Deutschland als Um-Weltretter: Verlorene Liebesmüh oder vorausschauendes Vorgehen?

Die BRD nimmt bei der weltweiten Energiewende meist eine Vorreiterrolle ein – doch angesichts ungebremster Verbräuche in anderen Ländern gereicht das oft nur zu Spott. Doch stimmt es – sind Deutschlands Energiesparbemühungen verlorene Liebesmüh angesichts Verbrauchsgiganten wie China?

Von Redaktion

Stammtischparolen anno 2016: „Wir zahlen uns dumm und dämlich, damit sie Deutschland mit Windrädern verschandeln und in China blasen sie so viel Dreck in die Luft, dass man die Hand vor Augen nicht sieht – als wenn wir alleine die Welt retten könnten“.  Zugegeben, auf den ersten Blick ist die Logik einer solchen Argumentation nicht von der Hand zu weisen – Deutschland ist vergleichsweise klein und hat wenige Einwohner. Dass solche Sprüche dennoch eine Milchmädchenrechnung sind, will der folgende Artikel beweisen.

Die Sache mit der Fläche

Von Gegnern des „deutschen Weges“ wird immer wieder angeführt, dass Deutschland einfach zu klein sei, um durch seine Maßnahmen einen wirklich wirkungsvollen Beitrag zur Reduktion von Umweltschäden beizutragen – rein formell stimmt zumindest ein Teil dieser Argumentationskette:

Das bedeutet, Deutschland ist von diesen ausgewählten Industrienationen bzw. Schwellenländern zwar das flächenmäßig kleinste, ist aber gleichsam dicht besiedelt. Und dieser letztgenannte Punkt wird von vielen nicht in ihre Argumentationskette mit aufgenommen. Ja, Deutschland ist in der Tat klein, aber pro Quadratmeter tummeln sich hier mehr Einwohner als in China.

Der Energieverbrauch

Bild: fotolia.com / © harvepino
Doch die Besiedlungsdichte alleine reicht noch nicht aus, um zu erklären, warum Deutschlands Alleingänge schiere Notwendigkeit sind. Die Bundesrepublik ist zutiefst industrialisiert, genauer gesagt sind wir die aktuell viertgrößte Volkswirtschaft der Welt.

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Das wiederum spiegelt sich auch im Energieverbrauch wieder, bei dem Deutschland auf dem siebten Platz der Weltrangliste liegt – gleich hinter Kanada, das aber flächenmäßig vergleichsweise gigantisch ist. Das bedeutet also, obwohl die BRD ein kleines Land ist, haben wir einen, rein auf die Fläche bezogenen, großen Energiehunger. In der Tat liegen vor allem die USA und China zwar weit voraus auf der Negativskala, doch würde Deutschland keine Sparmaßnahmen ergreifen, würden eben nicht nur, wie von Kritikern angeführt, kaum spürbare Mehrverbräuche generiert, sondern gewaltige.

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Und diese Tatsache lässt sich sogar auf Länderebene herunterbrechen. Der Verbrauch von Energie der Bundesländer ist im Vergleich mit ganzen Nationen teilweise erheblich. Brandenburg etwa benötigt ähnlich viel wie die Slowakei, in NRW wird täglich so viel Energie verbraucht wie im gleichen Zeitraum in ganz Polen (das mit 315.000km² nur unwesentlich kleiner als Deutschland ist). 16 Bundesländer gibt es und jedes einzelne davon trägt mehr zur energiebedingten Schadstoffbelastung der Welt bei, als so manches EU-Land.

Ergo, das „ach so“ kleine Deutschland trägt dank seines Industrialisierungsgrades einen ganz erheblichen Anteil an der weltweiten Schadstoffbelastung sowie den dadurch ausgelösten Problemen mit dem Klima. Und genau deshalb hat es sehr wohl große Auswirkungen, wenn bei uns eingespart wird.

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Vorreiter

Ein heute eher negativ angesehenes Sprichwort lautet „am deutschen Wesen soll die Welt genesen“. Deutschland wird eine Vorreiterrolle zugesprochen, an dem die Welt sich ein Beispiel nehmen sollte. Doch was damals nationalistische Gründe hatte, bekommt in Sachen Umweltschutz eine neue Bedeutung. Denn hier kann und muss die BRD tatsächlich ein „deutsches Wesen“ repräsentieren, an dem vielleicht nicht die Welt genesen, aber sicherlich ein Stück besser wird.

