Die britischen EU-Gegner wehren sich vor allem gegen die Pläne, einen europäischen Superstaat zu machen. Deren Wortführer, der Ex-Bürgermeister von London, Boris Johnson, sagte dazu: "Napoleon, Hitler, verschiedene Leute haben es versucht, und es endet auf tragische Weise."

Von Marco Maier

Es sind vor allem die Zentralisierungsbefürworter und der Weg hin zu den "Vereinigten Staaten von Europa", die einen europäischen Superstaat schaffen sollen, welche die britischen EU-Gegner einen Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union befürworten lassen. Großbritannien, welches heute nur noch aus den kläglichen Resten des früheren Empires besteht, kämpft immer noch mit dem abrutschen in die weltpolitische Bedeutungslosigkeit.

Gegenüber dem "Sunday Telegraph" sagte der ehemalige Bürgermeister Londons und nunmehrige Wortführer der Brexit-Bewegung, Boris Johnson: "Napoleon, Hitler, verschiedene Leute haben es versucht, und es endet auf tragische Weise." Johnson räumte allerdings relativierend ein, dass die EU das Ziel "auf andere Weise" als die Genannten erreichen wolle. "Aber was grundsätzlich fehlt ist das ewige Problem, nämlich, dass es keine Loyalität gegenüber der Idee von Europa gibt", sagte der konservative Politiker. Es gebe in Europa keine Autorität, "die von jedermann respektiert oder verstanden wird". Dies verursache ein "massives Demokratievakuum".

Weiters kritisierte der antideutsche Klischees bedienende Johnson, dass die anderen EU-Staaten es Deutschland erlaubt hätten, den Einfluss innerhalb der EU auszuweiten, die Wirtschaft Italiens "zu übernehmen", sowie Griechenland zu "zerstören". Er sagte, die Briten hätten nun beim Referendum über den Austritt aus der EU wieder die Gelegenheit, "die Helden von Europa" zu sein - eine Anspielung auf die eigene Sicht der Briten über ihre Rolle im Zweiten Weltkrieg. Sie würden "als Stimme der Mäßigung und des gesunden Hausverstands handeln, und etwas stoppen, was außer Kontrolle geraten ist".

Johnson wird als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge David Camerons als Tory-Führer und Premierminister Großbritanniens gesehen. Zudem halten ihn die Briten Umfragen zufolge als glaubwürdiger denn Cameron, was die EU betrifft.

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15 thoughts on “UK: Brexit-Wortführer Johnson vergleicht EU mit Napoleon und Hitler”

  1. Die Europäer haben lange gerungen, bis  halbwegs stabile Verhältnisse geherrscht haben.

    Die selbsternannten EU-Direktoren wollen das verändern. Das führt zurück  ins Mittelalter.

  2. Eine superrrichtige Aussage;Undemokratisch,stalinistisch,usraelisch,hinterlistig, falsch,uneuropäisch, Herrschaft der Flachköpfe. Weg damit !!!

    1. Man mag über die Briten denken was man will..jedoch haben sie in puncto Europa stets die richtige Nase gehabt.Der Fisch Europa stinkt mal wieder vom Kopf an…allen voran Merkels Köpfchen.Man kann eben doch aus der Geschichte lernen.

  3. Mit dem angelsächsischen Selbstverständnis hatte ich schon immer ein Problem - " mit dem EU-Austritt haben die Briten wieder die Gelegenheit, die Helden von Europa zu sein". Ob dieser in einem Anzug gezwängte junge Mann eine Ahnung davon hat, das England wohl eher der ständige Kriegsstifter Europas war. Die "Ideologen des freien (See)Handels", oder sollte ich besser sagen, die Piraten der Weltmeere sitzen seit Jahrhunderten in London  und waren Profiteure eines jeden angezettelten Krieges. Ob das ausreicht, sich als Bürger dieser Insel heldenhaft zu fühlen? — Ich würde es ganz gerne sehen, wenn GB die EU verläßt und damit auch die EU zerplatzen lassen würde, nur mache ich mir keine Illusionen, denn "Helden", die es versucht haben, der in London beheimateten "Finanzkrake" die Pläne zu vermasseln, gab es bereits einige und die hatten keinen Erfolg (haben einen recht unwürdigen Abgang gehabt).

