in den Gewässern vor dem Iran verleiht seiner Prognose zusätzliche Glaubwürdigkeit.

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Eine Analyse von MK Bhadrakumar

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3 Kommentare

  1. Der Blitz soll sie alle treffen! Schließlich haben Russland und China dort ebenfalls Interessen. Besonders die Chinesen wird’s freuen, wenn ein Flugzeugträger weniger vor ihrer Küste herumdümpelt.

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