Der Spekulant George Soros, der mit seinen Stiftungen massiv in Russland und der Ukraine interveniert, forderte die EU dazu auf, die Ukraine mit weiteren Finanzhilfen zu unterstützen. Denn seiner Ansicht nach würde Russlands Präsident Wladimir Putin nicht nur einen Krieg gegen die Ukraine, sondern auch gegen die Demokratie führen.

Von Marco Maier

An politischem Engagement im Dienste der US-Hegemonie mangelt es dem bekannten Spekulanten und "Starinvestor" George Soros nicht. Ganz im Gegenteil: in fast ganz Osteuropa hat der aus Ungarn in die USA emigrierte Börsenguru mit Hilfe seiner Stiftungen und Organisationen Instrumente geschaffen, mit denen ganze Länder destabilisiert werden können. An finanziellen Mitteln dafür mangelt es ihm ja nicht.

Er, der - so sagen es seine Freunde - Milliarden in die Demokratie investiert, schafft in Wirklichkeit jedoch nur neue Vasallenstaaten für die von US-Konzernen dominierte globale Finanzoligarchie. Länder, die ihre Ressourcen nicht freiwillig herausrücken, sondern diese wie Russland dem Volk zugute kommen lassen wollen, sind hierbei ein abzuschaffendes Übel. Wie kann man es auch wagen, einen Großteil der Einnahmen aus der Förderung von Bodenschätzen dem Staatshaushalt zuzuführen, anstatt den (institutionellen) privaten Aktionären?

Putin habe laut Soros einen "Mafia-Staat" geschaffen und sei mit Appellen des Westens für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte nicht zu beeindrucken. Der russische Präsident würde, so der Spekulant gegenüber dem ZDF, sogar die Demokratie als Ganzes verachten. Und so behauptet er auch, dass Putin einfach nur darauf warten würde, dass die Ukraine zerfällt, damit er sie dann nur noch aufzusammeln brauche.

Um das zu verhindern, solle die EU seiner Vorstellung nach sogar mehr als die 20 Milliarden in die Ukraine investieren, die der IWF ausgerechnet hat. Merkel müsse, so Soros, dafür ihre Sparparole aufgeben. Denn wenn die EU keine Spendierhosen für die Ukraine anziehen würde, führt der Bezwinger der Bank of England in propagandistischer Manier weiter aus, wäre das Baltikum mit starken russischen Minderheiten das nächste Ziel Putins.

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11 thoughts on “George Soros fordert umfangreiche EU-Finanzhilfen für die Ukraine”

  1. "Russland will dem Volk seine Ressoursen zugute kommen lassen*
    Seit langem nicht so gelacht. Hier ist ein richtiger Komiker am Werk. Weiter so… Der eine oder andere Spruch ist brauchbar für den nächsten lustigen Herrenabend oder für Karneval.

    1. Zu Ralph. S

      Genau das tut der Mann doch aber, im Gegensatz zu Jelzin.

      Könnte es sein, dass Sie mit der Beurteilung der Lage schlichtweg überfordert sind?

      Wenn man keine Ahnung hat, sollte man die Klappe halten und zuhören, vielleicht kann man etwas lernen!

      Ansonsten: Soros ist ja eh kein Menschenfreund, vermutlich laufen seine Geschäfte dank

      Putin nicht optimal, deshalb das Gekeifere…

      Tja, und für sein Volk / Gasprom hat Putin ja immerhin die ausstehenden Gaszahlungen

      erstritten, sollten eigentlich Soros und Co für aufkommen, nicht der deutsche Steuerzahler,

      wie von A.M. vergeigt.