    1. Die City of London gehört meines Wissens nicht zu GB, sie ist exterritoriales Gebiet. GB hat es geschafft, in zwei Kriegen ihr gesamtes Empire zu verspielen.

      1. es liegt immernoch kein friedensvertrag zum sogenannten ersten WK vor - insofern gibt es nur diesen einen und die zeit zwischen 1918 und 1939 war nur eine phase des feuerstillstands. 

    1. … die zudem dann auch noch in verschiedenen regalen - die sich zudem noch in absolut unterschiedlichen abteilungen des schuhgeschäfts - stehen! 

  4. Recht hat der Mann. Und auch wir werden wieder gegen Russland ziehen mit dem Unterschied, daß wir dieses Mal komplett vernichtet werden, ohne daß vorher auch nur einer unserer Soldaten seinen Fuß auf russisches Territorium gesetzt haben wird.

    1. Die BRD GmbH hat keine Soldaten, nur Weicheier. Die rennen nach dem ersten Knall aus. Der Kindergarten unter Führung von der angeblichen Doktorin der Medizin , genannt Flintenuschi, wird nicht funktionieren. Diese Typen werden alle dessertiren. 

    2. @ Volker

      Ja sie vielleicht, weil sie keinen Arsch in der Hose haben und wie ein dummes Schaf sich verheizen lassen. Nur die Dummen ziehen gegen Russland, aber um die ist es auch dann nicht schade !

  5. Weiters kritisierte der antideutsche Klischees bedienende Johnson, dass die anderen EU-Staaten es Deutschland erlaubt hätten, den Einfluss innerhalb der EU auszuweiten, die Wirtschaft Italiens "zu übernehmen",

    Genau das war zu befürchten. Am Ende macht die Finanzindustrie, die City of London, die Wallstreet, Deutschland zum Sündenbock und überzieht es wieder mit Krieg. Einer muss schließlich Schuld haben. Der Herr Johnson sollte sich mal seine Stadt genau anschauen. Nirgendwo ist die Ungleichheit größer und offensichtlicher als in der Stadt wo er Bürgermeister war. Das EU zum Diktator werden will, gut darüber kann man reden, das muss man verhindern. Man muss aber auch darüber reden das Großbritannien das Schweizer Modell mithilfe der EU zerstört hat um es bei sich zu etablieren. Was die Britten in die Lage versetzt hat das ein EU ausstieg nunmehr für die Attraktiver ist als ein verbleib.

    Naja sei es wie es sei. Wichtig ist, wenn es zum äußersten kommt. Das wir Leuten wie Merkel, Fischer, Roth und Konsorten habhaft werden. Im Übrigen bleib ich dabei, Russland wird noch eine wichtig Rolle in Europa spielen und ist für uns von vitalem Interesse. Die Sanktionen müssen weg, genau wie die Merkel.

  6. die Wirtschaft Italiens "zu übernehmen", sowie Griechenland zu "zerstören".

    …. ist oberste Zielsetzung der Boys von der City of London!!

  7. Johnson , halt die Klappe du Niete und schneide Dir erst mal die Haare.

    Einer , der es zulässt , dass eine europäische Grosstadt von einem Moslem übernommen wird , hat sein Rederecht verwirkt.   Punkt.

  8. Dieser Vogel soll bloß still sein. Einige Tage länger Krieg gegen GB, dann hätten die Briten sich ergeben. Die waren fertig. Diese Engländer sind Mörder, die auf allen Kontinenten der Erde die Leute ausgenutzt und getötet haben. Diese Hunde haben nichts drauf . Wirtschaft miserabel, nur Schwindelgeschäfte der Banken. Das Beste was von dort in den 60´jahren kam, waren die Beatles und die Stones. Die alte Schrulle sollen die mal entsorgen, zusammen mit den ganzen Dreck, der an der klebt.  .  

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