Österreich: Streit ums Rauchverbot

Rauchen ist nicht gesund. Das weiß jeder. Doch wie weit soll der Staat in das Privatleben eingreifen dürfen? Sollte die Entscheidung über das Rauchen in der Gastronomie nicht den Wirten überlassen werden dürfen?

Von Marco Maier

Der Staat avanciert auch in Österreich immer stärker zu einem Nanny-Wesen, welches immer stärker in das Leben der Menschen eingreifen will – und in das Geschäftsleben privater Unternehmer. Dies betrifft auch das Rauchverbot in der Gastronomie, über das nun auf höchster politischer Ebene gestritten wird. Die FPÖ will das von ÖVP und SPÖ beschlossene Rauchverbot wieder kippen – in der ÖVP selbst ist das Thema umstritten.

Auch wenn absolut klar ist, dass rauchen der Gesundheit schadet, so wäre es doch sinnvoller, andere Akzente zu setzen, um den Konsum von Tabak einzuschränken. Steuererhöhungen zum Beispiel oder höhere Prämien bei der Krankenversicherung. Auch umfassende Aufklärungskampagnen sind durchaus hilfreich, um die Zahl der Raucher zu senken. Möglichkeiten gibt es da ja einige.

Doch in die Privatwirtschaft einzugreifen und den Gastronomen vorzuschreiben, dass in ihren Lokalen, Restaurants, Bars, Hotels usw. nicht mehr geraucht werden darf, stellt einen massiven Eingriff dar. Immerhin sollte jeder für sich selbst entscheiden können, ob er in seinem Lokal Zigarettenqualm haben will, oder eben nicht. Auch die Einrichtung von Raucherbereichen kann man durchaus den Wirten überlassen.

Egal ob nun ein Rauchverbot, eine Beschränkung der Ausschankzeiten für Alkohol, etwaige "Veggie-Tage" oder sonstige staatliche Eingriffe in die private Geschäftstätigkeit sollten unterlassen werden. Man sollte ja davon ausgehen können, dass dies Angebot und Nachfrage regeln werden. Zudem sollte man darüber diskutieren, wie viel Macht man dem Staat überhaupt in die Hand drücken will, wenn es um die Regelung von Privatleben und Privatwirtschaft geht.

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48 Kommentare

  1. Er kann es den Wirten überlassen, aber dann bleiben die Nichtraucher auf der Strecke!

    Und jene Kellner und andere Angestellten, diepassiv mitrauchen müssen.

    Allein der Geruch an den Kleidern, den man nur durch die Waschmaschine aus der Kleidung bekommt, rechtfertigt das Racuhverbot!

    Rauchen ist ein luxeriöser Hedonismus, der auf Kosten der Nichtraucher zelebriert wird!

    Um mich zu wiederholen!

    "Freiheit bedeuted nicht nur, das tun zu dürfen, was man will, sondern auch nicht das tun zu müssen, was man nicht will!"

    Und das ist passiv mitrauchen und sich die Kleider verstinken zu lassen!

    1. Gut das DU die Abgase gut verträgst-hier meine ich die gesamte Automobilindustrie – Schiffe und Flugzeuge……….

      Ps-ich bin NICHTRAUCHER!!!

      Na dann….

    2. mhhhh… und lecker Glyphosat überall drin… schon im Kaffee, vor der passiven Morgenzigarette. Und danach beim Joggen den lecker Brems- und Reifenabrieb in der Luft… vom Kerosin durch das obligatorische "Spritablassen" von Flugzeugen vor der Landung ganz zu schweigen. Die Pertikel aus Fukushima und Tschernobyl lassen wir außen vor, denn die stinken ja nicht.

      Das ist echte Freiheit!

      1. Vor ein paar Jahren waren die Automobilhersteller megaclever – die haben in den Bremsbelägen Asbest verbaut.

        Der Effekt dieser "Ingenieursleistung" war der, dass beim Bremsen feinste Asbestspäne abgerieben wurden und durch die Innenstädte wehten.

        Man kann um Lungenkrebs natürlich auch betteln…

    3. @Analyst:

      Momeeent! Wenn ich in meinen Wänden eine Gastwirtschaft betreibe, bin ICH derjenige, der bestimmt, was läuft. Ich zwinge ja keinen Nichtraucher, mich besuchen zu kommen. Der Staat versklavt MICH, wenn er mir vorschreibt, was innerhalb MEINER Wände zu tun sei! Denn das ist ein grober Eingriff in mein Privatrecht.

