Immer wieder erklären sie uns, Nationalismus könne zu Krieg führen. Die Antwort darauf sei der Internationalismus. In Wirklichkeit führt die Inakzeptanz von anderen Positionen zu Konflikten, die dann auf verschiedenste Arten ausgetragen werden.

Von Commentarius

Gegenüber dem italienischen Fernsehsender RAI UNO erklärte z.B. jüngst unser aller Noch-EU-Kommissionspräsident, Jean-Claude Juncker, dass er sich nicht für die Kampagne der ungarischen Regierung gegen ihn interessieren würde, jedoch störe ihn aber die Xenophobie, die Feindseligkeit gegenüber Ausländern, des ungarischen Premierministers Viktor Orban. Seiner Ansicht nach könne ein solcher Nationalismus zu Krieg führen.

Nun, darüber möchte ich ein paar Überlegungen zur Diskussion stellen. Ich bin der Meinung, dass es dazu nicht einen einzigen Nationalisten wie Orban braucht, sondern es bräuchte mehrere Parteien die sich mit dem Nationalisten nicht einig wären. Andere Vertreter, denen man nationalistische Bestrebungen vorwirft, wären sich doch mit Orban darüber einig wie Europa umgestaltet werden soll.

Sie alle wollen weniger bzw. gar keine Muslime oder Wirtschaftsmigranten in ihre Gemeinschaft aufnehmen. Zoff gibt es doch nur mit denen, die diese Positionen nicht für gut heißen, also Menschen wie Juncker selbst. Politiker die anderen erklären wollen, wie sie zu leben haben und wem sie an ihrem Leben teilhaben lassen müssen. Schon bloß die Vorstellung darüber, dass es Völker gibt, die sich eben nicht gerne durchmischen lassen wollen, erzürnt diese Hüter der Moral und der westlichen Werte.

Übrigens, die Antwort darauf blieb Viktor Orban nicht lange schuldig. Auf eine Frage des ungarischen Senders ATV.hu antwortete er, dass „jemand, der eine Marx-Statue enthüllt hat, niemanden über Fremdenfeindlichkeit belehren sollte, denn der Meister der Fremdenfeindlichkeit war Karl Marx“, was bekannt sein dürfte.

Marx war noch viel mehr. Marx war nicht nur ein äußerst unsympathischer Mensch. Selbst Friedrich Engels hatte es mit ihm nicht leicht. Marx war ein erklärter Antisemit. Das kann man auch alles aus seinen Werken herauslesen. Natürlich ist hier auch die Zeit zu berücksichtigen. Man kann nie und nimmer die heutigen Maßstäbe an die Historie anlegen.

Ja, man versucht es aber immer. Die heutigen Sozialisten streichen deswegen auch alle historischen Plätze und Straßen, dann wenn es sich um Namen handelt die mit dem Antisemitismus oder Kolonialismus in Verbindung gebracht werden können. Marx-Büsten oder Marx-Statuen kann man aber überall im Westen begutachten. Und das, obwohl er Antisemit war. Freilich gibt es da sogar noch Stalin-Büsten. Stalin, der auch ein Antisemit und zugleich Massenmörder war, aber es gibt ja auch noch Stalinisten unter uns.

Das lässt den Schluss zu, dass der Sozialismus, also vertreten durch die heutigen Sozialdemokraten, aber auch Grüne und Linke, die Schlachtung ihrer heiligen Kuh, nämlich Marx, nicht zulassen wollen oder vielmehr nicht können. Es ergebe sich nämlich ein einzigartiges großes Problem, wenn man Marx wegen Antisemitismus opfern müsste.

Sie, die mit dem marxistischen Gedanken indoktriniert wurden, sie alle würden ihr Fundament, ihre Basis, ja ihre Existenzberechtigung so glauben sie, praktisch verlieren. So wie die Christen ohne Bibel, die Juden ohne Tora, die Muslime ohne Koran, nichts hätten woran sie noch ihren Glauben aufhängen könnten.

Ist denn Politik sogar so eine Art Ersatzreligion? Das ist aber jedenfalls eine andere Geschichte. Die Antwort darauf dürfen sie sich selbst geben. Aber eines ist auch klar, die schlimmste Form ist, wenn sich Religion mit der Politik verbindet.

6 COMMENTS

  1. Alles kann zu Krieg führen, wenn sich Überbossmenschen als Gottes Assistenten fühlen . Sonst gibt es kaum Krieg, weil die meisten Menschen dieses Aggressionsgen und Machthungergen nicht abgekriegt haben. Außerdem will jeder normale Mensch Frieden. Nur Menschen mit zuviel Geld und fixierten Größenideen, die dummen Leuten etwas vorspielen, ihnen Geld vor die Nase halten oder auch durch Erpressungen, bewirken, daß es soviele Menschen gibt, die in den Krieg ziehen, ihre Kinder da sterben lassen. Keiner von den Kriegsanzettler würde das selbst machen oder ihre Kinder auf ein Schlachtfeld ziehen lassen. Wissen nur Money, Money…das vernebelt jeden Charakter. Haben die zuwenig Nadeln auf der Tanne!!! Arme Erde! Statt sich um Erde und ihre Lebewesen gut zu kümmern, arbeitet man auf Leid und Zerstörung hin. Wie kommt es zu Regierungen, die schon durch Jahrhunderte hindurch Unfug treiben?

  2. Übermäßiger Alkoholkonsum kann sondern bei Personen gelegentlich zu Tobsuchtsanfällen führen, an die sich tags darauf nicht mehr erinnern.

  3. Nationalismus kann zu Krieg führen, das ist wahr und zugleich falsch, denn der regionale Nationalismus wird nur durch den übergeordneten Nationalismus in Brüssel ersetzt und dann schlagen wir uns später eben mit dem internationalen Nationalismus herum, da wird dann das Bumbum gewaltiger und zum Schluß ziehen wir uns in unsere nationalen Höhlen zurück und lecken die Wunden, wenn man dann aufgrund der neuen Gefechtssituation überhaupt noch dazu im Stande ist.

  4. Der radikalste Ausländerfeind ist der,
    der mit der Abschaffung aller Grenzen den Ausländer vernichtet und damit auch die Vielfalt des Lebens

  5. Marx – ein Antisemit? Worin soll das zu erkennen seinß Marx macht die Juden weder historisch noch moralisch für Geld und Schacher verantwortlich. Es ist die bürgerliche (christliche) Gesellschaft, die Marx mit seinen Schriften kritisieren und verändern will.
    ————— „Es gilt, so viel Löcher als möglich in den christlichen Staat zu stoßen und das vernünftige, so viel an uns, einzuschmuggeln..“ So schrieb er im März 1843 an seinen Freund Ruge. ————————– . Ein eher menschenfeindlicher Zeitgenosse wie Marx, der eigene Kinder dem Hunger(tod) überließ, weil er nicht zum eigenen Broterwerb tun wollte, entspricht eher dem Klischee des Kabalisten. ——————- „Eher ein Judenfeind der Gesinnung, nicht der Tat“ – so ein Autor 8 M.Brumlik) in seinem Werk)

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here