Bild: Screenshot Youtube.com

Der als Stockholm-Syndrom bekannte psychische Zustand, bei dem Geiseln ihren Entführern auf irrationale Weise sympathisieren, könnte durchaus auf europäische Führer angewendet werden, wenn es um Mobbing in den USA geht.

Die USA waren schon immer die dominante und dominierende Partei in den transatlantischen Beziehungen. Frühere Regierungen in Washington haben jedoch darauf geachtet, die europäischen Staaten als „Partner“ in einem scheinbar gegenseitigen Bündnis zu behandeln.

Unter Präsident Donald Trump werden die Europäer auf eine Weise herumgeschubst und gehetzt, die ihren wahren Status als bloße Vasallen für Washington zeigt.

Nehmen Sie das Nord Stream 2-Projekt. Die 1.220 Kilometer lange Unterwasser-Pipeline, die die Gaslieferung nach Europa erheblich steigern wird, soll bis zum Jahresende fertiggestellt sein. Die neue Versorgung wird der Wirtschaft der Europäischen Union, insbesondere Deutschlands, zugute kommen, indem sie billiger Energie für die Unternehmen und die Beheizung von Eigenheimen liefert.

Doch letzte Woche drohte der US-Senator Ted Cruz, sein Land könne das gesamte abgeschlossene Projekt „stoppen“. Cruz ist Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Senats, der im Juli ein Gesetz verabschiedete, das Sanktionen gegen Unternehmen verhängt, die am Bau der Pipeline beteiligt sind. Deutschland, Österreich, Frankreich und Großbritannien gehören zusammen mit dem russischen Gazprom zum Baukonsortium.

Der vollständige Premium-Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.

Bitte hier klicken und ein Abo (Werbefreiheit, Extras) 

bereits ab € 4,95/Monat abschließen!

Liebe Leser, wenn sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen sie per email: redaktion@contra-magazin.com nach den Bankdaten oder übersenden sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für ihre Hilfe!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here