      Aber wir haben ohnehin keinen Staat mehr. Siehe die Unmengen von Goldstücken, die durch Gesetzesbruch importiert wurden, und laufend mehr werden. Dadurch hat der Staat selbst seine Legitimation als Hüter der Gerechtigkeit und Sicherheit aufgegeben.

      Natürlich kann man diese bemerkenswerte Logik auch umdrehen. Wenn Nichtraucher so besonders geschützt werden müssen, müssen sie wie Kleinkinder vor Einbruch der Dunkelheit zuhause sein. Diese Ausgangssperre sollte im Sinne der zu Beschützenden genau kontrolliert werden. Straffrei ist ein Ausgang unter Aufsicht eines Rauchers….

      Es steht natürlich jedem frei, weiterhin mit Blankovollmacht (Wahlkreuz) um Zugabe betteln zu gehen, es geht nur noch tiefer in Unrecht und Sklaverei.

      1. echt jetzt, ich kann diese Worte schon nicht mehr lesen, kannst du dir vielleicht mal irgendwas anderes für "Blankovollmacht", "Wahlkreuz" und "Zugabe" ausdenken !!!?

        Das grenzt ja hier schon an Gehirnwäsche !!!

          1. ach echt, du trägst deinen Beckenboden dort wo andere ihren Kopf tragen ?

            tut bestimmt weh und sieht auch nicht gut aus !

    4. Bin zwar Nichtraucher, aber freiheitsliebend und lebe nach der Maxime,  Freiheit gebe ich nur dort ab, wo es den allgemeinen Frieden und Gemeinsinn verhindert. Ob Rauchen oder laute Musik, Trinken oder das Geschrei vom benachbarten Kindergarten; wir müssen wieder lernen auf andere zuzugehen. Die nachfolgende Argumentation ist so eine Art wie ES NICHT GEHT!

      Zitat:

      "Er kann es den Wirten überlassen, aber dann bleiben die Nichtraucher auf der Strecke!"

      WIESO? Nichtraucher sind nicht gezwungen in Raucherkneipen einzuklehren!

      "Und jene Kellner und andere Angestellten, diepassiv mitrauchen müssen."

      Das müssen sie nicht. Sie können dort arbeiten wo es ihnen genehm ist. Sie beschweren sich ja auch nicht über die schädlichen Arbeitsbedingungen bei Amazon, in einem Walzwerk oder Atomkraftwerk.

      "Allein der Geruch an den Kleidern, den man nur durch die Waschmaschine aus der Kleidung bekommt, rechtfertigt das Racuhverbot! Rauchen ist ein luxeriöser Hedonismus, der auf Kosten der Nichtraucher zelebriert wird! Um mich zu wiederholen!"

      Wenn jemand riecht und Ihnen das nicht gefällt, bleibt Ihnen der Weg der Ignoranz. Das Ganze nennt man dann Ausgleich. Niemand zwingt Sie, sich einem Raucher auf "Riechdistanz" zu nähern.

      "Freiheit bedeuted nicht nur, das tun zu dürfen, was man will, sondern auch nicht das tun zu müssen, was man nicht will!""

      Eine Leerformel. Freiheit bedeutet wie oben bereits erwähnt aufeinander zu zu gehen.! Das gilt selbstverständlich für beide Seiten. Würden wir dies flächendeckend verstehen, käme es erst gar nicht zu solch militanten verqueren Gedanken des Gegeneinanders, wie die Ihre. 

      Ich würde kürzlich auf die Schulter getippt, weil in einem Freiluft-Biergarten mein Gesprächspartner eine Zigarette rauchte und der Schukltertipper, mit einem Zeig uf eine 10 m entfernt sitzende schwangere Frau bat, dass mein Gast die Zigarette ausmachen solle.

      Geistesgestörter geht es nicht mehr! Ganz unabhängig davon, ab das Rauchen schädlich ist oder nicht.  Das ist gerade so, als wolle man der Birke verbieten Pollen abzusondern, statt sich von ihr mit einer Allergie fernzuhalten. 

