Weil Mexiko nicht in der Lage ist, den Migrationsdruck auf die USA zu mindern und er seine Mauer nicht bekommt, setzt US-Präsident Donald Trump auf wirtschaftlichen Druck.

Von Marco Maier

Der Migrationsdruck in die USA hält weiterhin an. Monatlich gelangen hunderttausende Menschen aus Mittelamerika über die Grenze zu Mexiko in die Vereinigten Staaten. Weil US-Präsident Donald Trump seine Mauer nicht finanziert bekommt, weil sich der demokratisch dominierte Kongress sperrt, sucht er andere Mittel.

Ab dem 10. Juni werden die USA nun auf sämtliche Importe aus Mexiko einen Strafzoll von fünf Prozent erhoben. Dieser soll bis zum 1. Oktober sukzessive auf 25 Prozent angehoben werden, wenn der südliche Nachbar das Problem nicht wirksame Maßnahmen ergreift, um die illegale Migration massiv zu reduzieren.

Angesichts dessen, dass die Vereinigten Staaten im Jahr 2018 Waren im Wert von rund 350 Milliarden Dollar importierten, wird dies durchaus spürbar sein. Zwar wird die Trump-Administration so die Steuereinnahmen erhöhen können, doch die US-Bürger werden mit weiterhin steigenden Güterpreisen konfrontiert. Diese stiegen bereits infolge des Handelskriegs mit China an, weil auch die Zölle für Importe aus dem Reich der Mitte erhöht wurden.

Loading...

Der Mexikanische Peso geriet infolge der Ankündigung bereits massiv unter Druck und rauschte auf den tiefsten Stand seit zwei Monaten hinunter. Weitere Tiefschläge sind quasi schon vorprogrammiert, da die Mexikaner in so kurzer Zeit kaum entsprechende umfangreiche Maßnahmen umsetzen werden können. Von der Korruption und den Problemen mit den Drogengangs ganz zu schweigen.

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

2 thoughts on “Migrationskrise: Trump setzt Mexiko unter Druck”

  1. Die linksliberalen Amerikas handeln genau gleich wie unsere linke Sippschaft indem sie den sogenannten „alten weißen Mann“ bekämpfen, der Synonym ist für alte Gepflogenheiten und den Nationalstaat und das wollen sie ändern und das Zusammenspiel zwischen den linken Kräften Europas und Amerikas ist offensichtlich und der Gipfel war gestern die Ehrendoktorwürde für Merkel, wo sie von den Linken Amerikas frenetisch gefeiert wurde, als Statthalterin der sozialistischen Sache in Europa bis Trump nach ihrer Vorstellung wieder abtritt, aber das ist falsch gedacht und wird uns alle noch teuer zu stehen kommen, mal ganz von dem abgesehen, wer hierzulande die letzten 50 Jahre alles erwirtschaftet hat und das wird schneller verfrühstückt sein, als die meisten glauben und was die Jugend anbelangt so werden sie einfach instrumentalisiert, sie leben von den Erträgen ihrer Eltern und gehen für eine bessere Welt zur Unzeit zum demonstrieren und es wäre besser, sie würden erst mal was aus sich machen um dann neue Regeln aufzusetzen, ein großes Mundwerk reicht nicht aus um was auf den Teller zu bekommen, zuerst die Arbeit und dann das Vergnügen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.