Kommunen wollen stärkeren Polizeieinsatz zum Schutz vor Einbrechern

Weil die Zahl der Einbrüche ansteigt, wollen die Kommunen in Deutschland insbesondere in den stark davon betroffenen Gebieten mehr Polizeipräsenz. Dazu sollen private Sicherheitsdienste engagiert werden, die Teile der bisherigen Polizeiaufgaben – wie Geschwindigkeitsmessungen – übernehmen.

Von Redaktion/dts

Die Kommunen beklagen steigende Einbruchszahlen und fordern zum Schutz einen stärkeren Polizeieinsatz. "Die wahrscheinlich mehr als 150.000 Einbruchsdelikte in diesem Jahr verunsichern die Menschen und machen ihnen Angst", sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. In von Einbrüchen besonders betroffenen Gebieten sollten die Sichtbarkeit der Polizei erhöht und mehr Ermittler eingesetzt werden.

"Mit Hilfe privater Sicherheitsdienste müssen wir die Polizei von bürokratischen Aufgaben, wie zum Beispiel der Überwachung von Schwertransporten, der Kontrolle von Geschwindigkeitsüberschreitungen und Maßnahmen im ruhenden Verkehr entlasten, damit sie effektiver auch gegen Einbruchsdelikte eingesetzt werden können", forderte Landsberg. Zudem sollten Bürger, die ihr Haus einbruchsicher umbauen lassen, steuerlich entlastet werden. "Es ist nicht nur die Angst vor Terror, die die Menschen verunsichert. Es sind auch die weiter steigenden Einbrüche im Jahr 2015." Das Vertrauen in den Staat nehme ab, die Staats- und Politikverdrossenheit steige.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche sank erst von 227.090 im Jahr 1993 auf 106.107 im Jahr 2006, um dann wieder auf 152.123 im Jahr 2014 anzusteigen. In Rund 20 Prozent der Fälle waren die Bewohner während des Einbruchs sogar zu Hause, wie der Einbruch-Report 2015 aufzeigt. Dabei kam es immer wieder zur Ausübung von Gewalt durch die Einbrecher.

Anstelle einer Aufstockung des Polizeiapparates, sollen private "Hilfssheriffs" – oftmals mit dem Mindestlohn abgefertigt – Aufgaben der Polizei übernehmen. Damit spielt sich in Deutschland langsam dasselbe Spiel wie in den USA ab, wo inzwischen private Sicherheitsdienste immer mehr Polizeiaufgaben übernehmen und sogar ganze Gefängniskomplexe leiten. Oftmals zum Nachteil der Menschen, wie sich immer wieder zeigt.

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2 Kommentare

  1. "Das Vertrauen in den Staat nehme ab, die Staats- und Politikverdrossenheit steige." Steigt nicht eher die Politikerverdrossenheit? Mit der Zuwanderung hat die Sache gewiss nichts zu tun – solches zu behaupten, wäre "rechtsextremistisch". Wer zahlt übrigens die Steuern, die denjenigen erlassen werden, die ihr Haus "einbruchssicher umbauen" lassen?

  2. Auf den Gedanken, daß man auch die Ursachen abstellen und die Täter rauswerfen könnte- überwiegend Zigeuner- kommt leider keiner.

    Das wäre auch intelligent und deshalb undemokratisch!

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