Welche Staaten haben welches Gewicht innerhalb der G20, darf man sich fragen. Manche Staaten sind mächtig, andere ohnmächtig. 

Von Viribus Unitis

Es sind vor allem Polit- und Wirtschaftsblöcke die die G20 bestimmen. Im Rahmen dieser Mitgliedschaften sieht man die Vernetzungen in die die einzelnen Länder eingebunden sind. Vernetzungen die mitbestimmend dahingehend sind, wie die Machtverhältnisse zwischen den Staaten aufgeteilt sind, und vor allem auch dahingehend, welcher Macht- Umfang einem Staat zuzurechnen ist.

Es sind vor allem Polit- und Wirtschaftsblöcke die die G20 bestimmen. Einerseits die G7, die EU (Europäische Union), die BRICS und der mächtigste Wirtschaftsblock der Welt, die SCO (Shanghai Cooperation Organisation). Ein Sonderclub ist noch zur Gänze in den G20 vertreten, jener der Veto- Mächte im UN-Sicherheitsrat (UN-VM). Ein exklusiver Club, nur fünf Länder weltweit gehören Ihm an.

In der SCO, deren Führungsmächte Russland und China sind, gibt es ein dreistufiges Mitgliedsranking. Zuerst wird man SCO-Dialogpartner, dann SCO-Beobachter und erst dann steigt man auf zum SCO-Vollmitglied. Die SCO umfasst aktuell ca. 3,2 Milliarden Einwohner / Konsumenten, also 43,5 % der Weltbevölkerung. Zum Vergleich: die G7 haben gesamt nur ca. 1,03 Milliarden Einwohner / Konsumenten, vertreten also nur 14 % der aus 7,35 Milliarden Menschen bestehenden Weltbevölkerung.

Auch der aus nur fünf Ländern bestehen die BRICS-Verband, dem Akronym für Brasilien-SCO-Russland-SCO-Indien-SCO-China-Süd-Afrika, gehört zur Gänze den G20 an. Auch hier ist die SCO mit drei Ländern vertreten. Die BRICS vertreten 3,107 Milliarden Menschen – also 42 % der gesamten Weltbevölkerung.

S. g. Leser, bei den nachfolgenden Aufzählungen sind die Staaten jeweils mit Ihren Mitgliedschaften gelistet. Das mag verwirrend sein für manche Betrachter, ist aber notwendig, um den Macht-Status des jeweiligen Landes – und seines Repräsentanten – richtig einzuschätzen. Es sind keine leeren Titel die die Staaten hier mitschleppen. Es sind Machtpositionen die man unbedingt in die Bewertung der Mächtigkeit eines Staates mit einfließen lassen muss.

G20: Drei- stufige Macht- Pyramide mit Deutschland als Kellerkind

Wichtigster Teilnehmerblock ist die Welt-Führungs-Quadriga, bestehend aus UN-VM+BRICS+SCO-China, BRICS+SCO-Indien, UN-VM+BRICS+SCO-Russland und den UN-VM+G7-USA. Drei der vier Quadriga-Mitglieder sind SCO-Mitglieder, also Shanghai Cooperation Organisation Vollmitglieder, wobei China und Russland auch die Führungsmächte innerhalb der SCO sind. Drei der vier Mitglieder sind BRICS-Mitglieder. Drei der vier Quadriga-Mitglieder sind UN-Vetomächte.

An zweiter Stelle der Wichtigkeit stehen die regionalen Führungsmächte (RFM). BRICS-Brasilien (RFM Südamerika), BRICS-Südafrika (RFM Afrika), Saudi-Arabien (RFM Arabien) und die regionalen Führungsmächte in Europa, UN-VM+G7+EU-Frankreich, UN-VM+G7+(Brexit-EU)-Großbritannien.

Mit dabei bei den G20 sind G7+EU-Deutschland, G7-EU, also die Europäische Union selbst (514 Mill. Ew.), G7+EU-Italien (60,5 Mill. Ew), G7-Japan (127 Mill. Ew), G7-Kanada (35,5 Mill. Ew), Mexico (119,5 Mill. Ew), Argentinien (43 Mill. Ew), Türkei (77,5 Mill. Ew.), Südkorea (50,5 Mill. Ew), Indonesien (251,5 Mill. Ew), Australien (23,5 Mill. Ew). Diese Staaten sind mit dabei. Sie sind nicht jene die den Fortgang der Ereignisse bestimmen, es sind Staaten bei denen man denkt das es gut ist, dass sie dabei sind, die aber keine Exekutivmacht für sich reklamieren können.

Deutschland: Rasanter internationaler Niedergang und Merkel als nützliche Idiotin

Das ehemals mit viel Vertrauen (Kohl-Jahre) in die Welt gestartete Deutschland ist nun nur mehr Mitläufer im Kreis der Mächtigen. Vertrauen ist hart zu erarbeiten, aber leicht und schnell zu verspielen. Kohl hat hart jenes Vertrauen aufgebaut, welches Merkel in lockerer Leichtigkeit schnell wieder verspielte.