       

  2. Ich bin mit Sicherheit nicht überfordert was die Beurteilung Russlands angeht. Soros interessiert mich gar nicht.
    Nach den USA streiten sich Russland und China um den 2. Platz in der Turbokapitalismus Rangliste. Ich habe Russlamd mehr als 20 mal besucht. Die einfachen Leute sind arm wie Kirchenmäuse. Das Gasprom Geld wandert in ganz andere Taschen mein lieber unwissender Imre. Sicher auch ein nicht unerheblicher Teil in die Taschen des Gutmenschen Putin. Also wer hier uninformiert ist, lasse ich mal offen. Aber Hauptsache mal geredet.

    1. Ah ja….du hast also Russland mehr als 20 mal besucht und jetzt fuehlst du dich gewogen, den allseits und nicht ohne Grund beliebtesten Præsidenten aller Zeiten den Russenland jeh hatte als Verbrecher gegen das eigene Volk darzustellen? Warum verdammt kommt mir so eine Arschmade wie du wie ein schleimiger, ekliger Hasbaratroll vor? Wohl deshalb weil es so ist! Und nur zur Information an den Rest: Die Russen waren arm unter Jelzin den er liess das Land verkaufen an genau solche Weltschwerverbrecher wie diese Dreckschleuder Soros (der damals leider zu Spæt kam)….jetzt hat der normale Russe ein Lebensniveau welches zu grossen Teilen ueber dem der meisten Europæer liegt. Ausnahmen bestætigen die Regel! Ach ja, welche Leute hast du den in Russland besucht? Wahrscheinlich den Rest der Neocon-Uboote, welche dort fuer die noch uebrig gebliebenen Think Tanks des zionistischen Weltschwerverbrechers "Soros" arbeiten? Die wird es aber nicht mehr lange geben und Typen wie du sollten mit so einer Meinung auch nicht laut auf Russlands Strassen hausieren gehen….die Russen sind næhmlich Patrioten genau wie ihr Præsident und es kann gut sein dass sie ein grossschnæuziges US-Propaganda-Uboot wie dich aus Liebe an ihrer Heimat einfach versenken bevor es noch weiteren "Hetz-Schaden" anrichten kann! Viel Erfolg dabei fuer die Russen!

      1. Schon wieder einer ohne Argumente, der dann aus lauter Verzweiflung beleidigend und persönlich wird. Lerne erst mal richtig lesen, bevor Du mich als Propaganda U-Boot der Amis bezeicnest. Ich mag die Slawen, bin auch mit einer verheiratet. Die Realitäten werden aber nicht unwahrer, wenn man sie pausenlos leugnet. Ich habe nicht verlernt zu hören und zu sehen. ich gebe Dir recht, Viele waren arm unter Jelzin, sogar sehr arm. Das hat sich unter Putin aber nicht wesentlich geändert. Die Armen sind immer noch arm und die Reichen sind nocht reicher geworden. Moskau und St. Petersburg sind nicht Massstab. Schau aufs Lands. Ganz besonders lustig fand ich den Einwurf, dass Putin der beliebteste Präsident aller Zeiten sei.. Clowns sterben nie aus. Wenn ich den ganzen Tag in den Medien vorgekaut belomme wie großartig er ist, ist das für die unkritischen einfach strukturierten Leute ganz normal. Hitler war Ende der 30er Jahre auch sooooooo beliebt. Allerdings nur bei den Wegguckern!! Und leider gibt es von denen viel zu viel.

  3. Ein hässlicher, gieriger Mensch! Gier ist eine christliche Todsünde, aber der ist ja kein Christ.

    Er fordert das nur, weil er sonst Millionen durch seine Derivate-Wetten verlieren würde! So läuft das immer: Gewinne selbst kassieren, wenn Finanzheinis und Banken Verluste machen, sollen dafür die Stuerzahler(innen) arbeiten gehen. Ekelhaft!

     

  4. Soros sollte sich darüber informieren, wie Internet funktioniert. Die "normalen" Leute sind nicht mehr auf seine "hochkarätige" Meinungsmache angewiesen. Seine Infos gleichen mehr oder weniger der Mainstreampresse wie Spiegel, Zeit, Süddeutsche und vor allem der Bildzeitung (gegründet vom CIA und Gehlen).

