Seit 2015 haben die Operationen der EU im Mittelmeer insgesamt fast 730.000 Migranten aufgenommen und nach Europa gebracht.

Von Michael Steiner

Die EU-Kommission hält daran fest, weiterhin Migranten aus dem Mittelmeer zu fischen und lobt dabei auch das Engagement von privaten Helfern und NGOs. Man wird auch weiterhin daran festhalten, Migranten die über das Mittelmeer nach Europa gelangen wollen aufzunehmen.

„Seit 2015 haben die Operationen der EU im Mittelmeer zur Rettung von fast 730.000 Personen beigetragen“, erklärte EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos in einem Schreiben an das EU-Parlament. „Die Rettung von Menschenleben bleibt für die EU und ihre Mitgliedstaaten ein Muss.“

Avramopoulos machte im Namen der Kommission zugleich deutlich, dass Nichtregierungsorganisationen und private Seerettungsoperationen eine „entscheidende Rolle bei der Rettung von Leben gespielt“ hätten. Es werde auf See echte humanitäre Hilfe geleistet, die nicht kriminalisiert dürfe. Der Kommissar erklärte aber auch, alle Akteure im Mittelmeerraum müssten dafür sorgen, dass die Hilfe auf See unter Beachtung internationale Regeln erfolge und nicht das Geschäftsmodell der Flüchtlings-Schlepper aufrecht erhalte.

Doch das wird schwierig. Immerhin können die Schlepper Dank des ganzen Engagements der Europäer damit werben, dass die Migrationswilligen relativ sicher von einem der Schiffe aufgenommen und auf den „alten Kontinent“ gebracht werden.

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3 thoughts on “EU-Kommission: 730.000 Migranten aus dem Mittelmeer gefischt”

  1. So eine Verlogenheit!
    Es ist doch vielfach nachgewiesen und auch ganz offensichtlich, dass die EU-Schiffe die „inszenierte Seenot“ – und um nichts anderes handelt es sich in den allermeisten Fällen, wobei der Tod einiger in Kauf genommen wird – mitgemacht und fleißig die Arbeit der Schlepper übernommen und fortgeführt haben.
    Das ist hier schon früh beschrieben worden:
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/07/04/die-organisierte-seenot-rettung-als-bestandteil-der-schleuserwege/

  2. Jeder von uns, der schon mal am Mittelmeer geurlaubt hat, kennt jetzt dieses aufgewühlte, sturmgepeitschte Meer, der Horror für jeden Seemann. Umso mehr ist Uschi’s KdF-Flotte zu loben, die sich mutig in die Gefahr begibt, um die hilflosen jungen und wohlgenährten jungen Männer zu retten, die als Erkunder neuer Kontinente von ihren Großfamilien in Gummiboote gesetzt werden und in den nordafrikanischen Küstengewässern herum paddeln, einfach nur Spaß haben wollen. Ohne das moralisch vertretbare Eingreifen von IM „Kanzlerin“ gäbe es doch viel mehr Tote !
    Soviel zum 1.April !

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