Wetterkontrolle eine "Verschwörungstheorie"? Nun, es gibt genügend öffentlich bekannte Maßnahmen der US-Regierung und des US-Militärs. Auch die Kontrolle von Hurricanes wurde erforscht.

Von Marco Maier

Die Hurricane-Saison 2017 hinterließ eine Spur der Verwüstung in der Karibik und den südlichen Vereinigten Staaten von Amerika. Sie gilt als die schlimmste Saison seit vielen Jahren. Angesichts dessen, dass es allseits bekannt ist, wonach die US-Regierung schon seit Jahrzehnten an Wetterkontrollmechanismen arbeitet, gibt es natürlich auch viele "Verschwörungstheorien", wonach die US-Regierung an dem Desaster mitverantworlich sein soll.

Die Theorien ranken von Chemtrails, mit denen die tropischen Stürme groß gemacht und gelenkt werden sollen, bis hin zum "High Frequency Active Auroral Research Program" (HAARP), um das Wetter über die Ionosphäre zu beeinflussen. Auch vom Weltraum aus mit Satelliten soll das Wetter demnach beeinflusst werden können – soweit die Theorie. Allerdings gibt es genügend Geschichten von sogenannten "Regenmachern", die auch von der Mainstreampresse (u.A. der LA Times) aufgegriffen wurden.

Aber: Im Jahr 1947 begannen General Electric, das U.S. Army Corps, die U.S. Air Force und das Office of Naval Research damit, Hurricanes zu modifizieren. Der hauptverantwortliche Wissenschaftler hinter dieser Forschung war Nobelpreisträger Irving Langmuir, der für General Electric arbeitete. So startete man damit, im Oktober 1947 einen Hurricane mit Eispellets zu bestreuen – das sogenannte "Project Cirrus". Der Hurricane wanderte nach Nordosten in den Atlantik, doch nach dem Versuch wurde er stärker und steuerte direkt auf Savannah, Georgia zu. Während Langmuir reklamierte, dass er für die Kursänderung verantwortlich gewesen sei, sagten andere Wissenschaftler, dass seine Arbeit nichts an der Stoßrichtung des Hurricanes geändert habe. Langmuir jedoch ging nach Zentralamerika (so Aufzeichnungen von General Electric) um dort die tropischen Wolkenformationen zu studieren.

Später startete das "Project Stormfury" der US-Regierung. Von 1961 bis 1971 streute man Silberjodid in die tropischen Zyklone. So erhoffte man sich damit, dass das massiv heruntergekühlte Wasser die Struktur des Sturmes unterbrechen kann. Allerdings gilt auch dieses Projekt als Fehlschlag. Offiziell umindest.

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Aber nicht nur in der Karibik waren die US-Wettermanipulatoren aktiv. Mit der "Operation Popeye" versuchte das US-Militär zwischen 1967 und 1972 das Wetter in Südostasien zu beeinflussen. Unter anderem sollte mittels des sogenannten "cloud seedings" die Monsun-Zeit in Vietnam verlängert und damit die Wirtschaft des Landes geschädigt werden. Kontrolliert wurde das Ganze von Henry Kissinger, der damals Außenminister der Vereinigten Staaten war.

Selbst im 21. Jahrhundert hat die Thematik nicht an Brisanz verloren. So schrieb "USA Today" noch im Jahr 2005, davon, dass Militärvertreter und Wettermodifikationsexperten zusammenarbeiten wollen, um so künftig feindliche Kräfte auszulöschen, indem man die Kräfte von Mutter Natur nutzt. Wetterkriegsführung eben.

Im November 2005 betonte Dr. Joseph Golden, früherer Manager der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und Veteran des "Projct Sturmfury", die Wichtigkeit der Modifikation von Hurricanes. Nachdem das Projekt eingestellt wurde sei es nötig, eine neue Wettermodifikationsforschung auf die Beine zu stellen. Golden ist auch im "Hurricance Aerosol and Microphysics Program" (HAMP) involviert. Im Jahr 2010 teilte er mit, dass das Ministerium für Heimatschutz (Homeland Security) die NOAA im Jahr 2008 fragte, ob man eine Arbeitsgruppe organisieren könne, die sich mit der neuesten Forschung zur Hurricane-Modifikation beschäftigt.

Angesichts dessen, dass es bereits so viele offiziell bekannte Versuche der Wettermanipulation gab und diese Forschungen mit Sicherheit nicht eingestellt wurden, ist es diesbezüglich absolut falsch, von "Verschwörungstheoretikern" zu sprechen. Vielmehr ist es so, dass es eben genügend Beweise und Belege für die Forschung in diese Richtung gibt, sowie für die unternommenen Versuche der Manipulation von Wetter und Hurricanes. Inwieweit es tatsächlich möglich ist das Wetter bzw. solche Stürme zu beeinflussen, steht zwar auf einem anderen Papier und auch bei der diesjährigen Hurricane-Saison muss es nicht unbedingt an Wettermanipulationsversuchen der US-Regierung gelegen haben, dass es so kam. Dennoch sollte man sich dessen stets bewusst sein: Es gibt Forschungen und Versuche dazu.

