USA: Kriegspolitik zur Ablenkung von den miserablen Zuständen im Land

Die Vereinigten Staaten gehen langsam aber sicher vor die Hunde. Doch während die wirtschaftliche Basis im Inland vor sich hinbröckelt, übertüncht man diese Probleme mit der Schaffung außenpolitischer Konflikte.

Von Marco Maier

Schon die alten Römer versuchten mit "panem et circenses" – also mit Brot und Spielen – die Massen bei Laune zu halten. In den USA funktioniert das auch mit Lebensmittelmarken (Food Stamps), diversen Sportereignissen (z.B. der "Super Bowl") und natürlich dem Aufbau von imaginären Bedrohungsszenarien (insbesondere Russland und China), die medienwirksam inszeniert werden. Dies ist die moderne Form der alten römischen Strategie, die bislang zumindest noch einigermaßen funktioniert.

Wozu sollten sich die ohnehin nur ihren Wahlkampffinancers verpflichteten US-Politiker auch mit innenpolitischen Problemen, wie der maßlosen Überschuldung, dem schier grenzenlosen Handelsbilanzdefizit, der in sich zusammengefallenen Erwerbstätigigenquote samt massiv explodierender Zahl an beschäftigungslosen Menschen, der ausufernden Armut und zunehmender Probleme an den Finanzmärkten kümmern? Solche wichtigen Dinge kaschiert man mit außenpolitischen Themen und möglichst vielen Bomben und Granaten. Garniert mit XXXL-Cola und Billig-Fast-Food für den TV-Alltag.

Der NATO-Aufmarsch in Osteuropa, die Spannungspolitik in Südostasien und Ostasien und die Interventionen im Nahen und Mittleren Osten sind einerseits eine ideale Ablenkungsmaßnahme, andererseits soll das US-Militär in Zusammenarbeit mit den lokalen Streitkräften bzw. Milizen auch die wirtschaftlichen Interessen der US-Konzerne vertreten. Der Krieg ist gut fürs Big Business, nicht für die Bevölkerung selbst.

Führte man noch Anfang des 20. Jahrhunderts angeblich Krieg gegen den "deutschen Militarismus", so ist der US-amerikanische Militarismus samt den global weit verstreuten Militärbasen der Supermacht heute im geopolitischen Mainstream angekommen und wird von transatlantischen Politikern und Medien massivst verteidigt. Doch angesichts der (wieder) erstarkenden Mächte Russland und China werden auch die Strategen in Washington anerkennen müssen, dass sich das US-amerikanische Jahrhundert dem Ende zuneigt.

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17 Kommentare

  1. Daß es mit den VSA zuende geht, darauf bereitet man sich schon seit Jahrzehnten vor. Ob nun Krieg oder Wirtschaft letzte Ursache sein wird / sein soll, wird sich zeigen. Unklar ist auch noch, ob man danach auf die VSA verzichten wird, um die Welt weiterhin zu dominieren. Oder ob auch sie komplett auf Schwellenlandniveau heruntergefahren werden. Bis dahin dauert es aber wohl noch ein paar Jahre, in denen die Ausgangslage einer Weltregierung festgemacht wird. Politisch, wirtschaftlich, kulturell. Ich sage mal: Wenigstens noch drei Jahre "Frieden". Oder was die Demokraten so nennen.

    Sollte es wirklich zu einem "richtig großen Zusammenbruch" kommen: An wessen Überresten werden sich die Übriggebliebenen orientieren? Eher nicht an denen Rußlands oder Chinas. Von daher sind gewisse Kreise wohl optimistisch. Und bis dahin: Bier und Popcorn.

    1. Der Anachronismus: Die USA verrennen sich in immer mehr Kriegen, die den wirtschaftlichen Zusammenbruch nur noch beschleunigen können? Krieg führen bedeutet GELD verschleudern!

      Besonders, wenn man dabei keine Gewinne erzielt, sondern nur Chaos streut, und auf den Kosten sitzen bleibt? Schlimmer noch, wenn man eines Tages dafür zahlen müßte!

