Das große eurasische Kreuz

Ein Blick auf die Weltkarte und dort spezifisch auf die eurasische Region, verdeutlich die geopolitischen Gegebenheiten. Die "Türkisch-islamische Union", China und die angelsächsische Welt sind hierbei die Hauptakteure, Russland ein wichtiger Mitspieler.

Eine Übersetzung von Thomas Roth

Zu den Überlegungen über das "große eurasische Kreuz" hat mich diese Karte geführt:

türkisch-islamische-union

Auf ihr ist das betreffende Territorium als sogenanntes "Türkisch-islamisches Bündnis" bezeichnet. Einerseits zeigt diese Karte die natürliche Bescheidenheit des Erbauers dieses ganz bestimmten Imperiums, andererseits wurde mein Erstaunen auch von dem Titel der Organisation hervorgerufen. Warum zum Beispiel nicht Arabisch-islamisch. Das wäre doch irgendwie … logischer.

In vielen Texten wurden schon die Ambitionen der Türken bei der Rekonstruktion des Osmanischen Reichs beschrieben. Es hat auch schon Einiges darauf hingedeutet, dass die Türken an Daesh interessiert sind. Aber eine hörbare Antwort auf die Frage "Warum haben sich die Amerikaner im Nahen Osten überhaupt eingemischt" bekommt man nicht. Das heißt, im Großen und Ganzen ist alles klar. Die USA haben die letzten 20 Jahre genutzt, alles angezündet und wüten überhaupt eifrig auf dem ganzen Planeten rum. Es ist, wie die Politikwissenschaftler immer sagen, alles klar. Sie sagen das so: "Erklären kann ich es alles, aber kann ich es auch verstehen?"

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Die Hintergründe für die wahnsinnigen Ausgaben der Angelsachsen an menschlichen und materiellen Ressourcen sind für mich immer noch unverständlich. Und dann hat es sich doch wieder auf der Karte wie von selbst gezeigt. Ich nahm einen Stift, begann plötzlich zu malen und alles hat sich gefügt und wurde verständlich. Wenn Sie das auch verstehen wollen – dann lassen Sie uns eine Weltkarte nehmen und die heutigen chinesischen Handelswege auftragen.

Lesen Sie auch:  Tyrannei ohne Tyrannen: Die Teile-und-Herrsche-Strategie des Deep State funktioniert

Weltkarte1

Es ist darauf deutlich sichtbar, dass China von der Geographie her gezwungen ist, mit Asien (wo es mit dem Geld nicht so dick ist), mit den USA (weil es logistisch optimal ist) und mit Europa (weil es dort sowohl den Markt als auch das Geld gibt) zu handeln. Europa ist suboptimal, weil es weit weg und mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Dazu kommt, dass auf allen Seehandelswegen die Briten oder die Amerikaner sitzen. Es führt auf den Meeren kein Weg an den Angelsachsen vorbei. Wir haben auf der Karte die Schlüsselkontrollpunkte der Angelsachsen mit blau vermerkt.

Weltkarte2

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13 Kommentare

  1. Die Hintergründe für die wahnsinnigen Ausgaben der Angelsachsen an menschlichen und materiellen Ressourcen sind für mich immer noch unverständlich

    ————-

    Sind sie nicht, denn wer immer ein Imperium aufbauen will, das nicht aus Landmasse besteht (wie das Sowjetimperium) muss über eine entsprechende See-Streitmacht und Landungstruppen verfügen, welche die Meere beherrscht. Das waren zuerst die Spanier und die Portogiesen, dann die imperialen Briten und jetzt die imperialen US-real.

    Früher waren es  mal große Flotten von  Kanonen-Booten oder -Schiffen , heutzutage sind es die Flugzeugträger mit den dazu gehörenden schwimmenden Einheiten, wie Kreuzern , Fregatten,  U-Booten , Versorgungsschiffen und amphiben/mobilen Landungs-Streitkräften, den Marines.  Einer selbständigen Elite-Einheit innerhalb der US-Streitkräfte, die überall dort als erste Welle eingesetzt werden, wo das Imperium zuschlägt oder zuschlagen will.

    Das alles kostet Geld, sehr viel Geld, was der US-Steuerzahler (brit. Steuerzahler) zum Nutzen der sog. 'Einprozenter' zu berappen hat, die wiederum ihre durch Krieg und Ausplünderung erworbenen, riesigen Vermögen in sog. 'Stiftungen' dann steuerfrei verstecken und natürlich keinen Cent oder Penny zum Erhalt ihrer quasi Privat-Armeen beitragen.

