US-Demokraten: Hackerattacken finden scheinbar kein Ende

Einer Meldung zufolge sahen sich die US-Demokraten erneut einer Hackerattacke gegenüber. Dieses mal traf es die Spendenkampagne der Partei. Urheber sollen wieder einmal "die Russen" sein.

Von Marco Maier

Das FBI untersucht derzeit ein Eindringen in die Server einer anderen Organisation der Demokratischen Partei. Dieses mal ist es das "Democratic Congressional Campaign Committee" (DCCC), welches die Spendengelder für Wahlkämpfe auf Bundesebene managed. Ob diese mit dem früheren Hack des "Democratic National Committee" (DNC) zusammenhängt, bei dem die Intrigen und der Betrug gegen Bernie Sanders zugunsten von Hillary Clinton aufgedeckt wurden, steht bislang noch nicht fest.

Und wieder einmal werden die Russen verdächtigt, hinter dem Hack der Server zu stehen. Zumindest wenn man der Reuters-Meldung glaubt. Demnach soll der Kreml hinter den Cyber-Attacken stehen, um so den US-Präsidentschaftswahlkampf zugunsten von Donald Trump zu beeinflussen. Dementsprechend spricht man davon, dass die IP-Adresse der Hacker auf eine mit der russischen Regierung verbundenen Hackergruppe hinweist. Gut, wer sich in die wohl sicher gut geschützten Server der Organisationen der Demokratischen Partei einhacken kann, wird auch so dumm sein, entsprechende virtuelle Spuren zu hinterlassen, oder?

Diesbezüglich betonte der Direktor der US-Geheimdienste, James Clapper, dass es "nur ein paar übliche Verdächtige da draußen" gebe, die möglicherweise für die Hackerattacken verantwortlich sind. Damit suggeriert er, hinter diesen Attacken dürfte eine andere Regierung stecken und nicht einfach eine Hackergruppe. Doch bislang hat sich noch niemand dazu bekannt.

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4 Kommentare

  1. Demokratie ist doch nur noch die Bezeichnung für "Freie Wahlen". Wo gibt es (außer in der Schweiz) überhaupt noch Demokratie ?  Clinton ist doch keine Demokratin. Clinton ist vom Establishment und den Konzernen gekauft-, da ist es schon von vornherein klar, wer hier wen vertritt. Das ist doch hier nicht viel anders.

  2. Jeder halbwegs intelligente Hacker greift über fremde Netzwerke oder Server sein Ziel an, um seine Spuren zu verschleiern. Anscheinend ist dem FBI das nicht bekannt aber das überrascht mich dann auch nicht. Liebe Amerikaner, lasst doch einfach mal die Hacker links liegen. Es ist wirklich überhaupt nicht wichtig, WER diese Angriffe gestartet hat. Wichtig ist nur, WAS diese Angriffe zu Tage fördern und ganz ehrlich, ich frage mich, warum es in den USA noch keine Ausschreitungen größeren Ausmaßes gibt.

  3. Ja klar wars der pöhse pöhse Ivan

    Wenn Aliens auf der Erde landen und die schäbige Clinton entführen auf ihren Heimatplaneten, dann war Ivan ebenfalls schuld 🙂

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