Wissenschaftskatastrophe in Südamerika könnte Millionen töten

Gentech-Eingriffe durch die Menschen sorgen für superresistente „Schädlinge“. In Südamerika werden so gefährliche Supermoskitos geschaffen…

Die Freisetzung genetisch veränderter Organismen (GVO) in die natürliche Umwelt hat katastrophale und irreversible Auswirkungen auf unseren Planeten. Ein Unternehmen namens Oxitec mit Sitz in Großbritannien, das Pläne zur Freilassung gentechnisch veränderter oder transgener Moskitos angekündigt hatte, gehört zu jenen Unternehmen, die dies vorantreiben.

Das erklärte Ziel von Oxitec ist es, einheimische Mückenpopulationen mit potenziell tödlichen Krankheiten wie Zika oder Dengue auszurotten, indem sie ihre Reihen mit transgenen männlichen Ersatzmoskitos infiltrierten. Laut einem Bericht von Natural News können sich diese Betrüger-Mücken angeblich nicht vermehren und bergen daher angeblich kein Risiko, das natürliche Ökosystem langfristig zu verändern.

Doch was könnte möglicherweise falsch laufen?

Es scheint, dass Oxitec bezüglich der GVO-Mücken falsch lag. Wie aus einer neuen Studie hervorgeht, die in der angesehenen Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurde, können sich die transgenen Mücken von Oxitec nicht nur reproduzieren, sondern ihre Präsenz in einheimischen Mückenpopulationen führt tatsächlich zum Auftreten von Supermücken. Die Welt wird einem Ansturm von Supermücken ausgesetzt sein, die widerstandsfähiger sind als die, die es früher in der Natur gab. Denn die Natur lässt sich nicht so leicht übertölpeln und findet Wege. Gerade bei Moskitos mit einem sehr kurzen Reproduktionszyklus macht sich das schnell bemerkbar.

„Um die Ergebnisse der Studie zusammenzufassen, gelang es diesem verrückten wissenschaftlichen GVO-Experiment, eine Supermutantenpopulation von Moskitos zu erzeugen, die jetzt Gene enthalten, die potenziell an eine erhöhte Insektizidresistenz gebunden sind, wodurch sie schwerer zu töten sind als jemals zuvor“, schrieb Mike Adams für Natural News. „Das Experiment hat das versprochene Ergebnis, auch Mücken auszurotten, bei weitem nicht erreicht.“

Doch der Begriff Misserfolg ist eine Untertreibung. Da das Ziel ein Rückgang der Mückenpopulationen war, die Infektionskrankheiten übertragen, ist dieses Zitat aus dem Abschluss der Studie erwähnenswert:

Die Ergebnisse unserer Tests zur Infektiosität von jeweils einem Stamm des Dengue- und Zika-Virus bei weiblichen Tieren des OX513A-Stammes und der natürlichen Jacobina-Population (vor der Freisetzung) zeigen keine signifikanten Unterschiede (Bild 3).

Die Mücken haben immer noch die gleiche Infektionsrate wie vor der Freisetzung der GVO-Mücken. Die Studie besagt, dass dieser gesamte Plan gescheitert ist, weil die natürlichen weiblichen Mücken es vorziehen, sich mit männlichen Mücken zu paaren, von denen bekannt ist, dass sie fruchtbar sind, und nicht mit den von Oxitec freigesetzten unfruchtbaren GVO-Mücken.

Und nicht nur das: offensichtlich haben es einige dieser angeblich infertilen männlichen Mücken geschafft, trotzdem Nachkommen zu zeugen und einige Gene weiterzugeben. Dies steigerte die Resistenzen offenbar enorm. Welche Auswirkungen dies auf die von ihnen übertragenen Viren (Zika, Dengue, Malaria…) hat, muss sich noch zeigen. Aber die Gefahr, Millionen Menschen mit gefährlichen Viren zu infizieren, wächst damit enorm.

Dies erinnert an verschiedene Pflanzen, die eigentlich durch das Monsanto-Herbizid Glyphosat vernichtet werden sollten, während die gentechnisch veränderten Monsanto-Pflanzen immun dagegen sind. Doch im Laufe der Zeit entwickelten diese „Unkräuter“ Resistenzen gegen die Chemiekeule und wucherten trotzdem in den Feldern. Auch diverse Insekten (bestes Beispiel die Kakerlaken) entwickeln zunehmend Resistenzen gegen Schädlingsbekämpfungsmittel, so dass diese immer öfter unwirksam werden.

Die Natur vollzieht ihre eigenen gentechnischen Modifikationen. Wenn der Mensch glaubt, mit eigenen genetischen Eingriffen etwas zuungunsten der Insekten (oder Pflanzen) zu unternehmen, sorgt diese dafür, dass solche (für sie) negativen Eingriffe möglichst wieder korrigiert werden. Und am Ende haben wir durch solche Gentech-Eingriffe superresistente Bakterien, Viren, Insekten und Pflanzen, gegen die wir Menschen mit unseren Mitteln machtlos sind. Ist es das was wir wollen?

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Ein Kommentar

  1. Der Mensch ist das gefährlichste Lebewesen auf und für diesen wunderbaren Planeten.
    Ich habe schon länger das Gefühl,dass etwas passieren muss,um die weitere Ausbreitung des Menschen zu verhindern.
    Was könnte das sein?

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