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Momentan gibt es auf der Erde rund 40 Schwellenländer. Staaten, die auf dem besten Weg sind, wirtschaftlich in den „Kreis der Großen“ vorzustoßen, in dem sich Deutschland seit Jahrzehnten befindet. Genau an dieser Stelle muss Deutschland Vorbild sein – es ist nur allzu verständlich, dass die Einwohner Südafrikas, Argentiniens und Mexikos, um nur einige Schwellenländer zu nennen, in ihrer wirtschaftlichen Prosperität auf ein ähnliches Level kommen möchten – wer will es Menschen verübeln, dass sie sich sozial verbessern wollen?

Bloß kann bereits heute der Energiehunger der bestehenden Industrienationen nur unter allergrößten Schwierigkeiten für die Natur aufrechterhalten werden – wir leben praktisch auf Pump, denn was betrieben wird, um in den USA, in Deutschland, Japan oder China die Stahlöfen, die Fabriken, die Haushalte am Laufen zu halten, ist Raubbau in Reinform.

Und nun stelle man sich vor, wenn sich zu dieser Liste der energiehungrigen Länder noch 20 oder mehr weitere hinzugesellen würden – es würde über kurz oder lang zum Zusammenbruch führen, weil die Erde nur einen bestimmten Prozentsatz an Großverbrauchern verträgt.

Genau an dieser Stelle ist Deutschland der ideale Vorreiter. Denn wir haben weltweit einen sehr guten Ruf als innovatives, fleißiges Land. Was das „kleine Deutschland“ vormacht, machen andere Länder allzu gern nach. Wenn wir nun zeigen, dass es möglich ist, trotz einer extrem hohen Industrialisierung, hohem gesellschaftlichen Wohlstand und großer Bevölkerungsdichte erfolgreich unseren Energieverbrauch

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  • durch regenerative Energieträger zu befriedigen,
  • pro Kopf zu senken, ohne dass es sich auf den Wohlstand / Komfort negativ auswirkt,

ist das ein leuchtendes Signal für sämtliche anderen Staaten – auch die, die weit mehr als wir verbrauchen. Denn alle sehen dann „dort zeigt jemand, dass es möglich ist, eine gigantische Wirtschaftsleistung zu erbringen, seine Bevölkerung in Wohlstand leben zu lassen und trotzdem nicht das Klima zu ruinieren“.

Damit werden die heutigen Alleingänge Deutschlands zu einem Multiplikator nach bestem Schneeball-Prinzip. Jetzt machen wir vielleicht wirklich noch Alleingänge. Doch jeder Fortschritt benötigt einen Mutigen, der den ersten Schritt macht.  

Deutsche Einzigartigkeiten

Zudem sind wir auch noch aus einem anderen Grund ein sehr guter Vorreiter als Umweltretter. Denn in Deutschland gab es, abgesehen von der Kohle, nie wirklich ausreichende Energieträger – wir müssen seit geraumer Zeit schon Energie von außen importieren, um unsere Verbräuche zu befriedigen. Und dieser Trend hat sich in den vergangenen Jahren seit der Wiedervereinigung eher noch verstärkt.

  • Jedes Mal, wenn es in Russland politisch kriselt, befürchten hierzulande einige, man könnte uns den Erdgashahn zudrehen – denn von dort stammt das meiste der 87,9% unserer Erdgasverbräuche, die wir importieren müssen.
  • Jedes Mal, wenn in den ölproduzierenden Ländern politische Umwälzungen stattfinden, schlägt sich das bei uns an den Zapfsäulen nieder, denn bis auf 0,4% müssen wir unseren gesamten Mineralöl-Durst durch Importe stillen.

Deutschland ist so abhängig von Energielieferungen wie wenig andere Länder innerhalb des Kreises der Industrienationen – nur die Braunkohle, die nicht nur bei der Verbrennung, sondern auch Gewinnung gigantische Umweltschäden hinterlässt, können wir hierzulande in einer solchen Menge aus dem Boden holen, dass wir sie sogar exportieren. Und auch wenn der sächsische Ministerpräsident Tillich gerne daran festhalten würde, steht die Tatsache im Raum, dass jede Abhängigkeit ein Land politisch angreifbar macht.