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26 thoughts on “Die US-Regierung experimentierte mit der Kontrolle von Hurricanes”

  1. Warte nur noch darauf bis die Amis den lieben Gott verhaftet haben und ihn wegen Anstiftung zur massenhaften Vernichtung menschlichen Lebens anklagen. Die ganze Welt scheint nur noch aus einem großen Haufen Irrer zu bestehen, was vor dem Internet-Zeitalter nicht so ersichtlich war und jetzt ungehemmt zu Tage tritt. Es ist auch ein Irrglauben, daß der Mensch die Welt vernichten kann, allenfalls vernichtet er seine Lebensgrundlagen und damit sein Bestehen und dann geht es mit der Natur weiter wie gehabt, aber ohne diese dämliche Spezies Mensch, der sich für die Krone der Schöpfung hält und in Wirklichkeit das kleinste Ars…………. ist.

    1. Wie kann man denn nur die Krone der Schöpfung so kleinmachen?…… Meine Meinung ist, daß das alles stimmt. Der Mensch ist ein Staubkorn im Weltall, das nicht einmal weiß, was es ist: Leben im Wasser? Nicht möglich. In der Luft? Auch nicht. Auf der Erde nur Unsinn im Kopf. …Eigenen Lebensraum zerstören? Würde jedes Tier den Kopf schütteln und sagen: Wenn ich alles anfresse, meinen Lebensraum nicht. Jeder der das bei mir versucht, macht das kein 2.Mal….. Ist nun  mal so, daß kein Lebewesen was Lebensraum betrifft, so in der Luft hängt. Ist der Mensch nirgends angepaßt worden. Ist soetwas wie ein Zigeuner zwischen Erde, Luft und Wasser. … Glauben Überhebliche, alles zu können und zu verändern. Warum sieht die Erde denn so dann aus????

    2. Achim, der war gut !

      Aber glaub mir : "den lieben Gott", wollen ganz andere "verhaften" ! … und von "Menschen" würde ich dabei auch weniger sprechen wollen. … ich glaube, die sehn sich nicht mal selbst als solche.

      Das Vorhaben der "Verhaftung Gottes" finden wir übrigens in den Tiefen der Genom-Wissenschaften !

  2. Das ist nichts neues wie lange basteln sie schon am Wetter rum siehe Harp und die Verseuchung der Luft mittels Chemtrails usw. Die Natur schlägt zurück und das ist richtig so.

  3. Natürlich wird das Wetter von Chemtrails und HAARP beeinflusst und das auch in Deutschland und ganz Europa – dazu muss man nur den Himmel beobachten .

    HAARP die neue Kriegswaffe ?! 

    1. In diesem Jahr ist es besonders schlimm. Über der Lüneburger Heide wird faktisch jeden Tag gesprüht. Es sind ausnahmslos Militärflugzeuge ohne Radarkennung. Aus den rasterförmig angelegten Chemtrails wird dieser einheitlich graue Himmel mit Dauernieselregen. Auf den Wiesen findet man den chemischen Fallout in Form von Polymerfäden. Nur an Wochenenden und Feiertagen läßt man natürliches Wetter zu. Dann scheint die Sonne am blauen Himmel und man sieht echte Wolken ziehen. Wir hätten 2017 fast durchgehend fantastisches Wetter gehabt. Es wurde komplett weggesprüht. Für Politik und Medien ist das Thema völlig Tabu!

      1. Das mag ja alles sein, aber trotzdem kommt die Schlechtwetterfront von Grönland über Großbritannien nahezu täglich zu uns und wer ist dafür verantwortlich? Vielleicht ist man in der Lage eine Cumuluswolke zu entzerren, aber die Wolkenbilder über tausende von Quadratkilometern zu beeinflussen ist Phantasterei und widerspricht den Erkenntnissen uralter Naturgesetze, indem Wasser aufsteigt, sich verdichtet und dann wieder herabfällt. So etwas zu beeinflussen ist nicht möglich und wer daran glaubt, glaubt auch an Ufos und Geister, das ist legitim, aber nicht vorherrschende Lehrmeinung.

        1. Aha, und du findest also Wolkenbildung aus linearen kilometerlangen "Kondensstreifen" ist natürlichen Ursprungs? Die Streifen gibt es nun mal nicht jeden Tag. Es ist aber nicht bekannt, dass an diesen Tagen der komplette Flugverkehr eingestellt wurde oder die Piloten wieder streiken. Es ist alles so offentsichtlich, dass man nur die Augen aufhalten muss. Aber solange die Konsumschafe nur auf ihr leuchtendes Spy-Phone schauen, bekommen sie sowieso gar nichts mehr mit.