    Diese Herren gelten dann nicht mehr als Imperialisten (wie Cicil Rhodes, David Sassoon,

    Hong Kong and The Sassoon Opium Wars

    https://www.stormfront.org/truth_at_last/sassoon.htm

    Baron Rothschild, David Rockefeller, Carnegie, Harriman, J.P. Morgan, Bernard Baruch, S.R. Guggenheim, um mal einige Beispiele zu nennen) sondern als 'Philantropen', also Menschenfreunde.

    Die Knochen hinhalten für die immer weiter anwachsenden Vermögen dieser imperialen  Finanz- und Kriegsverbrecher muss das 'Salz der Erde', Jack & John oder Kreti & Pleti!

  2. Herr Roth,

    die heimatlose Elite der Hochfinanz-Bankster hat schon längst den Absprung nach China, dem kommenden 'Imperium' geplant. Das Geld ist da, die Firmen auch und das in die hunderte von Millionen gehendes Arbeits-Sklaven-Heer auch.

    Schwerpunkte des neuen Imperiums werden Shanhai und Honkong sein, wobei ich noch eher auf Hongkong tippe, da spricht man ihre Sprache und auch die Lebensgewohnheiten entsprechen durchaus europäischen oder amerikanischen Charakter.

    WORLD BANKER  WOLFENSOHN MAKES STUNNING CONFESSION

    Hier ist ein  hervorragendes Beispiel dafür, dass die jüdisch-zionistisch-freimaurerische   Finanz-Elite vorhat, den Westen abzuwracken. Allerdings wird er vorher noch  über das jüdische Bankensystem und die rothschild'schen Zentralbanken  total ausgeraubt, bevor die' Elite', den Wirt wechselt. Wobei man offensichtlich vorhat, eine industrielle und soziale Wüste  zurück zu lassen.

    Viele der Top-Bankster und ‚Investment-Gurus‘  stehen schon mit  einem Bein in China.  So Marc Faber und sein Partner  Peter Schiff. Von Rothschild und Konsorten mal ganz zu schweigen, Und natürlich hat auch Wolfensohn, der ehemalige ‚Weltbank‘-Chef -ein Rothschild Agent-  schon seine ‚Investment-Firma‘ in China, das wohl  als nächstes Wirtsvolk für die satanische Bankster- und Finanzbetrüger-Elite vorgesehen ist.

    Ist für mich zwar nichts Neues. Aber mich verblüfft immer wieder die Chuzpe, mit der die ‚jüdischen Auserwählten‘ über ihre perfiden Pläne (verbrämt in Plattitüden und wohlfeilen Floskeln vor einem weitestgehend  ahnunslosen Goyim Publikum)  referieren.

    Übrigens: Das sog. Fußvolk hat diese Elitisten noch nie die Bohne interessiert, das ist verfügbare Masse und kann ggfls. geopfert werden.

    THE FORMER PRESIDENT OF THE WORLD BANK, JAMES WOLFENSOHN, MAKES STUNNING CONFESSIONS AS HE ADDRESS GRADUATE STUDENTS AT STANFORD UNIVERSITY. HE REVEALS THE INSIDE HAND OF WORLD DOMINATION FROM PAST, TO THE PRESENT AND INTO THE FUTURE. THE SPEECH WAS MADE JANUARY 11TH, 2010.

    THE NEXT 19 MINUTES MAY OPEN YOUR MIND TO A VERY DELIBERATE WORLD!

    HE TELLS THE GRAD STUDENTS WHAT'S COMING, "A TECTONIC SHIFT" IN WEALTH FROM THE WEST TO THE EAST.

    BUT HE DOESN'T TELL THE STUDENTS THAT IT IS HIS INSTITUTION, THE WORLD BANK (wie der IWF von Rothschild/Rockefeller & Konsorten kontrolliert), THAT'S DIRECTING AND CHANNELING THESE CHANGES.

    WOLFENSOHN'S OWN INVESTMENT FIRM IS IN CHINA, POISED TO PROFIT FROM THIS "IMMINENT SHIFT" IN GLOBAL WEALTH.

    https://www.youtube.com/watch?v=mOwZwkhFemQ

    1. @DvB   Grüsse.. Ich meine, dass es eine Arbeits- oder Standortaufteilung geben wird. Hongkong ist unbedingt dabei. Die Proteste wurden nicht umsonst beendet. Shanghai wird auch dabei sein. Peking für die Touris. Pakistan haben die Chinesen schon integriert, Indien folgt in russisch-chinesischer konzertierter Aktion und …. Afrika haben sie auch im Sack. Was die Chinesen da schon für Vorarbeit geleistet haben …    Und jetzt will Erdogan was? Das alles torpedieren? Eine Aufgabe für die russische Schlauheit. Die schaffen das.   

