Frankreichs Innenminister will Hassprediger-Moscheen schließen

Nach den Terroranschlägen in Paris versprach Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve die Schließung von Moscheen, in denen Hasspredigten gehalten werden. Erst im Juni wurden 40 solcher ausländischer Imame aus dem Land abgeschoben.

Von Marco Maier

Am Sonntag versprach Innenminister Cazeneuve den Beginn der "Auflösung von Moscheen, in denen Hass gepredigt wird". So zitierte ihn die französische Zeitung Le Figaro. Dem Minister zufolge erlaubt der dreimonatige Ausnahmezustand im Land "Hassprediger" schneller anzugreifen. Erst im Juni wurden laut Cazeneuve rund 40 ausländische Imame aus Frankreich abgeschoben, weil sie in den vergangenen Jahren Hasspredigten hielten. Nun, angesichts der Anschläge bei denen 129 Menschen getötet und über 350 verletzt wurden, will der Innenminister noch härter durchgreifen.

Frankreich hat Schätzungen zufolge zwischen fünf und sechs Millionen Muslime im Land. Genaue Zahlen gibt es wegen einem Antidiskriminierungsgesetz nicht, da bei statistischen Erhebungen nicht nach der Religionszugehörigkeit gefragt werden darf. Das wären demnach etwa acht bis zehn Prozent der Gesamtbevölkerung Frankreichs.

Allerdings zeigen die Relationen zwischen den Millionen an Muslimen in Frankreich, den ausgewiesenen Hasspredigern und der noch geringeren Anzahl an Attentätern (von denen die meisten offenbar erst kürzlich gezielt eingeschleust wurden), dass die Gleichsetzung von Muslimen mit Terroristen nicht der Realität entspricht. Zudem befanden sich unter den Opfern der jüngsten Anschlagserie ebenfalls einige Muslime.

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6 Kommentare

  1. Ist es nicht ein ungeheuerliches politisches Versagen auf der ganzen Linie, wenn man erst nach einem Anschlag mit über hundert Toten und doppelt so vielen Verletzten den Entschluß faßt, die Moschen mit Haßpredigern zu schließen. Das ist doch ein Eingeständnis absoluter Unfähigkeit. Vor lauter Angst, wirtschaftliche Probleme mit islamischen Staaten wie Saudiarabien zu bekommen. Das Geld ist wichtiger wie das Leben der Bürger!

    1. Es ist ein unglaubliches Versagen! In Deutschland würden bei einer solchen Schließung, sicherlich hunderte Sozialromantiker mit Transparenten vor den Moscheen stehen und zur Toleranz aufrufen! Frau Merkel wird sicherlich ein Herz für derlei Hassprediger haben und sie aufnehemen! Bei uns können sie ihre Arbeit dann wieder ungestört aufnehmen! Kommt also nach Deutschland, liebe Hassprediger, dort hat man auch für Euch ein Herz!

  2. Kein Problem, Deutschland nimmt die in Frankreich abgeschobene Imame auf und baut denen auch noch neue Moscheen. Sind doch alle friedliebenden Menschen, auch wenn sie Hass predigen, darf man sie in Deutschland nicht so ernst nehmen, Lt. Politiker darf man nur Pegida und das Pack als eine Gefahr für Deutschland betrachten.

  3. Zu wenig, zu spät.

    1. ALLE Moscheen schließen
    2. „islamische“ Kleidung in der Öffentlichkeit verbieten
    3. Sprachtests wer nach 1 Jahr die Sprache des Gastlandes nicht auf Konversationsniveau beherrscht – RAUS!
    4. Muslime die irgendetwas fordern – sofort raus!
    5. Randalieren, Allah Akbar schreien, Koran verschenken, ähnliche Schwachsinnsaktionen – als „Beihilfe zum Terrorismus“ ahnden
    6. Jeder Musel dem das nicht passt, der sich diskriminiert fühlt o. ä. – man weise ihm den Weg in einer der ca. 60 islamischen „Paradiese“ auf dieser Welt (Afghanistan, Saudi, usw.)
    7. Wer freiwillig bereit ist, sich an unsere EUROPÄISCHE LEITKULTUR anzupassen, darf beliben und soll wie ein willkommener Gast behandelt werden.