      Denken Sie darüber nach, in welchen Situationen Sie einer Vorliebe folgen, bei der andere in Mitleidenschaft gezogen werden. Etwa beim Gas geben an der Ampel oder bei der Musik auf dem Balkon?

       

       

  2. Ich muss mich doch nicht in ein Lokal begeben wenn ich da nicht rauchen darf. Essen im Lokal ist seit einer Zeit eh für mich out. Wenn ich im Supermarkt die Wirte sehe die den letzten und billigsten vergifteten Dreck einkaufen um Feinkost daraus zu machen habe ich schon gegessen. Ich bin gerne essen gegangen aber so nicht.

    1. … da haste recht, den Mist isst man wirklich nur, wenn man mal absolut zum selbstkochen zu faul ist. Allein der Gedanke daran, dass die meisten Gerichte Fertigkost in Aluschalen in der Mikrowelle ratzfatz erhitzt, der letzte Industriedreck sind, lässt sowas wie Genuss verblassen.

      Also was da in den "Küchen" verbrochen wird, hat mit gesunder Ernährung so viel zu tun, wie echter Bergkäse mit Fusskäse. Bäh !!!

       

  3. Tja warum soll's euch besser gehen wie uns in DE. Rauchen verboten, der Gesundheit wegen. Damit du aber darüber nicht zu alt wirst geben sie dir Glyposat zu fre_sen. ? Ergebnis dasselbe. Nur empfindest beim Rauchen Genuss und das darf nicht sein.?

    1. also, ich muss mich hier mal als absoluter Genuss- und Suchtraucher outen. Lange empfand ich das Rauchverbot als absolute Einschränkung meiner vermeintlichen Freiheit, was perse ein Quatsch ist, weil ein Süchtler nicht frei ist.

      … und deshalb hab ich eingesehen, dass meine Sucht kein "muss" für andere sein kann. Deswegen kann ich seit längerem schon, ohne mir was abzubrechen, nach draußen gehn wenn ich rauchen will.

      Viele – so auch ich – vermissen beim Glas Wein oder Bier das rauchen. Das liegt daran, dass Alkohol die Blutgefäße erweitert und Nikotin sie vereengt, und dies einen ständigen Kick bescheert, den der Suchti schätzt.

      Nun denn, dann nehm ich eben mein Glas mit nach draußen, halte mich da trinkend und rauchend 10 Min. auf und kann entspannt zu meiner Gesellschaft zurückkehren.

      Tja, als Suchti muss man sich halt was einfallen lassen … und zwar ohne dass cleane darunter leiden müssten !

      … und es ist wirklich nur eine Sache der Erziehung und Angewohnheit. Komme ich in eine Räucherhöhle und soll da was essen, schmeckt es mir selbst nicht mehr. Und das, obwohl ich es liebte, während des Essens Tabakrauch zu riechen, das war für mich immer ein doppelter Genuss – sozusagen.

      Naja, und wenn erst Säuglinge und Kinder anwesend sind, verbietet schon der gesunde Menschenverstand das Rauchen – das ist ja sowieso klar wie Kloßbrühe, oder ?

      1. du hast dir EINFALLEN LASSEN, das glas mitzunehmen!

        mal davon, dass auf der strasse nur damen mit einer miserablen erziehung rauchen können, frage ich mich, ob dich dieser "einfall" nicht an deinementalen grenzen gebracht und den vakuum, der sich zwischen den ohren befindet überfordert hat. 

        1. DAS Vakuum befindet sich wohl eher zwischen Deinen Ohren und überfordert bist Du, weil Du nicht mal die Groß- und Kleinschreibung beherrscht.

        2. klar, geht man wie Du nur in Döner- und Imbiss-Buden muss man sich zum Rauchen auf die Strasse stellen.

          Dort wo ich einkehre gibt es gepflegte, überdachte Höfe, manchmal sogar mit Außenheizung extra für die Raucher, und gemütlichen Sitzecken für den Draußenplausch.

      2. Deswegen kann ich seit längerem schon, ohne mir was abzubrechen, nach draußen gehn wenn ich rauchen will.

        …aber drinnen im Warmen ist es schon schöner, oder? Da muss man die Kippe nicht mit klammen zittrigen Händen so reinhasten, stimmts? Und alle halbe Stunde die Gesellschaft wegen Sucht in der Stube sitzen lassen, wird auch irgendwann peinlich, unterstelle ich mal.

