Präsident Putin und Papst Franziskus am 4. Juli im Vatikan. Bild: © Alexei Druzhinin/Press Service of the Russian President/TASS

Die Christenverfolgung im Nahen Osten wurde von Präsident Putin und Papst Franziskus diskutiert. Man wolle die Christen dort schützen.

Von Redaktion

Der russische Präsident Wladimir Putin diskutierte mit Papst Franziskus die Frage des Schutzes der christlichen Bevölkerung im Nahen Osten und der humanitären Hilfe für Syrien. Dies erklärte der russische Staatschef auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte.

„Wir haben die Fragen des Schutzes der christlichen Bevölkerung im Nahen Osten und der humanitären Hilfe in Syrien erörtert. Es ist wichtig, dass die Positionen Russlands und des Vatikans in Bezug auf traditionelle Werte und die Förderung des interreligiösen und interzivilisatorischen Dialogs übereinstimmen“, sagte das russische Staatsoberhaupt.

Putin erinnerte daran, dass auf dem Treffen mit dem Papst auch die Fragen der Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland und dem Vatikan erörtert wurden. Die Seiten einigten sich darauf, der Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur, Bildung und Gesundheit besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

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Der russische Präsident bewertete die Gespräche im Vatikan positiv. „Dies war eine sehr freundliche Diskussion. [Wir sprachen] über einige internationale Fragen und auch über die Entwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen Russland und dem Vatikan, einschließlich des spirituellen Aspekts dieser Zusammenarbeit und der humanitären Beziehungen.“

Putin traf am Donnerstag zu seinem sechsten Besuch in der Vatikanstadt ein, um sein drittes Treffen mit Papst Franziskus abzuhalten. Bei seinem Besuch beim Heiligen Stuhl in den Jahren 2000 und 2003 traf Putin Papst Johannes Paul II.. 2007 traf er Papst Benedikt XVI. Seine früheren Treffen mit Papst Franziskus fanden 2013 und 2015 statt.

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4 KOMMENTARE

  1. Der Papst will also seine schäflein schützen….. ich lach mich schlapp….. so wie er Kinder vor pädophilen beschützt hat? Mit Worten? Mit gebeten? Will er für die Opfer ne Kerze an zünden?
    Wenn Putin vor Netanjahu rum kriecht muss er das ja auch vorm Papst machen…….

  2. Wenn der russische Präsident Christen schützen will, dann schenke ich ihm sehr wohl Glauben. Aber dem guten olden Franz? Warum schenke ich diesem weißen Papst keinen Glauben? Weil er im Nahen Osten gerade wieder mal auf die Tränendrüsen drückt. Aber was macht er zum Schutz der Christen in Süd- und Mittelamerika, stammt er doch aus Argentinien: Und gerade in Brasilien hat dieser gute olde Franz dem Militärdiktator Bolsonaro zum Sieg verholfen. Er hat das vollbracht, was Obama nicht schaffte und dabei ist er Jesuit. Also ein Mitglied jenes Ordens, der den Namen Jesus missbraucht. Jener Orden, der kurz nach seiner Gründung von den Dominikanern die Inquisition übernahm und mit Folter und Scheiterhaufen ehrlich und aufrichtige Christen in rauen Mengen vernichtete. Der Orden, der den Katarern nicht half. Was also soll man einem solch Unfehlbaren, wie die Päpste sich seit 1870 selbst nennen, zum Schutz der Christen zutrauen.

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