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Und nun stelle man sich ein anderes Szenario vor. Ein Deutschland, das praktisch alle nennenswerten Energieverbräuche durch konsequenten Einsatz regenerativer Energien selbst stillen kann. Ein Deutschland, das keinem Regime gegenüber Konzessionen machen muss – nur, weil dort das aus dem Boden geholt wird, ohne das die hiesigen Firmen und Privatleute nicht leben können. Ein Deutschland, das energetisch vollkommen autark ist und deshalb bei weltpolitischen Fragen eine ganz andere, weil unabhängige Meinung vertreten kann. Ein solches Deutschland könnte der große Vermittler werden, der nicht in komplex versponnene politische Ränkespiele verwoben ist, sondern ob seiner Unangreifbarkeit über diesen Dingen steht.
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Und da Deutschland zwar viel Energie importieren muss, aber eben nicht nur das einzige Land ist, das auf dieser Ebene abhängig ist, könnte uns hier abermals eine Vorreiterrolle zukommen. Das eines Landes, das zeigt, dass Emanzipation von weltpolitischen Blöcken ohne Nachteile möglich ist.

Mit dem Handy das Smart Home steuern

Zugleich muss eine weitere Realität der heutigen Zeit akzeptiert werden. 1950 bestand der Energieverbrauch eines Haushalts vornehmlich darin, ihn im Winter warm zu halten, zu kochen sowie einige Glühbirnen und das Radio in Betrieb zu nehmen.

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Doch je weiter die Digitalisierung voranschreitet, desto größer wird der Verbrauch, sowohl insgesamt als auch pro Kopf. Noch vor wenigen Jahren gab es in einem Haushalt einen PC, von dem aus alle Familienmitglieder ins Netz gingen – den gibt es auch heute noch. Bloß hat jetzt jeder zweite Deutsche ein Smartphone, jeder dritte ein Tablet. Jeder hat einen Radiowecker und ein Haushalt mit nur einem Fernseher ist eine echte Seltenheit – weil zudem auch noch DVD-Player, Digitalreceiver und, und, und, am Stromnetz hängen.

Die Hersteller tun (hauptsächlich durch Gesetzesdruck) viel, um ihre Geräte energiesparender zu machen. Dennoch ist es eine Tatsache, dass wir Jahr für Jahr pro Kopf immer mehr Energie benötigen, weil der Technisierungsgrad immer weiter voranschreitet und wir als Erstweltland diejenigen sind, bei denen Neuerungen als erstes eintreffen.

Anders ausgedrückt, es wird in Zukunft immer mehr Strom pro Kopf benötigt werden, weil immer mehr elektronische Gadgets hinzukommen. Deren Verbrauch lässt sich nur bis zu einem bestimmten Punkt reduzieren, ergo muss auch hier das Unvermeidbare durch regenerative Energien sichergestellt werden, um den Ausstoß von Treibhausgasen nicht noch zu vergrößern.

Fazit

Das kleine Deutschland über dessen Sparversuche alle großen Verbraucher nur lachen, weil wir alleine wenig bis nichts bewirken – das ist nicht mehr als Theorie in den Köpfen derer, die die Schuld immer bei anderen verorten. In Wahrheit ist Deutschland nicht nur einer der größten Energieverbraucher weltweit, sondern eine Wirtschaftsmacht, die in den meisten Staaten als positives Vorbild gilt. Was wir schaffen, wird gerne kopiert. Aus diesem Grund sind wir keine Umweltschützer auf verlorenem Posten, sondern der Vorreiter, der über kurz oder lang alle relevanten Nationen nachziehen wird.

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9 Kommentare

  1. bei näherer Betrachtung erkennt man das es hier nur um Politische Profilierungssucht auf Kosten der Bevölkerung geht, nicht umsonst haben wir mit den höchsten Strompreis.

  2. Die aktuelle Energiepolitik der Altparteien ist potenzierter Irrsinn.

    1. Denn Deutschland kann nicht soviel Windräder aufstellen, um sich auch nur ansatzweise daraus mit Energie zu versorgen

    2. Wenn kein Wind weht, entsteht kein Strom. Folglich läßt die Bundesregierung im Hintergrund Kohle- und Atomkraftwerke laufen, also zwei Technologien parallel, was die Stromkosten übers EEG in astronomische Höhen treibt. Blanker Wahnsinn, nur um die Banken und die Windradbesitzer reicher zu machen – auf Kosten der Allgemeinheit. Klientelpolitik. Nirgendwo ist Strom so teuer wie in Deutschland.