        Du redest Dir das Rauchverbot schön, weil Dir nichts anderes übrig bleibt! Gäbe es wieder Raucherlokale, gingest Du dort hin. Klare Sache!

         

        ÜBRIGENS:
        Ich bin für ein striktes Alkoholverbot in Gastwirtchaften.

        1.) mag ich es nicht, wenn andere sich in meiner Gegenwart besaufen.

        2.) kann ich den Geruch von Bier & Schnaps nicht ab.

        3.) ist öffentliches Saufen kein Vorbild für unsere Kinder.

        4.) bekommen ehemalige Alkoholiker, die beim Wirt nur gemütlich essen wollen, ständig Kopfkino aufgezwungen.

        5.) werden Personen, welche eigentlich nur einen gesunden Tee trinken wollten durch die Allgegenwart des Zellgiftes Alkohol in einer Gastwirtschaft verleitet, ihre Getränkebestellung u.U. anders aufzugeben, als ursprünglich geplant.

        6.) ist der öffentliche Verzehr von Alkohol eine bodenlose Respektlosigkeit gegenüber Angehörigen einer stark wachsenden Religionsgemeinschaft, bei denen Freitag schon Sonntag ist.

         

         

        1. Nö, keine klare Sache. Du musst nicht von dir auf andere schließen. Was ich mir antrainiere bleibt erhalten, zumal ein erzwungenes Passivrauchen ja auch in Tat und Einheit wirklich eine Körperverletzung ist und ich mich selbst auch nicht mehr in Rauchschwangeren Nebel-Lokalitäten aufhalten will.

      3. MonaLIsa@ Das freut mich. Ich erinnere mich noch an Zeiten, als auch in Konditoreien geraucht wurde. Die Kuchen, die man dort verspeiste oder mitnahm, hatten den Geschmack von Zigaretten! Von billigen Zigaretten.

         

  4.  

    Womit du dir die Kugel gibst,

    was du auch am Leben liebst.

    Stopf doch hinein was dir gefällt,

    solange es der Gürtel hält.

    Auch die Pfeife noch dazu,

    vielleicht hast du ja so bald Ruh.

  5. Eine von vielen ablenkungen-so macht man eine Gruppe schlecht-und Lernt dabei,wie weit man sonst noch in der bevormundung gehen kann.Andere Gruppen werden hervorgehoben /nichtraucher,Homosexuele,Lesben,Veganer,und was es sonst noch gibt/.Alles dreckige Spiel mit falschen Angaben.Als allein verusacher an Krebs ist Rauchen nie.Das wissen alle sg Mediziener aber schweigen/nicht alle/.Man weiss woher der Wind weht!

  6. Der Artikel spricht mir aus der Seele !

    Rauchverbot hin oder her – ich kann dazu nur sagen das es mich wahnsinnig geärgert das der Staat wieder mal den Bürgern und der Gastronomie in Deutschland vorgeschrieben hat was sie zulassen haben. 

    Bin zwar keine Raucherin mehr. Aber Fakt ist, seit das Rauchen in Kneipen verboten ist, gibt es das Kneipensterben. 

    Früher gab es hier in der kleinen Stadt wo ich wohne, viele kleinere Kneipen, dann kam das Rauchverbot – und heute gibt es fast keine Kneipe mehr !

    In Restaurants – Rauchverbot ist verständlich !

    Aber in Kneipen sollte es man den Wirten überlassen, und jeder Nichtraucher wird ja auch nicht gezwungen in eine Raucherkneipe zugehen. 

     

    1. Das stimmt allerdings auch wieder. Zu Beginn des Rauchverbots gab es bei uns noch Kneipen mit getrennten Räumen, das war dann aber irgendwie ziemlich ungesellig und so litten eben auch diese Lokale. In unserer Kleinstadt mit immerhin 15.000 Einw. existieren gerade mal 2 Pizzerien, 2 Kebabs, 1 ital. Eißdiele, 1 Grieche, 1 Chinese und nur 1 deutsches, sehr altbackenes Restaurant und eine Kneipe für die Jugend, das war's ! Keine reine Kneipe für Erwachsene und zum gutbürgerlichen essen gehn, muss man schon raus fahren. Eine Schande ist das !