  3. Ein herausragend interessanter Artikel.

    Herausragend aber nicht nur vom Inhalt her, sondern auch wegen der Gestaltung. Ich bin mit Zeitungen ohne viele Fotos aufgewachsen. Dafür aber gab es zu diversen Beiträgen regelmäßig kleine Kartenskizzen der jeweiligen Region, was das Verständnis ungemein erleichterte. Das möchte ich durchaus als Anregung verstanden sehen.

  4. Die Chinesen nehmen die im Artikel gezeigten Darstellungen wohl nicht als Grund zur Beunruhigung.

    Auch wenn die Türken die südliche Silk Route als Vorteil ansehen, wird dieses Projekt schon bald die Grätsche machen. Denn allein schon der zweimale maritime Feederumschlag ist unwirtschaftlich und sehr zeitaufwendig und kostspielig.

    Die Chinesen wollen bis 2020 den Nicaragua- Kanal fertig haben. Schiffe bis 250000 t sollen diesen Kanal dann befahren können. Vielleicht dauert es etwas länger.Der Plan ist aber gut

    Die Chinesen haben sich in Dschibuti direkt am Eingang zum Roten Meer an der Straße von Bab al Mandab eingenistet und dabei sogar noch die Amis von dort vertrieben, weil diese US-Hooligans sich da zu kriminell benommen haben. – Nun entsteht dort ein chinesischer Handelstützpunkt + Marinebasis , wer hätte das für möglich gehalten ?!

    Der Suez Kanal steht ihnen auch freundlich offen, denn die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind hervorragend.

    Die Chinesen wissen was für sie relevant ist, wenn man sicheren Handel treiben will.

     
     

    1. Neulich las ich bei Radio China International (deutsch), dass chinesische "Privatfirmen" einen Kanal durch den Isthmus von Krah (bei der Grenze zwischen Myanmar und Thailand) bauen wollten – die Chinesische Regierung hätte darüber aber keine Informationen.
      Ich hätte mich beinahe tot gelacht …

      Ich hatte schon lang auf einen solchen Plan Chinas gewartet – er ist einfach zu nahe liegend.

      Ja, dann wäre diese so sehr stark befahrene und gut kontrollierbare Malakka-Straße für China leicht zu umgehen und die Seewege würden sehr viel kürzer.

       

      Ein Blick auf eine genauere Karte oder Google Earth zeigt, dass das Gelände für einen solchen Kanalbau relativ günstig ist und die kürzeste Entfernung durch das Land nur ca. 45 km Luftlinie beträgt – gegenüber ca. 150 km in Nicaragua.

      Die Chinesen sind bekanntlich die wohl besten Geschäftsleute auf dem Planeten.
      Wenn China diesen Kanal bauen will, wird es mögliche Widerstände gewiss leicht weg-kaufen …

       

      1. @Eber  Grüsse… Mir will auch scheinen, dass Nicaragua nicht zu 100% gewollt ist. Muß auch nicht sein. Geht ohne, sie brauchen ja nur anders herum zu schippern. Mit dem Kra-Kanal ist das etwas anderes. Sollten sie russisch verstehen:   http://cont.ws/post/170715  hier ein Artikel, der beschreibt, wie sich China den Weg bahnt. Mit guten Karten ….

        1. Guten Tag Herr Roth!

          Besten Dank für den Link – leider kann ich kein Russisch, dafür aber umso besser Landkarten lesen :-))

          Erstaunt bin ich, dass es offensichtlich bereits sehr konkrete Pläne zu geben scheint. Nicht erstaunt mich, dass man in den hiesigen Medien noch niemals etwas davon erfahren konnte.

          Übrigens las ich neulich, China plane neben dem Nicaragua-Kanal eine Eisenbahnverbindung quer durch den Südamerikanischen Kontinent – irgendwo durch Brasilien, meine ich, Genaueres habe ich mir nicht gemerkt.

          Aber es liegt ja auf der Hand, dass diese Linie grob dem Amazonas folgen soll, bis Peru – wie es dann durch die Anden an den Pazifik gehen soll, ist wohl noch nicht ganz klar.

          Wie man weiß, ist China mittlerweile unangefochtener Weltmeister im Eisenbahnbau. Die schaffen das, immerhin haben sie gar auch diese Tibetbahn geschafft.