        2. @Achim

          ich kann die Aussagen zu den Chemtrails in den Kommentaren, bis auf den Nieselregen, nur bestätigen. Ich sah bei uns in diesem Jahr diese Ereignisse 2x. Das erste war Anfang März.

          Zusätzlich ist in meinem Blickfeld eine Flugroute nach Scandinavien. An diesen Tagen unterlagen die Zivilflugzeuge und die Militärflugzeuge identischen Höhenwinden. Nur die Kondensstreifen der Zivilflugzeuge waren sehr hell (wie üblich) und zersetzten sich in der bekannten Art und Weise nach einigen Minuten.

          Die Militärflugzeuge erzeugten dagegen einen grauen Streifen der voluminöser war und sich exakt bis zur nächsten parallelen Flugbahn ausbreitete, bis dann insgesammt ein fast rechteckiger grauer "Teppich" entstand mit mehren Kilometern Kantenlängen. Außerhalb dieses "Teppichs" schien die Sonne am wolkenfreien Himmel. Übrigens, dort wo dann dieser graue Teppich war, war vorher auch ein wolkenfreier Himmel. Das konnte man sehr gut beobachten, da er mit den Höhenwinden zog und sich dabei insgesamt noch weiter ausbreitete.

  4. Vom Sieg der Theorie über die Verschwörung

     

    Während in alter Zeit die Verschwörungen Gang und Gäbe waren – so zettelte im alten Rom Catilina eine Verschwörung an und Schiller schrieb über die Verschwörung des Fiesco zu Genua sogar ein Trauerspiel -, so sollen diese seit dem Sechsjährigen Krieg nicht mehr vorkommen, zumindest behauptet die hiesige Lizenzpresse dies. Allerdings wurde beispielsweise die VSA der Verschwörung zum Sturz der persischen Regierung Anno 1953 überführt. Und viele weitere Verschwörungen sind offensichtlich wie beispielsweise die Neuyorker Hochhaussprengung Anno 2001, wobei es allerdings tatsächlich Menschen geben soll, die die Pfannkuchen-Theorie der VS-Regierung glauben. Wer aber in der heutigen Zeit Zweifel an den offiziellen Räuberpistolen anmeldet, der gilt als ein sogenannter Verschwörungstheoretiker, was mit der gesellschaftlichen Ächtung einher gehen soll. Doch haben die offiziellen Räuberpistolen mittlerweile eine zu hohe Stufe an Schwachsinn erreicht, um beim Volk noch Glauben zu finden.

     

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

     

  5. Da hab ich ein Problem mit. Wenn man an einer Stelle im Wettersystem der Erde eine Veränderung vornehmen kann, dann verändert sich das ganze Wetter auf der Erde. Sollte den Wissenschaftler und Forscher da etwa etwas entglitten sein, so das es zu einer unabsichtlich Klimaveränderung gekommen ist? 

    Die Erde ein Luftballon bei der man an einer Stelle den Luftballon eindrückt und das eingedrückte Volumen sich auf den Rest des Ballons verteilt und so mit eine Veränderung hervor ruft, die man nicht absehen kann, … weil zu groß und zu Komplex.

  6. "Regenmacher gibt 's bisher nur in Anwaltskanzleien; nämlich dort, wo ein großer Fisch an Land gezogen wird, und wo es dann Geld regnet. Aber könnte der Ami, das Wetter als Waffe benutzen, dann würde er das auch mit absoluter Sicherheit tun. Wenn nämlich jemandem alles zuzutrauen ist -, dann sind es die USA.

  7. @Frost

    " aber könnte der Ami das Wetter…….."

     

    Nicht nur die USA ….. 

    HAARP Anlagen gibt es auf der ganzen Welt ( verteilt) – mehrere auch in Europa und Deutschland  – die größte soll in Rostock/Marlow stehen.

    Einfach mal googeln ! 

  8. Ich meine mich daran erinnern zu können, dass in Die Geschichte Amerikas von Oliver Stone berichtet wird, dass die USA bei einer "friedvollen" militärischen Intervention ebenfalls das Wetter manipuliert haben. Als ob die militärische Überlegen nicht ausreichen würde, haben die USA für enorme Regenfälle gesorgt, sodass die Straße im Dschungel unbefahrbar wurden. 

    Korrigiert mich, wenn ich mich irren sollte. 

     

    Besitzen die Amerikaner nicht auf einem Militärstützpunkt im Atlantik eine HAARP-Anlage? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. 

  9. Die Erkenntnis über "Wettermanipulationen" gibt es schon seit über 100 Jahren. Der große und seitens des Systems absichtlich "vergessene" Nikola Tesla hat dort schon seine umfangreichen Erfahrungen studiert und gesammelt. Aber das Thema "Freie Energien" ist seitens des Establishments nur eine weitere "V-Theorie". Denn mit unverkauftem Öl und Strom läßt sich nunmal nix verdienen und vor allen Dingen kein "Staat" machen.

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