    2. @ Emma

      In unserer Kneipe ( Dorf) hat der Wirt früher das Schild " Geschlossene Gesellschaft" an der Tür angebracht und schon konnte im Gastraum  geraucht werden.

      Vor 10 Jahern konnte in Konzertarenen im Aussenbereich  geraucht werden. Meistens war die Garderobe in der Nähe und die Jacken rochen dann sehr verqualmt.Das ist gut so , das zum rauchen rausgegangen wird,.Rücksicht nehmen auf die Leute, die nicht rauchen

      Was mich stört, und darüber wird nicht diskutiert, und die Politikdarsteller machen da nichts,das es überall Hunde gibt.

      So z. B. hatten wir in unserem Ort am Sonntag einen kleinen Weihnachtsmarkt. Da kamen Leute an und wollten ihre Hunde mit zum Kaffeetrinken in das Dorfgemeinschaftshaus nehmen.Ich habe ihnen dann höflich erklärt, das die Hunde hier nicht zu suchen haben. ( Die Hunde können nichts dafür , das ist das andere Ende der Leine, das dusselig ist)

      Oder in Restaurants, allgemein auf Weihnachtsmärkten , im Einkaufzenrrum werden Hunde auch gerne spazieren, gassi gegangen .Dort gibt es überall Essen, der Geruch. Hunde können viel besser als Menschen riechen, was muss das für eine Folter für den Hund sein.

      Überall wo Menschenansammlungen sind , haben Hunde nichts zu suchen ,

      Verfall der Sitten.

      Selbst bei einem Open Air Konzert habe ich Leute mit einem Hund gesehen.Dem Tier muss doch das Trommelfell geplatz sein.Da fehelen einem die Worte

      Ich sage" Irgendwann schaut dich ein Hund beim Schlachter aus der Auslage an".

      1. beim open air den Hund dabei … ja, wirklich, da fällt einem nix mehr ein. So'n echter Hippie kennt halt keine Gnade. Im Gegenteil, sind solche Verrückten auch noch davon überzeugt, dass der Wauwau es super findet mit seinem Mensch vor einer Mega-Watt-Anlage abzukreischen. Dem Hund dröhnen nach einer Woche noch die Ohren. Tierquälerei vom Feinsten !

        Kuh- oder Ziegenglocken, sind auch so was, da könnt ich ausflippen ! Bei jedem Schritt die volle Dröhnung, unfasslich ! Kein Wunder das solche armen Viecherl regungslos auf der Weide stehn. Aber dann kommt der Abtrieb und dem Bauer geht das Herz auf, wenn's in den Bergen hallt und scheppert. Und dann behaupten diese Tierquäler auch noch, die Glocken würden die Kühe beruhigen und sie könnten ohne gar nicht mehr sein, so schön hätten sie sich daran gewöhnt ….. !?!?!?

        Was ich so einem wünsche, dürfte klar sein : mehrfaches nicht abnehmbares Glockenpiercing an beiden Ohren und der Nase !

         

  7. Nicht um die Wirte, um die Gäste geht es doch vor allem. Wollen die Gäste geräuchert werden? Wollen die Gäste mit monokulturellem Gedudel in Dauerkriegsverbrechersprache Englisch hirnverseucht werden? Wollen die Gäste hochwertige Nahrung oder Billigfraß?

    Die meisten Gäste wollen saubere Luft; sie wollen sich entspannen oder miteinander plaudern und dabei ihren eigenen Takt wiederfinden; und sie wollen gut und bekömmlich speisen.

  8. Anderes Thema

    Guckst du : http://www.wochenblick.at: 

    1.VIDEO: Afrikaner rufen jetzt zum Ethno-krieg in Brüssel auf ! 

    Seit Wochen kommt Brüssel nicht mehr zur Ruhe – aber deutsche Leitmedien schweigen, warum wohl ?! 

    2.Jetzt hat der ( Staatssender) ORF den EU- Bauer Manfred Tisal wegen seinen Aussagen bei Facebook über Flüchtlinge – gefeuert ( Video gucken ).

