Diverse Banknoten.

Geht es nach US-Präsident Donald Trump, soll der US-Dollar deutlich abwerten. Andere Währungen würden auch nach unten manipuliert.

Von Marco Maier

Es ist allseits bekannt, dass US-Präsident Donald Trump kein großer Freund eines starken Dollars ist. Für ihn ist dies mit ein Grund dafür, dass die Vereinigten Staaten ein Leistungsbilanzdefizit aufweisen. Etwas, das ihm gar nicht gefällt. Für ihn gilt deshalb die Devise, die US-Währung möglichst zu schwächen und so die Exportindustrie zu unterstützen und Importe so zu verteuern, dass die Amerikaner wieder verstärkt zu US-Produkten greifen.

In einem Tweet warf Trump China und Europa vor, ein „großes Währungsmanipulations-Spiel“ zu spielen. Er forderte die USA dazu auf, gleichzuziehen oder „Dummies zu bleiben“ die „geduldig zusehen, wie andere Länder weiterhin ihre Spiele spielen – wie sie es viele Jahre lang taten“.

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Auch wenn die „Federal Reserve“ von den Weisungen der Politik unabhänigig ist, so kann die US-Regierung mit der Ernennung des Vorsitzenden durchaus Einfluss auf die Geldpolitik der US-Zentralbank nehmen. Man erinnere sich an Ed Greenspan oder Ben Bernanke, die jeweils ihren eigenen Ansatz verfolgten.

Es ist nun davon auszugehen, dass eine Schwächung des US-Dollars gegenüber den anderen großen Währungen vorangetrieben wird. Eine Abwertung um bis zu zehn Prozent während der nächsten Monate ist durchaus möglich. Immerhin behaupten auch die Analysten der „Bank of America„, dass die amerikanische Währung im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt um 13 Prozent überbewertet ist.

Müssen wir uns nun auf eine längere Phase der Währungsabwertungen einstellen? Auf einen Handelskrieg, der auch auf monetärer Ebene geführt wird?

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1 KOMMENTAR

  1. Mich wundert es nicht mit der Dollarabwertung, denn schon am 26.6. habe ich dazu einen Kommentar geschrieben.
    Neu ist jetzt, dass dieser Trump sein Pokerblatt so offen auf den Tisch legt – damit verpufft doch der erhoffte Effekt. – Den Yankees scheint das Wasser wirklich bis mehr als Oberkante Unterlippe zu stehen.

    Ich ahne, dass diese Typen was Schlimmes planen. So etwas in der Art wie 911 Version2.0 .
    Also eine“glaubhafte“ False Flag Aktion deren DNA Spur, aber diesmal auf den Iran zeigen soll.

    Vielleicht lässt sich ja die Nummer nach Art der USS Liberty vaiieren, und in der Meerenge von Hormus mit neuen Protagonisten wirksam in Szene setzen. – Die kürzlichen Tankerbrände waren doch nur das Vorspiel.

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