Die religiöse Verfolgung in Afrika nimmt zu. Vor allem Christen werden bedroht – zumeist von Muslimen.

Von Michael Steiner

Gerade im nördlichen Afrika stehen die Christen immer stärker unter Druck. Der Islam breitet sich aus und islamistische Milizen – wie zum Beispiel Boko Haram in Nigeria – verüben in Christendörfern immer wieder Massaker. Während die westlichen Medien dies gerne relativieren und als ethnische und nicht religiöse Konflikte herunterspielen, sieht die Realität doch etwas anders aus.

Giulio Meotti vom „The Gatestone Institute“ verdeutlicht dies:

Christliche Familien flohen kürzlich aus der nigerianischen Stadt Diffa, nachdem Boko Haram die Botschaft überbracht hatte: „Sie haben noch drei Tage zu fliehen, sonst werden Sie getötet!“. „In dieser Stadt gibt es keinen Christen mehr“, berichtete jemand der Nichtregierungsorganisation Barnabas Fund. Die Stadt Arbinda liegt in Burkina Faso. Die Zahlen sprechen für sich: 82 Pastoren, 1.145 Christen und 151 Haushalte sind vor Gewalt in der mehrheitlich muslimischen Nation geflohen. Erst in den letzten Wochen wurden mehrere christliche Gläubige und Geistliche ermordet. Dschihadisten töteten sechs Christen in einer katholischen Kirche in der Stadt Dablo. Ein Pastor wurde bei einem Anschlag in Silgadji ermordet, katholische Paraden wurden ins Visier genommen.

Jihadisten wollen offenbar diese Gebiete der Christen „säubern“ – und das gelingt ihnen. „In der Stadt herrscht Panik“, sagte der Bürgermeister von Dablo, Ousmane Zongo. „Die Menschen haben sich in ihren Häusern versteckt, es ist nichts los. Die Geschäfte und Läden sind geschlossen. Es ist praktisch eine Geisterstadt.“

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Kann man da noch von „Einzelfällen“ sprechen, oder soll man das nicht eher als (teil-)organisierte religiöse Verfolgung bezeichnen? Und mehr noch: Was kommt auf diese Menschen noch zu, zumal gerade die muslimische Bevölkerung in Subsahara-Afrika in den nächsten Jahren noch enorm wachsen wird? Kämpfe um die knappen Ressourcen inklusive.

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4 thoughts on “Christen in Afrika: „Flieht oder werdet getötet!“”

  1. Ist es das was die „deutsche“ Politik und die linksgrünen Chaoten unter Merkel auch in Deutschland will?
    Wir sind jedenfalls auf dem besten Weg dort hin. Egal ob Juden, Christen oder Atheisten. Der Islam duldet keine Anderen außer sich selbst. Ist nicht schon genug Blut geflossen, daß die Masse das in Deutschland nicht mitbekommt. Noch nicht mal bei den Kirchenvertretern ist der Groschen gefallen. Unsere Kinder werden es besonders schwer haben, Dank Merkels Chaospolitik.

    1. Infolge des Unvermögens der Wähler, die ihre Metzger selber wählen, wird sich erst etwas ändern, wenn es zu spät ist.
      Warum zu spät?
      Weil zu dem Zeitpunkt wenn einer demokratischen Mehrheit das Wasser bis unter die Nase steht, jene Kräfte, die dem Einhalt zu gebieten imstande wären, ganz einfach außer Landes oder unter der Erde sind.
      Faules wird alles mit sich reißen, womit es in nähere Berührung kommt.

  2. Als die Gutchristen reihenweise Staaten in Afrika und dem Nahen Osten in Grund und Boden bombardierten hat der Autor sehr vornehm geschwiegen. Offenbar reichte sein geistiger Horizont nicht aus den zwangsläufig zu erwartenden Blow Back solcher faschistischen und völkerrechtlich verbrecherischen Handlungen zu verstehen.

    Es ist nicht verwunderlich dass mit der von den Zionisten und Yankees provokant eingeleiteten Zeitenwende am 11.9.2001 ein Dauerkrieg losgetreten wurde. – Was man heute erlebt ist nur die Spitze des Eisberges.

    Den Kriegstreibern ist es egal wie viele Menschen tagtäglich dabei getötet werden, denn sie wollen die Menschheit auf 500 Mio reduzieren, wie sie es in die „Georgia Guidestones“ dort in die Granitplatten gemeißelt haben.
    Dumm ist nur, dass es von Natur aus den sgn. Backflash gibt, der sie dann auch selbst treffen kann.

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