      Neue Innovationen und Technologien können von so einem Land nicht mehr kommen, denn die Kosten für Militär fressen das Geld für Forschung, Entwicklung, Produktion, und Infrastruktur! Bye, bye, Ihr &%$+§=? Das seid Ihr uns noch schuldig!

      Ich werde mich jetzt gaanz ruhig zurücklehnen, und die Show (Endspiel der USA) genießen!

      NWO = Eurasien, wenn es Angie noch nicht verkackt hätte?

      1. NWO = Eurasien? Europa wird sowas wie Brasilien oder eher Südafrika. Rußland wird vom Westen und von China nur als Beute gesehen. Weder Rußland noch China können kulturell Führung übernehmen. Ob die Elite Chinas oder die der Ostküste führt, ist letztendlich gleich. Beide haben das gleiche Menschenbild. Endspiel VSA ist auch Endspiel der Reste Weißer Kultur.

  2. Naja, mit dem Krieg haben sie nicht mehr viel Zeit, ich rechne in den nächsten Wochen mit einer Falseflag-OP entweder in Syrien, der Ukraine oder Estland.

    Und dann bekommen die VSA hoffentlich so eine auf ihre Kriegstreiberschnauze, dass für ein und allemal Ruhe einkehrt auf der Welt. Weltfrieden wird es nur ohne die USA/EU/GB geben, dass ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

    Alternativ würde ein Mega-Erdbeben auf der nordamerikanischen Platte das Problem endgültig lösen. Denn da ist auch was im Bush 😉

     

     

    1. Ich hoffe, lieber Zohan, Sie haben Recht. Aber stellen Sie sich mal vor, die Amis müßten aus allen Ländern abziehen, was machen die dann mit den ganzen überschüssigen GI s? Arbeitslos, wohnungslos und depressiv was fängt man mit diesen erbärmlichen Gestalten an? Die können doch nur verwüsten, morden und sich besaufen. Dann wäre Amiland tatsächlich erledigt und das können sie nicht mal den Russen in die Schuhe schieben. I have a Dream

      1. Verwechseln Sie nicht die GI s mit dem Establishment. Die Soldaten werden vom System missbraucht und es gibt unzählige Berichte und Bilder über Ehemalige, die gegen die USA Kriege auf die Straßen gehen. Es sind letztendlich Menschen aus dem Volk, die nach und nach ihren Fehler eingestehen. Ich habe sehr viel Hochachtung vor dem amerikanischen Volk. Das Überleben und eine Meinung zu haben und diese auch noch zu vertreten ist in den USA mehrfach schwieriger wie in der EU. Das amerikanische Volk ist die mögliche Rettung Europas.

        Beim Establishment sieht das anders aus. Das sind alle (inkl. Trump) Verbrecher. Trotzdem haben sie Angst vor Trump. Er könnte das Volk mit seiner Naivität in eine ungewollte Richtung lenken. Also: Es wird noch vor seiner Wahl alles daran gesetzt einen Krieg anzuzetteln. Die Europäer, vor allem die Nato und diese fremdgesteuerte Merkel sind die größte Gefahr.

         

        1. Ein Amerika Versteher sind Sie wohl nicht. Wie erklären Sie wohl, dass eine noch viel psychpathischere Person als A.Merkel wie Hillary Clinton, ein solch hohes Maß an Zustimmung hat?

          Oft war ich nicht dort. Ich erlaube mir trotzdem festzustellen, dass das Bildungsniveau dort katastrophal ist und der "gemeine" US Amerikaner nicht den blassesten Schimmer hat, was in der Welt wirklich los ist. Das gilt auch und insbesondere für den sogenannten Mittelstand., der das Niveau eines Hauptschülers in Mitteleuropa hat.

          Die retten uns sicher nicht.

           

           

           

           

          1. Sie haben wunderbar beschrieben wo das Problem steckt, aber leider wohl nicht erkannt. Schauen Sie mal nach Deutschland. Der größte Teil ist völlig verblödet und weiß nichts über die Deutsche Geschichte. Fragen Sie mal ob Deutschland ein Rechtsstaat ist. Das gleiche Problem wie in den USA. Der Staat und die Medien waschen geziehlt die Gehirne der Bevölkerung und das mit großem Erfolg. Vom Kindesalter angefangen wird die Bevölkerung auf das System getrimmt. Nichts anderes wie ein Glaubenskrieger. Das "Volk" hat fast gar keine andere Chance zur Bildung. 

