Quer-Denken.TV: Peter Haisenko – „Abschlussbericht“ MH17 & die Bombe im russischen Metrojet

Peter Haisenko im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt

Es ist etwas stiller geworden um den Abschuss des Flugzeuges MH17 der "Malaysian Airlines" im Jahr 2014. Schon von Beginn an schoben sich Russland und die Ukraine gegenseitig die Schuld für den Abschuss in die Schuhe. Eine objektive Beurteilung ist aufgrund der massiven Propaganda, fehlender Informationen bis hin zu offensichtlichen Lügen vieler Medien bis heute nicht möglich. Und vor allem darf nach internationaler „Vereinbarung“ im Abschlussbericht nur das stehen, was Kiew freigibt. Schon deswegen ist dessen Ergebnis mit größter Vorsicht zu genießen und hat mit der Realität nichts zu tun.

Bleibt also nur die Frage nach dem Cui bono, wem nützt es? Die Antwort auf diese Frage: am allerwenigsten Russland. Der Abschuss von MH17 war ein willkommener Anlass, um die pro-russisch eingestellten Freiheitskämpfer im Donbass in Misskredit zu bringen, indem man diesen den Abschuss mittels eines BUK-Systems in die Schuhe schob. Daß die Freiheitskämpfer (im Gegensatz zu den ukrainischen Streitkräften) ein solches System nicht besaßen und erst recht wegen seiner Komplexität auch kaum hätten bedienen können, spielte dabei gar keine Rolle in der us-gesteuerten Propagandaschlacht gegen Moskau. In diesem Medienkrieg war und ist die Hauptsache, daß Russland mindestens indirekt Schuld an diesem Vorfall sei.

Peter Haisenko war nach seiner Ausbildung bei der Lufthansa über 30 Jahre als Flugkapitän in der ganzen Welt unterwegs. Ihn beschäftigte der Fall MH17 von Anfang an, denn als erfahrener Pilot war ihm sofort klar, daß hier etwas nicht stimmte. Je mehr Informationen und Sichtmaterial er zusammentrug, um so mehr wuchsen die Zweifel an der zunächst offiziellen Variante. Vielmehr deuteten alle Fakten auf einen gezielten Abschuss des Flugzeuges durch Abfangjäger, also aus der Luft, hin, wovon auch zahlreiche Augenzeugen berichten.

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Nun ist vor wenigen Wochen der sogenannte Abschlussbericht zu MH17 aus den Niederlanden erschienen. Nicht nur die Dauer der Auswertung z. B. der Flugschreiber (in ähnlichen Fallen liegen Ergebnisse bereits nach wenigen Tagen vor) ist laut Peter Haisenko eine Farce, sondern auch die Tatsache, daß sämtliche Untersuchungsergebnisse erst durch die ukrainischen Behörden freigegeben werden müssen. Analog stünden dem Angeklagten eines Mordprozesses das Recht zu, selbst darüber entscheiden zu dürfen, welche Beweise gegen ihn verwendet werden dürfen und welche nicht. 

Die Grundaussage Peter Haisenko zu diesem Abschlussbericht lautet daher, dass es sich um einen politischen und propagandistisch gefärbten Abschlussbericht handele und nicht um einen technischen Abschlussbericht. Niemals und unter keinen Umständen durfte das Ergebnis des Abschlussberichtes daher die von Peter Haisenko geäußerte Möglichkeit eines Abschusses durch einen ukrainischen Abfangjäger in Betracht ziehen. Die politischen Konsequenzen wären für die Ukraine und die NATO verheerend. Also: Diese Option, die der Wahrheit am nächsten kommt, kam also überhaupt erst gar nicht als zu untersuchendes Thema in den Bericht.

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Im Gespräch mit Michael Vogt wird der Fall noch einmal aufgerollt und auf die Details eines irrwitzigen Berichtes eingegangen. So werden wichtige Fragen einfach ausgeblendet und zur Ablenkung beispielsweise mehrere Seiten über die theoretische Möglichkeit eines Meteoriteneinschlages gefüllt. Auch physikalische Unmöglichkeiten, welche selbst einem Laien auffallen, finden sich zu Hauf in einem Abschlussbericht, auf welchen eher der Begriff "Lügenbericht" zutrifft.

Ganz aktuell äußert sich Peter Haisenko schließlich zum Absturz der russischen Metrojet. Die vorliegenden Fakten mit einem abgesprengten und Kilometer entfernt gefundenen Heck der Maschine weisen eindeutig auf eine Bombe an Bord hin.

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Daß das das Werk des IS sein sollte, wie es schon angedeutet wurde, hält der Luftfahrtexperte für extrem unwahrscheinlich. In diesem Zusammenhang weist er auf Statement eines hohen Mossadvertreters beim 11. September hin, der vor laufender Kamera erklärt hatte, daß diese Anschläge niemals auf das Konto von Bin Laden gegangen sind, daß so etwas nur zwei Geheimdienste schaffen: sein Mossad und die CIA.

Mehr Informationen auf: http://quer-denken.tv 

Peter Haisenko im Internet: http://anderweltonline.com/    http://anderweltverlag.com/

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https://www.youtube.com/watch?v=-2kRbe2JYRg

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