Tyrannei ohne Tyrannen: Die Teile-und-Herrsche-Strategie des Deep State funktioniert

„In einer voll entwickelten Bürokratie gibt es niemanden mehr, mit dem man streiten kann, dem man Beschwerden vorbringen kann, auf den der Machtdruck ausgeübt werden kann. Bürokratie ist die Regierungsform, in der jeder der politischen Freiheit beraubt wird, von der Macht zu handeln; denn die Herrschaft von Niemand ist keine Regel, und wo alle gleich machtlos sind, haben wir eine Tyrannei ohne Tyrannen.“ – Hannah Arendt über Gewalt

Was genau ist los?

Ist das Revolution? Ist das Anarchie? Ist dies ein Spektakel, das uns von den Machenschaften des Polizeistaats ablenken soll? Ist dies ein soziologisches Mittel, um unser nationales Gleichgewicht wiederherzustellen? Ist dies ein machiavellistisches Programm, das die Bevölkerung weiter polarisieren und unsere Bemühungen um eine Einheit gegen die Tyrannei der Regierung untergraben soll? Ist dieser sogenannte populistische Aufstand tatsächlich ein fabrizierter Rassenkrieg und ein Referendum über das Wahljahr, wer das Weiße Haus besetzen soll?

Was auch immer es ist, dies – die Rassenüberempfindlichkeit ohne Rassengerechtigkeit, das Kowtowing gegen politisch korrekte Mobber ohne Rücksicht auf die Redefreiheit anderer, der gewaltsame Rückschlag nach Jahren staatlich sanktionierter Brutalität, die Mob-Denkweise, die die Rechte der Individuen überwältigt, das bedrückende finstere Gesicht des Nanny-Staates, die scheinbar gerechte Empörung voller Lärm und Wut, die am Ende nichts bedeutet, die parteiliche Differenz, die mit jedem Tag unpassierbarer wird, führt uns nirgendwo hin, wo es gut ist.

Sicherlich führt es nicht zu mehr Freiheit.

Diese drakonische Übung, wie man eine Nation teilt, erobert und unterwirft, ist erfolgreich.

Es muss gesagt werden: Die Proteste von Black Lives Matter haben nicht geholfen. Versehentlich oder absichtlich haben diese Proteste – verbunden mit Mob-Gewalt, zügelloser Inzivilität, Intoleranz und einer arroganten Verachtung dafür, wie ein offener Marktplatz der Ideen die Freiheit fördern kann – das politisiert, was niemals hätte politisiert werden dürfen: Polizeibrutalität und die anhaltenden Angriffe der Regierung auf unsere Freiheiten.

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Für einen kurzen Moment nach George Floyds Tod schien es, als ob „wir, das Volk“ endlich unsere Differenzen lange genug beiseite legen könnte, um in Empörung über die Brutalität der Regierung vereint zu sein.

Dieser Splitter der Einheit hielt nicht an.

Es könnte uns jetzt schlechter gehen als früher.

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Eine Analyse von John W. Whitehead.

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3 Kommentare

  1. Schock!
    Hannah Arendt war schon eine geniale Denkerin. Die unglaublich von den Falschen als Vordenkerin herangezogen wird.
    Wie Karl R. Poppers Bücher – „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ unkenntlich und irrational von gewissen Individuen und Parteien verkürzt werden zur „offenen Gesellschaft“. Dabei meinen sie „offene Grenzen“.
    Beide würden sich im Grabe umdrehen, was da mit ihnen geschieht.
    Lange Rede, kurzer Sinn – auf Youtube findet man ein altes Interview mit dem genialen Denker. Da stellt er alles richtig. In der offenen Gesellschaft legt er das Gewicht auf die Feinde kurz, die offene Gesellschaft ist kein grünes Projekt.

    Lenin war in den letzten Jahren kritisch mit sich ins Gericht gegangen. Er sagte, daß man nun genau den Unterdrückungsmechanismus wieder aufgebaut habe, welchen man im Zarenreich zerstören hat, den Amtsapparat.
    Und Stalins erste Handlung war, den Amtsapparat zur größten Macht im Sowjetreich auszubauen.
    Viele Gesetze, viele Beamte, viel Gängelei. So werden Diktaturen gebaut.

  2. Das läßt sich leicht in einen Satz zusammenfassen: „Die Demokratie ist eine Diktatur der Dummen.“
    Wie finanziert sich denn der „Staat“? Durch Steuern, die er aufgrund seines Machtmonopols seinen Untertanen raubt. Dafür geht die Mehrheit FREIWILLIG in die nächste Wahlzelle und ordnet „Ja, Weitermachen“ an.
    Ursprünglich war die einzige Daseinsberechtigung des Staates, für die Sicherheit der Bürger nach außen und innen zu sorgen. Dafür wird hier nur noch 3% des BIP aufgewendet. Jetzt wird offen über die Möglichkeit von Parteispenden diskutiert und es werden aktiv kulturfremde Schmarotzer zu den einheimischen, „gewählten“ importiert!
    Eine Alternative hat Oliver Janich mit dem Buch „Sicher ohne Staat“ beschrieben.

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