    3.Journalisten packen aus: ( Video ) Warum wir nicht die Wahrheit sagen dürfen 

  9. Naja, es ist ja unstrittig, dass Rauchen extrem ungesund ist. Von daher ist das Rauchen in geschlossenen Räumen im weiteren Sinne eine Körperverletzung der Raucher an den Nichtrauchern. Da kann der Staat eingreifen – und sollte er meiner Meinung auch.

    Effektiver halte ich darüber hinaus eine radikale Bekämpfung dieser verbrecherischen Ausbeutung durch Verbot von Zigaretten. Der Staat sollte Parasiten-Firmen wie Philip Morris das Geschäft verderben.

    Dieses Verbot könnte über ein Auslaufen der Rauchergeneration umgesetzt werden. Dazu würde der Staat via Gesetze durchsetzen, dass Raucher zwar weiterhin Zigaretten bekommen – doch der Verkauf an potentielle Neuraucher wird unter Androhung extrem hoher Gefängnis-Strafen verboten. Die Raucher werden registriert und nur wer registriert ist, bekommt Zigaretten – sonst niemand.

    Nachdem die Raucher ausgestorben sind dürfte das Zigarettenproblem aus der Gesellschaft verschwunden sein.

      1. Nö. Alkohol und Rauchen ist nicht das Gleiche.

        Rauchen braucht kein Mensch, das ist nur ein künstlich über Werbung initiiertes Bedürfnis.

        Alkohol hingegen ist ein seelisches Bedürfnis. Da geht es um Stimmungserhöhung sowie um Abfederung von depressiven Phasen. Das wollen die Leute schlicht.

        Ist quasi ein Bürgerbegehren bzw. der demokratische Mehrheitswille, der nicht diskutierbar ist.

        1. Richard, nicht dein ernst !?

          Alkohol verstärkt "depressive Phasen" !

          Wer solche Phasen hat braucht frische Luft und Bewegung, aber ganz sicher keinen Alkohol.

          … und Rauchen ist auch kein "Bedürfnis", sondern eine echte Sucht … eben genauso, wie regelmäßiges Trinken oder Drogen einfahren.

          1. Hm..das würde erklären warum mein Daddy immer jesoffen hat..die Depressionen wurden nie besser.

            Vielleicht hätte er doch mal versuchen sollen aufzuhören..aber er war leider nich grad ein Fels in der Brandung.

            Ick trink jetzt erstmal ein Glas Milch zur Stärkung.

            Prost.

          2. "Depressionen" / "depressive Phasen" / "manisch-depressiv" / "krankhafte Melancolie" u.a., alles sehr verschiedene Krankheitsbilder. Viele trinken auch einfach nur weil sie unter Angstneurosen leiden, gerade für Männer sind sie sehr schwer einzugestehen.

            … und ein Trinker kann nicht "versuchen aufzuhören", der braucht einen klinisch überwachten Stoffentzug. Das ist kein Spaziergang, da geht es richtig zur Sache. Ohne Arzt und Medikamente ein echtes Risiko !

          3. Grundsätzlich hast Du da sicher recht, es gibt jedoch auch kurze Stimmungsabschwünge, bei denen Menschen mal einen Rausch als Stimmungskrücke brauchen und wo das auch funktioniert.

            Wenn z.B. mal in einer Woche trotz größtem Fleiße irgendwie alles schief gelaufen ist, oder die Freundin einen verlassen hat, dann ist es das einzig Senkrechte, sich Freitag Abend den Gerstensaft die Kehle runter laufen zu lassen, bis einem der Ramsch vor den Augen verschwimmt. Eine Auszeit nehmen. Das tut schon mal ganz gut.

            "Der Gerstensaft macht, dass ich schwebe,

            auf Geistes Flügeln – Gott ich lebe!"

             

        2. @ Richard

          …ist denn heute schon 1. April?

          Als Raucher wird man immer ein bisschen für blöd gehalten.

          Man wird blöd gefragt: Warum rauchst Du?

          Ich bezahl die Zigareten selbst, bettle niemanden an.

          Leute ,die trinken, werden so etwas nicht gefragt.

          Ich bin dafür, das auf den Alkoholflaschen auch so tolle Bilder sind, wie auf den Zigarettenschachteln.

