Als Anerkennung für die Reformbemühungen der griechischen Regierung, öffnet die EU wieder einmal den Safe für Griechenland. Die Erpressungen Brüssels helfen der Wirtschaft und Banken in Griechenland, bis zu den Menschen dringt aber kein müder Euro durch. Dank der der sozialen Politik einer Syriza, welche eigentlich antrat die Austeritätspolitik der Vorgängerregierung zu beenden. Eine feige und kuschende Bande regiert Griechenland. 

Von Redaktion/dts

Das Aufsichtsgremium des Euro-Rettungsschirms (ESM) hat die zweite Kredit-Tranche für Griechenland genehmigt: Eine erste Auszahlung in Höhe von 7,5 Milliarden Euro sei beschlossen worden, teilte der ESM am Freitag mit. Dies sei eine Anerkennung für de Reformbemühungen der griechischen Regierung, so ESM-Direktor Klaus Regling.

Die Euro-Finanzminister hatten sich Ende Mai grundsätzlich auf die Freigabe von Krediten in Höhe von 10,3 Milliarden Euro für Athen verständigt, Voraussetzungen war die Umsetzung von Reformen. Der zweite Teil der Kredit-Tranche soll im Herbst ausgezahlt werden.

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5 thoughts on “ESM gibt 7,5 Milliarden Euro für Athen frei”

  1. Und wieviel davon …

    bekommt Athen?

    Bis jetzf wurde der Löwenateil der Hilfe ja jedesmal von Bankstern aufgefressen.

    Und – wann werden endlich die mindestens 300 Milliarden, die die griechische Oberschicht aus dem Land geschleppt hat, heim ins Reich geführt und besteuert?

    1. Der größte Teil dieser miliardenschweren "Oberschicht" gehört eher zu den Steuernehmern , Steuerzahler ist nicht das Wort der Wahl. Als Tsipras zu Beginn seiner Amtszeit ankündigte, auch die Oligarchie Griechenlands zu besteuern, drohte die Troika mit dem Abbruch der Verhandlungen. Wir müssen berücksichtigen, das der genannte Teil der Milliardäre einer besonders schutzbedürftigen Volksgruppe angehört.

  2. Ein wenig einseitig von Ihnen recherchiert. Da fehlt viel Aufklärung!

    Die EZB kauft inzwischen unbegrenzt „Staatsanleihen“, auch Schrottpapiere genannt. Im Klartext heißt das: Die EZB druckt ohne Limit Geld für Staaten, die faktisch pleite sind und deswegen kein weiteres  „Geld“ für noch mehr Schulden am freien Markt aufnehmen können. Das verstößt eindeutig gegen die EZB-Statuten.

    Auf rund 243 Milliarden Euro summieren sich bisher die bisherigen Zahlungen aus den drei Rettungspaketen an Griechenland. Das Geld floss teils in Form direkter Kredite der Euro-Staaten, teils über die Rettungsschirme EFSF und ESM und teils über den IWF.

    Das Aufsichtsgremium des Euro-Rettungsschirms (ESM) hat die zweite Kredit-Tranche für Griechenland genehmigt: Eine neue Auszahlung in Höhe von 7,5 Milliarden Euro sei beschlossen worden, teilte der ESM am Freitag mit. Ursprünglich hätte Deutschland dabei für rund 27 Prozent der Gesamtsumme gerade stehen müssen. Nachdem Griechenland, Irland und Portugal aber verständlicherweise als Bürgen ausfielen, weil pleite, stieg der deutsche Anteil inzwischen schon auf etwa 29 Prozent und er wird weiter steigen, denn dank Merkel haften wir „deutsch“ für die gesamte >Plünder-€U<!

    Die Rückzahlung der IWF-Mittel aus dem zweiten Kreditpaket soll 2016 beginnen und bis 2026 abgeschlossen sein. Als IWF-Mitglied trägt Deutschland anteilig die Verluste für mögliche Kreditausfälle des Internationalen Währungsfonds!!!

    Die Scheinstabilitätshilfen laufen über den >>dauerhaften, nicht kündbaren  Rettungsschirm ESM<< und umfassen bis zu 86 Milliarden Euro. Geld, das von Anfang an verloren ist. Die Euro-Staaten hofften zwar, dass sich der IWF noch an der Finanzierung beteiligt – möglicherweise mit bis zu einem Drittel der Gesamtsumme. Doch der IWF lehnte natürlich die Beteiligung ab. Er weiß ja, dass das Geld in den Sand gesetzt wurde.

    Mit dem Rückzug des IWF darf Schäuble dem weiteren Versenken deutscher Steuergelder auch offiziell >>NICHT<< zustimmen. Doch was haben Recht und Gesetz in  „deutsch“Tschland noch zu sagen? >N I C H T S< !!!!

    Und dennoch stimmte im Mai 2015 die sogenannte „€urogruppe“-Bangstergruppe.-  noch weiteren Auszahlungen, jetzt sogar  10,3 Milliarden €uro, in zwei Tranchen zu. Die Überweisung der ersten Tranche erfolgt nun in Höhe von 7,5 Milliarden €uro.

    1. Im August 2015 wurden weitere 85 Mrd. Euro bewilligt, die in Tranchen zur Auszahlung kommen. —  Rückblickend: 2010 von IWF, EZB und EU 110 Milliarden, 2012 weitere130  (gleiche geldgeber) und Schuldenschnitt Privatgläubiger von 107 Milliarden, Gesamtverschuldung Ende 2015 177 % BIP entspricht ca.386 MRD. plus die im August 2015 bewilligten 85 MRD. des letzten "HIlfspaketes". 

  3. Unter dem Strich wird das alles der Kolonial-und Helotenstaat zahlen. Dass Deutschland nicht versucht über einen Friedensvertrag frei zu strampeln, is schwer verständlich.

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