Junger Araber.

Immer mehr junge Menschen aus den arabischsprachigen Ländern denken ans Auswandern. Sie sehen in ihrer Heimat keine Zukunft.

Von Michael Steiner

Sie sind jung, ohne Hoffnung auf eine bessere Zukunft und unzufrieden. Die junge Bevölkerung der MENA-Staaten (Middle East, North Africa) hat nicht viele Gründe, in ihren Heimatländern zu bleiben. Das Ergebnis: immer mehr dieser Menschen denkt daran auszuwandern.

Laut dem „Arab Barometer“ der Princeton University wächst die Auswanderungswilligkeit in vielen dieser Länder an. So unter anderem in Jordanien, dem Irak, Marokko, Libyen, Tunesien und Ägypten. In Palästina, Algerien, dem Sudan, dem Libanon und dem Jemen (trotz Krieg?) sank die Zahl jedoch scheinbar.

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Auch wenn die meisten dieser jungen arabischsprachigen Menschen wohl kaum tatsächlich losmarschieren werden, wie wir es beispielsweise während der Migrationskrise ab 2015 erlebten, so zeigt sich doch ein entsprechendes Migrationspotential. Laut der BBC, die diese Umfragen bei insgesamt 25.000 Personen durchführte, ist dies vor allem auf ökonomische Gründe zurückzuführen.

Da man davon ausgehen kann, dass sich die wirtschaftliche Lage in diesen Staaten nicht verbessern wird, ist die künftige Entwicklung klar: der Migrationsdruck wird weiterhin ansteigen. Und was auch klar ist: die Mehrheit dürfte in Richtung Europa drängen. Dort verspricht man sich mehr Möglichkeiten.

Damit wird aber auch deutlich, dass die Europäer sich darauf vorbereiten müssen. Wenn sie es nicht tun, sehen wir vielleicht in wenigen Jahren erneut Bilder wie 2015 – nur in deutlich größerem Ausmaß.

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3 KOMMENTARE

  1. Diese Tendenz ist doch auch den EU-Granden bekannt und warum nehmen sie keinen Einfluß auf die dortigen Regierungen um die Voraussetzungen zu schaffen, daß man in der Heimat bleiben will, aber vermutlich liegen andere Überlegungen vor indem man die alternde Gesellschaft erneuern will und das wäre dann auch eine Begründung für die schlaffe Grenzüberwachung an Europas Außengrenzen und im Prinzip heißt das gewollte Rassenvermischung, ohne Rücksicht auf die indigene Bevölkerung und solange wir das per Wahl nicht ändern, werden sie auch so weitermachen, der Migrationspakt ist unterzeichnet und das wird stillschweigend umgesetzt, bis wir vor vollendete Tatsachen gestellt sind und nichts mehr rückgängig zu machen ist.

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