Ein Schulkind - Symbolbild.

Eine Waldorfschule in Berlin will das Kind eines AfD-Politikers nicht akzeptieren. Die Weigerung der Schule hatte Streit zwischen Lehrern, Eltern und Schülern ausgelöst. Der Berliner Senat gibt der Schule Recht

Von Redaktion

Nachdem Eltern, Lehrer und Schüler monatelang über dieses Thema debattiert hatten, erklärte der Berliner Senat, dass Privatschulen das Recht haben, ihre Schüler auszuwählen. Die Entscheidung einer Berliner Waldorfschule, das Kind eines AfD-Politikers abzulehnen, ist daher nach Ansicht des Senats legal, berichtet das Portal Freewestmedia.

Der Vater, ein Berliner AfD-Abgeordneter, wollte in dieser Waldorfschule lediglich sein Kind einschreiben und löste damit heftige Debatten aus. In der renommierten Schule wurden Befürchtungen geäußert, dass der Vater des Kindes „möglicherweise den Frieden in der Schule gefährden“könnte, indem er möglicherweise fremdenfeindliche oder nationalistische Äußerungen macht. (Framing der Medien hat gefruchtet; AfD ist nationalistisch und fremdenfeindlich)

Es gab aber auch Stimmen, die die Meinungsfreiheit verteidigten. Viele kritisierten die Tatsache, dass ein Kind dafür bestraft wird, weil es bei bestimmten Eltern geboren wurde. Nach mehreren Treffen zwischen Verantwortlichen der Schule und den Eltern, entschied man sich seitens der Schule im letzten Herbst, das Kind nicht zuzulassen.

Die Berliner Senatorin Sandra Scheeres (SPD) sah das Vorgehen der Schule als „sehr kritisch“. Der Berliner AfD-Fraktionsvorsitzende Georg Pazderski lehnte die „Ausgrenzung und Sippenhaftung“ natürlich ab.

Die Volksschule begründete ihre Entscheidung jedoch damit, dass es keine Möglichkeit gebe, das Kind mit der notwendigen Unparteilichkeit im zugehörigen Waldorfkindergarten unterzubringen. Am Donnerstag gab die Schulverwaltung des Senats bekannt, dass die Maßnahmen der Schule „nicht zu beanstanden“ seien.

Privatschulen dürfen selbst entscheiden, wem sie zulassen. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sei „nur eingeschränkt anwendbar“, nämlich bei der „Diskriminierung aufgrund der Rasse oder aufgrund der ethnischen Herkunft“. Private Schulen sind für ihre eigenen Bildungsziele, Weltsicht, Methoden und Inhalte verantwortlich. Diese Wahlfreiheit gilt auch für die Auswahl der Studierenden.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Waldorfschule Kindern gegenübersteht, deren Eltern der sogenannten „Neuen Rechten“ angehören. In Hitzacker gab eine Schule die Beendigung ihres Vertrages mit einer Familie bekannt, deren Vater NPD-Anhänger ist. Und im vergangenen Sommer entschied der Vorstand der Waldorfschule in Wien-West, dass zwei Jungen die Schule verlassen mussten, weil ihre Mutter die Philosophin Caroline Sommerfeld ist, eine Ikone der „Neuen Rechte“.

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5 KOMMENTARE

  1. Man sollte dies zur Kenntnis nehmen und umgekehrt auf der Gegenseite genau so radikal gegen Infiltration linker Ideologie vorgehen.

  2. Nun ist es tatsächlich so, bezüglich privater Schulen.

    Doch Schulen, wie die Waldorfschulen sind keineswegs so privat, wie sie vorgeben. Sie sind „Ersatzschulen“, haben sich damit an staatlichen Vorgaben zu orientieren, diese zu erfüllen und werden dafür zu 2/3 aus Steuermittel finanziert.

    Es ist schon hanebüchen wenn ein möglicher „Eintrittsfall“, eines möglichen „Ereignisses“ in der „Zukunft“ als Ablehnungsgrund konstruiert wird. Besser kann man eine bildungsferne, niveaulose Entscheidung des vorauseilenden Gehorsams, seitens der Schulleitung, nicht konstruieren.

    Anders wäre es bei einer privaten „Ergänzungsschule“ doch diese ist eine Waldorfschule nun mal nicht.

    Auch ein Rechtsstreit würde immer zulasten des betreffenden Kindes gehen.
    Besser ist es, die Waldorfschulen als das zu behandeln, was sie sind, Kaderschmieden der Volksverdummung.

  3. Für das Kind gibt es nichts negativ prägenderes, als in ein ablehnendes Umfeld hineingejagt zu werden.
    Der definitive Ablehnungsbescheid erübrigt sich.

  4. Also doch Sippenhaft und wer meint, der Faschismus sei besiegt, der irrt, er ist lediglich neu auferstanden in neuem rot/grünen Gewande und damit es nicht auffällt, bekämpft man noch die vermeintlich alte braune
    Garde um von den eigenen Absichten abzulenken und wer da noch darauf hereinfällt scheint mehr als naiv zu sein, denn seit der Ära der großen Vorsitzenden sozialistischer Prägung ist es doch offensichtlich wohin die Reise geht und das kann nur beendet werden durch Stimmenentzug und wenn die Bürger diese Kraft nicht mehr aufbringen um sich davon zu befreien, dann haben sie es verdient, denn wer so fahrlässig mit seinen Bürgerrechten umgeht und ihnen einen Freibrief für alles ausstellt wird irgendwann die Folgen zu tragen haben.

  5. Unsere erstrangigen Saboteure, Infiltranten, die ideologioschen Werte-Bankrotteure sind nicht die Moslems, die ihrerlei Religion geordnet leben.
    Es sind die in der täglichen Berührung, bzw. Reibung ausgetragnen großen Gegensätze aus unseren eigenen „Ethnie“ .
    Eine tiefer forschende genetsche Feststellung ist ja nicht erlaubt, bzw. wird gleich als Rassismus mit negativen Tatsch gebranntmarkt.
    Eine Antwort wäre aber wirklich angebracht, interessant und aufschlußreich.
    Welche Gen Code verbergen sich hinter den total konträren weißen sich gegenseitig vernichtenden Gesichtern?

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