Michael Häupl (SPÖ), Bürgermeister von Wien. Bild: Flickr / SPÖ Presse und Kommunikation CC BY-SA 2.0

Wien: SPÖ wählen um Strache zu verhindern?

In Wien liefern sich derzeit SPÖ und FPÖ in den Umfragen zur Wahl am Sonntag ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mit leichtem Vorteil für die Sozialdemokraten. Diese könnten bei jenen Wählern Punkten, die einen Sieg der Freiheitlichen unbedingt verhindern wollen.

Von Marco Maier

Die Gründe, warum sich in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien die SPÖ und die FPÖ quasi ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, liegen klar auf der Hand: Einerseits ist es die aktuelle Flüchtlingskrise, die Österreich voll zu spüren bekommt. Andererseits hat das rote Netzwerk die Bundeshauptstadt quasi schon zum Selbstbedienungsladen für die Genossen gemacht, wie die Firmengeflechte der SPÖ und von SPÖlern deutlich aufzeigen.

Während nun auch diverse ehemalige SPÖ-Wähler vor allem zur FPÖ abwandern, sammelt die SPÖ Wähler bei den anderen Parteien, die einen "Bürgermeister Strache" verhindern wollen. Den anderen Parteien - ÖVP, Grüne und Neos - kostet der "Anti-Strache-Kurs" von Bürgermeister Michael Häupl ziemlich sicher viele Stimmen. Auch wenn das für viele Sympathisanten der anderen Parteien heißt, sich zwischen "Pest und Cholera" entscheiden zu müssen.

Auch wenn die Umfragen selbst der SPÖ derzeit noch einen leichten Vorsprung einräumen, so besteht aufgrund der Aufholjagd der Freiheitlichen und den statistischen Unschärfen durchaus noch die Möglichkeit eines FPÖ-Triumphs in der Bundeshauptstadt. Wenn Eines derzeit fix ist, dann das: Wer von beiden Parteien schlussendlich die Nummer Eins sein wird, ist derzeit völlig offen.

7 comments

  1. Wer SPÖ wählt, wählt nicht sozial, sondern eine selbstherrliche, abgehobene Politgang von Leuten, die der Agenda der Zerstörung Europas in die Hände spielt. Schon im Club 45 waren sie zahlreich und prominent vertreten, oder sind jetzt im Privatbereich die größten Kapitalisten. Namen dürften bekannt sein.

    • Nur gegen etwas sein, ist dürftig. Wir dürfen nur immer das "angeblich kleinere Übel wählen" Nur im Falle der SPÖ trifft das leider nicht zu. Es ist meines Erachtens neben den Grünen das größte Übel in Österreich. Die Gründer drehen sich im Grab um.

  2. Wenn nach den Verwerfungen gigantischen Ausmaßes zukünftig die Volksgerichte tagen, möchte ich weder Häupl noch Miki-Leitner noch Faymann heißen. Diese Flutung, ausgelöst durch Fr. Merkel, der US-Marionette, aber auch im Tandem mit Politgangstern wie Häupl und Faymann und auf Zwischenebenen die korrupten Justitare hat die Aufgabe, Europa zu destabilisieren, um im Chaos die Staaten auflösen zu können.

    Auch bei dieser Wahl geht es also nur vordergründig um die Wirkungen der selbst ausgelösten Völkerwanderung, sondern um die Ursache; und das ist der Wille der Hochfinanz-/ und Industrieelite eine deren genehme Dachorganisation in Europa namens EU zu etablieren, in dem der Mensch nur noch Produktionsfaktor und Human Capital ist. Der Flugzeugträger hierfür ist die USA.

    Also wählt FPÖ auch auf Kommunalebene, denn Regionalisierung hassen sie wie die Pest.

  3. Österreich und die Stadt Wie

  4. Österreich und die Stadt Wien muß jene politischen Kräfte loswerden die den Staat seit etlichen Jahren von innen heraus zerstören. . Es gibt nur 2 Parteien die zweifelsfrei konstruktiv für Österreich arbeiten  und die Integrität Österreichs wahren wollen und das ist die FPÖ und das TEAM-Stronach. Das solche politischen Kräfte an die Macht kommen ist ein bereits existenzrettendes Gebot Österreichs. Inwieweit diese Parteien in der Lage sein werden die bereits in erheblichem Ausmaß zerstörte Staatskultur zu erneuern ist nicht mehr die erstrangige Frage Wien und Österreich braucht Parteien die für Österreich arbeiten.

  5. Lieber TOT als ROT !

  6. Wer auch da immer von den beiden Siegen mag. Für die SPÖ wird es das größte Wahldebakel ihrer Geschichte. Gut so. Arroganz und freunderlwirtschaft muss abgestraft werden.

Leave a Reply

Your email address will not be published.