            Ähnlich wie Clinten hat die CDU in Deutschland gleichen Erfolg. Es sind entweder die Reichen, die auf Kosten der Mitmenschen Reich sind oder es ist der Staatliche Wahlbetrug – oder Beides.

            Wenn nicht von dort, wo soll denn die Rettung her kommen? Krieg ist für mich keine Option.

    2. Volle Zustimmung für alles was Sie geschrieben haben!

      Die USA will dieses Jahr einen Krieg in Europa. Syrien, Ukraine oder Libyen. Wenn das gar nicht klappt, dann ist die Türkei oder Saudi Arabien dran. Eine elegante False Flag geht natürlich immer. Am besten wäre ein Alleinmarsch der Hirnlosen USA gesteuerten NATO Idioten. Aktuelle Nachrichten zum leten Szenario: USA geht in Syrien gemeinsam gegen Terroristen vor. Gleichzeitig(!): NATO fordert von Russland Rückzug aus Syrien.

      Auch meine Meinung: Es passiert noch dieses Jahr. Die Amis sind "fertig". Ohne Krieg können sie nicht mehr.

      1. Genau da ist mein Ansatz : "Ohne Krieg können die nicht mehr" und es wäre für das Land verherend, wenn alle Soldaten zurück kämen. Wohin mit den kaputten Gestalten? Wie integrieren?  Das wäre Chaos für die Amis und sie würden sich auf Grund dieses Problems selbst erledigen. Das wäre ein Segen für die Menscheit

        1. Schauen Sie doch nach Europa. Die ganzen NATO Vollidioten stellen sich gerade an der Russischen Grenze auf um den 3. Weltkrieg anzuzetteln. Es sind nicht die Soldaten, es sind die Politiker, die das zu verantworten haben. Fragen Sie die Soldaten des 2. Weltkrieges.

          Nach meiner Meinung ist das Weltwirtschaftssystem das Grundübel dieser Welt. Es geht immer um Geld, Glauben oder wichtige Rohstoffe. Wer das Geld hat kontrolliert den Glauben und die Rohstoffe, das ist das jetzige System. Dieses System muss durchbrochen werden.

    3. Zohan und Data, Ihr habt so Recht!!!!! Ich drücke jedenfalls die Daumen das ein Erdbeben dieses ganze erbärmliche und niederträchtige Amerika ( USA) endlich ein Ende bereitet….es wäre dann endlich Friede auf Erden!!!

  3. na ja wenn der Yellostone hoch geht dann wird s global

    da wär n fettes Erdbeben in Kalifornien sinnvoller ist eh schon lang überfällig

    aber selbst das würd nix ändern

    denn erstens der gemeine Ami hat wie auch hierzulande nix zu bestimmen und selbst das sogenannte Establishment in den USA kriegt ihre Befehle aus London usw.

  4. George Friedman von der STRATFOR benannte das Problem der Amis: Geistesschwäche! Sie sind Grössenwahnsinnig und sehen ihre eigenen Probleme nicht mehr. Mit "Sie" meine ich die Herrscherklasse. Das Volk rebelliert seit Monaten, was uns aber als "Rassenunruhen" verkauft wird. Das Schlachtfeld für den Bereicherungs-Krieg haben die Amis schon gefunden. Es wird in Europa statt finden. Es wird eine Mischung aus begrenztem dritten Weltkrieg und Bürgerkrieg sein. In Frankreich hat es bereits begonnen. Brennende Barikaden bezeugen die aufkommende Revolte. Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, England, Österreich, Deutschland sollten am selben Tag einen Generalstreik veranstalten, dann wäre die EU weg!! Aber hier sind zuviele Egoisten, die lieber auf ihr eingebildeten Vorteil schauen. Die Geschichte um Hugo Chaves zeigte doch wie mächtig das Volk sein kann!

    Es wird masslos schlimmer werden! Und es wird zuerst Blut fliessen müssen, bis der feige Bürger begreift: Es geht gegen alle und du kannst dich nicht davor verstecken!

    Prost Mahlzeit!

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