TU-95-Bomber. Bild: Russisches Verteidigungsministerium

Die südkoreanische Luftwaffe hat als Reaktion Kampfjets losgeschickt und Warnschüsse abgegeben, so die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap.

Von Redaktion

Russische Militärflugzeuge haben Südkoreas Luftraum über dem Japanischen Meer zweimal verletzt, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag unter Berufung auf Südkoreas gemeinsame Stabschefs.

Die südkoreanische Luftwaffe hat demnach als Reaktion Kampfjets losgeschickt und Warnschüsse abgegeben, sagte Yonhap.

Nach Angaben der südkoreanischen Stabschefs sind am Dienstagmorgen drei russische Militärflugzeuge und zwei Flugzeuge der chinesischen Luftwaffe in die südkoreanische Luftverteidigungszone eingedrungen. Ein russisches Flugzeug sei dabei zweimal in Südkoreas Luftraum eingedrungen – gegen 9.00 Uhr und 9.30 Uhr Ortszeit.

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Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Liancourt Rocks, einer Gruppe kleiner Inseln östlich des südlichen Teils der koreanischen Halbinsel. Seoul und Tokio sind in einem territorialen Streit um die Inseln.

Mitte Juni hat Südkorea Kampfflugzeuge abgefangen, um Russlands strategische Tu-95-Bomber abzufangen, die in seine Luftverteidigungs-Identifikationszone eingedrungen sind.

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1 KOMMENTAR

  1. Was für eine hysterisches Reaktion der SK Militärs.

    Diese kleinen Felsengebilde liegen über 200 km vom südkoreanischem Festland entfernt und bilden zusammen nur eine Fläche von 0,21 km². – Helgoland ist 5 mal größer.
    Da sich um die Felsen SK und Japan ohnehin nicht einig sind, stoßen die Luftverteidigungszonen beider Lände in dem betroffenen Seegebiet sowieso aneinander, bzw. überlappen sogar.
    Schon allein aus diesem Grunde ist es nicht besonders cool da einfach rum zuballen.

    Aber, wie gesagt: Militärs und Gehirndurchblutung ???

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