Die USA erneuern ihre ‚Öl-Diebstahl-Mission‘ in Nordsyrien

Während sich eine US-Firma in Nordsyrien die Rechte für Bohrungen und den Export syrischen Öls gesichert hat und damit die Politik des US-Präsidenten Trump zum „Schutz des Öls“ für die Syrer verstärkt, folgt darauf eine Verlegung zusätzlicher US-Truppen aus dem Irak nach Syrien, was zeigt, dass die US-Politik im Mittelpunkt einer dauerhaften Teilung Syriens zwischen einer „ölreichen und einer ölarmen“ Region steht. Abgesehen davon, dass die USA im Namen des „Schutzes“ des Öls nun offiziell Syriens Öl stehlen, ein Akt, der möglicherweise gegen die Genfer Konvention verstößt und auf Kriegsverbrechen hinausläuft. Obwohl das Begehen von Kriegsverbrechen für die USA nicht neu ist, wird dieser Diebstahl noch dadurch erschwert, dass die US-Präsenz in Syrien keine rechtliche Genehmigung der syrischen Regierung oder gar der Vereinten Nationen hat.

Obwohl das Abkommen zwischen einem schattenhaften US-Unternehmen und der kurdischen SDF unterzeichnet wurde, lässt sich nicht leugnen, dass es einen sehr sichtbaren und zu offensichtlichen, um die offizielle US-Prägung zu ignorieren. Mit anderen Worten, auch wenn die USA vielleicht keine offizielle Partei des Abkommens sind, so macht ein Abkommen, das eine syrische Region unter US-Kontrolle betrifft, die USA de facto zum Urheber des Abkommens und auch zum Hauptnutznießer, was das Abkommen zu einer praktischen Definition von Trumps „keep the oil“-Mantra macht.

Während die offizielle Erzählung der USA zum Zeitpunkt der Ankündigung der Entscheidung „das Öl zu behalten“ darauf abzielte, sicherzustellen, dass das Öl nicht in die Hände eines „rekonstituierten IS“ fällt, hätte man das gleiche tun können und kann es immer noch tun, indem man das syrische Öl der syrischen Regierung überlässt, die den IS bereits auf mächtige Weise besiegt hat. Ein solches Vorgehen hätte jedoch nicht dem Zweck gedient, das Öl über seine Schattenfirmen zu stehlen.

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Eine Analyse von Salman Rafi Sheikh

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Ein Kommentar

  1. Syriens Öl neigt sich dem Ende. Das Land wäre unter friedlichen Bedingungen demnächst als Nettoeinkäufer am Ölmarkt aufgetreten.
    Das Nordseeöl geht zu Ende. England wird demächst auch zu den Nettoeinkäufern gehören.
    Die Aufregung, die wir sehen, das Fracking, die Aggressivität des Westens gegen Rußland, die Aggressivität gegen den Iran, die Aggressivität der USA gegen China, das könnte darauf deuten, daß das Öl spürbar knapp geworden ist. Um die Knappheit zu vertuschen, könnte der Lockdown ein Mittel sein. Vielleicht auch, um „systemrelevanten“ Industrien wie dem Militär den Treibstoff zu sichern. Das US-Militär hat denselben Verbrauch an Öl wie Schweden.
    Daß sich die USA auf knappe Ölvorkommen stürzen, ist bedenklich.
    Ich glaube, daß man sich wegen des Drucks auf den Ölpreis leicht täuschen kann, es sei genug Öl da.
    Peak Öl.

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