          Insgesamt glaube ich, dass dieser Anglo-Amerikanisch-Turk-Einkreisungsversuch des neuen Blocks China-Russland-Indien (-Iran) schon gescheitert ist, bevorf mit seiner Realisierung überhaupt begonnen werden konnte.

          Und was "Deutscher Michel" etwas weiter unten dazu schreibt ist zwar ziemlich drastisch, kommt der Realität aber wohl doch recht nah.

          Man darf nicht übersehen, dass vor allem in der Türkei, aber eben auch in anderen muslimischen/arabischen Ländern seit vielen Generationen eine Art von unbeabsichtigter Intelligenz-Verminderung berieben wird durch die weit verbreiteten Heiraten in der engeren Familie – Cousinen-Ehen sind üblich  und selbstverständlich. Dass sich dadurch der Anteil behindert Geborener (körperlich und geistig) mindestens vervierfacht (!) und auch der durchschnittliche IQ der Bevölkerung sinkt, dürfte bekannt sein – in Europa genau deswegen verboten.

          Wer einmal offenen Auges eine größere Anzahl dieser Länder bereiste, dem fällt das unbedingt auf. Außer Algerien sah ich ja alle am Mittelmeer, manche mehrfach, auch Jordanien, Syrien, Iran, Jemen und Oman.

          Verglichen mit Russland, das ich leider erst einmal sah (2014), ist das alles Steinzeit. Allein ausgenommen Iran, das mit weitem Abstand modernste dieser Länder …

          Ich schätze, die oben beschriebene Gefahr dürfte nahe Null liegen.

          Vor allem Chinas Potential (2012 und 2013 besucht) wird im Westen wohl noch immer weitestgehend unterschätzt.

          Diesem Riesen-Land hilft eben vor allem auch seine fast 5.000 Jahre alte Geschichte und seine Prägung durch den Konfuzianismus.
          Witzigerweise sind sich die Chinesen dessen kaum bewusst, wie ich vom sehr cleveren, jüngeren chinesischen Reiseleiter (tadelloses Deutsch) erfuhr.
          Die beinahe einheitliche Rassenzugehörigkeit (!) tut ein Übriges – ca. 95 Prozeit sind Han-Chinesen.

          Als wir den zweitgrößten Konfuzius-Tempel Chinas in Jianshui besuchten, erzählte er uns auch von "Lunyü – Gespräche" des Konfuzius.
          Ich hatte ihn darauf gefragt, ob er dieses so sehr wichtige Buch denn gelesen hätte – nein, nein, lachte er.
          Als ich sagte, ich aber habe es gelesen, wollte er mir das gar nicht glauben.
          Ich hatte ihm dann doch wärmstens ans Herz gelegt, es unbedingt auch zu studieren. Er würde die (heutige) chinesische Seele dann noch sehr viel besser verstehen – sogar die kommunistische …  🙂

           

  5. Es gäbe eine Menge über Land- und Seehandelwege und die Angst der Seemächte vor Landhandelswegen zu referieren, aber ich will nur einen Aspekt beleuchten .

    Das geschilderte Szenario setzt voraus, dass es der Türkei gelingen könnte, ihre Großmachtsträume zu verwirklichen – dazu ist die Türkei aber weder kulturell, intellektuell, technisch, zivilisatorisch oder militärisch in der Lage.

    Das Beste, was die Türkei aufzubieten hat, ist dieser Erdöl-khan, der zwar gut darin ist, politische Gegner umzubringen, aber alle anderen Fähigkeiten eines Staatsmannes vermissen lässt. Er ist in etwa der ideelle Gesamttürke, so wie Merkel die virtuelle Gesamtdeutsche ist – Vor-Bilder des Schreckens und Gegenstand der Verachtung.

    Es ist kaum davon auszugehen, dass sich Russland und China ausgerechnet von den "Türken", welche in Tat und Wahrheit immer noch die alten Seldschuken sind, die in Kappadokien einfielen, die einheimische Bevölkeung umbrachten und die heute deren Kulturleistungen für sich reklamieren, in die Schranken weisen lassen.

    Korruption und hemmungslose Mordlust sind nicht die Zutaten, mit denen man ein Imperium aufbauen kann – und viel mehr haben die "Türken" nicht vorzuweisen.

    Zivilisierbar sind sie auch nicht : Man braucht nur zu schauen, wie sich die dritte "Türken"generation in Deutschland aufführt.

    Die Aussichtlosigkeit dieses Vorhabens wird Erdöl-Khan natürlich nicht davon abhalten, mithilfe seiner nicht weniger mordgierigen amerikanischen Freunde in Russland und China zu zündeln.

    Das wird ihn eines Tages sein nichtswürdiges Leben kosten.

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