          Warum machen da die Politikdarsteller so einen Unterschied?

          Hat die Alkohol-Lobby mehr Einfluss?

          1. Die Bilder und Sprüche sind echt Oberkrass !!!

            … es soll ja schon Menschen gegeben haben, die wegen einer permanenten Bild- und Sprach-Suggestion überhaupt erst krank wurden.

            So betrachtet, gälte es zu überlegen ob man die Gesetzemacher nicht wegen vorsätzlicher krankmachender Suggestivmaßnahmen anzeigen sollte. Wundert mich, dass da noch kein Psychologen-Fritze drauf gekommen ist, gerade die arbeiten doch mit Suggesstionen.

  10. Was überaus bedenklich ist: Dass es die Rechten sind welche den RauerInnen das Rauchen in Lokalen erkämpfen. Und den RaucherInnen scheint es egal zu sein, wer da für ihr Genusswohl kämpft (wo die Wirte in diesem Fall politisch stehen, das ist eindeutig zu erkennen); des Weiteren werden nächstens die Blau-Braunen wohl die AutofahrerInnen in ihr Lager zu ziehen haben (Diesel usw. und auch das wird in Österreich gelingen). Und dann … wer sind dann die Nächsten? Oder … reichen die RaucherInnen und die AutofahrerInnen schon für eine absolute Mehrheit im Parla … (die willfährigen Fremden- und AusländerhasserInnen werden garantiert bei der Stange bleiben).  

  11. "Blau-Braunen" – das ist so intelligent, wie bei den SPDlern von Kommunisten zu sprechen.

    Indifferenziertheit ist eine Version von Fakenews.

    1. man kann sich auch totdifferenzieren, heuer eine sehr beliebte Stagnationswaffe. Wer ewig und drei Tage differenziert, findet nie ein Ende und damit auch keinen Standpunkt.

  12. Kann man Rauchen auch anders sehen: Jeder der will, soll es tun, ob er krank wird dadurch oder nicht, sieht er dann, wenn man nichts mehr ändern kann. Haben manche gute Gene, leben gesund, denen tut das Rauchen nichts, vielleicht. Gibt es aber Leute, die schon eine Bronchitis kriegen, wenn sie im 2.Stock eine Zigarette im Erdgeschoß riechen. …Gibt außerdem genug Gifte, mit denen jeder zutun hat, ohne daß er es merkt.Kommt dann zu dem Nikotin dazu.  Nur das Rauchen macht nicht krank. Sicher nicht…..Würden die Raucher Rücksicht nehmen auf Nichtraucher, sich immer überlegen, daß Zigarettenrauch immer  dort hingeht, wo keiner ist. Ist auch im Freien so. Braucht eine Zeit, bis der abzieht. Kommt frische Luft in eine Rauchkammer, drängt zuerst die Luft den Rauch weiter in den Raum, der verteilt sich dort hin, wo keiner ist, geht dann erst ins Freie. … Geht Wind, bekommt man sicher den Rauch ins Gesicht. O.k….. Nehmen Raucher Rücksicht und glauben  nicht, daß es zu ihrer Freiheit gehört zu rauchen, wo sie wollen, dann denken sie auch daran, ob nicht Nichtraucher die Freiheit haben, Luft ohne Nikotin überall einzuatmen. Überlegungen unnötig wie immer: der Rücksichtslose siegt. Ganz gleich wo.Soll jeder sich selbst und die Umgebung verstinken solange er kann. …….Die neuen Zigaretten machen außerdem eine Rauchwolke, daß man glaubt, ein Wolkenkratzer brennt. Wirklich ein Vergnügen. Zuzeln wie ein Kind im Kinderwagen. Viel Spaß. Dürfte das Rauchen mit dem am Schnuller nuckeln im Kindesalter viel zu tun haben. Ist außerdem eine Krankheit, eine Sucht. Man kann als Raucher auch eine Zeit ohne zu sterben, auf Nikotin verzichten. Wenn nicht, ist die Abhängigkeit schon sehr groß, unheilbar. Mir ist gleich,ob  jemand raucht. Man kann auch ausweichen und die Zuzler allein lassen. Als Medizinerin habe ich einmal geglaubt, daß man mit Rauchern reden kann. Ist so wie wenn man mit Wänden redet. Erfolglos.

