An der SPD-Spitze glaubt man nicht daran, dass die GroKo Weihnachten überleben wird. Selbst Scholz gibt der Koalition kein halbes Jahr mehr.

Von Michael Steiner

Eine Überprüfung der GroKo steht laut Koalitionsvertrag ohnehin im Herbst an. Doch innerhalb der SPD scheint man diese bereits abgeschrieben zu haben. Zumindest beruft sich der „Focus“ diesbezüglich auf „SPD-Kreise“. Das heißt, wohl direkt von der Parteispitze. Damit sind auch die Tage der Angela Merkel als Bundeskanzlerin gezählt.

Selbst Olaf Scholz, seines Zeichens stellvertretender SPD-Vorsitzender und Bundesfinanzminister, geht von einem Scheitern der Koalition mit der Union noch in diesem Jahr aus. Demnach habe der bislang vehemente Unterstützer der Großen Koalition bei einer internen Sitzung gesagt, dass die GroKo „Weihnachten nicht mehr erleben“ werde.

Offenbar ist demnach der Druck innerhalb der Partei inzwischen zu groß. Den Sozialdemokraten ist es kaum möglich, sich gegen die Union durchzusetzen und steuert in den Umfragen bereits auf die Zehn-Prozent-Marke zu. Auch die Themenführerschaft durch die Grünen schadet der einstigen „Volkspartei“.

Die Deutschen dürfen sich nun darauf einstellen, bereits im kommenden Frühjahr den Bundestag neu zu wählen. Die „GroKo“ wird dann Geschichte sein, während Schwarz-Grün oder Grün-Rot-Rot wohl wahrscheinlich folgen werden.

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10 thoughts on “Die GroKo ist am Ende”

  1. Das hört sich doch schon mal gut an und wenn die Schwarzen der Versuchung unterliegen mit den grünen Marxisten eine Koalition einzugehen, werden sie das gleiche Schicksal erleiden wie die Roten, denn noch widersprüchlicher kann dann so eine Verbindung garnicht sein, zumal dann die Obermarxistin weg ist und keine zwingende Notwendigkeit mehr besteht ihren Kurs beizubehalten, der ehedem völlig abnormal war und von Haus aus auch nie das Geschäft der Schwarzen war, da bietet sich naturgemäß eine lockere Verbindung mit den Blauen und Gelben an, alles andere wäre wieder die Bürger gegen den Strich bürsten und das werden sie sich spätesten bei der übernächsten Bundestagswahl nicht mehr gefallen lassen.

    1. Es kommt nichts Besseres nach.
      Das ist bereits fix.
      Bevor sich eine Wende über demokratische Strukturen vollziehen kann, muß dem ein Volksaufbauprogramm vorangehen.
      Das Gegenteil dessen nimmt aber weiteren Raum ein.

  2. ……..und Zitter-Merkel auch…..je eher sie sich endlich nach Südamerika absetzt, umso besser für uns…. allerdings gehört sie erst mal vors Gericht nach Den Haag.

    1. Die setz sich nicht nach Südamerika ab. Dort interessiert sich keine S. für ein deutsches Fräuleinwunder dieser Art.
      Dort gilt sie nämlich nichts. Null!

        1. Einmal solange im Rampenlicht, immerzu ein Rampens..
          Diese Art Leute könnten zwar auf der Politik entfernt werden, aber sie kriegen ihrerseits die Politik und das Drumherum nicht mehr aus dem Kopfe.
          Angefüttert, geprägt – auch sie.

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