Eine Eruption des Yellowstone-Supervulkans könnte laut einem Geologen die ganze USA vernichten. Der Nordhalbkugel drohe ein „vulkanischer Winter“.

Von Redaktion

Ein Geologe sagte, wenn der Yellowstone Supervulkan ausbricht, würde er den größten Teil der Vereinigten Staaten zerstören und das Land von der Landkarte streichen. Dr. Jerzy Zaba sagt nicht voraus, dass der Vulkan bald ausbrechen wird, sondern nur, dass er die Macht hat, die Menschheit und das Leben, wie wir es kennen, zu zerstören.

Laut Tech WP, sagt Dr. Zaba, dass Yellowstone, wenn er auf ähnliche Weise ausbrechen würde wie vor 640.000 Jahren, einen Großteil der Vereinigten Staaten zerstören würde. Dr. Zaba, ein Geologe an der Universität von Schlesien in Katowice, Polen, lehrt, sagte, die Massenexplosion sei unvermeidlich, obwohl es unmöglich ist zu sagen, wann diese Explosion stattfinden wird. Zusätzlich zur Vernichtung der Vereinigten Staaten, so der Geologe, verhungern nach der Vulkaneruption etwa 5 Milliarden weitere Menschen. Der Grund: ein vulkanischer Winter.

Potentieller Ascheauswurf bei einer Eruption des Yellowstone-Supervulkans. Bild: Sciencenews.org

Ausgeworfene Materialien würden alles mit einer Messschicht im Umkreis von 500 km bedecken. Durch die Abgabe einer großen Menge an Staub, Gasen und Schwefeloxiden in die Atmosphäre würde sich das Klima vorübergehend abkühlen. Schwefeloxid würde einen dünnen Schleier aus Schwefelsäure erzeugen, der das Sonnenlicht reflektiert. Dieser Schleier würde für viele Jahre bestehen. Es wird geschätzt, dass durch den Klimawandel etwa fünf Milliarden Menschen verhungern würden. Das Szenario einer solchen Explosion zeigt der Dokumentarfilm „Superwulkan – Katastrophenszenario“. Dies ist natürlich ein katastrophaler Film, aber eine Menge wissenschaftlicher Wahrheit.

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Je mehr Geologen behaupten, dass die Supervulkane auf der ganzen Welt „aufwachen“, desto größer werden auch die Befürchtungen. Das bedeutet nicht, dass es bald zu einem Ausbruch kommen wird, sondern nur, dass die Erde in Zukunft einen weiteren Ausbruch des Supervulkans erleben wird.

Kürzlich wurde bekannt, dass der Vulkan Laacher See in Deutschland „zum Leben erweckt“ wurde. Als dieser Vulkan vor fast 13.000 Jahren zum letzten Mal ausbrach, starb die Bevölkerung in seiner Umgebung aus. Europa litt damals auch unter mehreren kälteren Jahren des „Vulkanwinters“.

Experten sagen immer noch, dass es noch keinen Grund gibt, einen Ausbruch des Supervulkans zu befürchten, aber das Verständnis der Verwüstung, der wir alle früher oder später ausgesetzt sein werden, ist wichtig für den Fortschritt der Wissenschaft und für das Überleben des Menschen.

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6 KOMMENTARE

  1. Durch den Ausbruch des Tambora-Vulkans in Indonesien ging das Jahr 1816 als das „Jahr ohne Sommer“ in die Geschichte ein. – Ist erst lumpige 200 Jahre her; aber kaum einer weiß es heute noch – aber die Yankees haben heute natürlich etwas Größeres zu bieten, als das was vor 640000 Jahren ihr Superland halb zerstörte.

    Der Welt würde es heute besser gehen, wenn der Große Manitou damals ganze Arbeit geleistet hätte.

    • Er gab den Ureinwohnern eine Chance, diese wurde von den mordenden Einwanderern zunichte gemacht. Jetzt wird Manitou wieder einmal räuspern und es beginnt von vorne, weltweit.

      „Jahr ohne Sommer“ als die Kartoffel auf den Feldern faulten und die Völker Europas hungerten, alles wird verdrängt da: „Fressen-Saufen-Kegelscheiben-Weiber Vxxxn-schuldig bleiben wichtiger sind in der Erlebnisgesellschaft.

  2. Dezent übertrieben, das 5 Milliarden sterben würden. Man kann recht gut abschätzen wie schlimm der letzte Ausbruch war und die Spuren deuten nicht auf ein weltweites Massensterben hin, zusätzlich sind wir heute nicht mehrin einer derart hilflosen Position wie damals.

    Klar gibt es sehr viel Leid und Tod aber 2/3 der Menschheit würde sicherlich nicht sterben.

    • Die Staatsreserven an Nahrungsmittel reichen bei weitem nicht aus, um bei gravierenden Ernteausfällen ein Überleben der Bevölkerung zu sichern. Es gibt neo- liberale Politiker, die sie abschaffen wollen. Das Ausmaß der Vernichtung hängt auch von der Jahreszeit ab, denn kurz vor oder nach der Erntezeit macht schon einen Unterschied. Die Spurenlage deutet nicht auf ein MassenAUSSTERBEN von Arten hin. Wie wollen Sie bei Funden Fossilien einer Art, die oft zwischen zeitlich benachbarten Funden Jahrtausende auseinander liegen, eine vorüber gehende Verminderung der Population bestimmen? Beispiel: Neandertaler: 140 Funde über mehr bei 650 000 Jahren Existenz(genetisch belegt). In der zeitlichen Nähe zu 640 000 vor dem Jetzt gibt es keine Funde. Das besagt nichts über die Stärke der Population. ausgenommen, dass es nicht einige Millionen oder mehr waren.

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