Hua Chunying, die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums.

China hat die USA verurteilt, weil es Peking wegen seiner Unterstützung Venezuelas gewarnt hat. Peking hat Washington aufgefordert, seine weltweiten Mobbingaktionen einzustellen.

Von Redaktion

Die chinesische Außenministeriumssprecherin Hua Chunying äußerte sich am Mittwoch in einer Online-Erklärung, die als Reaktion auf die Warnung des US-amerikanischen Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton veröffentlicht wurde, dass China und Russland ihre Geschäfte mit der Regierung in Caracas einstellen müssen.

Die chinesische Sprecherin beschrieb die Äußerungen als „mutwillige Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas“.

„China fordert die USA nachdrücklich auf, … das venezolanische Volk über ihre eigene Zukunft entscheiden zu lassen und die Mobbing-Aktionen, bei denen andere Länder auf Schritt und Tritt unterdrückt werden, sofort einzustellen“, fügte sie hinzu.

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Bolton sagte am Dienstag, dass Washington Sanktionen gegen jedes internationale Unternehmen verhängen könnte, das Geschäfte mit dem venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro abwickelt.

„Wir senden ein Signal an Dritte, die mit dem Maduro-Regime Geschäfte machen wollen: Fahren Sie mit äußerster Vorsicht fort“, sagte Bolton auf einem Gipfeltreffen zu Venezuela in der peruanischen Hauptstadt Lima.

Die Maßnahme bedeutet, dass internationale Unternehmen entscheiden müssen, ob sie Zugang zu den USA und ihrem Finanzsystem haben oder Geschäfte mit Maduro machen wollen.

Boltons Äußerungen kamen, nachdem US-Präsident Donald Trump ein Einfrieren aller Vermögenswerte der venezolanischen Regierung in den USA angeordnet und Transaktionen mit ihren Behörden untersagt hatte.

China unterhält seit Jahren enge Beziehungen zu Maduro und ist einer der Hauptgläubiger von Caracas.

Venezolaner leiden unter anderem auch wegen den US-Sanktionen unter einem Mangel an Grundbedürfnissen. Aber auch die Misswirtschaft und die Korruption tragen zu den schlechten wirtschaftlichen Umständen im Land bei. Laut Statistik der Vereinten Nationen benötigt ein Viertel der 30 Millionen Einwohner Venezuelas humanitäre Hilfe.

Washington hat mehrere Sanktionsrunden gegen das ölreiche Land verhängt, um Maduro zu stürzen und ihn durch den Oppositionsführer Juan Guaido zu ersetzen, der sich Anfang dieses Jahres zum „Interimspräsidenten“ erklärte.

Seit Mai verhandelt die Regierung von Maduro mit der Opposition unter der Führung von Juan Guaido, um scharfe politische Differenzen beizulegen.

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3 KOMMENTARE

  1. Stetes Tropfen höhlt dem Stein.
    Was zur Gewohnheit wird, geht gerade dann einmal ins Auge, wenn sich der Betreffende eine mittlerweile Routineangelegenheit zu sicher glaubt.
    Wie sich den Möchtegern Tyrannen mit Glaceehandschuhen soeben in Venezuela blamiert haben, passt auf keine Kuhhaut, und natürlich auch nicht in die News der Mainstream Medienzaren.
    Es ist ein Fiasko höchsten Grades.

    Merkels umgebende Lümmel erleben wir als Kartellunternehmen. Diese erkennen Leute als eine Regierung an, die noch gar keine Posten innehaben und erst von außen installiert werden sollte.
    Das Unterfangen endet vorzeitig als Debakel.
    Das muss man sich wirklich geben. Ein Haufen Übergeschnappter hoch 3.

  2. Bolten als Terrorrist einstufen und weltweit zur Fahndung freigeben. Dies wäre eine klare Ansage auf die hirnlosen Aktionen eines lebensmüden Satanisten. Eine auf amerikanische Machart gängige Aktion würde vielleicht auch dort aufhorchen lassen.

  3. Gibt da leider eine Chefetage, die im Verborgenen die unnötigen Unfughandlungen durchführen läßt. Gab es die wahrscheinlich schon immer. Haben durchschnittliche Lebewesen keine Chance, daran etwas zu ändern. Die das wollen, haben nichts Gutes mit der Erde und den Lebewesen vor. Ist nur für ungute Spiele wichtig. Würde auf der Erde sonst schon seit langem ein friedlicher und freundlicher Ort für alle Lebewesen sein. Wird nie werden, wäre es sonst schon lange so….Keine Gegenkraft mit der nötigen Stärke vorhanden!!!!!!. Spiel: Mensch ärgere dich!

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