    Fazit: Deutschland ist energiepolitisch auf einem Irrweg! So funktioniert es nicht.

    ——————————————————-

    Wie kann sich Deutschland auf intelligentem Weg energietechnisch autonom machen?

    Dies ist technisch durchaus möglich und funktioniert mithilfe völlig neuer Technologien, die Du Dir, lieber Leser, nicht mal im Traum vorstellen kannst.

    Der Hintergrund ist folgender:

    Der größte Energiespeicher unseres Planeten ist die Luft der Atmosphäre und damit ist nicht Wind gemeint. Ich rede von der Energie, die in Form von Molekülbewegung gespeichert ist. Die Physiker nennen sie "Brownsche Molekularbewegung".

    Die dort gespeicherten Energiemengen sind derart irrsinnig groß, dass sich die ganze Menschheit damit auf ewig mit Energie versorgen könnte – zum Nulltarif. Aufgefüllt mit Energie wird die Atmosphäre rund um die Uhr durch die Sonneneinstrahlung. Merke: Wärme = Molekülbewegung.

    Die Physiker sind jedoch vor ca. 100 Jahren auf den selten dämlichen Einfall gekommen, man könnte die Molekülbewegung nie in Strom umwandeln und reden sich seit Max Planck ein, dies würde nie gehen. Sie haben sich dazu den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik zurechtgelegt, der diese absurde Vorstellung rechtfertigen soll. Dabei ist er nur das Infernal akademischer Dummheit.

    Der Schlüssel zum beenden des Energieproblems der Menschheit ist folglich eine Technik zur Synchronisation Brownscher Molekularbewegung.

    Wer hat diese Schlüsseltechnik entwickelt ?

    Der Erste Erfinder dürfte Rudolf Diesel gewesen sein. Er erfand wahrscheinlich einen Motor, der die Energie der Luft umwandeln konnte. Er wurde von den Engländern nach England gelockt und ermordet. Seine Unterlagen wurden vom MI6 beschlagnahmt.

    Der zweite Erfinder hieß Viktor Schauberger und löste das Problem auf einem ganz anderem technischem Weg. Er wurde in die USA gelockt, dort nahm man ihm seinen Apparat und seine Unterlagen weg und verbot ihm je wieder darüber zu sprechen. Fünf Tage später war er Tod. Vermutlich vergiftet.

    Warum unterdrückt man die Apparate von Diesel und Schauberger?

    Es geht um Geld und Macht. Der Dollar erhält seinen Wert durch die Nachfrage nach Öl, da das US-Militär die Völker zwingt Öl nur in Dollar zu kaufen. Stirbt die Nachfrage nach Öl, stirbt der Dollarkurs und damit die Finanzierbarkeit des US-Militärs. Das wäre das Ende des Wallstreet-Imperiums.

    Auch Rußland hat wahrscheinlich kein Interesse an solcher Technik, da Rußland von seinen Öl- und Gasexporten seinen Staatshaushalt bestreitet und eine solche Technik die Pleite Rußlands bedeuten würde. Es sieht also schlecht aus.

    Man mache sich klar: Mit einem Schlag wären alle fossilen Brennstoffe der Welt wertlos. Das würde ganze Nationen in die Pleite stürzen – andererseits jetzt armen Staaten die Möglichkeit des wirtschaftlichen Aufstiegs liefern. Die Welt begänne sich zu drehen und zwar in einem Umfang, den wir uns nicht mal vorstellen können.

    Wie kommen wir an diese Geheimtechnologie heran?

    Solange das US-Imperium Europa und speziell Deutschland besetzt hält, kann kein Erfinder es wagen, diese Technik zu veröffentlichen – selbst wenn er sie entdeckt.

    Doch es gibt ein wenig Hoffnung: Die AfD will alle aliierten Truppen aus dem Land schicken. Sollte sie also tatsächlich an die Macht kommen (und in Frankreich LePen) und ihre Absicht wahr machen, könnten deutsche Erfinder Diesels- und Schaubergers Geheimtechnik aus der Versenkung holen und die Welt verändern. Dies wäre der energietechnische Independence-Day der Menschheit.