    Der Mann kann froh sein, dass er viel Geld hat, sonst hätte er wenig Einfluss.

    Schön, dass es auch gute Reiche gibt, wie Warren Buffett, oder schlaue Politiker, wie Putin, sonst hätten wir in Europa wahrscheinlich schon längst wieder Krieg, und das wollen die "kleinen Leute" Gott sei Dank nicht!

     

    1. Putin scheint wirklich schlauer als andere. Er hat es in Rekordzeit zum Milliardär geschafft. Respekt. Auch wäre ich dafür ihm den Friedensnobelpreis zu verleihen. Man könnte ihn auch heilig sprechen. Mit den Konflikten in Tschetschenien, Georgien, Moldawien und der Ukraine haben andere zu tun, er doch nicht. 

      1. Michail Gorbatschov sollte sich in seinem Land auskennen. Auch wenn er nicht mehr zu den jüngsten gehört, hat er sicher mehr Ahnung als alle die hier diskutieren. 

        Hier einige Statements vom August 2011.

        "Die Partei „Einiges Russland“ ist der Kommunistischen Partei der UdSSR sehr ähnlich.
        Er warnt davor, „die Sowjetunion nicht in ihrer schlimmsten Form zu wiederholen“. 

        Russland zeige auch in sozialen Belangen rückwärts gewandte Tendenzen. Er warnte: "96 Prozent der Russen leben unter der Armutsgrenze, die Sterblichkeit sei so hoch wie in afrikanischen Ländern und an den Hochschulen würden nur halb so viele Diplome gemacht wie nach dem Zweiten Weltkrieg".

        Da war der nette ehemalige KGB Offizier Putin schon 11 Jahre am Ruder. Aber sicher glauben viel, dass er in den letzten 3 Jahren alles verändert hat.
        Das einzige was er in der Tat geregelt hat, ist sein persönlicher Kontostand!

         

        .

  5. Das ganze System Soros ist nach 10+15 Jahren durchgeschaut. Die Vorteile des Globalisierungsprozesses  blieben in einem begrenzten Kreis der s-g. Elite kassiert, dafür wird die riesige Mehrheit eingeladen die Kosten zu übernehmen und zu bezahlen. Von seiner Idee eines Ausgleichs der Kräfte formuliert 2003 ist überhaupt nichts geblieben. Die Ukraine leidet schwer unter Doktrin - Soros, und nicht nur Ukraine. Weitere Gefahren bestehen tatsächlich durch die ultimative Stärkung unterschiedlichen erzkonservativen-nationalistischen und demokratiefeindlichen Kräfte. Es ist nur eine Reaktion auf eigentlich reale Diktatur die sich hinter der "Doktrin-Soros" verbirgt.

    Kostolany schaute ihn schon 1998 durch. Das was Soros macht ist Betrug und zwar der doppelte. Genau sind seine politische Einsätze und volkswirtschaftliche Empfehlungen hinter der gefallenen Maske des Philantrhopen Soros der doppelte Betrug. Einer realen Diktatur der Finanzindustrie die mit allen denkbaren Kräften gegen jeden Widerstand durchgesetzt wird, benötigt man ein umfangreiches demokratisch legitimiertes Programm.

    Leider auch in der Ukraine-Krise stellt Soros er seinen Chauvinismus zur Schau, und das hat absolut nichts mehr mit irgendwelchem Humanismus irgendetwas zu tun.

  6. Er ist ein sehr böser Mensch. Er hat mit seinen schmutzigen Machenschaften viele Leute ja ganze Völker in Elend und Not hereingetrieben wie z.B mein Polen mit s.g. Balcerowicz Plan der in Wirklichkeit von ihm und einem J.Sachs konzipiert wurde. Ich hoffe nur, dass dieser alte Khazar nach dem Tode kriegt was er wirklich verdient, weil auf dieser Welt er ganz bestimmt der gerechten Strafe entgehen wird.

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