    1. Wie können Sie denn nur so hartherzig sein! Eigentlich sind wir es doch, die sich nicht richtig integrieren! (Ich muss das so sagen, sonst steht spätestens morgen ein Totschlagkommando der Antifa vor meiner Tür.)

  4. frankreich hat Schätzungen zufolge zwischen fünf und sechs Millionen Muslime im Land. Genaue Zahlen gibt es wegen einem Antidiskriminierungsgesetz nicht, da bei statistischen Erhebungen nicht nach der Religionszugehörigkeit gefragt werden darf. Das wären demnach etwa acht bis zehn Prozent der Gesamtbevölkerung Frankreichs.

    ——

    Alles gelogen.

    Bis 18 wird ohnehin kein Moslem erfass und ab einem gewissen Alter auch nicht mehr. Gerade die Jugendlichen sind die starken Jahrgänge unter den Moslem Bereicherern aus dem Maghreb und Schwarzafrika.

    Wer Frankreich kennt – und ich kenne Fronkraisch aus dem ff, speziell das Midi – der spricht von mindesten 20-30 Mio gefühlter Moslems.

    Im übrigen sind die Äußerung des Innenministers nur dazu gedacht, der Öffentlichkeit Sand in die Augen zu streuen.

    Mein Mitstreiter TheRealSaddam hat dazu schon die passenden Worte gefunden.

    Volle Zustimmung!  

    Wenn Musels schon hier leben dürfen, dann müssen Sie sich auch ihren Status als 'geduldeter Gast' auch verdienen.

    Ein Wort noch zu den Moscheen!

    Was glaubt der Innenminister denn was dort gepredigt wird: Friede, Freude, Eierkuchen?

    Und als verantwortlicher Innenminister kaufe ich Ihm auch nicht ab, dass er den Koran nicht kennt und nicht die Regeln, nach denen der funktioniert.

    Der Koran ist ja kein logisch aufgebautes Werk, sondern die Koransuren sind nach ihrer Länge geordnet. Der Laie weiß aber nicht, welche Suren der Mekka-Periode des 'Propheten' zu zu ordnen sind und welche der Jathrib/Medina Periode.

    Weil sich viele der 'von Gott offenbarten Suren' total widersprechen, hat die Ulema (Islam-Gelehrte)  zu einem Hilfmittel gegriffen, der sog.' Abrogation' . Will heißen die in Jathrib/Mekka offenbarten Suren 'überschreiben' praktisch die älteren – in Mekka- offenbarten Suren.

    In Mekka hatte der 'Gesandte' noch keine Macht und musste für seine Ideologie werben, daher sind die offenbarten Suren in der Regel versöhnlich -auf Konsens ausgerichtet – und 'friedlich'. In Jathrib/Medina gewann der 'Gesandte' als Räuberhauptmann, Wegelagerer und später als Kriegsherr sehr schnell eine immer größer werdende Anhängerschar und damit immer großere Macht. Der Charakter der ihm durch den Erzengel Gabriel offenbarten Suren änderte sich dramatisch. Die sog. 'Schwertverse' wurden geboren, Allah's Offenbarungen für Raubkriege, Plünderung, Vergewaltigung, Mord, Totschlag und Sklaverei.

    Was glaubt Ihr denn, was in den Moscheen gepredigt wird, die friedlichen, durch die Abrogation aufgehobenen Suren aus Mekka, oder aber die durch Abrogation hervorgehobenen Suren aus Jathrib/Medina? 

    Das mag jeder, der klar denken kann, für sich selbst beantworten.

    Nahzu alle Islam-Gelehrten und islamischen Rechtswissenschaftler sind sich übrigens darin einig, dass die letzte, dem 'Gesandten' offenbarte Sure, die Sure 9, 'Die Reue ist'. Hier greife ich den Vers 29 heraus:

    "Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut (saghiruun) unter voller Unterwerfung,  aus der Hand Tribut entrichten!

    Diese Sure sollte jeder, der gewappnet sein will, sorgfältig lesen:

    Sure 9 – Die Reue (Surenvergleich)

    http://www.koransuren.de/koran/surenvergleich/sure9.html

     

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