    Also Leute, wenn Ihr energietechnisch frei werden wollt – dann wählt AfD! Den Rest erledigen dann die deutschen Erfinder. Versprochen!

     

     

     

    1. Rational betrachtet ist das selbstverständlich Irrsinn.

      Aber bei der „Energiewende“ geht es wie immer nur um Tributzahlungen. Die Privathaushalte subventionieren hier die Energiekonzerne und damit die Gewinne deren Aktionäre und ein kleines Stück weit deutsche Arbeitsplätze und noch ein Stück weiter chinesische Arbeitsplätze, die viel von dem Zeugs (Solar) produzieren und damit profitieren.

      Den Strom kWh-Preis den ich 2002 in Pfennig hatte, habe ich heute in Cent, also eine Verdopplung.
      Jeder der mir hier etwas von günstigerer Energie (wegen Rückvergütungen) mit geförderten Solaranlagen usw. erzählt, hat sofort eine Backpfeife zu bekommen. Die finanzieren wir alle, ihre elenden Flachzangen.

    2. Wie kommen sie auf die Idee der zweite Hauptsatz der Thermodynamik könne "zurecht gebogen" werden? Er ist ein Naturgesetz! Der Stein rollt nunmal nicht ohne eingebrachte Energie den Berg hinauf. Ohne Energie ist immer nur ein niedrigeres Niveau zu erreichen niemals umgekehrt.

  3. Klimawandellüge und kein Ende!

    Aber respekt, die Klimawandellüge ist die beste Abzockidee aller Zeiten! In allen Lebenslagen/bereichen kann man die Bevölkerung richtig schröpfen und die freut sich auch noch darüber!

     

    Luft:

    78 % Stickstoff, 21 % Sauerstoff, 1 % Edelgase – 0,038 % Kohlendioxid (CO2)

    96 % des 0,038 Prozent-Anteil-CO2 sind natürlicher Anteil.

    4 % sind von Menschen gemacht.

    Der Anteil Deutschlands an diesen 4 % von 0,038 % beträgt 3,1 %

    Deutscher CO2-Anteil = 0,00004712 %

     

     

     

  4. Jeder Tropfen Öl der nicht in Deutschland verbrannt wird, wird dann stattdessen in Indien oder China verbrannt. Weil es global gesehen irrelevant ist, wo CO2 freigesetzt wird, hat die sogenannte "Energiewende" in Deutschland NULL KOMMA NULL ökologisch positive Effekte.

    Ökonomisch gesehen wird Öl nur etwas langsamer knapper und somit langsamer teurer, wenn Deutschland als Energiefresser weniger davon verbraucht.

    Dies wiederum nützt den Schwellenländern ökonomisch und schadet ihnen ökologisch, weil sie (zumindest mittelfristig) zur Nutzung der günstigeren fossilen Energien verleitet werden, anstatt gleich von Beginn an auf (teurere) Regenerative zu setzen.

    FAZIT:
    Das EEG ist nicht nur staatlich legitimierte Abzocke der Bürger durch die Kapitalgeber für Windräder, sondern auch Quersubventionierungsmodell für Schwellenländer mit heute noch sehr niedrigem Energieverbrauch pro Kopf.

    Erst wird dafür gesorgt, dass mit billigeren fossilen Energieträgern die unterentwickelte Welt vom Fahrrad ins Auto steigt und vom Lagerfeuer zum Elektroherd wechselt. Dann werden containerschiffweise unsere alten Kühlschränke und ausgedienten Verbrennerfahrzeuge dort hin gekarrt… während man uns einen neuen A+++ Kühlschrank aufdrängt und zum sauteuren E-mobil nötigt – zuerst über's Ökogewissen, später per Gesetzestext.

    Immer das gleiche Spiel, um die Finger in den Beutel der Bürger zu bekommen!
    Die Umwelt muss zwar immer als Argument herhalten, interessiert aber dabei nicht im Geringsten.

    Erst, wenn weltweit die fossilen Energien alle oder unbezahlbar sind, wird sich tatsächlich was ändern. Allerdings dann auch wieder nur im Sinne des Profits – nicht für die Umwelt.

    1. Nicht zu vergessen die Energiewende war ein Schlag der Merkelregierung gegen die Industrie Deutschlands und ein erster Angriff, Deutschland nachhaltig zu schwächen!

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