Man mag sich fragen, warum man nicht auch Deutschland als europäische Führungsmacht listet. Deutschland beherrscht über seine Wirtschaftsmacht Europa und lenkt die EZB – das ist doch das mächtigste Land Europas könnte man denken. Könnte. ist aber nicht so. Wirtschaftliche Macht ist nicht alles, wichtig ist auch die politische Macht. Diese leitet sich aus Mitgliedschaften und Funktionen und den daraus entstehenden Macht-Möglichkeiten ab und den Aktivitäten die das Land gesetzt hat, also wie viel Vertrauen andere Staaten in die Führungsqualitäten des Landes haben.

Frankreich und Großbritannien sind hier bei weitem als größere europäische Schwergewichte zu behandeln als Deutschland, das zusätzlich durch eine ungeschickte Politik Merkels, sein politisches Gewicht in Europa verloren hat. Die Anti-Trump-Linie wird von Briten und Franzosen nicht mehr verfolgt – nur Merkel bleibt noch drauf. Und vor allem: wer geht nach dem Flüchtlingsdesaster politisch noch mit den Deutschen mit, wer hat noch Vertrauen in die Führungsqualitäten der Deutschen?

Deutschland ist nur mehr als nützlicher Idiot brauchbar. Die Chinesen bilden mit Merkel eine Allianz um den freien Welthandel zu promoten. Jener freie Welthandel, der andere Mitglieder der G20 gerade wirtschaftlich das letzte Hemd kostet. Es ist ein Gegengewicht zu Trumps „Make Amerika great again“, einem Slogan dem sich zwischenzeitlich abgewandelt auch Briten und Franzosen angeschlossen haben.

Die Briten bedauern zwischenzeitlich, dass Ihr „British Steel“ in der Corus Steel Group aufgegangen ist, British Steel hatte mit der Koninklijke Nederlandsche Hoogovens en Staalfabrieken (KNHS) zur Corus Group fusioniert, die heute Tata Steel Europe heisst, weil sie 2006 vom indischen TATA-Konzern übernommen wurde.

Zwischenzeitlich hat Tata Steel Europe sein Interesse an einer Fusion – eigentlich korrekt – einem Kauf des deutschen Stahlgiganten Thyssen-Krupp bekundet. Das freut die Belegschaft zwar nicht, aber Merkel ist ganz happy, zeigt es doch, wie gut der freie Welthandel für die deutsche Wirtschaft ist. Das Handelsblatt dazu: Tatsächlich bieten die Wirtschaftsbeziehungen zum indischen Subkontinent genau das, wovon Merkel den US-Präsidenten nicht überzeugen konnte: eine Partnerschaft, von der beide Seiten profitieren. „Wir wollen ein fairer Partner für Indien sein und die wirtschaftlichen Beziehungen weiter vertiefen“, sagte die Kanzlerin.- Zitat Ende.

Der berühmte Krauss-Maffei-Konzern wurde – ausgenommen die Rüstungssparte – von der chinesischen ChemChina übernommen. Welch ein Glück dieses Ergebnis des freien Welthandels, wird Merkel gedacht haben.

Österreichs einstiger Stahlgigant VÖEST gehört heute nach einem Zwischenspiel bei Siemens zum südkoreanischen Stahlgiganten Samsung. Also Österreicher und Deutsche können doch froh sein, wenn Ihre Stahlkonzerne und anderes in ausländischen Händen sind – so der Tenor von Merkel. Naja, sieht jeder anders.

13 COMMENTS

  1. Ach was, die Bundestrerrorraute sieht sich doch selber als die mächtigste Frau im Universum! Was schon mal wirklich gut ist, ist das sich das linke Gesindel und die Bullen gegenseitig auseinder ficken werden, dafür sind die Linken dann auch mal zu etwas gut! Ich werde mir Chips kaufen und die Show genießen!

  2. die rattenrepublik und es wird sich nichts ändern. nun es ist so wie einige schreiben, das deutsche volk voran das lumpenproletariat hat versagt, total versagt. jeder mit bischen verstand wusst schon bei kohl das die merkel der verlängerte arm von honecker ist. ihre aufgabe die zertrümmerung der BRD. ihren ersten schaden verursachte sie als umweltministerin. ca 1 milliarde euro. keiner hat was gesagt. heute macht sie so nebenbei einen g-20 gipfel für 250- millionen, wieder sagt niemand ein wort. wieviel schulen kann man davon bauen? meine stromrechnung war 80 euro mehr als im vorigen jahr, bei gleichen verbrauch, verursacht von merkel mit dem gehirn einer knallerbse.

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