    1. Ich sprach mal zufällig mit einer Frau, die gerade auf dem Weg war ihren Mann in der Klinik zu besuchen. Sie erzählte mir, ihr Mann hätte vor sieben Jahren mit dem Rauchen aufgehört und trotzdem Lungenkrebs bekommen.

      Weiterhin, dass der Prof. ihres Mannes sagte, er hätte schon oft beobachten können, dass nach ca. 7 Jahren der Abstinenz ein Lungenkrebs auftritt und er sich nicht sicher wäre, ob es in Anbetracht einer solchen, gewissen Häufigkeit, nicht vielleicht doch besser sei, gemäßigt weiterzurauchen. Das Phänomen erklären, könne er aber nicht.

      Da war ich aber ziemlich buff !

    2. … und ja olga, es stimmt, Rauchen hat was mit Schnuller nuckeln zu tun. Deshalb wäre es vielleicht angebracht die blöden Schnuller abzuschaffen. Wenn das Baby zahnt, also etwas zum draufrumkauen braucht (Druck lindert den Schmerz) oder zur Beruhigung nuckeln will, nimmt es automatisch den Daumen oder einen Bettdeckenzipfel.

      Schon doof, dem Baby oder Kleinkind prophylaktisch immer wieder den Schnuller in den Mund zu schieben, so nach dem Motto : bevor du überhaupt anfängst zu quengeln, geb ich dir schon mal das Instrument, meine Allzweckwaffe.

      Babys wollen und brauchen in den Wachphasen Aufmerksamkeit, schließlich drängt es sie dazu, so schnell wie möglich die neue Welt für sich zu erschließen. Fehlt sie, beginnen sie mit verhaltenem Quengeln auf sich aufmerksam zu machen, kommt dann nix, weinen sie, kommt dann immer noch nix, schreien sie – alles ganz normal !

      Und jetzt kommt die fatale Geschichte mit dem Schnuller, der schon in der Quengelphase verabreicht wird. Das Baby lernt : der Schnuller ist mein Ersatz für Aufmerksamkeit, Fürsorge, Ansprache, Beschäftigung, Lernen, Körperkontakt und Liebe !

      Später wird daraus, das nuckeln an der Zigarette ! – und das obwohl feststeht, dass Nikotin den Körper Stresshormone ausschütten lässt, also das Gegenteil von Beruhing bewirkt.

      Tja, und wenn es nun im weiteren Verlauf des Heranwachsens ganz dumm läuft, die Eltern also beide arbeiten müssen, oder viele Geschwister da sind, oder schon die Eltern so geprägt wurden, oder das Kind mit ihrem eigenen Qualmen schon konditionieren und körperlich abhängig machen, und oder anderes, oder alles zusammen, tja dann, werden solche Kinder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus vielen vermeintlichen überlebensnotwendigen Gründen zu Rauchern und Kettenrauchern.

      Eine wirklich fatale Sache, die mit dem Schnuller !

       

      1. … übrigens sieht man bei den Naturvölkern keine Schnuller oder ähnliches. Die Mütter tragen ihre Babys in Tragetüchern mal vor dem Bauch, mal auf dem Rücken immer bei sich, die Zwerge nuckeln zwischen den Stillzeiten an ihren Fingern und sehen sehr zufrieden aus.

        Auch das Babys in ihr eigenes Bettchen verbannt werden, ist ein absolutes no go. Ich kannte eine Psychologin, die hat ihrem Sohn gestattet, solange mit ihr in ihrem Bett zu schlafen, bis er von ganz alleine in ein eigenes wollte. Da war er dann "schon" sechs Jahre alt !

        Wollte sie mit ihrem Partner Sex, machten sie das außerhalb der Schlafenszeiten. Im gemeinsamen großen Bett, wurde nur geschlafen und gekuschelt (naja, vielleicht auch mal still und leise, wenn das Kind fest schlief). Überträgt man dies nun auf die reduzierte Lebenszeit von Tieren, dann sind die sechs Jahre durchaus vergleichbar mit der Zeit in der Säugetierkinder bei ihrer Mutter schlafen.

        Schlimm ist das, der Mensch meint dauernd er müsse das Rad neu erfinden und agiert dabei gegen seine eigene Natur.

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